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  1. Moderation

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Wenn man Euren Disput verfolgt, Mico und Majolika, dann wird sehr deutlich, warum ich fundamentalistischen Glauben für völlig gaga halte.

    Wohlgemerkt ich meine nicht, dass jemand grundsätzlich an einen wie immer gearteten Gott glaubt, sondern dieses Beharren auf absoluten Gewissheiten anhand eines Buchs aus der Bronzezeit.....
    Islabonita

    Moderation im Freundschaftsforum, Umgangsformen, Familiensache, Mietforum und in Rund um die Bewerbung - ansonsten normale Userin

  2. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Tja, Majolika,

    da habt Ihr Zeugen Jehovas wohl eine andere Bibel.


    Also so lehrt die Bibel tatsächlich: Die Welt und ihr Wesen vergeht.

    Danach sagt Johannes sah er einen neuen Himmel und eine neue Erde, denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

    Wie man da behaupten kann, daß das Leben auf dieser Erde weitergehen wird, verstehe ich nicht.
    Die NWÜ sagt das gleiche wie andere Übersetzungen...

    Ich möchte einmal ein Thema aufgreifen:

    Wird Gott die Erde durch Feuer vernichten?

    Wird diese Ansicht durch 2. Petrus 3:7, 10 (Al) gestützt?
    „Der Himmel und die Erde aber, die jetzt sind, werden durch dasselbe Wort aufbewahret und vorbehalten fürs Feuer am Tage des Gerichtes und der Verdammung [des Unterganges, Si] der gottlosen Menschen.
    Es wird aber der Tag des Herrn kommen wie ein Dieb;
    da werden die Himmel mit großem Krachen vergehen,
    die Elemente vor Hitze zerschmelzen,
    und die Erde samt den Werken auf ihr verbrennen
    [„verbrennen“, JB;
    „ihr Urteil finden“, Lu;
    „nicht mehr gefunden“, EÜ;
    „ermittelt“, Si;
    „es wird sich zeigen, welche Werke auf ihr sind“, Wei; „aufgedeckt“, NW].“


    (Man beachte:
    Im Codex Sinaiticus und im Codex Vaticanus, Nr. 1209, beide aus dem 4. Jahrhundert u. Z., heißt es „aufgedeckt werden“.

    In späteren Manuskripten, dem Codex Alexandrinus aus dem 5. Jahrhundert und der Clementinischen Rezension der Vulgata aus dem 16. Jahrhundert, heißt es „verbrannt werden“.)

    Deutet Offenbarung 21:1 (Lu) an, daß unser Planet vernichtet werden wird?

    „Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde;
    denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen,
    und das Meer ist nicht mehr.“


    Um korrekt zu sein, muß die Erklärung dieser Verse mit dem Kontext und mit den anderen Bibelbüchern vereinbar sein.

    Wenn diese Texte (2. Pet. 3:7,10 und Offb. 21:1) bedeuteten, daß der Planet Erde durch Feuer vernichtet werden würde,
    dann würden die buchstäblichen Himmel (die Sterne und andere Himmelskörper) ebenfalls durch Feuer vernichtet werden
    .

    Ein solch buchstäbliches Verständnis steht jedoch im Widerspruch zu der Zusicherung, die in Texten wie Matthäus 6:10, Psalm 37:29, 104:5 und Sprüche 2:21, 22 gegeben wird.

    Welche Wirkung hätte außerdem Feuer auf die bereits glühendheiße Sonne und auf die Sterne?

    Daher ist der Begriff „Erde“ in den zuvor zitierten Texten anders zu verstehen.

    In 1. Mose 11:1, 1. Könige 2:1,2, 1.Chronika 16:31, Psalm 96:1 usw. wird der Begriff „Erde“ in übertragenem Sinne gebraucht; er bezieht sich auf die Menschheit, die menschliche Gesellschaft.

    Könnte das auch in 2. Petrus 3:7,10 und Offenbarung 21:1 der Fall sein?

    Man beachte, daß im Kontext, in 2.Petrus 3:5,6 (auch 2:5,9),
    eine Parallele zur Sintflut der Tage Noahs gezogen wird,
    in der die böse menschliche Gesellschaft vernichtet wurde, wohingegen Noah mit seiner Hausgemeinschaft überlebte
    und auch der Planet Erde bestehenblieb
    .

    Ferner heißt es in 2. Petrus 3:7, daß die „gottlosen Menschen“ vernichtet werden.

    Die Auffassung, daß sich der Begriff „Erde“ hier auf die böse menschliche Gesellschaft bezieht, ist völlig im Einklang mit der Bibel als Gesamtheit, wie dies die oben angeführten Texte zeigen.

    Diese symbolische „Erde“ oder die böse menschliche Gesellschaft wird „aufgedeckt“ werden, das heißt, Jehova wird jede Maske oder Verstellung wie mit Feuer wegbrennen; er wird die Bosheit der gottlosen menschlichen Gesellschaft bloßlegen und zeigen, daß sie die völlige Vernichtung verdient.

    Diese böse menschliche Gesellschaft ist auch die „erste Erde“, die in Offenbarung 21:1 (Lu) erwähnt wird.

    Desgleichen sind Jesu Worte aus Lukas 21:33 („Himmel und Erde werden vergehen, meine Worte aber ...“) verständlich,
    wenn man sie mit dem Paralleltext in Lukas 16:17 vergleicht
    („Es ist tatsächlich leichter, daß Himmel und Erde vergehen, als daß ...“).
    Beide Texte betonen lediglich, daß dies unmöglich ist.
    (Siehe auch Matthäus 5:18.)

    Du kannst die Bibelverse in deiner eigenen Bibel vergleichen.

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Ich finde es erheiternd, wie zwei gestandene Fundis sich auf die Bibel berufen und zu sehr unterschiedlichen Ansichten kommen.

  4. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Wenn ich so lese, mit welchen Strafen die geängstigt werden sollen, die nicht das richtige glauben - wobei ihr beiden Spezialchristen schon nicht einig seid, was das richtige ist - fällt mir wieder ein für mich sehr wertvolle Gedanke ein:

    „Die Kritik der Religion endet mit der Lehre, dass der Mensch das höchste Wesen für den Menschen sei, also mit dem kategorischen Imperativ, alle Verhältnisse umzuwerfen, in denen der Mensch ein erniedrigtes, ein geknechtetes, ein verlassenes, ein verächtliches Wesen sei.“ K. Marx, Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie, MEW 1, 385.

  5. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    "144 000 ist eine hebräische Zahlensymbolik und bedeutet: Keiner vom Volk Gottes wird vom Gericht Jesu getroffen. Sie alle können in der Endzeit bestehen und werden vor den sieben Plagen verschont, denn Jesus hat sie durch seinen Namen und den Namen des Vaters (Offb 14,1) als sein Eigentum gekennzeichnet."

    Die Zahl 144 000 in Offb 7,4 hat schon zu manchen Spekulationen Anlass gegeben. Oft wird auf Grund dieses Textes behauptet, nur 144 000 gläubige Menschen würden am Ende der Welt von Christus in den Himmel aufgenommen. Dabei übersehen viele Ausleger, dass die Offenbarung in Bildern geschrieben wurde und deshalb symbolisch verstanden werden muss.

    In Offb 6,17 fragen die ungläubigen Menschen bei der Wiederkunft Jesu verzweifelt, wer vor seinem Zorn bestehen könne. Die Antwort wird in Kapitel 7 gegeben: Bevor die letzten Stürme der Endzeit über die Erde wehen, werden jeweils 12 000 Angehörige der 12 Stämme Israels (Offb 7,4-8) versiegelt und damit als Eigentum Gottes gekennzeichnet.

    Laut Offb 14,1-5 sind die 144 000 Jungfrauen, die sich auch nicht mit Frauen sexuell eingelassen haben. – Alle diese Aussagen darf man nicht wörtlich nehmen. Sonst würden nur 144 000 israelitische Mädchen, die nicht lesbisch sind, die letzten Plagen überstehen.

    Verstehen wir die Aussage jedoch symbolisch, wird klar, was gemeint ist: Der Name Israel bezieht sich in der Bibel nicht allein auf leibliche Nachkommen Jakobs. Er ist vielmehr die Bezeichnung für Gottes Volk, das zur Zeit des Alten Testamentes hauptsächlich aus Nachkommen Jakobs/Abrahams bestand, aber auch aus einigen bekehrten Heiden, die sich ihm angeschlossen hatten. Laut Röm 11,17 trennten sich viele (nicht alle!) Nachkommen Abrahams durch ihre Entscheidung gegen Christus vom Volk Israel. An ihrer Stelle wurden jedoch Angehörige anderer Völker durch ihren Glauben an Jesus in das Volk Israel aufgenommen.

    Das Symbol „Jungfrauen" bedeutet, dass sich die 144 000 mit keinem anderen „Gott" (heidnische Religionen) eingelassen haben. „Mit Frauen nicht befleckt" meint, dass sie sich auch nicht von der „Hure Babylon" und ihren Töchtern verführen ließ (ein von Gott abgefallenes Christentum, das sich mit den politischen Herrschern verbindet und bibeltreue Menschen verfolgt – Offb 17,1-6). Sie stellen also die treue „Braut Christi" dar, die auf Jesu Kommen wartet.

    Deshalb ist auch die Zahl 144 000 symbolisch zu verstehen: Wenn wir eine Aussage bedeutungsvoll machen wollen, sagen wir im Deutschen beispielsweise „-zigmal" oder „hundertmal" („Ich habe dir doch zigmal gesagt, dass du..."). Wir multiplizieren die Zahl also mit Zehn, Hundert oder Tausend. Mit der gleichen Methode bekräftigen auch die Schreiber der Bibel eine Aussage. Außerdem multiplizierten die Israeliten auch die Zahl mit sich selbst, um sie zu verstärken (vgl. Mt 18,21.22: 7 x 7 x 10 mal vergeben).

    144 000 bedeutet also: 12 x 12 x 10 x 10 x10 – also keiner (!) vom Volk Gottes wird vom Gericht Jesu getroffen. Sie alle können in der Endzeit bestehen und werden vor den sieben Plagen verschont. Sie brauchen keine Angst zu haben, denn Jesus hat sie durch seinen Namen und den Namen des Vaters (Offb 14,1) als sein Eigentum gekennzeichnet. Die 144.000 sind also alle treuen und gehorsamen Nachfolger Jesu in der Endzeit (Offb14,12), während die große Schar am Thron Gottes (Offb 7,9) die Gläubigen aller Zeiten darstellen.


    Diesen Text kopierte ich von einer Seite namens Bibelstudien

    LB

  6. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Wer sich ewiges Leben in Gottes Gegenwart wünscht, der kommt nicht drum herum, Jesus Christus als den Sohn Gottes zu akzeptieren, wie die Bibel es sagt. Es gibt keine Grauzonen im Reich Gottes. Viele Menschen denken, weil sie als Baby eine Handvoll Wasser ins Gesicht bekommen haben, seien sie jetzt Christen und kämen in den Himmel. Hätte man Ihnen Senf auf die Stirn gedrückt, würden Sie dann auch glauben, deshalb eine Bratwurst zu sein? ;-) Sicherlich nicht. Jesus liebt Sie, ja Sie - ganz persönlich. Er ist an Ihrem Leben interessiert und möchte Ihnen dabei helfen, es zu meistern.

    Fand ich auch im Internet auf einer Missionierungsseite.
    Der rote Text ist zu originell und den möchte ich euch nicht vorenthalten!

    LB

  7. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Hallo LB

    Eine schöne Erklärung. Auch was es bedeutet, "sich nicht mit Weibern befleckt" zu haben.

    Die große Schar oder große Volksmenge soll die Gläubigen aus all den Jahrhunderten darstellen?
    Nun ja, wer es so sehen will...
    Wer aber richtig liest, erkennt, dass diese große Volksmenge aus der großen Drangsal kommt.
    Auch Jesus sprach von dieser großen Drangsal aus der seine Nachfolger errettet werden.

    Sie würde einsetzen, wenn er mit der Gottlosigkeit hier auf der Erde abrechnen wird.

    Treue Nachfolger würden dann, wie es Johannes in seiner Vision gesehen hat, dieses Eingreifen überleben, weil sie Jesus lieben und es durch taten zeigen. Siehe Palmwedel.

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    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Siehe Palmwedel.
    Welche Palmwedel???

  9. User Info Menu

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wer sich ewiges Leben in Gottes Gegenwart wünscht, der kommt nicht drum herum, Jesus Christus als den Sohn Gottes zu akzeptieren, wie die Bibel es sagt. Es gibt keine Grauzonen im Reich Gottes. Viele Menschen denken, weil sie als Baby eine Handvoll Wasser ins Gesicht bekommen haben, seien sie jetzt Christen und kämen in den Himmel. Hätte man Ihnen Senf auf die Stirn gedrückt, würden Sie dann auch glauben, deshalb eine Bratwurst zu sein? ;-) Sicherlich nicht. Jesus liebt Sie, ja Sie - ganz persönlich. Er ist an Ihrem Leben interessiert und möchte Ihnen dabei helfen, es zu meistern.

    Fand ich auch im Internet auf einer Missionierungsseite.
    Der rote Text ist zu originell und den möchte ich euch nicht vorenthalten!

    LB

    Der Text ist wirklich originell. Ich beneide Menschen, die so was sagen können. Aber es ist ganz richtig. Die Taufe allein macht noch keinen Christen. Es gehört der persönliche Glaube an den Sohn Gottes, unseren Retter Jesus Christus mit dazu.

    Jesus hilft uns nicht nur in unserem Leben sondern durch ihn sind wir auch mit Gott versöhnt. Und Jesus sagt, daß er will, daß die, die an ihn glauben, da sind wo er ist. Zahlenmäßige Begrenzungen gibt es da nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: Gott - unser Begleiter?

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen

    Jesus hilft uns nicht nur in unserem Leben sondern durch ihn sind wir auch mit Gott versöhnt.
    Ich habe mich mit keinem Gott zerstritten, also brauche ich auch keinen Versöhner .

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