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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von Atis Beitrag anzeigen

    Es stimmt, dass einzelne Bestandteile von Nahtoderfahrungen (NTE) physiologisch erklärt werden und sogar durch Drogen provoziert werden können.

    Nicht simpel physiologisch erklären kann man zB, warum manche Menschen mit NTE später genau beschreiben konnten, was im Nebenraum oder drei Stockwerke höher usw. vor sich ging.

    Nicht simpel physiologisch erklären kann man auch, warum manche Menschen mit NTE später sagten, "Ich habe dort XY getroffen und er sagte mir, dass meine Zeit noch nicht gekommen ist und ich noch einmal zurückgehen muss" - während sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen konnten, dass die Person XY tatsächlich auch zur gleichen Zeit verstorben ist.

    Nicht simpel physiologisch erklären kann man auch, dass Menschen, die eine nahtod
    ähnliche Erfahrung (zB im wissenschaftlich kontrollierten Umfeld durch Drogen) gemacht haben, in der Regel hinterher nicht ihr Leben ändern.
    Menschen dagegen, die eine "echte" NTE erlebten, ändern danach oftmals ihr Leben radikal.

    (Ich finde es immer wieder ein bisschen schade, dass NTE abgetan werden mit "Ach, das lässt sich alles erklären, es ist einfach eine körperliche Reaktion auf Sauerstoffmangel oder oder oder" usw. So simpel ist es eben einfach nicht.
    Wenn man nicht daran glauben mag, dass es nach dem Tod weitergeht - okay. Wie Elisabeth Kübler-Ross einmal sagte: Okay, dann glauben Sie eben nicht daran. Wenn Sie dann nach Ihrem Tod dort ankommen, werde ich dasitzen und Ihnen ein breites Grinsen schenken.
    Aber man sollte sich schon etwas näher damit beschäftigen, statt es einfach abzutun. )

    Liebe Atis,

    herzlichen Dank. Das wollte ich gerade schreiben.

    Dass selbstverständlich vieles, aber eben nicht alles erklärbar ist.

    Und ich selber schon Dinge erlebt habe, die eben wissenschaftlich nicht erklärbar sind.

    Was davon jemand glaubt, muss er nun einmal selbst entscheiden.

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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von angie2 Beitrag anzeigen
    Was davon jemand glaubt, muss er nun einmal selbst entscheiden.
    Eben.

    Ich habe auch Dinge erlebt, die mich zutiefst davon überzeugt haben, dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt.

    (Ich maße mir deshalb aber nicht an, andere, die ganz anders denken, zu beleidigen oder ihnen zu unterstellen, dass mit ihrem Hirn etwas nicht stimme. Ich mag diese sinnlosen Unfreundlichkeiten nicht.

    Ich würde mir wünschen, dass hier einfach ein Meinungsaustausch stattfindet, eine Art "Gedanken-sammeln", ohne dass einer auf den anderen eindrischt.)

    Übrigens sprach ich vor ein paar Tagen mit meinem Mann über dieses Thema, und er erzählte mir, dass immer wieder einmal Patienten über Begegnungen mit Verstorbenen berichten, d.h., sie sahen verstorbene Angehörige plötzlich im Raum.
    Darunter sind Patienten, die zeitlebens an solche Dinge geglaubt haben, aber auch andere, die vorher immer sagten, so etwas gebe es nicht. Von der Einstellung, die man vorher dazu hatte, scheinen solche Begegnungen also nicht unbedingt abhängig zu sein.

    aber verstehen tun das in der regel nur menschen, die erleben durften wie es sich anfühlt, wenn ein hund, eine katze, ein kanarienvogel oder oder oder.... einem durch die augen direkt ins herz gesehen hat.
    (Asisah_Amar)

    "Who's the freak now?"
    ("Ghosts")




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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von Joerd Beitrag anzeigen
    Gott macht nur einen Sinn, wenn Gott allgegenwärtig ist und niemand kann ihn seine Herrschaft streitig machen.
    Denn wenn es anders wäre, dann wäre der Teufel mächtiger als Gott, und dann stellt sich die Frage, warum man ausgerechnet an einen Gott glauben soll.

    Entweder ist Gott eine Erfndung, oder der Teufel.

    Es ist auch so.
    Der Schöpfer allen Lebens ist allgegenwärtig. Seine Herrschaft ist unerschütterlich.
    Da sieht man, wie dumm der Teufel ist, der sich trotzdem gegen Gott auflehnt.
    Jesus hat für uns den Sieg über den Teufel, die Sünde und die Welt am Kreuz von Golgatha errungen. Jeder, der zu Jesus gehört, hat Teil an diesem Sieg.

  4. Inaktiver User

    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Es ist auch so.
    Der Schöpfer allen Lebens ist allgegenwärtig. Seine Herrschaft ist unerschütterlich.
    :
    Darf ich fragen was du unter "Allgegenwärtig" verstehst?

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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Und darf ich fragen, woher der "Teufel" kommt?

    Wenn Gott alles geschaffen hat, müßte er logischerweise auch den Teufel gemacht haben?

    Und WARUM bitteschön? Wer erschafft sich seinen eigenen Feind?

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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Die allermeisten Fast-Toten haben gar nix.
    ...woher weiß man das? Vielleicht haben sie das ja nicht im Bewusstsein abgespeichert? Auch Träume dringen nicht alle ins Bewusstsein!

    Ich denke, es gibt außer der von uns wahrnehmbaren materiellen Welt auch noch eine andere "was-auch-immer-für-eine-Welt", die von uns nur in einem bestimmten außergewöhnlichen Zustand wahrnehmbar ist, z. B. bei einer NTE!

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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von Atis Beitrag anzeigen
    Eben.

    Ich habe auch Dinge erlebt, die mich zutiefst davon überzeugt haben, dass es ein Weiterleben nach dem Tod gibt.
    Ich habe auch schon mehrmals Dinge erlebt, die rational absolut nicht erklärbar sind/waren (im Zusammenhang mit mir nahe stehenden Personen, die starben). Auf die Idee dass diese auf ein Weiterleben nach dem Tode oder eine göttliche Existenz hinweisen sollten kam ich dennoch nicht. Es gibt wohl Dinge, die (noch?) nicht erklärbar sind, aber muss deswegen ein Gott dahinter stehen oder sollte dies ein Beweis für ein Weiterleben nach dem Tode sein? Für mich ist es das nicht. Es fasziniert mich lediglich welche enormen und bislang unerforschten Fähigkeiten unser Gehirn hat. All' diese unerklärlichen Phänomene finden - nach meinem Empfinden - einzig und allein in unseren Gehirnen statt.

    Aber du hast Recht wenn du schreibst:

    Ich maße mir deshalb aber nicht an, andere, die ganz anders denken, zu beleidigen oder ihnen zu unterstellen, dass mit ihrem Hirn etwas nicht stimme. Ich mag diese sinnlosen Unfreundlichkeiten nicht.
    Man kann Glauben nicht widerlegen, sonst wäre es kein Glauben. Man kann - und das mache ich - die Dinge aus anderer Warte, anderem Empfinden und anderer Sichtweise darstellen, mehr nicht.

    Ich lasse mich von Gläubigen nicht überzeugen und warum sollten diese sich von Atheisten wie z.B. mir überzeugen lassen?

    Es hat beides seine Berechtigung. Jeder muss selbst wissen, an was er glauben will oder nicht.


    Übrigens sprach ich vor ein paar Tagen mit meinem Mann über dieses Thema, und er erzählte mir, dass immer wieder einmal Patienten über Begegnungen mit Verstorbenen berichten, d.h., sie sahen verstorbene Angehörige plötzlich im Raum.
    Darunter sind Patienten, die zeitlebens an solche Dinge geglaubt haben, aber auch andere, die vorher immer sagten, so etwas gebe es nicht. Von der Einstellung, die man vorher dazu hatte, scheinen solche Begegnungen also nicht unbedingt abhängig zu sein.
    Tja, das müsste einem dann wirklich mal passieren! Aber auch dann würde ich nur an die bislang unerforschten Kräfte meines Gehirns glauben. Mich wundern oft schon viel "harmlosere" Dinge, die mir die Fähigkeiten meines Gehirns vor Augen führen.

    Liebe Grüße
    Anitra
    Geändert von Anitra (07.04.2009 um 11:45 Uhr)
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Die Abneigung empirisch quantitativ arbeitender Wissenschaftler gegenüber dem Thema Nahtod-Erfahrungen hat verschiedene Gründe:
    Die subjektiven geschilderten Eindrücke sind praktisch nicht objektivierbar, somit eher unergiebig für quantitative Forschung.
    Der Psychologie, Neurologie und Psychiatrie (und anderen Fachgebieten) ist im Laufe ihrer Entwicklung immer bewusster geworden, wie leicht täuschbar das menschliche Gehirn ist und wie subjektiv eingefärbt alles Erleben ist, wobei weiterhin große Uneinigkeit über die Verfasstheit des „Bewusstseins“ besteht.
    Als Tod gilt in der Biologie der unumkehrbar bleibende Zusammenbruch aller biologischen und neurologischen Funktionen. Das Weiterbestehen einer wie immer gearteten psychischen Funktion ohne funktionierendes Gehirn wird als unmöglich angesehen, da es allen bisherigen objektivierbaren Erfahrungen widerspricht.
    Das Thema wird von einigen Autoren dazu ausgenutzt, um mit zweifelhaften Buchveröffentlichungen und anderen medienwirksamen Auftritten viel Geld zu verdienen.
    Prinzipiell eignet sich das Thema Nahtod-Erfahrung jedoch für eine empirische wissenschaftliche Untersuchung, und es existieren bereits mehrere neurologische Thesen zu Nahtod-Erfahrungen.
    Viele Mediziner deuten die Erlebnisse als Halluzinationen, die in erster Linie durch die DMT-Ausschüttung im Gehirn des klinisch Toten hervorgerufen werden. Eine Untersuchung hat ergeben, dass Versuchspersonen, denen hohe Dosen von DMT intravenös zugeführt wurden, von Nahtod-Erfahrungen und mystischen Erlebnissen berichteten[18]. Auch unter LSD-Einfluss kommt es zu vergleichbaren Halluzinationen. Weitere Untersuchungen an Piloten und Astronauten, die hohen Beschleunigungen ausgesetzt gewesen sind und dabei für kurze Zeit ihr Bewusstsein verloren haben, berichten von ähnlichen Wahrnehmungen.
    Untersuchungen von Dr. Karl Janssen zeigten 1995, dass die meisten Erscheinungen einer üblichen Nahtod-Erfahrung durch das Anästhetikum Ketamin [19] [20] hervorgerufen werden können, was die These einer neurophysiologischen Korrelation für Nahtod-Erfahrungen unterstützt. [/QUOTE]

    Zitat aus Wiki, das meine Meinung auf den Punkt bringt.

    Und damit verabschiede ich mich vom Thema "Nahtod".
    Geändert von 3146 (09.04.2009 um 13:59 Uhr)

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    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Zitat Zitat von Sophie69 Beitrag anzeigen
    Und darf ich fragen, woher der "Teufel" kommt?

    Wenn Gott alles geschaffen hat, müßte er logischerweise auch den Teufel gemacht haben?

    Und WARUM bitteschön? Wer erschafft sich seinen eigenen Feind?


    Die Bibel erzählt uns, daß der Teufel ein Engel des Lichts war. Im Buch Hiob und auch in anderen Stellen wird erzählt, daß er zum himmlischen Hofstaat gehörte und mit den anderen Engeln vor Gott erscheint. An anderen Stellen tritt der Teufel als Ankläger der Menschen auf.
    Im Buch Hesekiel wird erzählt, der der Teufel ein sehr schöner Engel war, der aber hochmütig wurde und sich selber an Gottes Stelle setzen wollte.

    "Durch Deinen großen Handel wurdest du voll Frevels und hast dich versündigt. Da verstieß ich dich vom Berge Gottes und tilgte dich, du schirmender Cherub, hinweg aus der Mitte der feurigen -Steine", Hesekiel 28,16.

    Seitdem hat der Teufel eine große Wut. Er kämpft gegen Gott und will die Menschen vernichten, weil Gott sie liebt.

    @Majolika:

    Deine Frage verstehe ich nicht ganz.
    Allgegenwärtig heißt für mich: Er ist überall und durchdringt alles. Vor ihm ist unser Leben ein aufgeschlagenes Buch.

  10. Inaktiver User

    AW: Beispiel einer bemerkenswerten "Nahtod-Erfahrung"

    Der Teufel hatte sogar noch bis zur Thronbesteigung Jesu Zutritt zum Himmel.

    Aber dann wurde er vom nun eingesetzten König Jesus Christus aus dem Himmel zur Erde geworfen und jeder weitere Zutritt ist ihm verwehrt.

    An den weltweiten Schwierigkeiten kann jeder sehen, wie der Teufel und seinen Engel, die Dämonen "große Wut hat".

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