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    AW: Pro Reli in Berlin

    Schon klar, hätte ich auch von Dir nicht erwartet! Wollte das nur nochmal klar stellen.
    Life's just a game I believe - the longer you play it, the harder it gets.
    (Skyclad, Building a Ruin)

  2. Inaktiver User

    AW: Pro Reli in Berlin

    Zitat Zitat von Amphib Beitrag anzeigen
    Schon klar, hätte ich auch von Dir nicht erwartet! Wollte das nur nochmal klar stellen.

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    AW: Pro Reli in Berlin

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Ich möchte auch noh mal zu bedenken gben, das es sich um Pro Reli in Berlin handelt.

    Die konfessionelle Zusammensetzung der Bevölkerung ist da sehr wichtig.

    Abgesehen davon wird Religionsunterricht nun mal konfessionsabhängig unterrichtet.
    Einige Auffassungen sind für mich aber nicht unbedingt vereinbar mit dem Grundgesetz.
    Mir ist schleierhaft, wie der Spagat gelingen soll.

    Zum Thema Homosexualität zum Beispiel.

    Zur Unfehlbarkeit des Papstes.
    Zu seinen Äußerungen bezüglich der Benutzung von Kondomen.
    Finde ich gerade zu fahrlässig jungen Menschen gegenüber.
    Ich denke nicht, dass kath. Religionsuntericht den Kindern nicht vermittelt, das nur die schriftlichen Äußerungen des Papstes, die "ex kathedra" also zu Glaubensfragen für unfehlbar gelten, aber keineswegs die Inhalte seiner Predigten. Und das zu lernen ist für einen jungen Katholiken außerordentlich wichtig, damit er eine eigene klare Meinung und Haltung findet.

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Von muslimischer und auch jüdischer Konfession mal ganz zu schweigen.
    Es gibt in Berlin ein jüdisches Gymnasium, das aber keineswegs nur Schülern jüdischen Glaubens vorbehalten ist. Gäbe es einen und nicht Dutzende von muslimischen Zentralverbänden, so hätten sie die Chance auch ihre eigenen Schulen zu eröffnen. Das was nicht zugelassen werden wird, ist, das es eine türkische-muslime Schule, eine irakisch-muslimische, eine iran-muslimische Schule, eine marrokanisch- muslimische Svhule geben wird. Die einzige sehr tradionelle Schule gab es in Bonn, Khalid-Schule. Sie wurde von Saudi-Arabien bezahlt und von der Schulaufsicht geschlossen, als dort Hassprediger unterichteten.
    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
    Es gibt eine Trennung zwischen Staat und Kirche und das ist meiner Meinung nach auch notwendig.
    Im Philosophieunterricht wird sich auch nicht schwerpunktmäßig auf eine Richtung beschränkt.

    Das kulturelle Erbe ist gegeben und wichtig.

    Konfessionsunterricht ist aber Privatvergnügen, ebenso wie meine Privatphilosophie und meine Privatmeinung.
    Kann alles vertreten werden, soll ja auch, aber nicht in einem gesonderten Fach.

    Die Situation in Berlin ist sicherlich nicht zu vergleichen mit der Situation in den meisten anderen Bundesländern.
    Dem sollte in dieser Diskussion aber auch Rechnung getragen werden.

    Werteunterricht und zwar gemeinsamer Werteunterricht für die kleinen Bürger dieses Landes, die konfessionell ungebunden, kath., evang., jüdisch, muslim., oder was auch immer sind, das halte ich für sehr vernünftig.
    Die Situation in Berlin ist keine andere als in allen anderen Groß- und Industriestädten der Bundesrepublik.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Pro Reli in Berlin

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich denke nicht, dass kath. Religionsuntericht den Kindern nicht vermittelt, das nur die schriftlichen Äußerungen des Papstes, die "ex kathedra" also zu Glaubensfragen für unfehlbar gelten, aber keineswegs die Inhalte seiner Predigten. Und das zu lernen ist für einen jungen Katholiken außerordentlich wichtig, damit er eine eigene klare Meinung und Haltung findet.

    Ich kann nicht sagen, was zur Unfehlbarkeit und der Haltung zum Beispiel zu Kondomen gelehrt wird und ob es überhaupt eine einheitliche Regelung (für den Unterricht) gibt.
    Da kenn ich mich nicht aus.
    Aber ein Widerspruch ist es natürlich.


    Es gibt in Berlin ein jüdisches Gymnasium, das aber keineswegs nur Schülern jüdischen Glaubens vorbehalten ist. Gäbe es einen und nicht Dutzende von muslimischen Zentralverbänden, so hätten sie die Chance auch ihre eigenen Schulen zu eröffnen. Das was nicht zugelassen werden wird, ist, das es eine türkische-muslime Schule, eine irakisch-muslimische, eine iran-muslimische Schule, eine marrokanisch- muslimische Svhule geben wird. Die einzige sehr tradionelle Schule gab es in Bonn, Khalid-Schule. Sie wurde von Saudi-Arabien bezahlt und von der Schulaufsicht geschlossen, als dort Hassprediger unterichteten.

    Es gibt in Berlin mehrere jüdische Schulen.
    Bis auf Haupt- und Gesamtschule ist meines Wissens nach alles vertreten.
    Es ging mir aber nicht um Schulen mit religiösem Schwerpunkt - gibt ja auch evang. und kathol. Schulen, sondern um staatliche und deren gemischte Schülerschaft.


    Die Situation in Berlin ist keine andere als in allen anderen Groß- und Industriestädten der Bundesrepublik.
    Berlin hat durchaus - wie jede große Stadt, jedes Bundesland, usw. Besonderheiten und auch gute Gründe, diese zu berücksichtigen.

    Die Minderheit der Bevölkerung ist evang./kathol.

    Ein gemeinsamer Werteunterricht ist in einer Stadt, in der so viele unterschiedliche Kulturen und Religionen gemeinsam leben eine unterstützenswerte Sache.

    Gerade die Befürworter von Religionsuterricht sollten sich dem nicht verweigern.
    Die Gegenwehr kann ich aus diesem Grund gar nicht nachvollziehen.

    Religionsunterricht wird ja nun auch nicht verboten.
    Daran ändert sich nichts.
    Was ist es also?
    Die Schulstunde mehr?
    Und ich meine damit die Schulstunde Ethik, nicht Religionsunterricht.
    Religionsunterricht bedeutete zuvor auch mehr Unterricht.


    Was mich befremdet hat in Berlin, war die Art wie die Auseinandersetzung zum Teil geführt wurde.

    Das empfinde ich nicht als sonderlich (christlich)-wertebehaftet.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Pro Reli in Berlin

    Zitat Zitat von Matratze Beitrag anzeigen
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    Was mich befremdet hat in Berlin, war die Art wie die Auseinandersetzung zum Teil geführt wurde.

    Das empfinde ich nicht als sonderlich (christlich)-wertebehaftet.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Ich mußte dabei schmunzeln: Christen sollen am besten die zweite Backe hinhalten, bloß nicht kämpfen.

    Ich habe inzwischen einiges nachgelesen.

    Berlin ist in der Tat ein Sonderfall:
    in Berlin ist der Religionsunterricht nach § 23 Berliner Schulgesetz vom 26. Juni 1948 Sache der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften (Berliner Schulmodell). Für Berlin gilt nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 110, 326) die Bremer Klausel; sie besagt, dass Art. 7 Abs. 3 GG keine Anwendung in einem Land findet, in dem am 1. Januar 1949 eine andere Regelung galt.

    Und Ihr habt nun eine Volksabstimmung am 26.4. darüber. Wollen wir doch einmal hoffen, dass die Wahlberechtigten von ihren direkten Einfluss auch Gebrauch machen. ProReli braucht etwa 600.000 Prostimmen.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel

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    AW: Pro Reli in Berlin

    Zitat Zitat von Opelius Beitrag anzeigen
    Ich mußte dabei schmunzeln: Christen sollen am besten die zweite Backe hinhalten, bloß nicht kämpfen.

    Nee, natürlich mögen sie sich für ihr Anliegen einsetzen.
    Hat Luther auch nicht anders gemacht.
    Was mich gstört hat, war zum Beispiel, dass dauernd recht junge Schüler (unter 14) nachmittags mit Zettelchen durch die Straßen gezogen sind.
    Das fand ich instrumentalisierend.
    Gab auch einige Kritik, weil Kirchenvertreter, die nicht "Pro Reli" waren, Druck gekriegt haben von oben.
    Das meinte ich mit der Art.


    Ich habe inzwischen einiges nachgelesen.

    Berlin ist in der Tat ein Sonderfall:
    in Berlin ist der Religionsunterricht nach § 23 Berliner Schulgesetz vom 26. Juni 1948 Sache der Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften (Berliner Schulmodell). Für Berlin gilt nach Ansicht des Bundesverwaltungsgerichts (BVerwGE 110, 326) die Bremer Klausel; sie besagt, dass Art. 7 Abs. 3 GG keine Anwendung in einem Land findet, in dem am 1. Januar 1949 eine andere Regelung galt.

    Ist ja Länderregelung.
    Jedes Bundesland hat unterschiedliche Bestimmungen.
    Berlin weicht allerdings schon sehr ab.
    Die Berliner Situation ist aber auch eine Besondere, mag auch an der Geschichte liegen, auf die das Gesetz natürlich auch gestützt ist.
    Ich suche mal nach einem link für die unterschiedlichen Regelungen.
    Bayern z. B. hat (glaube ich) erst Wahlrecht ab 18 J. oder?


    Und Ihr habt nun eine Volksabstimmung am 26.4. darüber. Wollen wir doch einmal hoffen, dass die Wahlberechtigten von ihren direkten Einfluss auch Gebrauch machen. ProReli braucht etwa 600.000 Prostimmen.
    Ich sehe hier zu wenig Diskussion.
    Würde mir wünschen, dass miteinander argumentiert wird.

    Was spricht gegen 'Werteunterricht' für alle zuzüglich zum Religionsunterricht?
    Dazu hab ich noch nix gelesen.
    Ich verstehe es nicht.

    Mein Kind hatte dieses Modell schon.
    Wir (Lehrer und Eltern) haben das Fach 'Lebenskunde' (Alternative zum Religionsunterricht) als Modellversuch unter Anleitung von Sozialpädagogen zum Fach 'soziales Lernen' umgebaut. Bedingung war, dass alle Schüler der Klasse teilnahmen.
    Klappte wunderbar und vom Religionsunterricht hat sich auch keiner abgemeldet.

    Liebe Grüße,

    Matratze
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    AW: Pro Reli in Berlin

    Ein link zum Bundesländervergleich:
    Religionsunterricht in Deutschland ? Wikipedia

    Liebe Grüße,

    Matratze
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  8. Inaktiver User

    AW: Pro Reli in Berlin

    Ich kann nicht sagen, was zur Unfehlbarkeit und der Haltung zum Beispiel zu Kondomen gelehrt wird
    Hoffentlich wird im Ethikunterricht gelehrt, dass man Aussagen eines Menschen durch Weglassen von Wörtern und Sätzen komplett verfälschen kann.

    In der aktuellen Diskussion zum Papst wird das nämlich dauernd gemacht. Der Papst sagte: "Kondome allein nützen nichts", (es muss eine Bewusstseinsänderung stattfinden).

    Durch das Weglassen dieses einzigen Wortes wurde die Aussage grundlegend verfälscht.

    Es geht mir jetzt nicht darum, die Haltung des Papstes gutzuheißen, es geht mir nur darum, aufzuzeigen, dass man durch gezieltes Ändern einer Äußerung (nur ein "kleines" Wort fehlt) eine sehr polemische Debatte auslösen kann.

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    AW: Pro Reli in Berlin

    Liebe Pelzpfote,
    da stimme ich Dir voll und ganz zu.

    Seine Original-Aussage kenne ich nicht.
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  10. User Info Menu

    AW: Pro Reli in Berlin

    und das sollte im Deutschunterricht vermittelt werden...*piep
    Now, bring me that horizon.

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