Fand ich im Internet als ich Paulus-Frauenfeind googelte.....
Entgegen landläufiger Überzeugungen ist der Völkerapostel Paulus kein Gegner von Frauen gewesen. Das ihm zugeschriebene Zitat "Das Weib schweige in der Gemeinde" wurde nach heutigem Forschungsstand nachträglich in den Ersten Korintherbrief eingefügt. Das geht aus einer Publikation des Katholischen Bibelwerks hervor. In der jetzt in Stuttgart herausgegebenen Schrift "Paulus und die Frauen" werden Texte des Apostels als Quelle und Zeugnis frühchristlicher Frauengeschichte aufgeschlüsselt. Hervorgehoben wird, dass Paulus die gleichberechtigte Ausübung von Funktionen in den Gemeinden nicht infrage stellte. Der Apostel setzte demnach die Gleichberechtigung vielmehr voraus. Paulus erwähnt unter anderem die Apostolin Junia und die Diakonin Phoebe in leitenden Ämtern.
KNA
erschienen am 25. Oktober 2008
Aus diesem Grund habe ich persönlich Probleme mit der wörtlichen Bibelauslegung der Fundis.
Ihr wisst schließlich alle, dass früher mit Symbolen umgegangen wurde, die wir heutigen Menschen gar nicht mehr kennen. Einiges davon floß in die Bibel ein. Früher wurde es von den Menschen verstanden, heute anscheinend nicht mehr und es gibt eine falsche Interpretation.
Dasgleiche gilt für christliche Symbole in der Malerei und in der Bildhauerei. Wer von uns versteht denn das noch?
Löwenbändigerin
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Thema: Christliche Fundamentalisten
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12.04.2009, 15:55Inaktiver User
AW: Christliche Fundamentalisten
Geändert von Inaktiver User (12.04.2009 um 15:59 Uhr)
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12.04.2009, 16:22
AW: Christliche Fundamentalisten
Nein Majolika, da irrst Du!
Darum ist Gott nicht frauenfeindlich! Das hat gar nichts mit "den heiligen Geist haben" zu tun. Selbstverständlich hatte bei jedem Bibelschreiber der persönliche Hintergrund, die persönliche Bildung und Mentalität Einfluß auf den Sprachstil und die Äußerungen. Nicht jeder Satz kam unmittelbar von Gott. Es wurde frei formuliert. Und diese meine Ansicht widerspricht keinesfalls der WTG-Literatur!
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12.04.2009, 16:32
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12.04.2009, 17:31Inaktiver User
AW: Christliche Fundamentalisten
Hallo Blickwinkel

Der persönlicher Hintergrund spielt bei den Schreibern eine große Rolle.
Aber ob man es als frauenfeindlich ansehen kann, wenn es der Frau verboten wird in der Versammlung zu lehren...?
Was heißt den nun "Unterordnung" oder "in aller Stille"?
Hier einmal der Text, über den oft diskutiert wird:
(1. Timotheus 2:11-12)
"11 Eine Frau lerne in Stille mit aller Unterwürfigkeit.
12 Ich erlaube einer Frau nicht, zu lehren oder Gewalt über einen Mann auszuüben, sondern sie sei in [der] Stille."
Über den Ausdruck „alle Unterordnung“ (so übersetzt die Einheitsübersetzung) in 1. Timotheus 2:11 sagte der Bibelgelehrte W.E. Vine:
„Die Anordnung zielt nicht auf eine Unterwerfung von Verstand und Gewissen ab noch darauf, die Verpflichtung, sich ein eigenes Urteil zu bilden, aufzugeben;
der Ausdruck ‚mit aller Untertänigkeit‘ ist eine Warnung davor, die Gewalt an sich zu reißen, wie zum Beispiel im nächsten Vers beschrieben wird.“
War sein Eintreten für das ‘Sichstillverhalten’ der Frau auf eine frauenfeindliche Haltung zurückzuführen? Nein!
Das hier verlangte ‘Sichstillverhalten’ bezog sich auf die Lehrtätigkeit und das Ausüben eines geistlichen Amts innerhalb der Versammlung, und zwar in Anbetracht des zuvor erwähnten, von Gott so vorgesehenen Verhältnisses zwischen Mann und Frau.
Das heißt nicht, dass Frauen keine Lehrerinnen der göttlichen Wahrheit sein können.
Paulus ermunterte ältere Frauen, für die jüngeren Frauen „Lehrerinnen des Guten“ zu sein.
Christliche Mütter sollen das Beispiel von Eunike und Lois, die Timotheus unterwiesen, nachahmen und ihre Kinder auf gottgefällige Weise erziehen (Titus 2:3-5; 2. Timotheus 1:5).
Ich denke, dass den Frauen heute eine sehr große Rolle zugewiesen wird.
Denn sie haben den Hauptanteil am Verkünden der Botschaft vom Reich Gottes.
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12.04.2009, 18:31
AW: Christliche Fundamentalisten
@ Majolika
Ach Majolika, ich habe mich doch gar nicht explizit auf eine bestimmte Stelle bezogen. Mein ganz persönlicher Eindruck von dem Menschen Paulus ist der eines unsympathischen ewigen Junggesellen. Dazu war er ein radikaler und auch wohl fanatischer Mensch, denn erst war er radikal dagegen und dann ein radikaler Verfechter dafür! Solche Menschen mag ich persönlich gar nicht, was nicht heißt, dass ich seine Schriften nicht akzeptieren würde, aber der Mensch bleibt mir unsympathisch. Niemals äußerte er sich sanft, wie z.B Jesus oder Johannes oder einfach aus dem Bauch heraus wie Petrus.Geändert von Blaustrumpf1 (12.04.2009 um 19:57 Uhr)
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12.04.2009, 19:00
AW: Christliche Fundamentalisten
Ja.
Zitat von Inaktiver User
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12.04.2009, 19:05
AW: Christliche Fundamentalisten
Blaustrümpfchen, bist du da sicher???Und diese meine Ansicht widerspricht keinesfalls der WTG-Literatur!
Für eine ZJ bist du ja sehr aufmüpfig. Ob das bloss gut geht?
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12.04.2009, 20:13
AW: Christliche Fundamentalisten
Ja, da bin ich ganz sicher!
Und ja, es wird gut gehen! Die Zeiten haben sich geändert: inzwischen gibt es auch bei uns progressiv denkende Menschen, Reformer und tatsächlich auch Reformen und natürlich Fundamentalisten mit Tunnelblick.
Vielleicht eine Info für Dich: es gibt sogar in Selters eine eigene Redaktion für biblische Fragen, die auch kontroversen Diskussionen offen steht.
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12.04.2009, 21:12Inaktiver User
AW: Christliche Fundamentalisten
Jeder hat das Recht seine Meinung zu äußern...
Sogar Abraham, der als Freund Gottes bezeichnet wurde, hatte damals mit Gott herum diskutiert. (1. Mose 18:23-33)
Auch als ZJ muß man nicht zu allem "Ja und Amen" sagen.
Reden kann man über alles....
Solange es der Bibel nicht widerspricht!Geändert von Inaktiver User (12.04.2009 um 21:16 Uhr)
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12.04.2009, 21:19


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