glaux,
Natürlich tun das die Religionsgemeinschaften nicht, weil sie ja keine Nachrichtensender sind, sondern eine Sache der Überzeugung. Eltern möchten, dass ihre Kinder die richtige Lebenseinstellung haben. Und wenn wir bei Überzeugungen sind: wir werden ALLE als Kinder von den Anschauungen unserer Eltern, unseres sozialen Umfeldes und unserer Umgebung richtiggehend geprägt und haben ALLE die gleiche Ausgangsbasis, uns mit dem, was wir als Kinder erlebt haben, im Erwachsenwerden auseinanderzusetzen und eine selbstbestimmte Entscheidung darüber zu fällen, ob wir dabei bleiben oder gehen. Ob unsere Eltern nun Christen oder überzeugte Atheisten sind, ob sie nun sehr überzeugend von gar nichts überzeugt sind, ob sie uns nach bestimmten Regeln erziehen oder es einfach so laufen lassen. Wo ist da der Unterschied? Ich muss IMMER zusehen, was ich in MEINEM Leben draus mache.
Eine Ausnahme mache ich nur bei Gruppierungen, die ihre Mitglieder einer Gehirnwäsche unterziehen. Die meisten Religionen gehören für mich nicht dazu.
LG, Orlando
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14.02.2009, 19:30Inaktiver User
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
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14.02.2009, 19:52
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14.02.2009, 19:52Inaktiver User
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
da habe ich ganz andere Erfahrungen gemacht es wurde sehr wohl Zwang auf mich und andere ausgeübt.Auch habe ich interessenhalber verschiedene Glaubensgemeinschaften besucht ich war nur willkommen solange ich nicht meine eigene Meinung äußerte bzw. zu viel nachhakte,ansonsten wurde ich dem Saal verwiesen!
Das mit der Nächstenliebe ist wohl Auslegungssache!
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14.02.2009, 20:39Inaktiver User
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
Zu welchem Thema hast du denn "nachgehakt"?
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14.02.2009, 22:15
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
Die richtige Patent-Lebenseinstellung für alle kann es ebensowenig geben wie die richtige Schuhgröße für alle. Deswegen ist es überhaupt nicht natürlich, wenn man versucht, seine Kinder davon abzuhalten, über die Grundlagen solcher Überzeugungen nachzudenken, es ist vielmehr ein höchst künstlicher verdeckter Selbstschutzmechanismus dieses Überzeugungssystems. Daß die Eltern glauben, ihrem Kind damit einen Gefallen zu tun, macht den Schuh noch lange nicht passend.
Manche Menschen riskieren ihr Leben, wenn sie von den Vorstellungen ihres Umfeldes abweichen, manche Eltern ermuntern ihre Kinder zu einer kritischen Überprüfung jeder festen Weltanschauung und dazwischen gibt es unzählige Schattierungen. Die Ausgangsbasis dieser Menschen ist keineswegs gleich.
Für mich ist es ein gewaltiger Unterschied, ob jemand, dem ich vertraue, mehr daran interessiert ist, daß ein sehr spezielles Überzeugungssystem in möglichst vielen Menschen weiterexistiert, oder ob er mich genügend respektiert, daß er es auf eine offene Diskussion über seine Werte ankommen läßt, auch wenn das dazu führen kann, daß ich zu einem ganz anderen Ergebnis komme.
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14.02.2009, 23:27Inaktiver User
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
Das hätte ich schöner nicht sagen könnenFür mich ist es ein gewaltiger Unterschied, ob jemand, dem ich vertraue, mehr daran interessiert ist, daß ein sehr spezielles Überzeugungssystem in möglichst vielen Menschen weiterexistiert, oder ob er mich genügend respektiert, daß er es auf eine offene Diskussion über seine Werte ankommen läßt, auch wenn das dazu führen kann, daß ich zu einem ganz anderen Ergebnis komme.
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15.02.2009, 09:34Inaktiver User
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
Hallo!Ob unsere Eltern nun Christen oder überzeugte Atheisten sind, ob sie nun sehr überzeugend von gar nichts überzeugt sind, ob sie uns nach bestimmten Regeln erziehen oder es einfach so laufen lassen. Wo ist da der Unterschied? Ich muss IMMER zusehen, was ich in MEINEM Leben draus mache.
Gut ausgedrückt. Die Grundlage einer Lebensanschauung wird im Elterhaus gelegt.
Das gilt wirklich für jeden.
Eltern, die dem Staat bewußt auf der Tasche liegen, ihr Geld lieber für Alkohol, Drogen usw. ausgeben, werden ihren Kindern nur diese Werte (wenns denn welche sind) weitervermitteln.
Für andere ist es wieder "normal" den Staat zu betrügen, sei es durch Steuerhinterziehung oder anderer krimineller Delikte.
Auch für diese Kinder wird das erst einmal "normal" sein.
Oder den Arbeitgeber zu bestehlen. Indem man Kugelschreiber, Papier, Putzlappen o.ä. "mitgehen" läßt. Oder Arbeitszeit für persönliche Dinge "nutzt"...
Bis die Kinder das Alter erreichen und feststellen, dass es auch andere Menschen gibt, die anders leben. Ehrlich, treu gewissenhaft, fleißig.
Dann liegt es an den Kindern, ob sie sich anders besinnen und Stärke zeigen sich von ihrem falschen, von den Eltern vorgelebtem, System zu lösen und den richtigen Weg zu gehen...
Genauso ist es mit dem Glauben...
Eltern leben den Kindern ihren Glauben vor. Und die Kinder ahmen es erst einmal nach.
Hinduistische Eltern werden ihre Kinder in ihrer Überzeugung erziehen, genau so wie es katholische Eltern machen.
Manche meinen, dass es wichtig ist, ihre Kinder schon an ihre Religion durch ein Tauf-Gelübde zu binden.
Andere legen erst einmal die Grundlage und warten ab, bis das Kind selbst entscheiden kann.
Es kommt darauf an, dass Kinder erkennen, dass sie niemals den Eltern zuliebe einen Glauben annehmen, von dem sie sich nicht persönlich überzeugt haben.
Gruß Majolika
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18.02.2009, 17:32
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18.02.2009, 17:56Inaktiver User
AW: da hat der Papst aber einiges falsch gemacht
Und was hast du von diesen verschiedenen Glaubensgemeinschaften wissen wollen?
Hast du etwa eine "Messe" oder was auch immer, unterbrochen und somit den Ablauf gestört, ohne das es dir eigentlich bewußt gewesen ist?
Kann ja sein, dass du deswegen gebeten wurdest deine Ansichten oder Fragen ein anderes Mal zu stellen...
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18.02.2009, 18:14Inaktiver User



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