aber noch das Joerd
ich habe eine Stelle in diesem Strang gefunden, wo Dein Artikel besser passt
Hier Zitat von Joerd
und dann kannst Du Deinen Artikel lesen..Zitat Joerd : Ich persönlich denke sogar das Glauben eine sehr gesunde Sache ist. Menschen mit Gottvertrauen sind oft seelisch stabiler und liebevoller. Liebe entspannt, und Entspannung macht aufnahmefähig für die innere Stimme, oder für Gläubige, für die göttliche Stimme.
und weißt : "Huch so gesund, scheint es doch nicht immer zu sein.."Zitat Joerd :Dazu ganz aktuell: Religion kann krank machen
und schon passt es..
ohne Heine..
quasi im Selbstgespräch.. : Joerd mit Joerd..und Klees Heinezitat bliebe da wo es hingehört : eben nicht in diesen Zusammenhang..
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Thema: Ohne Glauben
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04.03.2009, 18:55Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Geändert von Inaktiver User (04.03.2009 um 19:00 Uhr)
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04.03.2009, 19:13
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05.03.2009, 07:57
AW: Ohne Glauben
Ich finde, daß Heine ein gutes Beispiel ist.
Du gibst ja oben wieder, daß er sein Leben unter den Ideen der Hegelianer als Schweinehüten bezeichnet hat. Das ist doch deutlich.
Paulus hat auch gesagt, daß sein Leben, und er war ein studierter Mann, ohne Jesus nur Kehricht gewesen sei. Das ist doch eine Linie.
Außerdem wird Heine von vielen Menschen als Beispiel einer Bekehrung angeführt, auch von Menschen, die aufgrund ihrer Schulbildung einfach klüger sind als ich. Ich denke, daß diese Menschen sehr wohl Ironie von Bekennen unterscheiden können.
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05.03.2009, 10:51
AW: Ohne Glauben
Zu sagen, dass ein Leben ohne Jesus nur Dreck ist, ist unverschämt und im höchsten Maße intolerant. Aber so war Paulus eben.
Möglicherweise wollte Heine auf dem Totenbett alle Eventualitäten abdecken: Gibt es einen Himmel, hat er sich ein Plätzchen dort gesichert, wenn nicht, schadet Bekehrung auch nix.
Zeit seines Lebens jedenfalls hatte er für Religion nichts übrig.
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05.03.2009, 11:00Inaktiver User
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05.03.2009, 11:32
AW: Ohne Glauben
Wow
Wie schlimm muss ein Leben sein, dass man darauf mit so wenig Respekt schaut
Das man es als Schmutz und Abfall wahrnimmt. Wie wenig eins mit sich selbst muss man sein, um zu solch extremen Anschauungen zu kommen
Wie unversoehnlich ist man mit sich selbst ...
Das finde ich echt heftig.

PischtiMan sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
denn das ist ihnen voellig egal.
Euripides
Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
Carlos Fuentes "Die Jahre mit Laura Diaz"
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05.03.2009, 13:18Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Da hast du sicher recht. Allerdings hört man das auch in heutiger Zeit öfter, dass jemand sein Leben als total fehlgeschlagen wahrnimmt, es wird halt vielleicht nicht mit so heftigen Worten wie "Kehricht, Schmutz oder Abfall" ausgedrückt. Und Menschen, die sich selbst so nicht annehmen können, wie sie sind, gibt es leider zuhauf. Oder warum sonst sind die Praxen von Psychotherapeuten u. ä. total überlaufen.
Und das sind sicher nicht alles gläubige Menschen!
Und Paulus meinte es eben nur in Bezug auf sein Leben - nicht auf ein Leben ohne Christus im Allgemeinen. Insofern kann ich darin keine
Aussage erkennen.
Zitat von 3146
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05.03.2009, 13:28
AW: Ohne Glauben
Man sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
denn das ist ihnen voellig egal.
Euripides
Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
Carlos Fuentes "Die Jahre mit Laura Diaz"
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05.03.2009, 13:32Inaktiver User
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05.03.2009, 13:48Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Naja, pelzpfote, so ganz von der Hand zu weisen ist es nicht, dass viele Menschen gerade in persönlichen Krisen besonders anfällig für religiöse Themen sind.
Majolika hat hier vor längerer Zeit mal ihre Geschichte erzählt, wie sie zu ihrem Glauben kam, ich kenne ein paar Leute, die die Religion als Zufluchtsort vor einem psychischen Zusammenbruch sahen und und und. Das ist ja nun nichts Neues.
Wichtig ist halt sich zu fragen, ob man wirklich glaubt oder ob man nur vor der Auseinandersetzung mit sich selbst flieht.


Zitieren

Und diese persönliche Äußerung ist doch erlaubt, habe ich zumindest in den letzten Tagen gelernt!
Dann koennte man meinen, haette Paulus damals einen guten Psychotherapeuten gefunden, waere er nicht unbedingt glaeubig geworden
...
Vielleicht kommt das vom Spielen mit den Worten anstatt vom genauen Lesen. 