Dagegen hat niemand was - du hattest aber geschrieben, dass Gott ein A.... ist! Ich weiß nicht, ob du den Unterschied bemerkst? (Vielleicht ist es für dich Haarspalterei, aber ich denke, es ist ein Unterschied, ob ich sage "Für mich ist es so" oder ob ich sage "Es ist so".offen sagen zu können, dass man Gott als A... empfindet.
Und ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, aber ich denke, dass solche Äußerungen nicht sein müssen.
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Thema: Ohne Glauben
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04.03.2009, 11:39Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
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04.03.2009, 11:42Inaktiver User
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04.03.2009, 11:45Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Wenn es für HSR so ist, ist es nur für ihn so, liebes Pfötchen.
Darf doch für dich gern anders sein. Und doch: man kann es sagen. Deine Interpretation dessen ist dir überlassen.
Und es gibt auch keine Strafe, wenn man es so sagt.
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04.03.2009, 11:52Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
ich finde es tolerant, wenn ein Mensch zu seinen vorschnellen Urteilen steht, sich dazu bekennt..Und ich fühle mich nicht persönlich angegriffen, aber ich denke, dass solche Äußerungen nicht sein müssen. _________
HoneysuckleRose schreibt das eben so : aus dem Bauch heraus..: sie macht da keinen Unterschied ob es sich um Gottes oder das Handeln eines Gatten einer Userin handelt : diese Konsequenz gefällt mir..Aus ihr prasselt es heraus..irgendwie " mit heiligem Zorn " !
Ich wünschte mir, dass sich mancher der seinen Glauben wie eine Fahne vor sich her trägt, diese Konsequenz im Handeln, Reden und Mitmenschlichkeit auch an den Tage legte..
Dass das leider oft nicht der Fall ist, dass es nicht so weit her ist mit der Toleranz und dem christichen Mitgefühl, davon erzählt das Handeln mancher, die sich " ich bin gläubig " auf große Banner schrieben : und darüber staune ich nicht selten..
Dann muss ich an Pharisäer denken, die gerüffelt wurden und hoffe, dass es solchen von der Autorität an die sie ja glauben zu rechter Zeit etwas gerüffelt werden..
: damit sie sich nicht zu gemütlich in ihrer Sonderrrolle der guten Gläubigen einrichten aus der heraus sie sich mit Fingerzeigen auf andere Menschen und deren " Sünden " zu gerne ergehen.
Diese Haltung mancher Gläubigen bringt mich weg von der Gemeinde der Gläubigen ..: dieser Gruppe der gefühlt besseren Menschen möchte ich nicht angehören :-) : und dieser Gemeinschaft fliehen viele..Geändert von Inaktiver User (04.03.2009 um 12:00 Uhr)
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04.03.2009, 11:55Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Das hat er aber eben so nicht geschrieben! Sondern als allgemein gültig! Das hat nichts mit meiner Interpretation zu tun, das sind die Feinheiten der deutschen Sprache!

Hab ich das behauptet?Und es gibt auch keine Strafe, wenn man es so sagt.

Übrigens, als hier jemand (sinngemäß) schrieb "Gott ist die Liebe", ging gleich ein großes Geschrei los, dass das doch nicht allgemein gültig sei.
Komisch, da wurde der Unterschied in der Formulierung bemerkt.
Geändert von Inaktiver User (04.03.2009 um 12:15 Uhr) Grund: Ergänzung
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04.03.2009, 12:17Inaktiver User
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04.03.2009, 12:20Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Es kommt auch immer darauf an, ob man was sucht.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass einem gerne das Wort im Munde umgedreht wird.
Darum formuliere ich meine Sätze ständig um, damit hier nicht falsch interpretiert werden kann.
Und trotzdem passiert es...
Manche haben dafür eine glatte 1 verdient!
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04.03.2009, 12:21Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Na, dann...noch mal Glück gehabt.
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04.03.2009, 16:36
AW: Ohne Glauben
Heinrich Heine,
der große Spötter, tat später Buße. Gegen sein Lebensende schrieb er noch das Gedicht:
"Zerschlagen ist die alte Leier
am Felsen, welcher Christus heißt!
Die Leier, die zur bösen Feier
bewegt ward von dem bösen Geist.
Die Leier, die zum Aufruhr klang,
die Zweifel, Spott und Abfall sang.
Herr, o Herr, ich knie nieder,
vergib, vergib mir meine Lieder!"
Nun ist Heinrich Heine Gott wirklich sehr nahe.
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04.03.2009, 17:43Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
..und auch Heine verallgemeinerte und sprach nur für sich :
Nachwort zu seiner Gedichtsammlung "Romancero" (30.9.1851) "Wenn man auf dem Sterbebett liegt, wird man sehr empfindsam und möchte Frieden machen mit Gott und der Welt ... Gedichte, die nur halbwegs Anzüglichkeiten gegen Gott enthielten, habe ich mit ängstlichem Eifer verbrannt. Es ist besser, daß die Verse brennen als der Versemacher ... Ich bin zu Gott zurück gekehrt wie ein verlorener Sohn, nachdem ich lange bei den Hegelianern die Schweine gehütet habe ..."
Daher wunderte es mich, dass man hier Heine als Fürredner der Glaubensabkehr anführt..
Heine könnte als Beispiel für Umwege, die zum Glauben führen, die immer Hinweis für Gottesnähe waren, gelten..
daher : Vorsicht mit Heinezitaten


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