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Thema: Ohne Glauben
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01.03.2009, 16:46
AW: Ohne Glauben
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01.03.2009, 17:46Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Das Apostolische Glaubensbekenntnis geht auf die Urkirche zurück und ist Grundlage für die meisten christlichen Kirchen.
Zu den Meisten gehören die Mormonen und die Zeugen Jehovas nicht.
Anscheinend ist ihnen das Bekenntnis zu unvollständig, weil sie die komplette Bibel zu ihrem Bekenntnis machen.
Aber im Apost. Glaubensbekenntnis finden sie sich wohl trotzdem wieder.
Und wenn jemand (auf dem Papier ein Katholik) die Jungfrauengeburt Marias nicht glaubt, dann sollte er sich vielleicht fragen, ob er katholisch (oder orthodox) ist, weil das eines der Glaubensgrundsätze der römisch-katholischen Kirche ist.
Christ kann er dann natürlich trotzdem sein.
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01.03.2009, 17:51Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
@Wolfgang
Ich bin katholisch und ich beziehe mich auf das Apostolische Glaubensbekenntnis.
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01.03.2009, 17:53Inaktiver User
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01.03.2009, 17:56
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01.03.2009, 18:06
AW: Ohne Glauben
Gut, doch wie verstehen wir den Titel "Sohn"?
Klar: wo es einen Sohn gibt, da gibt es einen Vater, der gezeugt und eine Mutter, die geboren hat.
Und nun denken viele: in diesem Sinne sei Jesus Gottes Sohn.
Doch man muss den Titel nicht biologisch verstehen. Zum Sohn kann man z.B. auch adoptiert werden, ohne dass eine leibliche Beziehung besteht.
In diesem Sinn verwendet z.B. die Bibel den Titel. Gott habe Jesus als "Sohn" angenommen, weil er auf eine Art und Weise Mensch war, die man wohl auf irgendeine Weise als "göttlich" empfand.
Denn Jesus blieb Mensch und hat sich nicht in einen Gott verwandelt.
Also muss der Titel "Sohn Gottes" anders gemeint sein. Die Jungfrauengeburt verstärkt den biologischen Irrtum, dem viele hier erliegen.
Der Sohn ist dem Fall so was wie ein Geistesverwandter, kein Abkömmling.
Gruß
pepkuss
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01.03.2009, 18:19Inaktiver User
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01.03.2009, 18:29Inaktiver User
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01.03.2009, 18:58
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01.03.2009, 19:44Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Sorry, aber das ist doch Blödsinn. Liebe hat in erster Linie mit dem Menschsein zu tun.
Jetzt müssten wir natürlich definieren, was Liebe ist, aber das weiss niemand genau, und außerdem wäre wohl es zu OT.
Ein Neugeborenes braucht Liebe, sonst gedeiht es nicht. Ein Kind braucht Liebe, damit es gesund aufwächst und später selbst Empathie fühlen und Liebe geben kann. Liebe und Zärtlichkeit sind ein Ur-Bedürfnis, das wir mit allen Primaten und wahrscheinlich auch mit allen Säugetieren teilen. "Mit Gott" hat das gar nichts zu tun, es beruht auf einem Jahrmillionen alten Evolutionsprozess. Diese uralten Gefühle sind zu einem Zeitpunkt entstanden, als Religionen noch absolut keine Rolle auf unserem Planeten gespielt haben.
Dass "Liebe immer mit Gott zu tun hat", ist ein weiteres Konstrukt, um Religiosität zu legitimieren und sie moralisch zu erhöhen. Für Dich mag es so sein, aber für andere (wie mich z.B.) hat Liebe mt Gott absolut nichts zu tun.



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