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Thema: Ohne Glauben

  1. User Info Menu

    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Die Fundamente eines Glaubens mögen verschieden sein.
    Das trifft aber auf den christlichen Glauben nicht zu. Christen glauben an Jesus Christus.
    Klar, es gibt viele Menschen, die an Jesus Christus glauben. Ich auch, aber für mich ist er ein jüdischer Schriftgelehrter mit gesundem Menschenverstand, viel Gefühl und der Fähigkeit, Menschen zu begeistern. Ist doch kein Problem, ich glaube an ihn. Im Übrigen: Muslime glauben auch an ihn.
    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Ein anderer Grund ist die Bibel, das Wort Gottes.
    Und hier fängt es schon wieder an. Viele glauben ans neue Testament, das Alte wird abgelehnt. Sonst dürfte keiner Muscheln, Scampi, oder leckeren Schweinebraten essen. Man müsste sich mit ungesäuertem Brot begnügen. Leckeres Roggenbrot aus Sauerteig wäre wohl auch nicht.

    Zitat Zitat von Mico Beitrag anzeigen
    Eines Tages werden sich alle Knie beugen und alle Zungen bekennen, daß er (Jesus) der Herr ist (Phl.2,10).

    Ja, der Mensch besitzt eine Seele oder Geist, wie man es auch nennen mag, der nach dem Tod in eine andere Realität geht. Entweder geht er zu Gott oder in die Finsternis, in der Heulen und Elend existiert,Mt.8,12.

    Er sagt uns, daß wer an ihn(Jesus) glaubt, das ewige Leben hat. Wer aber nicht an Jesus glaubt, hat das Leben nicht, sondern der Zorn Gottes bleibt über ihm, Joh.3,36.
    Und wenn ich diese Sätze lese, bin ich froh, dass ich dieser Religionsgemeinschaft nicht angehöre, ich bin gottfroh!
    Ich bin, also denke ich

  2. Inaktiver User

    AW: Ohne Glauben

    Wieso glauben Christen eigentlich, die Liebe gepachtet zu haben ? Welch alberne Anmaßung !
    Auch wir Atheisten können Liebe in allen Varianten geben und empfangen. Einzig die Liebe zu Gott geht uns ab.

  3. Inaktiver User

    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wieso glauben Christen eigentlich, die Liebe gepachtet zu haben ? Welch alberne Anmaßung !
    Auch wir Atheisten können Liebe in allen Varianten geben und empfangen. Einzig die Liebe zu Gott geht uns ab.
    Wo wird das behauptet, dass "Christen die Liebe gepachtet haben?" Es wurde nur geschrieben, dass die Grundlage des christlichen Glaubens das Hauptgebot der Liebe ist. Das heißt aber nicht, dass es die Liebe nur bei Christen gibt - dieser Umkehrschluss existiert nur in deinem Kopf und wurde hier nirgends geschrieben.

    @Wolfgang
    Wir Christen glauben, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist - das ist der Unterschied.

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    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Dass diejenigen Atheisten, die am vehementesten sagen: "Beweise mir..." im Grunde ihres Herzens Gläubige sind, bzw. werden möchten, aber (ganz dickes ABER) sie möchten an einen Gott glauben, der für sie akzeptabel ist.
    Dieser Aussage kann ich mich anschließen. Dass ich selbst mich als Atheistin verstehe, weißt du, liebe Lavendelmond.
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

  5. Inaktiver User

    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Anitra Beitrag anzeigen
    Dieser Aussage kann ich mich anschließen. Dass ich selbst mich als Atheistin verstehe, weißt du, liebe Lavendelmond.
    Ja

    Für mich wirft sich die Frage auf, warum machen sich die im Herzen suchenden Atheisten nicht auf die konkrete Suche nach einem "akzeptablen Gottglauben", bwz. wieso kommen sie nicht dahinter, dass dies wirklich möglich ist?
    Also, auch für sie?

    Nur weil die Altvorderen gesagt haben: Gott ist so und so und hat dies und das getan, gesagt, und der Kirche soll man sich unterordnen, etc. blabla - ist GOTT für die, die sich Atheisten nennen, aber dennoch gern glauben würden, rettungslos unzugänglich geworden?



    Liegt es daran?
    Geändert von Inaktiver User (01.03.2009 um 13:53 Uhr)

  6. User Info Menu

    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und - kannst du beweisen, dass es ihn nicht gibt?

    Ich hab als Kind gelernt "Glauben heißt nicht wissen." Insofern "glaubt" auch jede/r Nichtgläubige, denn er/sie weiß ja nicht, ob es Gott gibt oder nicht, er/sie "glaubt" ja nur, dass es keinen gibt.
    Diese Aussage ist im Prinzip erst einmal völlig richtig.

    Aber: Zum einen würde ich in diesem Zusammenhang "glauben" anders definieren. Ich verbinde damit die Annahme vom "Glauben" an ein irgendwie "höheres", "übergeordnetes Wesen". Die Vorstellung, dass "da nichts ist", ist nach meiner Definition kein "Glauben".

    Zum anderen "muss" ich doch nichts wissen", was nach meiner Vorstellung gar nicht existent ist.

    Die Tatsache, dass ich im Endeffekt folgerichtig sagen muss: "Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt" ist einzig und allein der Tatsache geschuldet, dass es Menschen gibt, die an eine solche Existenz glauben und nicht meiner persönlichen Auffassung.

    Was war zuerst da: Die Henne oder das Ei?

    In jedem Fall gab es schon jahrtausende lang Menschen auf der Erde ehe Jesus Christus den Grundstein für christliche Religionen legte.

    Liebe Grüße
    Anitra
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

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    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nur weil die Altvorderen gesagt haben: Gott ist so und so und hat dies und das getan, gesagt, und der Kirche soll man sich unterordnen, etc. blabla - ist GOTT für die, die sich Atheisten nennen, aber dennoch gern glauben würden, rettungslos unzugänglich geworden?



    Liegt es daran?
    Möglicherweise!
    Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.

  8. Inaktiver User

    AW: Ohne Glauben

    das ist wirklich schade!

  9. Inaktiver User

    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von 3146 Beitrag anzeigen
    Die Fundamente eines Glaubens sind meiner Meinung nach die jeweils heiligen Bücher einer Religion.
    Nein, für mich nicht. Für mich ist die Existenz eines Gottes im Hier und Jetzt Realität.
    Die Bibel und die Kirchen sind für mich Gebrauchsanleitungen, wo ich mir überall die Rosinen rauspicke.

    Das gefällt einigen Atheisten bestimmt nicht:
    Einem kirchentreuen und bibelgläubigen Christen kann man so schön alle die im Namen Gottes verübten Verbrechen anlasten. Man kann ihm sogar alles Leid der Welt auf die Schultern laden, weil sein Gott dafür verantwortlich ist.

  10. User Info Menu

    AW: Ohne Glauben

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wo wird das behauptet, dass "Christen die Liebe gepachtet haben?" Es wurde nur geschrieben, dass die Grundlage des christlichen Glaubens das Hauptgebot der Liebe ist. Das heißt aber nicht, dass es die Liebe nur bei Christen gibt - dieser Umkehrschluss existiert nur in deinem Kopf und wurde hier nirgends geschrieben.
    pelzpfote, ich zitiere jetzt Lavendelmond:"Wenn ein Mensch sich und den Nächsten liebt, dann ist das auch Teil der Liebe zu Gott, möchte ich meinen."
    Das sehen viele so, die an Gott glauben. Also: Wenn man seinen nächsten liebt, dann kann das nur damit zu tun haben, dass man an Gott glaubt. Nein, das ist nicht so. Nächstenliebe hat mit dem Glauben an Gott nichts zu tun, Nächstenliebe gibt es auch in anderen Religionen, oder auch bei Menschen, die nicht glauben.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    @Wolfgang
    Wir Christen glauben, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist - das ist der Unterschied.
    Ja, ihr Christen glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist. Andere Christen glauben das nicht. Und diese Gruppe, die das nicht glaubt, ist weit größer als viele denken.
    Ich bin, also denke ich

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