Wenn man Gläubige fragt, warum ihr Gott es denn nicht verhindert hat, dass furchtbare Sachen geschehen, dann kommt: das haben ja die Menschen gemacht, dafür ist Gott nicht zuständig.
Ach so, dann wohl nur für die schönen sachen?
Wiederum hat Gott ja den Menschen geschaffen, der dann das Böse tut?
nee, Leute, Augen auf und selber gedacht.
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Thema: Ohne Glauben
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25.02.2009, 10:56Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
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25.02.2009, 11:21
AW: Ohne Glauben
Hallo Majolika!
Das hast Du gut ausgedrückt.
Wer auf dem Boden der Bibel steht, hat einen festen Stand. In allen Zeiten hat sich das Bibelwort als zuverlässig erwiesen. Die anderen Wege das sind nur Holzwege, die nichts nützen und in die Irre führen.
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25.02.2009, 11:28Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Sag mal ein konkretes Beispiel, Mico.
Ich finde solche Gummiformulierungen, die immer und überall irgendwie passen, wenn man sie nur genug zieht, sehr schwammig und wenig bis gar nicht aussagekräftig.
"In allen Zeiten hat sich das Wort der Bibel...." so was meine ich damit. Konkret?
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25.02.2009, 11:41
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25.02.2009, 11:48
AW: Ohne Glauben
Mich wuerde auch ein konkretes Beispiel sehr interessieren.

PischtiMan sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
denn das ist ihnen voellig egal.
Euripides
Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
Carlos Fuentes "Die Jahre mit Laura Diaz"
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25.02.2009, 12:15Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Hallo Eisprinzessen. Diese Frage erübrigt sich, wenn man bereit ist, für sein Leben Verantwortung zu übernehmen. Ich kann nicht das Leid der ganzen Welt auf meine Schulter laden, ich kann nicht mal das Leben meiner nächsten Angehörigen oder Freunde "leben".
Wenn ich selber für mich Verantwortung übernehme, brauche ich niemand, der "schuld" ist
Aber ich kann für mich entscheiden. Für mich habe ich entschieden, ich bin auf dieser Welt bin um zu LEBEN. Und da gehören Wut, Fehlentscheidungen, Enttäuschungen, Fehler eben dazu. Und das ich gläubig bin, heißt ja nicht, dass ich mit einem Heiligenschein herumlaufen müßte sondern dass ich neben meinen Charaktereigenschaften - die Augen aufgemacht und selber gedacht habe - und glaube, dass es einen Gott gibt.
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25.02.2009, 12:40Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Wenn man für sein Leben und seine Taten Verantwortung übernehmen will, bedarf es dazu sicher einiger Dinge - ganz bestimmt aber keines Glaubens.
Die existentialistische Philosophie (Sartre) bezieht sich genau darauf: Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.
Sartre war überzeugter Atheist.
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25.02.2009, 12:46Inaktiver User
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25.02.2009, 13:02Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Das ist richtig.
Aber mit oder ohne Glauben: Bei Eigenverantwortung benötige ich nicht für Alles und Jedes einen "Schuldigen".
Es ging um dieses Zitat:
Mir geht einfach nicht in den Kopf, warum Gott es verhindern sollte wenn ich Unrecht tue. Wann sollte er denn eingreifen? Bei übler Nachrede, bei Ladendiebstahl, bei einem Banküberfall oder erst bei einem Mord? Und ist Gott dann schuld, weil er nicht eingreift. Diese Logik bleibt mir fremd.Wenn man Gläubige fragt, warum ihr Gott es denn nicht verhindert hat, dass furchtbare Sachen geschehen, dann kommt: das haben ja die Menschen gemacht, dafür ist Gott nicht zuständig.
Ach so, dann wohl nur für die schönen sachen?
Wiederum hat Gott ja den Menschen geschaffen, der dann das Böse tut?
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25.02.2009, 13:03Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Diese Frage erübrigt sich dadurch eben nicht.
Ich kann für mein Leben Verantwortung übernehmen, aber das reicht doch nicht. Selbst wenn sich meine Verantwortung auf einen kleinen Kreis beschränkt (meine Familie zum Beispiel), dann habe ich doch eine Empfindung für den Rest der Welt.
Und diese Empfindung ist oft Fassungslosigkeit. Wie kann so viel Widersprüchliches nebeneinander existieren, so viel Leid und Unglück auf der einen und so viel Schönheit und Glück auf der anderen Seite? Warum ist alles so schrecklich ungerecht?
"Ich lebe um zu leben" ist keine Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens. Die ehrliche Antwort wäre: Es gibt keinen höheren Sinn, ich bin nun mal da und versuche das Beste daraus zu machen.


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