muss man? warum muss man zwangsläufig?
ich bin ja in meine religion hineingeboren worden, ohne möglichkeit des austritts. das habe ich gott lange vorgeworfen und ich habe ihm ultimativ mitgeteilt, dass man, wenn man mir keine chance lässt aus dem verein auszutreten, auch keine aktive mitarbeit oder gar hingabe, also glaube, von mir erwarten könne.
irgendwann kam ich darauf, dass dieses hadern eben kein ausdruck von unglaube, sondern ganz klar von glaube ist.
ich habe dann viel gestritten, vorwürfe gemacht, der lüge und idiotie bezichtigt, etc.
gott hält das aus.
heute halte ich es mit gott ähnlich wie mit meinem anwalt: ich rufe an, wenn ich ärger hab.
das mag nicht ganz das sein, was man herkömlich unter 'glauben' versteht. unglaube ist es aber auch nicht ....![]()
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Thema: Ohne Glauben
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24.02.2009, 16:02Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
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24.02.2009, 16:17Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Vielleicht trifft eher folgende Formulierung zu:
Wer beginnt Fragen zu stellen, kommt nicht mit dem Glauben an sich, aber mit den Institutionen des Glaubens in Konflikt, denn die reagieren auf Zweifel allergisch.
Den eigenen Glauben, unabhängig von einer Kirche - zu hinterfragen finde ich dagegen ganz wichtig.
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25.02.2009, 07:49
AW: Ohne Glauben
Eigentllich ist das Thema dieses Strangs nicht gut gewählt.
Es gibt doch keinen Menschen, der nicht an irgendwas glaubt. Es gibt Menschen, die glauben an die Evolutions z.B.. Das hat schon richtig religiöse Züge. Andere glauben an ihr Glück und ihre Pfiffigkeit oder an die Politik, daß sie etwas verändern können. Jeder Mensch glaubt irgendwas. Nur hilft dieser Glaube keinem.
Der Glaube an Jesus Christus, das ist ein Glaube, der uns hilft. Er errettet uns von unseren Sünden und schenkt uns das ewige Leben. Das Leben aus Gott, das wunderbar ist. Dieser Glaube trägt uns durch alle Not und allen Kummer hindurch. Darum sagt uns die Bibel auch, daß unter diesem Himmel den Menschen kein anderer Name gegeben ist, durch den sie gerettet werden sollen als allein der Name Jesus (Apg.4,12).
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25.02.2009, 08:53
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25.02.2009, 09:21Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Diese holzschnittartigen Sätze, überhaupt die ganze hölzerne, unbeholfene Ausdrucksweise der Bibelzitate, Eure roboterhafte Wiedergabe, ob nun auswendig heruntergebetet oder abgeschrieben - brrrr, da schüttelt´s mich jedes Mal.
Könnt Ihr nicht wenigstens eigene Gedanken und Formulierungen wählen, oder müsst Ihr euch unbedingt hinter Bibelzitaten verstecken ?
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25.02.2009, 09:33Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Hallo!
Habe ich alles schon durch.
Dann kommt nämlich wieder der Einwand:
"Ja, und wo hast du das denn her?
Quellenangabe zitieren!"
Hier wird sich nicht hinter Bibelzitaten versteckt.
Es ist einfach die Quelle, aus der zitiert wird...
Andere führen "Wiki" oder etwas anderes an, woraus sie ihre Kenntnisse haben.
Gruß Majolika
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25.02.2009, 09:36
AW: Ohne Glauben
Seit 2000 Jahren glauben manche Menschen an Jesus. Und wo hat das geholfen? Bei den Kreuzzuegen? Beim weltweiten Kampf gegen AIDS mit Kondomverbot? Hat es Galilei und anderen geholfen, sich wissenschaftlich mit der Astronomie und anderen Sachen auseinanderzusetzen? Wo hat Jesus oder der Glaube an Jesus geholfen, die Juden vor ihrem Tod in KZ's zu bewahren? ...
Das Thema dieses Stranges ist gut gewaehlt!
Denn die Diskussion ist recht angeregt und anregend.

PischtiMan sollte sich nicht ueber Dinge aergern,
denn das ist ihnen voellig egal.
Euripides
Man soll nicht das Leben veraendern, man soll nicht die Welt veraendern. Man muss das Leben vielgestaltiger machen, ... Man muss die Unterschiede wuerdigen. Unterschiede staerken die Identitaet.
Carlos Fuentes "Die Jahre mit Laura Diaz"
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25.02.2009, 09:48Inaktiver User
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25.02.2009, 10:34Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Ach so...
Das sind dann aber eher Philosophen. Und das bin ich nun mal nicht.
So viel Fantasie habe ich nicht, dass ich hier anfange Theorien aufzustellen,
um mir "das Universum" und den "Sinn des Lebens" zu erklären.
Ich halte mich da eher an das Wort Gottes, an die Bibel.
Für mich liefert nun mal der Schöpfer, der Erschaffer des Universums und des Lebens,
die einzig akzeptable Erklärung, warum es das Leben und die Menschen überhaupt gibt.
Du magst jetzt denken, dass ich es mir einfach mache.
Für mich klingen die Erklärungen der Bibel nun mal plausibel und logisch.
Aber hier sind gewiss andere User, die sich da angesprochen fühlen und hier ihrer Fantasie freien Lauf lassen...
Gruß Majolika
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25.02.2009, 10:54Inaktiver User
AW: Ohne Glauben
Pischti und Honey, sehr gut formuliert.



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