Ja, es kam so an, offensichtlich nicht nur bei mir. Ich meine das allerdings weniger provokativ, als man mutmaße könnte
Was im Rahmen deiner weiteren Argumentation in diesem Strang allerdings hinfällig ist, weil er somit ja vollautomatischIch toleriere ganz gewiss andere Glaubensrichtungen.
Ich lebe schon einige Jahre mit meinem "ungläubigen" Ehemann zusammen.
Auch meine Geschwister sind nur dem Namen nach Christen, glauben aber nicht wirklich an Gott, geschweige denn an die Bibel.![]()
ist
Das kann ich mir denken, vielleicht war ich auch gerade deswegen verwundert über so manches Statement deinerseits.Einige respektieren meine Vorstellung von Gott, andere greifen mich hin und wieder verbal an.
In etwa so, wie hier in der Bricom, aber man gewöhnt sich an alles...
Das wäre eine solche deiner irgendwie klassisch wirkenden Aussagen, die geringschätzig sind. Wenn ich einem Menschen unterstelle mit meinen sehr hohen Moralvorstellungen nicht zurecht zu kommen, dann unterstellt man diesem Menschen nicht einfach "andere", sondern "nicht so hohe" Moralvorstellungen. Das ist eine Abwertung der Person, eine Geringschätzung.Mein Vater boykottierte sogar die Hochzeit seiner Enkeltochter.
Auch kam er nicht mit meinen sehr hohen Moralvorstellungen klar.
Vergebung ist eins der, meiner Meinung nach, befürwortenswerten Richtzielen der Menschheit....Auf einer Familienfeier griff mich mein Vater mit Worten an;
und später versuchte er sogar meinen Mann auf seine Seite zu ziehen.
"Lockere Moral". Wieder eine solche Aussage. Mir fehlt ein bißchen mehr Achtung, Verständnis, Empathie, Gelassenheit in deinen Worten. Ich würde hier von einer anderen Moral sprechen.Mein Vater!... Mittlerweile ist er von meiner Mutter geschieden...
Soweit ist er mit seiner sehr lockeren Moral gekommen...
Als evangelischer Christ!
Kirchenchristen...Es ist bereits die dritte Anmerkung...Aber du hast die Moral der Kirchenchristen ja auch schon in deinem Posting kurz erwähnt.
In diesem Posting dreimal. Dreimal angemerkt. Davor war es dein Mitleid mit all jenen, die ja "nie etwas anderes kennenlernen durften" z.B."Schieße" ich wirklich abfällige Bemerkungen über andere Glaubensrichtungen?
(Wo klang ich denn überheblich)
Das erwarte ich gar nicht. Ich finde es okay, wenn man meine Ansichten kritisiert. Nicht okay finde ich aber die Geringschätzung eines Menschen aufgrund seines Glaubens, und so leid es mir tut, diese angewöhnte Geringschätzung begegnet einem häufiger als man glauben mag.Ich respektiere deine Ansicht über Gott und die Bibel wirklich!
Neutral formuliert hätte man die Worte "nicht an Gott glaubst" gewählt. Ich möchte hier nicht über irgendeinen Gott diskutieren, Religionen haben wie ich glaube eine durchaus wichtige Funktion. Mich stört nur die Art und Weise wie du über andere "urteilst". Ja, so kommt es an. Es geht plötzlich nicht mehr um eine abweichende Meinung die kritisiert werden darf, es wird persönlich, es geht um den Menschen der in seiner Gesamtheit beurteilt wird. Kann und will ich nicht gutheißen...Wenn du nicht an Gott glauben kannst, dann ist es deine persönliche Sache.
Achte mal darauf...ich finde es ziemlich auffallend...
Antworten
Ergebnis 61 bis 70 von 72
Thema: Horoskope und Glauben?
-
03.01.2009, 08:06Inaktiver User
AW: Horoskope und Glauben?
-
03.01.2009, 08:23Inaktiver User
AW: Horoskope und Glauben?
Du vertrittst nicht nur eine Glaubensauffassung, du erweckst den Eindruck "bekehren" zu wollen.
Aber sie würdigen nicht zwangsläufig andere Menschen ab.Einige sind auch von ihrer Glaubenssicht überzeugt und vertreten sie genau so vehement.
Gibt ja auch keinen Grund dafür, es herrscht Glaubensfreiheit, laut Grundgesetz.Auch wenn sich Atheisten über ihren "Nichtglauben" auslassen, regt sich niemand auf.
Nein, du darfst alles begründen, jederzeit. Aber wenn eine Diskussion keine Bereicherung ist, keine Möglichkeit andersdenkende Menschen zu verstehen, sondern vielmehr nur die Bestätigung eigener Ansichten angenommen und alles andere als Unzulänglichkeit des Gegenübers bezeichnet wird, dann ist diskutieren zum Kaffeeklatsch geworden und genauso gewinnbringend ist das Ganze dann auch.Nur wenn ein Gläubiger wie ich z.B. ihren Glauben anhand der Bibel begründet, hagelt es Vorwürfe...
Wenn mir irgendwann der Beweis vorliegt, dass Gott existiert, dann werde ich das nicht leugnen, sondern mir meinen Fehler eingestehen. So leid es mir tut, ich glaube nicht, dass es andersrum genauso wäre. Selbst wenn ich dir anhand wissenschaftlicher Methoden die Nicht-Existenz Gottes beweisen könnte würdest du weiter glauben. Behaupte ich, vermute ich, passt in das Bild, dass ich bisweilen entwickelt habe.
Eine solche Diskussion ist doch sinnlos...Wenn ich alles andere schon im Voraus als Unsinn bezeichnen kann, wieso diskutiere ich dann
-
03.01.2009, 08:29Inaktiver User
AW: Horoskope und Glauben?
ich entscheide für mich über das was ich glaube und glauben kann.
und alles was menschen gemacht ist, angefangen von kirche bis bibel bis jegliche art von religionsgemeinschaften------------------
bleibt mir vom hals.
und ja, in den uralten zeiten zwischen cleopatra und bis ins mittelalter waren sternengucker und -deuter sehr angesehene und hochgeachtete gebildete menschen.
und auf einmal soll das hokuspokus sein?
nicht für mich. in meinem ganz eigenen glaubensbekenntnis geht mein glaube an gott und die wissenschaften, unter anderem der astrologie, völlig konform.
-
03.01.2009, 09:32
AW: Horoskope und Glauben?
Hallo,
ich halte von Horoskopen eigentlich nichts, quasi Humbug in Reinstform. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese auch nur irgendetwas über einen Menschen oder über die Zukunft aussagen. Aber ich kann mich ja auch täuschen und kenne mich mit dieser Materie wirklich wenig aus.
Tot lachen könnte ich mich jedenfalls über Fernsehsendungen, wo unzählige Leute anrufen, um eine astrologische "Vorhersage" für ihr Leben zu bekommen. Erst kürzlich sah ich eine solche Sendung. Jedem, wirklich jedem ohne Ausnahme, wurde eine "positive Wende" in seinem Leben prophezeit. Einmal ein neuer und besserer Job mit mehr Geld, das andere mal wird der Traumparter gefunden, wieder ein anderes mal ist es ein neues Haus usw. usf. Wirklich zum Todlachen.
-
03.01.2009, 09:44
AW: Horoskope und Glauben?
Immerhin hat dieser Stern diese angeblichen "Astrologen" *** zu Jesus hingeführt, wenn auch über Umwege . Von den Juden und den religiösen Führen der damaligen Zeit hatte keiner, wirklich nicht ein einziger auch nur die geringste Ahnung davon. Was sagt uns das? Irgendwie kurios,oder?
*** Waren es überhaupt Astrologen, so wie wir es heute verstehen? Soviel ich weiß ist im Neuen Testament doch nur von drei "Weisen aus dem Morgenland" die Rede, oder sollte ich mich da täuschen?Geändert von madonnie (03.01.2009 um 09:57 Uhr)
-
03.01.2009, 10:06
AW: Horoskope und Glauben?
Liebe user,
für mich persönlich schliesst sich Astrologie mit meinem Glauben nicht aus. Ich war sogar höchst erstaunt, als der Ortspfarrer sich nicht gegen Horoskope aussprach und er meinte, er hätte nichts dagegen, wenn Gläubige sich damit beschäftigen.
Aus meiner Sicht hat Gott ja auch die Sterne geschaffen und warum sollte man sich dann nicht mit den bestimmten Konstellationen beschäftigen?
Ich vertraue auf die Güte und Gnade Gottes und darauf, dass er nicht verdammt, was im Liebevollen geschieht.
Bevor jetzt Bibelzitate gegen Wahrsagerei und Ähnliches kommen: ich kenne sie...man kann jedoch nicht alles wortwörtlich so sehen, wie es geschrieben steht, weil es Übersetzungsfehler gab und wir nicht vergessen dürfen, dass alles, was zu damaliger Zeit geschrieben stand, sich meist auch auf dieselbige bezieht- ich meine damit Verhaltensmassregeln für die damalige Zeit und keine grundlegenden Aussagen über die wahrhaftigen Aussagen über Jesus und Gott.
LeonieAuch mächtige Wasser können die Liebe nicht löschen;
auch Ströme schwemmen sie nicht weg.
Böte einer für die Liebe allen Reichtum seines Hauses,
nur verachten würde man ihn.
Das Hohelied
-
03.01.2009, 10:34Inaktiver User
AW: Horoskope und Glauben?
DAS würde ich jetzt sofort unterschreiben wollen ...
und noch hinzufügen, dass man ja auch mal geglaubt hat, dass die Erde eine Scheibe ist ... und wer alles auf dieser Welt lebt, war auch unbekannt - auf DIESEM Hintergrund ist die Bibel entstanden!
Wenn ich das richtig verstanden habe, gehört Majolika zu den ZJ.
Dann wundert mich allerdings gar nichts mehr - weil diese streng reglementierte Gruppe schreibt sich den allein seeligmachenden richtigen Glauben auf die Fahne und lässt niemand neben sich stehen.
Ein trauriger Irrtum - denn das Leben ist einfach viel mehr - grösser, bunter und reicher!
-
03.01.2009, 10:44
-
03.01.2009, 10:57Inaktiver User
AW: Horoskope und Glauben?
Eben, DARAN liegt's !

Volle Zustimmung.
Das ist Massenunterhaltung ohne ernsthaften Hintergrund.
Wenn allerdings Menschen auf eine positive Erwartungshaltung hingewiesen werden, ist das ja nicht ganz falsch ...
Das ist wie mit der Sache: halb voll - oder halb leer. Vieles im Leben entwickelt sich doch ganz anders, wenn wir an den positiven Verlauf glauben!
Menschen, die als Medium eine besondere Begabung für "Vorhersagen" besitzen, handeln anders! Und dann ist das nicht mehr zum Totlachen ...
-
03.01.2009, 11:47
AW: Horoskope und Glauben?
Aber ich weiß nicht, ob es da nicht besser "Massenverblödung" heißen sollte. Wer seine Zeit (und sein Geld) mit solcher "Blödelei" verbringt, hat entweder zuviel davon, oder er glaubt ernshaft daran. Meine Meinung.
Mag sein, dass es Menschen mit einer Begabung, zukünftige Dinge vorauszusehen, gibt. Ich selbst kenne keine, aber das sagt ja nicht viel. Nur wenn bei diesen Fällen Astrologie im Spiel ist, leuten bei mir schon mal die Alarmglocken. Das würde ich dann von vornherein nicht ernst nehmen.




ist
Zitieren
