Hallo Bergblume,
ich habe länger hier nicht herein geschaut, aber da du mich persönlich ansprichst möchte ich gerne antworten.
Meine Frage, auf die du reagiert hast war wohl eher rhetorischer Natur. Natürlich weiß ich was Gläubige von einem Gott erwarten (jedenfalls weiß ich es von einigen Gläubigen). Manche erwarten auch gar nichts von ihm, wollen durch den Glauben an ihn ihrem Leben einfach einen Sinn geben.
Den Sinn dieses "ewigen Lebens" verstehe ich auch nicht. Wie sollte das denn aussehen und warum ist es überhaupt wünschenswert? Ich für meinen Teil erachte es nicht für wünschenswert. Ich bin (wie nach meinem Verständnis alle Menschen) im Universum kleiner als ein Bruchteil von einem Staubkörnchen und daher völlig unwichtig für den Fortbestand des Universums. Die Wichtigkeit eines Weiterlebens nach dem Tode erschließt sich mir nicht.
Aber über Glauben lässt sich nicht wirklich streiten. Es kann nur jeder seinen persönlichen Standpunkt darlegen und diesen aus seiner Sicht begründen. Mehr geht nicht.
Liebe Grüße
Anitra
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10.01.2009, 19:02
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
Geändert von Anitra (11.01.2009 um 21:03 Uhr) Grund: Tippfehler entdeckt und ausgebessert
Mein Avatar zeigt Charlotte Gainsbourg.
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13.01.2009, 12:52Inaktiver User
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
Warum muß vor dem Schöpfer aller Dinge wiederum ein Schöpfer sein?
Warum kann nicht der Gott, den wir ja schon durch die Bibel kennengelernt haben, der Erste, der Einzige sein?
Ich nehme den Gott, der schon da ist. Sein Name ist Jehova/JHWH/Jahwe...
Ich brauche nicht mehr weiter suchen.
Ich muß mir nur noch die Mühe machen ihn richtig kennen zu lernen.Geändert von Inaktiver User (13.01.2009 um 15:15 Uhr) Grund: Ergänzung
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13.01.2009, 16:30Inaktiver User
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15.01.2009, 12:28
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
ja warum?
Warum kann das Universum mit allen seinen Ausprägungen nicht auch ewig da sein?
Warum müssen wir einen Gott erfinden, um die Unendlichkeit zu erklären?
Warum muss dieser Gott der erste sein?
Bei den Religionen ist er gewiss nicht der erste. Bevor die Juden Gott erfunden haben, haben schon andere Gesellschaften einzelne Götter, bzw. Göttergruppen erfunden.
Vor langer Zeit habe ich mal ein Buch über Mythen gelesen: Ich glaube, eine der ersten Entstehungsmythen besagt, dass die Welt von einer Schlange ausgebrütet wurde, nachdem die Schlange sich mit dem Nordwind (oder ähnlich) gepaart hatte. Komisch, de Schlange scheint sich schon "ewig" durch die Geschichte der Mythen und Religionen zu tummeln.
Grüße
WolfgangIch bin, also denke ich
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15.01.2009, 16:07Inaktiver User
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
Hm... Schlange/DNS-Spirale ?
*spontanesGedankenspiel*
Es gibt auch Leute, die sagen, die Schöpfung (also die materielle Welt) sei "gefrorenes Licht" bzw. geronnenes Licht, also eine extreme Verdichtung und Verlangsamung von Schwingungsenergie
Quasi Gestalt gewordener Traum der Gottheit. (manchmal wohl eher Albtraum)
Oder Spiel der Gedanken, Ideen der Gottheit.
Selbstbetrachtung sozusagen, der Schöpfer sieht und erkennt sich in seiner vielfältigen Schöpfung und erwacht.
Interessante Ansichten.
Es gibt so viele Schöpfungsmythen.
Eine malerischer als die andere.
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17.01.2009, 22:45Inaktiver User
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
so wie ich es verstanden habe besteht die Möglichkeit, dass sich Energie in Materie und Materie in Energie verwandelt - warum soll "der Schöpfer" (vulgo: "Gott") nicht ein Energie-Wesen sein, das die "materielle Welt" erschaffen hat?
Aber wenn das so ist, dann ist die Überschrift falsch und widersprüchlich.
Wenn es eine "göttliche Schöpfung" ist, dann kann diese Schöpfung nicht "dumm gelaufen" sein, denn dann hätte ein "Schöpfergott" genau diese Schöpfung so haben wollen.
Ist es aber "dumm gelaufen" dann würde der Zufall eine sehr willkürliche und keine göttliche Rolle spielen
Geändert von Inaktiver User (17.01.2009 um 22:52 Uhr)
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17.01.2009, 23:23
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18.01.2009, 02:25Inaktiver User
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
Ich kann eine sowieso unmögliche, menschliche, sprachliche, verbale Antwort eh nicht formulieren. Selbst wenn ich davon auch nur eine Ahnung hätte.
Ich WEIß nur, das eine enge Frage auch nur enge Antworten zur Folge haben kann.
Die Barmherzigkeit ist für mich im Tod verborgen.
Das was wir am meisten fürchten ist gleichzeitig die Erlösung.
Und genau deshalb - TROTZ DEM - gehört jedes Leben gelebt - in welcher Art und Weise, Länge, Kürze, Schmerz, Leid ...
Es geht nicht um Verheißung - es geht um Leben - egal wie es sich gestaltet und darstellt - in jeden Moment.
Die Dualität scheint nur existent - Freude- Schmerz.
Das ist UNSER MENSCHLICHES LOS. Egal ob göttliche oder darwinistische Hirnstruktur.
Es spielt im Großenganzen aber keinerlei Rolle.
Darum geht's: Was wir über unsere irdische, unzulängliche Existenz hinaus erfahren - Egal ob gläubig, atheistisch, agnostisch ...
...davon bin ich überzeugt.
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18.01.2009, 14:43Inaktiver User
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
Das mit dem Energiewesen oder ein Wesen, was aus reiner Energie besteht, ist für mich nachvollziehbar.
Dieses Energiewesen hat auch Persönlichkeit, es ist eine Person mit Gefühlen.
Wenn ich mir vorstelle, dass dieses Energiewesen, dieser mächtige Gott so etwas wie das riesige Kernkraftwerk, die Sonne
erschaffen hat oder das komplexe Universum, kann ich immer nur staunen.
Man kann auch in die andere Richtung blicken, den Mikrokosmos.
Vieles wird auch heute nicht ganz verstanden.
Wie auch? Mit unserem eingeschränkten Hirn oder Verstand werden wir die Schöpfung Gottes wohl nie vollkommen verstehen...
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19.01.2009, 12:50Inaktiver User
AW: göttliche Schöpfung - dumm gelaufen oder wie?
Ist dir aufgefallen, dass 20 Physiker benötigt wurden um Materie in Energie zu verwandeln?
Diese mußten die notwendigen Vorausetzungen schaffen.
Ohne diese Personen hätte man lange warten können, dass sich da irgend etwas "verwandelt"....
Zitat: "Amerikanischen Physikern ist nun ein solches Experiment gelungen. Zwanzig Wissenschaftler von vier amerikanischen Universitäten wandelten am Linearbeschleuniger in Stanford, Kalifornien, erstmals pures Licht in Materie um, ein Werk, das ein wenig an die Erschaffung der Welt durch göttliche Hand erinnert. Sozusagen aus bloßem Nichts Materie zu erzeugen, das blieb bislang der Bibel oder der Urknalltheorie vorbehalten. Nun ist dieser Schöpfungsakt endlich auch vor Zeugen gelungen.
Verglichen mit dem Gotteswerk (oder eben dem big bang), nimmt sich das Ergebnis der Hochenergiephysiker in Stanford allerdings bescheiden aus: Nach insgesamt rund vierjähriger Arbeit hatten sie gerade einmal rund einhundert Elektronen - sowie deren Antiteilchen, die Positronen - erzeugt. Mit dieser Ausbeute, für die in Stanford mehrere Billionen Watt verheizt wurden, ließe sich nicht einmal ein Taschenlämpchen zum Glühen bringen. Eine verheerende Energiebilanz. Aber es geht ja auch mehr ums Prinzipielle: Aus reiner Energie läßt sich Materie verstofflichen. Welch eine Symbolkraft steckt in diesem Akt.Geändert von Inaktiver User (19.01.2009 um 12:53 Uhr)



interessant finde. Ich bin noch lange nicht damit durch, alle Beiträge zu lesen, also bitte ich schon im voraus um Entschuldigung, falls Deine Frage schon erschöpfend beantwortet wurde.
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