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  1. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Die Bilder sind online! Viel Freude daran!
    Neugierde ist der Kompass meines Lebens

  2. Avatar von elail
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    AW: Hillies on tour

    super, Danke Dir,


    schaue gleich rein
    Das Leben ist schön,
    von einfach war nie die Rede !

  3. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Hallo, es wird Zeit, den Strang wieder zu aktivieren.
    Die Koffer sind gepackt, je 15 kg, das Handgepäck kommt morgen dran, es liegt aber schon alles bereit!
    Morgen am späten Vormittag fahren wir mit Taxi, Bus und Zug nach München und fliegen morgen Abend mit Oman Air in den Oman, genauer gesagt nach Maskat, in die Hauptstadt. Wir werden bis zum 9.11. eine geführte Studienreise unternehmen und ich werde mich immer mal melden.
    Bis dann!
    إلى اللقاء
    'iilaa alliqa'
    Neugierde ist der Kompass meines Lebens

  4. Avatar von Mendo
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    AW: Hillies on tour

    Gute Reise!
    Too blessed to be stressed

  5. Avatar von pelzpfote
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    AW: Hillies on tour

    Kommt gesund wieder.
    Die Art, wie dich jemand behandelt,
    sagt aus, was für ein Mensch er/sie ist,
    und nicht, was für ein Mensch du bist.

    Quelle unbekannt

  6. Avatar von red_gillian
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    AW: Hillies on tour

    Gute Reise, Hillies!
    Whoever is unjust, let him be unjust still.
    Whoever is righteous, let him be righteous still.
    Whoever is filthy, let him be filthy still.
    Listen to the words long written down
    When the man comes around.

    - Johnny Cash, When the man comes around

  7. Avatar von playlady
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    AW: Hillies on tour

    ich wünsche euch auch eine gute reise und kommt gesund wieder.

  8. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Oman 1
    مساء الخير
    masa' alkhayr aus Muscat.

    Morgen früh geht unser Aufenthalt in der Hauptstadt des Oman zu Ende und so soll es heute den ersten Bericht geben.
    Die Fahrt nach München zum Flughafen verlief problemlos und vor allem der Transfer mit dem Flughafenbus von Ingolstadt aus erwies sich als sehr gut, da wir direkt am Terminal 2 ankamen. Der Airbus 330 von Oman Air war nur etwa zur Hälfte besetzt, so dass genügend Platz war. Einchecken und an Bord gehen erfolgte unwahrscheinlich schnell, die Sitze hatten wesentlich mehr Beinfreiheit als bei Lufthansa und auch die Sitzbreite war angenehm. Dazu kam ein ausgesprochen leckeres Abendessen. Der Höhepunkt war ein Walnuss-Karottenkuchen mit einer leichten Vanillesoße. Der Flug hatte allerdings einige Turbulenzen, einmal bei dem Überflug über die Alpen und dann später über dem Persischen Golf. Dort wurde es bereits hell und wir sahen einige Flugzeugträger, die uns die Brisanz dieser Gegend erahnen ließ.
    Dier Landung war perfekt und Einreiseformalitäten und Koffer waren in einer halben Stunde erledigt, so dass wir bereits gegen 9 Uhr im Hotel waren. Unsere Reiseleiterin, die wir von der Vietnam-Kambodscha-Reise von vor 2 Jahren bereits kennen, erwartete uns schon. Der Großteil der Gruppe war am Abend vorher bereits aus Frankfurt angereist und so waren wir komplett (25 Reisende + Reiseleiterin). Das Frühstücksbuffet war noch offen, so konnten wir uns stärken, anschließend wurde ausgepackt, geduscht und wir erholten uns bei einer Mütze Schlaf, bevor es um 14 Uhr zur ersten Stadterkundung losging. Unser Fahrer Ibrahim fährt sehr umsichtig und ist die Ruhe selbst.
    Wir bekamen einen guten ersten Eindruck von der Stadt, die von Bergen umgeben ist und direkt am Meer liegt. Wir konnten das Renommee Hotel Al Bustan Palace und den Sultanspalast von außen sehen und machten an der Hafenpromenade Corniche Halt, um einen frisch gepressten Mangosaft zu trinken. Da gleich um die Ecke der Souq liegt, der typisch orientalische Markt, der alles, aber auch wirklich alles bietet, schlenderte wir – ganz ohne Belästigung – durch die schmalen, aber sehr sauberen Gassen. Um 17.45 Uhr rief der Muezzin zum Gebet und wir machten uns auf den Rückweg zum Hotel. Dort gab es um 19 Uhr Abendbuffet. Wir konnten im Freien am Swimmingpool sitzen und genossen trotz Müdigkeit die angenehme, leicht feuchte Luft und den wunderschönen Sternenhimmel.
    Übrigens in jedem Hotelzimmer ist an der Decke ein Aufkleber angebracht, der die Kaaba in Mekka zeigt und mit einem Pfeil die Richtung nach Osten vorgibt, so dass der gläubige Muslim weiß wohin er sich wenden muss, wen er fünfmal am Tag betet.
    Am Mittwoch machten wir uns, nachdem uns der Muezzin um 5.45 Uhr geweckt hatte, nach dem Frühstück auf zu einer privaten Fachschule, in der künftige Tourismus- und Hotelmanager ausgebildet werden. Eine Gruppe junger Menschen (Männer und Frauen im Alter ab 20 Jahren) erwartete uns. Sie haben alle die High School abgeschlossen, sprechen hervorragend Englisch und stellten uns ihre Ausbildung vor. Sie führten uns herum und wir konnten ihnen viele Fragen stellen. Die Gruppe, die uns führte, hatte gerade erst mit der Ausbildung begonnen (sie dauert 10 Monate) und alle haben aber bereits eine Arbeitsstelle in der Tourismusbranche. Zum Abschluss bekamen wir Datteln und einen wohlschmeckenden Kaffee, verfeinert mit Kardamon und Safran.
    Von dort fuhren wir zum Gemüse- und Fischmarkt und ließen uns die Gerüche um die Nase wehen. Mittagspause war wieder im Hafenbereich, denn um 13.30 Uhr bestiegen wir eine Dhau, ein traditionelles arabisches Schiff und „segelten“ 2 Stunden die schroffe Küste des Oman entlang, verwöhnt mit Dattel-Muffins, Datteln und Kaffee, der dieses Mal mit Kardamon und Rosenwasser verfeinert war. Wir konnten die vielen Festungen sehen, die einst Schutz für die Stadt bieten sollten. Abendessen war wieder Buffet im Hotel.
    Das Essen im Oman ist stark von indischen Einflüssen geprägt und eigentlich eine Mischung aus arabischer und internationaler Küche.
    Wir waren die beiden ersten Tage auch immer wieder alleine unterwegs und wir müssen sagen, wir fühlen uns sehr sicher und werden mit ausgesprochener Höflichkeit, Zuvorkommenheit und Rücksichtnahme behandelt.
    Am Donnerstagvormittag statteten wir zunächst der Sultan Qaboos Moschee einen Besuch ab. Dazu mussten wir uns omanmäßig anziehen, das heißt außer Füßen, Händen und Gesicht durfte bei den Frauen nichts sichtbar sein. Aber eine der größten Moscheen entschädigte uns dafür. Im großen Gebetsraum haben ca. 6000 Gläubige Platz und auf dem Platz davor um die 14 000. Das war aber zum Glück heute nicht der Fall. Die Moschee ist zwar reichhaltig ausgestattet, aber nicht überladen und hat uns sehr gut gefallen. Schmuckstück ist ein riesiger Lüster in der Mitte, reich mit Swarowski-Kristallen bestückt (Wert ca. 11 Mio Euro).
    Anschließend fuhren wir zum königlichen Opernhaus und hatten dort eine kurze Führung. Vor der Oper wird schon alles für die Feierlichkeiten zum Nationalfeiertag, dem 78. Geburtstag des Sultan Qaboos am 18. November vorbereitet.
    Die Mittagspause war dieses Mal in einem schönen Lokal mit frischer Meeresbrise und wir aßen leckere Crêpes mit pikanter Füllung. Weiterer Tagespunkt war das Nationalmuseum, wo uns unsere Reiseleiterin eine kurze Zusammenfassung über die Geschichte des Oman gab. Sie macht das immer sehr gut und interessant und nicht allzu ausführlich.
    Da wir heute Abend kein gemeinsames Abendessen haben, werden wir später mit dem Taxi in die Stadt fahren und im Bait Al Luban am Fischmarkt zu Abend essen.
    Morgen sind die angenehmen Fahrten im Bus vorbei, wir steigen in 7 Jeeps und fahren in die Berge. Festes Schuhwerk ist angesagt und wir sind schon ganz gespannt, was uns da erwartet.
    Davon dann mehr beim nächsten Mal.

    Hillie und Hilliemann
    Neugierde ist der Kompass meines Lebens

  9. Avatar von Prada26
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    AW: Hillies on tour

    Hillie toll geschrieben, man kann sich da total hinein denken, so als wäre man dabei.

    Wünsche euch weiter eine erlebnisreiche Reise.

  10. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Guten Morgen!
    Oman 2
    Noch ganz kurz zum Abendessen: wir teilten uns eine Fischsuppe. Es war eine klare Brühe mit Koriander und Zitronengras verfeinert, in der kleine Stücke von verschiedenen Fischen und Krabben schwammen. Dann gönnten wir uns den besten Fisch, den es in den Gewässern von Muscat gibt: den Kingfish, auch Königsmakrele genannt. Er war mit Zitronensaft mariniert und dann gegrillt. Dazu gab es gebratenes Gemüse und Fladenbrot. Da im Oman nur in den Touristenhotels Alkohol ausgeschenkt werden darf, tranken wir Wasser und einen Saft aus grüner Mango und Ingwer dazu. Hinterher folgte wie üblich der Espresso.
    Am Freitagmorgen standen die 7 Jeeps mit den Fahrern in weißen Kaftans bereit. Da wir uns wie die Reiseleiterin sehr für Geologie interessieren, hat sie uns zur Fahrgemeinschaft in „ihren“ Jeep eingeladen. Das hatte den großen Vorteil, dass wir nur drei + Fahrer waren, während in den anderen Jeeps 4 + Fahrer sitzen. So genießen wir die angenehmen, interessanten und fachkundigen Gespräche sowie die Scherze, an denen sich bald auch unser Fahrer Achmed beteiligte. Er lehrt uns Arabisch und wir ihn Deutsch.
    Wir fuhren zunächst zu einem großen Supermarkt in Muscat, und unsere Fahrer und die Reiseleiterin kauften Wasser und alles, was wir heute zu einem Picknick in einem Wadi benötigten, ein. Wir deckten uns mit Datteln und Nüssen ein, die allerdings mit nach Deutschland genommen werden.
    Dann ging es auf abenteuerlichen Wegen hinauf in die Berge und durch eine beeindruckende Felsenlandschaft Richtung Süden. Die Wadis und Oasen waren immer wieder sehr grün, teilweise führten sie Wasser, und da heute am Freitag für die Moslems Feiertag ist, waren viele Familien unterwegs und taten es uns gleich: Picknick im Freien.
    Nachdem wir einen schattigen Platz mit genügend Steinen als Sitzflächen gefunden hatten, bauten uns die Fahrer ein wahrlich köstliches Picknick auf. Es gab Samosas mit Gemüse bzw. Hühnchen gefüllt, Tabouleh, Humus, Schafskäse, Kichererbsensalat, Thunfischsalat, Fladenbrot, Obst und Plätzchen und verschiedene Säfte.
    Wohl gestärkt fuhren wir weiter zur Doline Majlis-al-Jinn, eine eingestürzte Kalksteinhöhle und ins Wadi Tiwi, wo wir die Bewässerungsanlagen (Aflaj) sehen konnten.
    Noch einmal ging es hoch hinauf über die Stadt Qalhat, wo wir auch die Überreste der alten Stadt erkennen konnten, die ab dem 12. Jh. eine wichtige Handelsstadt gewesen war. Auch Marco Polo hat vom Glanz dieser Stadt berichtet, die im 15. Jh. durch ein Erdbeben ein jähes Ende fand.
    Müde und verschwitzt kamen wir dann gegen 17 Uhr 30 in Sur an, bezogen unsere Zimmer und aßen wieder Buffet am Pool.

    Am nächsten Morgen stand zunächst die traditionelle Bootsbaukunst auf dem Programm. Wir besichtigten eine Museums-Dhau, bevor wir in einer Dhauwerft dem Bau von verschiedenen Schiffen zusehen konnten. Der Bau ist nach wie vor Handarbeit. Die Hölzer kommen aus Indien und Miramar. Die einzelnen Bohlen werden heutzutage mit landen Eisennägeln verbunden und die Köpfe mit Haifischtran versiegelt. Früher wurden sie mit Schnüren aus der Kokospalme quasi vernäht. Der Schiffsrumpf wird ebenfalls mit Haifischtran imprägniert. Interessant ist auch, dass es keinen gezeichneten Plan für eine Dhau gibt. Der Vorarbeiter hat alles im Kopf und nach seinen Angaben wird das Schiff gebaut. Es dauert ca. ein Jahr bis zur Fertigstellung. Wir fuhren noch einmal zum Toilettenstopp ins Hotel (denn wenn man ein ordentliches Örtchen finden kann, ist man immer glücklich. Toilettenpapier in der Hosentasche gehört hier zur notwendigen Grundausstattung). In der Zwischenzeit organisierten dieses Mal die 7 Fahrer alleine das Picknick, das wir dann an einem schönen, relativ schattigen Platz hinter einem kleinen Coffee Shop einnahmen. Das hatten sie für uns bereit: Salat, gemischtes Gemüse, Humus, Fladenbrot, Tandorri-Hühnchen und gegrillten Fisch (es war wieder Königsmakrele). Im Coffee Shop gab es außer Kaffee auch frisch gepressten Granatapfelsaft und so machten wir uns gestärkt auf zu einer abenteuerlichen Tour hinauf in die Berge, um von dort hinunter ins Wadi Bani Khalid zu sehen. Der Ausblick war wirklich atemberaubend. Schon auf der Zufahrt waren die unterschiedlichsten Felsformationen zu bemerken, die die Urkraft der Erde beeindruckend zeigten.
    Dann dauerte es nur noch eine ¾ h und wir waren in der Wüste, im Desert Night Camp in der Sandwüste Wahiba Sands. Komfortable Zwei-Personen Luxuszelte (mit Wohnzimmer, Schlafzimmer, Dusche und WC) erwarteten uns, das Gepäck wurde wie üblich gebracht und um 16.45 Uhr fuhren wir mit Jeeps hinauf auf die Düne, um den Sonnenuntergang zu erwarten.
    Er war nicht gerade spektakulär, da ein leichter (!) Sandsturm wehte, aber es war angenehm, im warmen Wüstensand zu sitzen, zu sehen, wie die Füße immer mehr zugeweht wurden und dann versank die Sonne hinter einer Düne. Der Sand färbte sich dunkelrot und wir fuhren auf halsbrecherischer Piste wieder hinunter ins Camp.
    Für das Abend essen war wieder im Freien gedeckt und wir ließen uns ein leckeres Buffet schmecken. Dazu spielte eine Drei-Mann-Kapelle dezente Musik: ein Lautenspieler und zwei Trommler.
    In der Nacht war es angenehm warm und bei Sonnenaufgang leuchteten die Dünen in einem ganz anderen Licht.
    Wir frühstückten im Freien und sind nun gestärkt für den heutigen Tag: es geht durch Geröll- und Steinwüsten, bis wir dann heute Abend in Nizwa ankommen werden.
    Inshallah
    Neugierde ist der Kompass meines Lebens
    Geändert von Hillie (04.11.2018 um 05:24 Uhr)

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