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  1. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Skandinavien 2

    Guten Morgen!
    Den Sonntag begannen wir mit einem 3-stündigen Spaziergang mit unserer Reiseleiterin durch die Altstadt von Stockholm. Da drei Kreuzfahrtschiffe im Hafen vor Anker lagen, war natürlich viel los. Dann ging es mit der Fähre auf die Museumsinsel. Das Vasa-Museum war unser Ziel. Am 10. August 1628 sank dieses Kriegsschiff nach nur etwa 1300 Metern Fahrtstrecke bei normalem Seegang wegen schwerwiegender konstruktiver Instabilität wenige Minuten nach dem Start. Erst im vergangenen Jahrhundert hat man es 1961 geborgen und so gut wie es ging wieder hergerichtet. Es ist somit das einzig erhaltene Schiff des 17. Jahrhunderts. 1975 haben wir dieses Schiff schon einmal besucht und waren nun erstaunt, in welcher Pracht es restauriert wurde.
    Nach einer kurzen Mittagspause wurde wir vom Bus am Museum abgeholt und kurz von 15 Uhr checkten wir in einem modernen Schiff der Viking Line ein, das uns in 17 Stunden nach Helsinki brachte. Die Fahrt durch die Schären im Abendlicht war wunderbar.
    Das Abendessen war fantastisch: es gab Smörgåsbord. Das ist skandinavisches kaltes und warmes Buffet mit allem, was das Herz begehrt. Eine Besonderheit (vor allem für Skandinavien): die Getränke waren inclusive (Wasser, Säfte, Bier, Rot-, Weiß- und Roséwein). Wohlig gesättigt, schauten wir noch ein bisschen aus unserer Außenkabine hinaus aufs Meer, bevor wir das eine Bett ausklappten und die Couch zum anderen Bett umfunktionierten. Das leichte Stampfen der Maschinen brachte den richtigen Schlafrhythmus und obwohl wir keinen Vorhang zuzogen, schliefen wir bis 7 Uhr. Das Frühstücksbuffet war ähnlich reichhaltig und um 9.15 Uhr landeten wir in Helsiniki. Allerdings war es für uns eine Stunde früher, denn in der Nacht wurde die Uhr um eine Stunde vorgestellt. Unser Bus, der auch mit der Fähre gekommen war, erwartete uns schon mit dem Gepäck (an Bord hatten wir nur einen kleinen Koffer dabei). Das ließen wir im Hotel (die Zimmer waren zu dieser Uhrzeit natürlich noch nicht fertig) und machten uns mit der Reiseleiterin auf zu einem Stadtspaziergang. Hatten wir an Bord am Tag vorher noch 30 Grad, erwarteten uns 20 Grad in Helsinki.
    Wir schauten uns die russisch-orthodoxe Kirche von außen an und den Dom (im klassizistischen Stil gehalten) von innen. Vom Domhügel aus hatten wir einen tollen Blick auf die „Weiße Stadt“, wie Helsinki auch genannt wird. Weiter ging es zu Fuß zur Markthalle und wir konnten einer Fischsuppe mal wieder nicht widerstehen. Dann fuhren wir mit der Tram zur Felsenkirche, die ihrem Namen alle Ehre macht. Die runde Kirche wurde aus dem Felsen herausgesprengt und hat eine sagenhafte Akustik, die wir bei einem kleinen Klavierkonzert genießen konnten. Die Gruppe fuhr dann noch mit der Reiseleiterin zum Opernhaus, um von dort durch einen Park zum Bahnhof zu laufen. Wir seilten uns ab, fuhren mit der Tram zurück zur Markthalle und stiegen dort in ein kleines Boot, das uns in 20 Minuten zur Insel mit der Seefestung Suomenlinna brachte. Wir schlenderten ein bisschen herum, fuhren wieder zurück und liefen ins Hotel. Dort wurden erst einmal die Beine hochgelegt. Abendessen hatten wir diese Mal in Eigenregie und so hüpften ein Ren und ein Lachs auf unsere Teller.
    Der Dienstag war ein langer Fahrtag, 520 km standen auf dem Programm, 520 lange Kilometer durch endlose Birkenwälder, die immer wieder den Blick freigaben auf Seen, rechts und links der Straße, fuhren wir doch durch das Seengebiet Finnlands nordwärts bis Kuopio. Unterbrochen wurde die Fahrt durch einen Besuch im kleinen Ort Porvoo mit verwinkelten, krummen Gassen, in dem die Zeit stehengeblieben schien, einer Mittagspause in Mikeli (dort gab es auf dem Markt Meefischli auf finnische Art: kleine Weißfische, die im Ganzen gebraten wurden: Allerdings nicht für uns: wir holten uns die typischen kleinen Roggenbrötchen mit Käse und Schinken belegt) und einem Besuch in Savonlinna mit der mittelalterlichen Wasserburg Olavinlinna, die immer wiederschwer umkämpft war (durch Schweden und Russen). Die Strömung um diese Burg, die die größte dieser Art im nördlichen Europa ist, ist so stark, dass sie selbst im kältesten Winter (und das können hier schon mal – 50 Grad sein) nicht zufror und die Burg deshalb uneinnehmbar war. Inzwischen hatte es angefangen zu regnen und die letzten 160 km „versüßte“ uns die Reiseleiterin (wie schon zuvor) mit Lakritze, finnischen Anekdoten, einer Einführung in die finnische Sprache und Musik von Sibelius, dem großen bekannten finnischen Musiker. Gegen 19.30 Uhr kamen wir im Hotel in Kuopio an, sehr zentral gelegen direkt am Marktplatz. Allerdings hatten wir nur noch Hunger und dann Sehnsucht nach dem Bett.

    Das war es dann für heute.

    Viele Grüße von den Hillies
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
    Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz



  2. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Skandinavien 3

    Hallo!

    Am Mittwoch konnten wir länger schlafen, denn es ging erst um 9.45 Uhr los. So hatten wir genügend Zeit fürs Frühstück, das in allen Hotels bis jetzt sehr gut war. Natürlich gibt es die amerikanische Variante, aber auch sehr viel Gesundes. Es gibt sehr guten Joghurt, Nüsse, Samen und einen hervorragenden Beerenmix. Dazu leckere Roggenbrötchen, immer marinierten Fisch, Lachs, Gurken, Tomaten, Eier, Obst usw. Also satt wird man schon.
    Beim Abendessen ist uns aufgefallen, dass es als Beilage überwiegend Kartoffeln gibt, als kleine Pellkartöffelchen, als Püree, oder wie gestern als Gratin. Das Gemüse ist nicht verkocht und die Nachspeisen schon eine Sünde wert. Es gibt immer entweder Fisch als Hauptspeise oder zur Vorspeise, wie gestern. Das war griechischer Salat mit kaltem pochiertem Lachs. Dazu steht immer Leitungswasser auf dem Tisch, das ausgesprochen gut ist. Wir füllen uns auch unsere Wasserflaschen jeden Morgen im Hotel für den Tag auf. Selbstverständlich hat auch der Busfahrer Wasser dabei, außerdem gibt es eine Kaffeemaschine für Kaffee und Espresso und es liegt auch immer Obst parat, meist sind das Bananen und Äpfel.
    Vielleicht noch eine Besonderheit in ganz Skandinavien: man braucht eigentlich gar kein Bargeld, alles wird mit Karte bezahlt. Hier in Finnland ist ja der Euro Zahlungsmittel, aber in Dänemark und Schweden haben wir gar kein Geld umgetauscht und werden das auch nicht in Norwegen tun. Das kontaktlose Zahlen mit dem Auflegen der Karte auf das Terminal funktioniert einfach und schnell und man hat nicht das Problem mit dem Rückwechseln der Währung.
    Doch zurück zum Mittwoch. Da für diesen Tag wieder Picknick angesagt war, kauften wir vor der Abfahrt noch ein. Der Busfahrer bietet zwar heiße Würstchen (Weißwürste und Wiener) an, aber das ist nicht so unsere Sache. So gab es bei uns zu Mittag Spinat- bzw. Brokkoliquiche und anschließend 500 g frische Heidelbeeren.
    Nach dem Einkaufen besuchten wir zunächst das Museum für orthodoxe Kunst aus Karelien mit beeindruckenden Exponaten, die die Menschen, bevor sie ihre Heimat verlassen mussten, mitnahmen. Dann fuhren wir noch den Fernsehturm hinauf und hatten einen wunderbaren Blick auf die Seenlandschaft, die Kuopio umgibt. Die Sonne kam vorsichtig heraus und glänzte auf dem Wasser.
    Die Weiterfahrt ging rund 400 km nordöstlich über Oulu bis nach Kemi, das am Bottnischen Meerbusen liegt. Die Fahrt wurde durch Auszüge aus Büchern von Arto Passilinna und finnische Tangomusik der Künstlerin Maria Kalanienie abwechslungsreich. Unsere Reiseleiterin informierte uns auch über die „sonderbaren“ Weltmeisterschaften, die es in Finnland gibt: Gummistiefelweitwurf, Sitzen auf einem Ameisenhaufen, Handyweitwurf (mit Akku) oder Frauenweittragen. Sind schon ein lustiges Völkchen, diese Finnen! Es gibt sogar ein deutsches Buch mit dem Titel „Die spinnen die Finnen“. Im Hotel angekommen, gab es gleich Abendessen (Buffet) und wir legten anschließend unsere Beine hoch.
    Am Donnerstag fuhren wir zwar bei Sonne weg, aber es war spürbar kälter geworden: 15 Grad. Zunächst ging es nach Rovaniemi, wo wir das sehr interessante Arctic Center besuchten, das einen guten Überblick über die Menschen, die Tiere und Pflanzen der arktischen Welt zeigte. Kurz darauf kam der Polarkreis
    Traditionsgemäß musste der Polarkreis natürlich begossen werden. Unsere Reiseleiterin hatte da schon was vorbereitet: „Lapinhullu“, was soviel wie „Verrücktes Lappland“ heißt. Was war das? Orangenlimonade mit Wasser verdünnt, dem Likör der Moltebeere (Laaponia) und Wodka zugefügt war. Es schmeckte sehr lecker!
    Am Polarkreis wohnt ja bekanntlich der Weihnachtsmann. Es war einfach nur furchtbar, was da an Kitsch geboten wird.
    Da war die älteste Holzkirche Finnlands aus dem Jahre 1689 in Sodankylä schon viel interessanter. Bei der Weiterfahrt sahen wir dann die ersten Rentiere rechts und links der Straße und plötzlich war die Baumgrenze erreicht und es waren nur noch Hochebenen mit Moosen und Flechten zu sehen. Wir statteten noch dem Skigebiet Saabiseljä einen kurzen Besuch ab und dann waren wir auch schon in Ivalo in einem schönen, modernen Hotel mit Heizung. Ein Vorteil hat das kühle Wetter aber auch: die Mücken sind nicht aktiv.
    Der Freitag war ganz den Lappen oder Saami, wie sie jetzt heißen, gewidmet. Zunächst fuhren wir nach Inari ins kulturelle Zentrum dieses indigenen Volkes mit einer gut gemachten Ausstellung, die die kulturelle Entwicklung des Volkes zeigt. Dann ging es über die Grenze nach Norwegen (die Uhr wurde wieder eine Stunde zurückgestellt) in die kleine Stadt Karasjok. Dort befindet sich das Saami-Parlament. Die 39 Abgeordneten tagen viermal im Jahr, jeweils für 5 Tage und beraten alle wichtigen Belange der Saami. Sie können zwar keine Gesetze beschließen, haben aber beratende Funktion beim norwegischen Parlament. Die Saami wählen auch beide Parlamente. Anschließend machten wir uns auf den langen Weg Richtung Nordkap. Unser Hotel war in Honningsvaag. Ein einfaches, aber sauberes Haus.
    Nach dem Abendessen fuhren wir um 21 Uhr mit dem Bus zum Nordkap. Dort warteten wir, bis um 23:23 Uhr die nicht sichtbare Sonne unterging (Sonnenaufgang 1:00 Uhr). Zum Sonnenuntergang gab es von der Reiseleitung eine Linie, das ist ein Aquavit, der in Sherryfässern zweimal über den Äquator gefahren wurde.
    Der Samstag begann später, wir machten uns erst um 9:30 Uhr auf den Weg. Erst nach Süden, wieder den Fjord entlang und dann nach Nordwesten nach Hammerfest, der nördlichsten Stadt Europas. Zwischendurch hatte man der Stadt dieses Recht ab- und Honningsvaag zugesprochen. Aber nachdem Honningsvaag, das je wesentlich kleiner ist, eine großzügige Spende bekam, gab es diesen Anspruch wieder zurück.
    Da die Sonne schien, war die Fahrt ein Hochgenuss, vor allem auch, weil viele Rentiere, die jetzt auf der Sommerweide sind, immer wieder mitten auf der Straße standen. Von Hammerfest aus fuhren wir nach Süden über die Hochebene, die Fjell genannt wird, bis nach Alta.
    2013 weihte man dort die Nordlichtkathedrale ein. Wir haben selten eine so harmonische, moderne Kirche gesehen. Das Hotel in Alta ist ebenfalls ein modernes mit großzügigen Zimmern. Das tut nach der Enge der letzten Tage richtig gut.
    Am Sonntag ging es zunächst 7000 bis 5000 Jahre zurück zu den Steingravuren (Petroglyphen) von Alta. Felsplatten, die durch den Gletscherschliff glatt waren, wurden als Unterlage für reichhaltige Gravuren benutzt. Sie zeigten Jagdszenen, Tiere (vor allem Rentiere, Elche, Fische und Vögel), Fallen und Umzäunungen für die Tiere. Dann fuhren wir über zwei Fjorde mit der Fähre und waren am späten Nachmittag in Tromsø. Die Fahrt wurde von teilweise hohen Bergen, mit spitzen und abgerundeten Gipfeln begleitet. Es gab noch die Überreste von Gletschern, Moränenfelder, Schneeflecken und das alles bei blauem Himmel, Sonne und angenehmen 14-18 Grad. Vor dem Einchecken besichtigten wir die Eismeerkathedrale, ein archetektonisch interessanter Bau, der von außen ein bisschen an die Oper in Sidney erinnert.
    Am Montagmorgen stand ein gemeinsamer Stadtrundgang auf dem Programm. Zunächst besuchten wir die Katholische Kirche. Da der Bischof (ein Kroate) auf „Dienstreise“ war, empfing uns die Messnerin und Haushälterin und berichtete von der Gemeinde. In ganz Nordnorwegen gibt es ca. 7000 Katholiken, am größten ist die evangelisch-lutherische Kirche vertreten, neben anderen Religionsgemeinschaften wie Zeugen Jehovas und der Heilsarmee. Man arbeitet allerdings gemeinschaftlich zusammen und in kleinen Gemeinden, die keine eigene Kirche haben, stellt schon mal die evangelische Kirche oder die Heilsarmee ihren Raum zur Verfügung. Studiosus unterstützt ja auch immer soziale Projekte in den Ländern, die bereist werden und so durfte sich die Messnerin auch über eine Spende freuen.
    Einen kleinen Wettbewerb gibt es zwischen den Geistlichen der beiden Gemeinden, liegt die katholische Kirche doch 20 m höher als der wesentlich größere evangelische Dom.
    Wir liefen durch die kleine, aber feine Fußgängerzone, vorbei an alten, gut erhaltenen Holzhäusern, die allerdings die Auflage von Außenmauern haben, da die Brandgefahr sonst zu groß ist.
    Ziel war das Museum Polaria, das eine sehr gute Ausstellung über die Arctic hat, zwei interessante Filme über Spitzbergen und das Nordlicht zeigt und in einer kleinen Show Robbenfütterung und -training vorführt. Dann hatten wir Freizeit, bummelten noch ein bisschen und suchten uns schon einmal ein Lokal für das Abendessen aus. Heute haben wir kein gemeinsames Essen und das ist auch gut so, denn die letzten Male waren nicht so der Renner. Es gab 3x Buffet, fast identisch: Salat, Huhn, Fisch, Kartoffeln, Gemüse und Kuchen. Das Essen war lauwarm bis kalt und wir haben das auch bei der Reiseleiterin reklamiert.
    Vom Abendessen berichten wir dann beim nächsten Mal.
    Viele Grüße
    Hillie und Hilliemann
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
    Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz



  3. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Skandinavien 4

    Guten Abend!

    So, jetzt zum Abendessen am Montag. Während des Stadtrundgangs empfahl uns die Reiseleiterin einige Lokale, die wir auch schon im Internet gefunden hatten, allerdings sehr hochpreisig. Wir machten uns selbst auf den Weg und fanden am Hafen ein sehr schönes Lokal zu (im norwegischen Sinne) akzeptablen Preisen (man muss dazu sagen, dass die Preise in Norwegen schon erheblich über den deutschen liegen: 1 l Diesel umgerechnet ca. 1,79 €, 1 Bier (0,5 l) etwa 8-9 €, im Alkoholladen beginnen die Preise für Weine bei 30 € pro Flasche.
    Das Speisenangebot war abwechslungsreich, aber wir entschieden uns für eine Meeresfrüchteplatte (zu zweit) und das bekamen wir (alles gekocht, nichts roh): Muscheln, Shrimps, Krabben, Jakobsmuscheln, Crevetten, Tintenfischringe und zwei Beine von der Königskrabbe. Dazu Aioli und ein scharfer Chilidipp, frisches Roggenbrot und Butter. Das hat gemundet!

    Am Dienstag machten wir uns auf den langen Weg zu den Lofoten. Wir fuhren südwärts, an Narvik vorbei und erfuhren unterwegs so manches über die Rolle Norwegens im 2. Weltkrieg. Die Landschaft wurde immer schöner, auf der einen Seite abgerundete Kuppen, dort wo der der dicke Eisschild gewesen war, auf der anderen Seite schroffe Spitzen, dort, wo die Felsen über dem Eis gewesen war. Eine wichtige Rolle spielte dabei der Golfstrom. Und dann waren wir auf den Lofoten. Eigentlich müsste es „Die Lofot“ heißen, denn die Endung -en ist der Artikel in der norwegischen Sprache. Heute sind die Lofoten ohne Fähre zu erreichen, zahlreiche, kühn geschwungene Brücken und mindestens ebenso viele Tunnels (die unter dem Meer verlaufen) verbinden diese Inselgruppe mit dem norwegischen Festland. Das Wetter war traumhaft: nur Sonne, klare Sicht und bis zu 20 Grad. Deshalb entschlossen wir uns, die Mittagspause in Form von Picknick zu gestalten. Bei uns standen Roggenbrötchen mit rohem Schinken, Blaubeeren und Haferkekse auf dem Tisch.
    Der Ort mit dem kürzesten Namen liegt im Süden der Lofoten: Å. Kurz davor lag unser Domizil für 2 Nächte: Statles Rorbu-og in Morsund. Das sind ehemalige Fischerhäuschen, die in Zweibett-Zimmer umgestaltet wurden mit Dusche und WC und die direkt am Wasser liegen. Immer drei Doppelzimmer mit Bad sind in einem Häuschen und haben ein gemeinsames großes Wohnzimmer mit großer Küche.

    Der Mittwoch war bisher der schönste Tag auf unserer Reise. Wir machten eine Rundfahrt auf der südlichsten Insel. Kleine Fischerdörfer standen auf dem Programm und natürlich Landschaft pur. Dazu das Wetter, das wirklich absolut traumhaft war. Nusfjord, ein Dorf, das UNESCO Weltkulturerbe ist, besitzt noch die alte Lebertranfabrik, die bei den meisten unangenehme Erinnerungen an die Kindheit hervorrief. In einem kurzen Film sahen wir die Herstellung. Übrigens Lebertran gibt es auch heute noch und in manchen Hotels steht er auch auf dem Frühstücksbuffet. In Eggum machten wir Mittagspause, die dieses Mal für uns nur aus Obst und Haferkeksen bestand. Zum Abschluss besuchten wir noch das Wikingermuseum in Borge. Dort hat man ein großes Langhaus wieder aufgebaut und zeigt in einem Film, warum die Wikinger nach Island ausgewandert sind. Nun ein bisschen Liebesromatik war auch dabei. Dann kehrten wir wieder zurück in unsere „Fischerhütten“ und schliefen bei offenem Fenster.

    Am Donnerstag mussten wir früh aufstehen, denn wir mussten die Fähre zurück aufs Festland erreichen. In knapp 4 Stunden erreichten wir Bodø und dann ging es südwärts. In Fauske, einem kleinen Ort, in dem wunderbarer farbiger Granit abgebaut wurde, erreichten wir die Mitte Norwegens (in Nord-Süd-Richtung). Und dann überquerten wir nochmals den Polarkreis. Von dort war es nicht mehr weit bis zum heutigen Ziel: Mo I Rana.

    Viele Grüße
    die Hillies
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
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  4. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Skandinavien 5

    Guten Abend oder Morgen!

    Der Freitag war ein reiner Fahrtag, allerdings entlang vieler Seen, dem berühmten Laksforsen, wo man für die aus dem Atlantik zurückkehrenden Lachse eine Treppe gebaut hatte. Da es zwischendurch stark regnete, fiel das Picknick aus und wir machten an einer Raststätte Halt. Dort gab es zumindest einen guten Kaffee.
    Achja Kaffee, der wird hier in Skandinavien zu jeder Tages- und Nachtzeit getrunken. Wir sparen uns allerdings den abendlichen Kaffee, denn wir wollen ja schlafen.
    Ziel der langen Reise war Trondheim. Da, aber von ein paar Baustellen abgesehen, die Straße gut war, war die Fahrt recht angenehm. Unsere Reiseleiterin verwöhnte uns mit norwegischen Märchen, die uns an unsere Grimm’schen Märchen erinnerten, außerdem gab es Infos zu den Parteien in Norwegen, der Regierungsform und der staatlichen Vorsorge für die Sicherheit der Renten. Da könnte sich Deutschland ein bisschen was abgucken. Genauso bei der Maut. Ein Beispiel: Als man die vielen Brücken und Tunnels zu und auf den Lofoten baute, streckte der Staat die Kosten vor und erhob Maut. Als die Schulden abbezahlt waren, wurde die Maut beendet. Wir sind mautbefreit auf den Lofoten unterwegs gewesen.
    Der Samstag war wieder ein langer, aber auch sehr interessanter Tag. Morgens stand ein Stadtrundgang mit unserer Reiseleiterin durch die Altstadt von Trondheim auf dem Programm. Entlang des Hafens stehen, wunderschön restauriert, alte Kaufmanns- und Lagerhäuser, die zu hochpreisigen Wohnungen ausgebaut sind. Das alte „Arbeiterviertel“ ist ebenfalls renoviert und dient den vielen Studenten als Unterkunft. Den Abschluss bildete der Besuch des beeindruckenden Doms, der dem Hl. Olav geweiht ist.
    Dann ging es auf den langen Weg nach Südwesten. Die Landschaft war sehr abwechslungsreich: helle, gelbe Flecken von Irisch Moos wechselten mit grünen Wiesen, Fichtenbestand und bunten kleinen Häusern ab. Dann wurde es immer rauer und unwirtlicher. Hohe Felswände türmten sich rechts und links der Straße auf, wasserreiche Wasserfälle unterbrachen das Grau und dann war der Höhepunkt da: der Trollstiegen oder Trollsteig, eine kurvenreiche Strecke (immer entlang des Abgrunds) überwand in 11 sehr engen Serpentinen einen Höhenunterschied von über 400 m. Die Straße war eng und sehr befahren. Aber unser Busfahrer meisterte die Herausforderung bravourös. Auf der Passhöhe (bei 850 m) erhielt er auch den verdienten Applaus. Es war schon gewaltig, was wir da zu sehen bekamen. Der Name kommt daher, dass eigentlich nur Trolle so eine verrückte Straße bauen können. Abwärts ging es dann einfacher und gegen 19:30 Uhr waren wir in unserer Unterkunft in einem kleinen Landgasthof, sehr rustikal aber sauber und auch das Abendessen schmeckte.
    Am Sonntag hieß es früh aufstehen, denn wir mussten erst die Fähre um 7:45 Uhr erreichen und dann das Fährschiff, das uns in einer Stunde durch den Geiranger Fjord brachte. Die Fahrt war wunderschön, rechts und links hohe, bewaldete Felswände, immer wieder beeindruckende Wasserfälle und alte Bauernhöfe, die heute allerdings aufgelassen sind. Bedingt durch den Golfstrom sind hier Obstbäume gepflanzt, vor allem Äpfel und Birnen, aber auch schon Aprikosen sind hier reif geworden. Zur Mittagspause saßen wir bei einem Latte Macchiato in der Sonne. Das war auch gut so, denn am Nachmittag stand der größte Gletscher Europas, der Jostedalsbre auf dem Programm. Er besitzt viele Gletscherzungen, eine war aus nächster Nähe zu beobachten, Es hatte zwar vorher geregnet, aber als wir da waren, hörte es auf und es kam auch kein Nebel auf. Ein gut gemachtes Museum zeigte einerseits die Entstehung von Gletschern, andererseits auch die Auswirkungen der Erderwärmung.
    Da wir relativ früh Abendessen hatten, saßen wir mit einigen Mitreisenden noch bei einem Glas Bier zusammen und tauschten Reiseerlebnisse aus.
    Der Montag begann noch früher. Um 6:45 Uhr mussten die Koffer im Bus sein. Dieser fuhr ohne uns nach Bergen. Wir liefen wenige Meter zur Anlegestelle des Katamarans, der uns in 5,5 Stunden durch verschiedene Fjorde und Schären nach Bergen brachte. Die Gipfel waren wolkenverhangen und Nebelschwaden zogen an uns vorbei. Eine fast unwirkliche Atmosphäre. Je näher wir uns Bergen näherten, desto mehr klarte es auf und es hörte auch auf zu nieseln.
    Unser Bus erwartete uns am Fähranleger und fuhr uns zum Hotel. Wir deponierten das Gepäck und machten uns mit unserer Reiseleiterin auf zum Stadtrundgang durch das alte, das „Gammla Bergen“. Obwohl der Teil, Bryggen genannt immer wieder abbrannte, hat man ihn immer wieder naturgetreu in Holz aufgebaut. Allerdings wohnt dort niemand (nur Restaurants, Boutiquen, Galerien …) und um 19 Uhr wird alles abgeschlossen bis 7 Uhr morgens.
    Dieser Teil Bergens war der Hauptumschlagplatz für den Handel. Kaufleute aus Deutschland (aus den Hansestädten) bauten ihn auf. Stockfisch von den Lofoten wurde nach Südeuropa verschifft und vor allem Getreide von dort in die andere Richtung transportiert. Wer als Lehrling die harte Schule der Lehrlingszeit durchlief und überlebte, hatte später als Geselle gute Jobmöglichkeiten in Deutschland. Im Winter mussten sie zwar schuften, im Sommer bekamen sie aber eine Schulausbildung.
    Es gibt dort auch die (protestantische) Marienkirche, die von den Kaufleuten erbaut wurde und lange Zeit „Deutsche Kirche hieß“. Trotz Reformation hat sie ihre Innenausstattung und ihren Namen behalten.
    Gegen 13 Uhr bekamen wir alle Hunger und fielen in den Fischmarkt ein. Wir aßen je ein halbes Roggenbrötchen mit dem Fleisch der Königskrabben (King Crab) belegt. Lecker. Wir beendeten dann den Rundgang gegen 15 Uhr, denn da waren die Zimmer fertig. Wir ruhten uns ein bisschen aus und liefen dann wieder in die Altstadt (das Hotel lag sehr günstig) und reservierten für den Abend einen Tisch für uns beide, denn es gab Gott sei Dank kein gemeinsames Abendessen. Wir schauten uns die wunderschönen alten Häuser an, liefen zum Hafen und sahen dort dem Treiben zu. Außerdem machten wir ein bisschen Window-Shopping und um 18 Uhr ging es dann ins „Bryggen Tracteursted“ (ein uriges Lokal in einem alten Haus in Bryggen, mit Holzbalken, Holzbänken mit Rentierfellen belegt und niedriger Decke) und wir genossen das für uns letzte Abendessen in Norwegen. Und kochen können die Norweger. Wir hatten:

    mit Thymianöl marinierte Lammkeule (kleine Stücke), Pickled Kürbis und Fladenbrot
    Rentiertartar mit Sauerteigbrot
    Filet von der Lachsforelle aus der Hardanger Vidda mit Forellentartar, Gemüse, ganzen kleinen Kartöffelchen und eine leichte Soße auf Joghurtbasis
    mit braunem Ziegenkäse gefülltes Rentierfilet, Gemüse, Kartoffeln, Wildsoße und Apfelgelee
    Herr Hillie trank dazu ein Bier, ich ein Glas Sauvignon Blanc von der Loire
    Wir schieden rundum gesättigt. Da sie dort keinen Espresso hatten, tranken wir den in unserem Hotel und als der Kellner uns am Hotelschirm erkannte, ging der Espresso selbstverständlich aufs Haus.

    Die restlichen Tage gibt es, wenn wir am Freitag wieder zu Hause sind.
    Bis dahin alles Gute
    Hillie und Hilliemann
    Geändert von Hillie (13.08.2019 um 10:25 Uhr)

  5. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Guten Abend!
    Skandinavien 6

    Um 12 Uhr war Abfahrt zum Kreuzfahrtterminal und um 13 Uhr konnten wir auf ein Schiff der Fjord Line einchecken, das uns mit Zwischenstopp über Nacht nach Hirtshals in Dänemark brachte. Wir bezogen unsere Außenkabine, die mit einem Klappsofa und einem Klappbett für eine Nacht gut ausreichte. Nach dem morgendlichen Regen klarte es auf und so zog noch einmal eine schöne Schärenlandschaft mit Wasserfällen, kleinen Ortschaften mit Kirche und bunten Häusern an uns vorbei, bevor es dann hinaus aufs offene Meer ging.
    Das Abendessen war noch einmal leckeres Buffet (incl. Getränken) und im Anschluss verabschiedeten wir uns offiziell von Reiseleiterin und Busfahrer.
    Die Fähre kam überpünktlich in Hirtshals an und wir wären auch pünktlich in Hamburg gewesen, hätte es nicht vor Hamburg einen 8 km langen Stau gegeben. So ging es beim Aussteigen hopplahopp, denn die meisten hatten Anschlusszüge gebucht.
    Diesen Stress wollten wir uns nicht antun und so blieben noch zwei Nächte in Hamburg, wieder im Intercity gleich am Hauptbahnhof. Wir ruhten uns ein bisschen aus und liefen dann die Mönckebergstraße entlang zum prächtigen Rathaus. Um 17:15 Uhr war in der St. Petri Hauptkirche ein „Sommer-Orgel-Konzert“. Das hörten wir uns an und es war eine schöne Gelegenheit, nach den überwältigend vielen Eindrücken der letzten Wochen, ein bisschen Ruhe einkehren zu lassen. Bei schönstem Wetter liefen wir wieder anschließend wieder zurück und kehren in der Schifferbörse ein. Es war Pfifferlingszeit und so gab es erst eine Pfifferlingscremesuppe und anschließend Hüftsteak mit Pfifferlingen und Bratkartoffeln, bzw. Penne mit Pfifferlingen.
    Am Donnerstag schliefen wir erst einmal aus und dann machten wir uns mit Regenschirm ausgestattet zu den Landungsbrücken auf. Wir waren sehr zögerlich in der Entscheidung für oder gegen eine Hafenrundfahrt, entschieden uns dann aber doch (nachdem es aufgeklart hatte) für eine Fahrt mit einer kleinen Barkasse, die auch zum Containerhafen und in die Speicherstadt führte. Wir wurden nicht enttäuscht, vor allem auch, da es aufklarte und trocken wurde.
    Anschließend musste es ein Fischbrötchen sein, etwas was wir die letzten 3 Wochen vermisst hatten. Dann ging unser Spaziergang weiter zur Michaelskirche und zu den Kramerwitwenwohnungen, eine enge Gasse an der Michaelskirche, die noch im ursprünglichen Stil erhalten ist. Von dort sind wir dann mit S- und U-Bahn wieder zurück zum Hotel gefahren.
    Die Rückfahrt am Freitag mit dem ICE nach WÜ verlief problemlos und jetzt beginnt der Alltag wieder.

    Es waren insgesamt interessante 3 Wochen gewesen. Wir sind viel im Bus gefahren, das stimmt (ohne die Fähren 6330 km), aber so konnten wir die vorbeiziehenden Landschaften genießen. Und das Naturerlebnis steht ja in Skandinavien an erster Stelle.
    Wir haben uns immer sicher gefühlt und oft sogar im Erdgeschoss mit offenem Fenster geschlafen. Denn … es gab auch keine Stechmücken. Als wir im finnischen und norwegischen Seengebiet unterwegs waren, dort, wo sie Mensch und Tier zu Millionen piesacken, war es für sie zu kühl gewesen.
    Wir sind immer freundlichen Menschen begegnet, in Norwegen waren sie allerdings etwas zurückhaltender. Aufgefallen ist uns auch, dass die nordischen Menschen groß und wirklich blond sind.
    Ja, das war es aus Skandinavien.
    Viele Grüße
    Hillie und Hilliemann

    Wenn die Bilder fertig sind, stelle ich hier den Link ein!
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
    Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz



  6. Avatar von Mendo
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    AW: Hillies on tour

    Liebe Hillie, vielen lieben Dank für Deine ausführlichen und pittoresken Berichte.

    Ich habe oft an dich gedacht und Dir Sonnenschein gewünscht (ich war mal eine Woche im Juni bei strömenden Regen in Finnland).

    Um die Naturerlebnisse beneide ich Dich so!

    Die Lofoten stelle ich mir traumhaft vor.
    Ich freue mich auf die Fotos .
    Too blessed to be stressed

  7. Avatar von kleiner.TIGER
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    AW: Hillies on tour

    Ich hab die Berichte auch sozusagen „inhaliert“ … und meine Erinnerungen waren wieder hellwach.
    Vor 25 Jahren war ich auf den Lofoten (mit dem eigenen Auto ab Oslo) zu Mittsommer bei +3 (drei) Grad - unterwegs teilweise 2 m hohe Schneewände. Es war aber trotzdem soooo toll!
    Und EIGENTLICH möchte ich da nochmal hin!
    Ich liebe nur meine Tigerente
    ... und heiss und innig meinen Kater !!

  8. Avatar von pelzpfote
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    AW: Hillies on tour

    Schön, dass ihr wieder gut zurück seid, Hillie!

    Hamburg ist auch immer wieder ein Traum. Nächstes Mal fahren wir mal nicht im Winter hin.......
    Die Art, wie dich jemand behandelt,
    sagt aus, was für ein Mensch er/sie ist,
    und nicht, was für ein Mensch du bist.

    Quelle unbekannt

  9. Avatar von Hillie
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    AW: Hillies on tour

    Zitat Zitat von pelzpfote Beitrag anzeigen
    Hamburg ist auch immer wieder ein Traum. Nächstes Mal fahren wir mal nicht im Winter hin.......
    Das wäre eine Stadt für mich zum leben!
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
    Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz



  10. Avatar von semiramis
    Registriert seit
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    AW: Hillies on tour

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Das wäre eine Stadt für mich zum leben!
    .. dem kann ich mich nur anschließen, außer meinem Berlin natürlich.
    .
    Time is just memory
    Mixed with desire

    Tom Waits

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