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  1. Avatar von lanouvelle
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    Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Hallo zusammen,

    wir, meine Tochter 18 J. und ich 48 J. wollen nächstes Jahr Anfang Februar für mehrere Wochen in die USA reisen. Leider haben wir so gar keinen Plan wohin es gehen soll. Ich liebe das Landleben, sie möchte selbstverständlich auch mal in eine größere oder Großstadt. Meine Tochter möchte auf jeden Fall die Wüste sehen, ich gerne Nationalpark(s). Wir wissen auch nicht welches der beste Ausgangsort für eine mehrwöchige (Rund-?)Reis ist. Da sie zu jung ist um einen Mietwagen fahren zu dürfen, bleibt die Fahrerei alleine an mir hängen. Ich bin aber gesundheitlich nicht ganz so fit, sodass ich mir mehrstündige Fahrten, vor allem nicht jeden Tag, nicht so gut vorstellen kann. Reisedauer wird so ca. 6-8 Wochen betragen. Ein Budget ist noch nicht festgelegt. Das es nicht billig sein wird, ist sicher. Wir werden wahrscheinlich Unterkünfte über AirBnB suchen.

    Ich (wir) freuen uns über jeden Hinweis und Tipp von Menschen, die die USA kennen und lieben.

    Liebe Grüße, lanouvelle

  2. Avatar von Hillie
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    In dieser Jahreszeit empfehlen sich nur die Südstaaten: Florida, die ganze Golfküste, Texas, New Mexico, Arizona, California.
    An Stelle von AirBnB würde ich Motels buchen (allerdings nicht vorbuchen). Die haben in der Regel auch z. B. einen Swimmingpool, Waschmaschine und Trockner. Das ist bei dieser langen Zeit vielleicht nicht schlecht.
    Geht in eurem ersten Ort zu AAA (= der amerikanische ADAC) und holt euch Motel-Verzeichnisse für die einzelnen Bundesstaaten.
    In Deutschland beim ADAC die AAA -Karte holen.
    Wenn weitere Fragen sind, einfach stellen.
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
    Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz



  3. Avatar von Vienna__
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    In dieser Jahreszeit empfehlen sich nur die Südstaaten: Florida, die ganze Golfküste, Texas, New Mexico, Arizona, California.
    Wieso, weiß man doch erstmal gar nicht, was die TE wettertechnisch erwarten.

    Was die Unterkünfte angeht, geht es doch erstmal darum, wie lange sie wo sind und bleiben möchten. Die AAA Card gibt es übrigens hier beim ADAC vor Ort, wenn man Mitglied ist. Einfach hingehen.

    Coupons online ausdrucken für die Motels oder beim McD etc. als Heft einsammeln, die liegen am Eingang aus und ausschneiden. Kann man voll viel sparen und ist völlig easy - gibt es landesweit.

    Wenn Deine Tochter in die Wüste will, empfehle ich einen Trip ab z.B. LAX, via Palm Springs, Phoenix und dann Tucson ggf.. dann noch weiter zu White Sands etc. Es gibt unendlich viele Möglichkeiten.
    Geändert von Vienna__ (17.07.2018 um 23:08 Uhr)

  4. Avatar von lanouvelle
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Wieso, weiß man doch erstmal gar nicht, was die TE wettertechnisch erwarten.

    Was die Unterkünfte angeht, geht es doch erstmal darum, wie lange sie wo sind und bleiben möchten. Die AAA Card gibt es übrigens hier beim ADAC vor Ort, wenn man Mitglied ist. Einfach hingehen.
    Danke für die schnellen Rückmeldungen. Also wettertechnisch sind wir nicht festgelegt, darf auch gerne nicht so warm sein. Wie lange wir irgendwo bleiben wollen/können, da möchten wir uns nicht im Vorfeld festlegen. Wenn es uns irgendwo gefällt, bleiben wir ein paar Tage, wenn nicht fahren wir weiter. Das mit den Motels klingt gut.

  5. Avatar von starsandstripes
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    In den National Parks in Kalifornien, Utah, ... (Yosemite, Zion, ect.) wird zu der Zeit noch Schnee liegen. Der Tioga Pass wird zu 90% gesperrt sein, würde ich sagen, was größere Umwege bedeutet.

    Ich würde mich auch auf die Südstaaten konzentrieren. Vielleicht South Carolina, Florida und Louisiana?

    Bei AirBnB würde ich aufpassen, zumindest in einigen Großstädten ist es oft mittlerweile verboten, eine ganze Wohnung zu vermieten (einzelne Zimmer sind aber legal buchbar).

  6. Avatar von Antje3
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Langfristigere Planung kann sich aber bei den Unterkünften und auch bei den Strecken durchaus bemerkbar machen.

    Ich gehöre zur Fraktion: vorher überlegen, was man sehen will – dann als Anregung durchaus auch mal Kataloge der Veranstalter wälzen. Da stehen für beliebte Routen auch „Autorundreise“ drin und die haben meist Kilometerangaben für die einzelnen Etappen.

    In den USA kann man als Faustformel rechnen: 60 Meilen Entfernung = 1 Stunde Fahrzeit (stimmt nicht für Großraum Los Angeles und andere Großstädte – das gilt für Strecken).

    Man entscheidet sich grob für eine Region, pickt sich dann raus, was für Dinge man dort unbedingt sehen will. Das definiert die Route. Und dann pickt man sich Unterkünfte raus.

    Idealerweise ist das Ende der Reise auch der Startort – denn den Mietwagen woanders abgeben als dort wo man ihn angenommen hat kostet häufig Geld (eine Reise von der Westküste zur Ostküste oder anders herum kostet mehrere hundert $ Einwegmiete).

    Es gibt Ausnahmen – um dazu was zu sagen, muß man die Reiseroute aber genau prüfen (Zwischen manchen Bundesstaaten fallen keine Einwegmieten an).

    Hotelpreise haben inzwischen enorm angezogen und das „spontane Zimmersuchen“ kann wirklich teuer werden. Ich ziehe es vor, meine Eckpunkte auf meiner Route zu haben und dann in manchen Orten ein paar Tage zu bleiben, meine Besichtigungen/Erlebnisse zu machen und im Vorfeld dann gründlich nach einer Unterkunft zu recherchieren. Spart einem ein Vermögen. Ich mache immer Sicherheitsbuchungen (zu einem stornierbaren Tarif), wenn ich ein preislich akzeptables Angebot finde – ergibt sich was besseres, wird das dann storniert. Aber ich habe ein planbares Budget.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  7. Avatar von lanouvelle
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Zitat Zitat von starsandstripes Beitrag anzeigen
    Bei AirBnB würde ich aufpassen, zumindest in einigen Großstädten ist es oft mittlerweile verboten, eine ganze Wohnung zu vermieten (einzelne Zimmer sind aber legal buchbar).
    Danke, starsandstripes. Ich habe in Deutschland bereits einige und durchweg positive Erfahrungen mit AirBnB gemacht. Und wir brauchen keine ganze Wohnung sondern nur eine Schlafstätte .

    Wie sieht es denn mit der Westküste zu dieser Jahreszeit aus?

  8. Avatar von starsandstripes
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Zitat Zitat von lanouvelle Beitrag anzeigen
    Danke, starsandstripes. Ich habe in Deutschland bereits einige und durchweg positive Erfahrungen mit AirBnB gemacht. Und wir brauchen keine ganze Wohnung sondern nur eine Schlafstätte .

    Wie sieht es denn mit der Westküste zu dieser Jahreszeit aus?
    Wie gesagt, es wird an vielen Orten Schnee liegen. Für Yosemite und Sequoia sind Schneeketten teilweise vorgeschrieben. Selbst am Grand Canyon besteht die Chance, dass es schneit. Generell ist es sehr schwer zu sagen, wie das Wetter werden wird, aber man kann mit Straßensperrungen rechnen.

    Antje, deine Tipps sind sehr gut!

  9. Avatar von lanouvelle
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Zitat Zitat von Antje3 Beitrag anzeigen
    Langfristigere Planung kann sich aber bei den Unterkünften und auch bei den Strecken durchaus bemerkbar machen.

    Okay. Ich bin eher so der spontane Typ. Vielleicht sollten wir aber einige Eckdaten festlegen.

    Ich gehöre zur Fraktion: vorher überlegen, was man sehen will – dann als Anregung durchaus auch mal Kataloge der Veranstalter wälzen. Da stehen für beliebte Routen auch „Autorundreise“ drin und die haben meist Kilometerangaben für die einzelnen Etappen.

    In den USA kann man als Faustformel rechnen: 60 Meilen Entfernung = 1 Stunde Fahrzeit (stimmt nicht für Großraum Los Angeles und andere Großstädte – das gilt für Strecken).

    Man entscheidet sich grob für eine Region, pickt sich dann raus, was für Dinge man dort unbedingt sehen will. Das definiert die Route. Und dann pickt man sich Unterkünfte raus.

    Genau. Da wir aber zum jetzigen Zeitpunkt leider überhaupt nicht wissen, wohin genau wir wollen dort ist es echt schwierig.

    Idealerweise ist das Ende der Reise auch der Startort – denn den Mietwagen woanders abgeben als dort wo man ihn angenommen hat kostet häufig Geld (eine Reise von der Westküste zur Ostküste oder anders herum kostet mehrere hundert $ Einwegmiete).

    Es gibt Ausnahmen – um dazu was zu sagen, muß man die Reiseroute aber genau prüfen (Zwischen manchen Bundesstaaten fallen keine Einwegmieten an).

    Hotelpreise haben inzwischen enorm angezogen und das „spontane Zimmersuchen“ kann wirklich teuer werden. Ich ziehe es vor, meine Eckpunkte auf meiner Route zu haben und dann in manchen Orten ein paar Tage zu bleiben, meine Besichtigungen/Erlebnisse zu machen und im Vorfeld dann gründlich nach einer Unterkunft zu recherchieren. Spart einem ein Vermögen. Ich mache immer Sicherheitsbuchungen (zu einem stornierbaren Tarif), wenn ich ein preislich akzeptables Angebot finde – ergibt sich was besseres, wird das dann storniert. Aber ich habe ein planbares Budget.

    Danke für den Hinweis mit den Hotelpreisen. Interessant, dachte eher, dass die aufgrund des vielfachen Privatangebotes sinken würden.
    Danke Antje3

  10. Avatar von linsemo
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    AW: Das erste mal in die USA - wer kann Tipps geben

    Ihr könnt euch in der Stadtbücherei Reiseführer über die USA ausleihen und erstmal herausfinden, wo ihr gerne hin möchtet und was ihr euch ansehen möchtet. In den Büchern findet man auch interessante weitere Reisetipps, worauf man achten sollte.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Ich bin heute so blöd, ich könnte Amerika regieren.
    Oma ist so dick, weil sie so voller Liebe steckt.
    Wie nennt man ein trauriges Kondom? Weingummi

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