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  1. Avatar von Carolly
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    laendliche USA - und Essen

    In etwas ueber einer Woche geht es endlich in die USA, und ich freue mich schon auf ein paar Tageswanderungen in verschiedenen National Parks in Utah. Was mir allerdings etwas Sorgen bereitet ist das Essen. Ich esse fast alles, aber: relativ wenig Fleisch, relativ wenig Fett (beides bekommt mir nicht so), und keinen geschmolzenen Kaese und eher keine Eier. Dazu brauche ich fuer Anstrengung viele Kohlenhydrate in der Form von anstaendigem Brot und halbwegs hitzebestaendigem Belag, Reis und/oder Pasta.

    Ich bin schon fast soweit eine kleine Thermosflasche und getrocknete Wandernahnung mitzunehmen. Anstaendige Supermaerkte gibt es eher nicht in der Gegend (nur kleine Laeden), und die Restaurants in den Parks bieten vor allem riesige Mengen Fleisch an, Fleisch und noch mehr Fleisch, und eventuell noch Pasta mit Kaese ueberbacken. Oder alternativ alle moeglichen Zubereitungen von Eiern zum Fruehstueck

    Kann mir jemand meine Sorgen nehmen? Wie komme ich am besten durch diese 8 Tage? Vorher einkaufen geht eher nicht da ich von Salt Lake City an einem Nachmittag so weit wie moeglich Richtung Sueden fahren will und ein Umweg zu einem grossen Supermarkt kostet einfach zuviel Zeit. Eine Kuehlbox werde ich auch nicht haben.

    Danke.


  2. Registriert seit
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    AW: laendliche USA - und Essen

    Kannst Du uns noch ein paar Eckdaten geben? Mit Mietwagen vom Flughafen wohin? Wo übernachtet Du? Wo nimmst Du Dein Frühstück ein? Hast Du die Möglichkeit irgendwo vorzukochen? Bist Du alleine unterwegs? Obst und Kekse findest Du auch in kleineren Läden und dâ mittlerweile viele Menschen vegetarisch oder vegan leben, dürfte es doch auch möglich sein in Restaurants nur Beilagen zu bekommen.
    Schöne Reise!

  3. Avatar von linsemo
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    AW: laendliche USA - und Essen

    Ich habe mal den Satz gehört: Wer Wandertouren über längere Zeit unternimmt, der kann gesunde Ernährung vergessen.
    Such mal im www. Da finde man eigentlich alle Informationen. Ich habe das Buch "Der große Trip" gelesen, da stand oft drin was es zu essen gab. Die hat sich über riesige Fleischportionen gefreut und alles was es gab reingeschaufelt. Aber sie war auch längere Zeit unterwegs ohne eine Menschenseele zu treffen und Restaurants gab es sowieso nicht. Sie war auf dem Pacific -Crest-Trail unterwegs.

    Ich kenne mich in den USA nicht aus. Ich denke, du wirst nehmen müssen, was angeboten wird oder kaufe dir eigenes Essen und brutzelt dir was auf einen Kocher. Viele andere Möglichkeiten wirst du nicht haben.
    Und immer wenn wir lachen, stirbt irgendwo ein Problem.
    Dornröschen hätte gar keinen Prinzen gebraucht, nur einen starken Kaffee
    Friedvoll zu sein bedeutet, von Erwartungen frei zu sein und nichts von anderen zu wollen.
    Ich bin heute so blöd, ich könnte Amerika regieren.
    Oma ist so dick, weil sie so voller Liebe steckt.


  4. Registriert seit
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    AW: laendliche USA - und Essen

    ich kann mir vorstellen, dass Vegetarismus in den USA eine bekannte Ernährungsform ist.

    Wenn du keine Käse-Makkaroni magst, kannst du die ohne Käse bestellen.
    Sag du hast eine xy-Intoleranz - du wirst nicht die erste sein...

    Ich hatte ähnliche Bedenken in Moskau, Krakau und Budapest - in vain

    Das verblüffendste war ein Lokal in Tel Aviv das mit ägyptischer Hausmannskost warb: vegan und gluten- und laktosefrei
    Ich muss immer noch lachen

    Eine totale Arbeiterviertel Boazn (unstylishe Kneipe) in Wien bewarb ein Dart-Tournier auch mit dem Essens-Angebot:
    "auch an viele vegetarische und vegane Alternativen wurde gedacht"

    Berichte bitte!

  5. Avatar von Carolly
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    AW: laendliche USA - und Essen

    Zitat Zitat von Caramac Beitrag anzeigen
    Kannst Du uns noch ein paar Eckdaten geben? Mit Mietwagen vom Flughafen wohin? Wo übernachtet Du? Wo nimmst Du Dein Frühstück ein? Hast Du die Möglichkeit irgendwo vorzukochen? Bist Du alleine unterwegs? Obst und Kekse findest Du auch in kleineren Läden und dâ mittlerweile viele Menschen vegetarisch oder vegan leben, dürfte es doch auch möglich sein in Restaurants nur Beilagen zu bekommen.
    Schöne Reise!
    Danke Carmac,

    Von Salt Lake City nach Zion, dann Bryce Canyon und Capitol Reef, dann zurueck nach SLC. In Zion werde ich vermutlich eine Chance auf mehr Auswahl haben, in den anderen zwei Parks nicht.

    Ich esse zwar rund 60% Kohlenhydrate, aber eben vor allem anstaendiges Brot (kein labberiger Toast), Pasta, Reis und aehnliche Dinge da mir einerseits zuviel Fett und Eiweiss nicht bekommt, andererseits werde ich von Gemuese, Obst, Suessem eher nicht satt. Und wenn man jeden Tag Wanderungen geplant hat braucht man halt die noetige Energie.

    Fruehstueck: vermutlich in Cafes oder etwas aus kleinen Supermaerkten da keines der Hotels Fruehstueck bietet oder nur suesse Cereals und Ei (Ei ist ganz fatal, gibt mir tagelang Sodbrennen).

  6. Avatar von Carolly
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    AW: laendliche USA - und Essen

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Ich habe mal den Satz gehört: Wer Wandertouren über längere Zeit unternimmt, der kann gesunde Ernährung vergessen.
    Such mal im www. Da finde man eigentlich alle Informationen. Ich habe das Buch "Der große Trip" gelesen, da stand oft drin was es zu essen gab. Die hat sich über riesige Fleischportionen gefreut und alles was es gab reingeschaufelt. Aber sie war auch längere Zeit unterwegs ohne eine Menschenseele zu treffen und Restaurants gab es sowieso nicht. Sie war auf dem Pacific -Crest-Trail unterwegs.

    Ich kenne mich in den USA nicht aus. Ich denke, du wirst nehmen müssen, was angeboten wird oder kaufe dir eigenes Essen und brutzelt dir was auf einen Kocher. Viele andere Möglichkeiten wirst du nicht haben.
    Schoen, aber ich vertrage zuviel Eiweiss und Fett einfach nicht. Von Eiweiss kriege ich Sodbrennen und von Fett Durchfall. Und wirklich satt werde ich von keinem. Selber kochen werde ich auch nicht koennen da keine der Unterkuenfte eine Kochstelle haben. (uebrigens habe ich sowas bei keiner Unterkunft gesehen, nicht mal eine Mikrowelle).

  7. Avatar von Carolly
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    AW: laendliche USA - und Essen

    Zitat Zitat von Laura_Palmer Beitrag anzeigen
    ich kann mir vorstellen, dass Vegetarismus in den USA eine bekannte Ernährungsform ist.

    Wenn du keine Käse-Makkaroni magst, kannst du die ohne Käse bestellen.
    Sag du hast eine xy-Intoleranz - du wirst nicht die erste sein...

    Ich hatte ähnliche Bedenken in Moskau, Krakau und Budapest - in vain

    Das verblüffendste war ein Lokal in Tel Aviv das mit ägyptischer Hausmannskost warb: vegan und gluten- und laktosefrei
    Ich muss immer noch lachen

    Eine totale Arbeiterviertel Boazn (unstylishe Kneipe) in Wien bewarb ein Dart-Tournier auch mit dem Essens-Angebot:
    "auch an viele vegetarische und vegane Alternativen wurde gedacht"

    Berichte bitte!
    Meine Ernaehnrungsform ist Kohlenhydratismus Von viel Gemuese, Obst und aehnlichem werde ich einfach nicht satt. Huelsenfruechte geht, aber auch das muss man erstmal finden, und hoffen dass es nicht wieder zu fettig fuer mich ist da Durchfall und Wandern in der Wildniss keine gute Idee ist.

    Das bloede ist: Ich kann die ganze Welt bereisen und finde immer was zu essen (ok, Iran war schwer da auch sehr fleischlastig, und Fladenbrot nur fuer Iranier [kostenlos] erhaeltlich war), aber die USA ist immer sehr schwierig.

  8. Inaktiver User

    AW: laendliche USA - und Essen

    Zitat Zitat von linsemo Beitrag anzeigen
    Ich habe mal den Satz gehört: Wer Wandertouren über längere Zeit unternimmt, der kann gesunde Ernährung vergessen..

    ach was, man kann sich alles mitnehmen, was man braucht- gute Vorbereitung ist alles

  9. Avatar von starsandstripes
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    AW: laendliche USA - und Essen

    USA mit anständigem Brot und wenig Fett und Zucker ist leider sehr schwierig. Nicht umsonst hab ich in meiner Zeit dort über 10kg zugenommen.

    Dennoch bekommst du aber eigentlich überall tolle Salate, Pasta auch ohne Käse, Suppen, Sandwiches, (auch vegetarisch oder mit leichtem Schinken), Wraps, Fisch, ect. Falls du auf dem Weg irgendwo über Panera Bread stolperst: dort finde ich es halbwegs gesund und sehr lecker.

    Es gibt einen Walmart 6 Minuten mit dem Auto vom Airport entfernt. Da würde ich schon einen Stopp machen, auf die Stunde mehr oder weniger kommts dann ja auch nicht an, vor allem weil du dann auf dem Weg nicht mehr halten musst. Es gibt generell eine sehr große Auswahl an Brot und nicht nur das labbrige Weißbrot. Klar, kein Brot kommt so wirklich an deutsches Vollkornbrot ran - aber ganz so schlimm ists dann doch nicht.

  10. Inaktiver User

    AW: laendliche USA - und Essen

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen

    Das bloede ist: Ich kann die ganze Welt bereisen und finde immer was zu essen (ok, Iran war schwer da auch sehr fleischlastig, und Fladenbrot nur fuer Iranier [kostenlos] erhaeltlich war), aber die USA ist immer sehr schwierig.
    wenn Du das schon im Vorfeld weißt, dann mach kein Problem daraus, sondern bereite Dich entsprechend vor- wo ein Wille, da ein Weg und gute Ideen

    wunderschöne Zeit Dir bei den Wanderungen und überhaupt!
    Geändert von Inaktiver User (10.05.2018 um 12:57 Uhr)

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