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    Frage zum ersten Mal nach Südamerika

    Hallo liebe Reisefans,
    ich würde schon gern einmal nach Südamerika. Aber wohin? Peru würde mich am meisten reizen, vielleicht noch Ecuador oder Kolumbien. Von Bolivien hatte mir jemand aus Sicherheitsgründen abgeraten.

    Noch bin ich ganz am Anfang meiner Überlegungen. Daher sind meine Überlegungen und Fragen auch noch sehr allgemein.

    Wer von euch war schon mal in Peru (oder in einem der anderen Länder) und wie seid ihr gereist? Auf eigene Faust oder habt ihr eine organisierte Gruppenreise gemacht?

    Hat jemand vielleicht Erfahrung mit sogenannten „Bausteinen“? Momentan liebäugle ich damit. Man ist nicht ganz auf sich allein gestellt, vor allem da ich und auch mein Mann kein spanisch sprechen. Aus dem Backpacker- Alter sind wir auch raus.
    Man kann sich dabei auf einige Regionen + Sehenswürdigkeiten beschränken, kann sich zwischen den Bausteinen etwas Zeit nehmen und muss nicht wie bei einer durchgetakteten Gruppenreise durch das „Peru in 14 Tagen“ Programm hetzen.

    Wir reisen lieber ohne Hektik, wollen nicht jeden Tag in einer anderen Unterkunft aufschlagen. Wir sind sowohl bei der Dauer (3-4 Wochen) wie auch bei der Reisezeit flexibel.
    Und wir würden uns auch noch etwas spanisch aneignen können.

    Ich bin gespannt auf eure Meinungen, Ratschläge und Tipps bezüglich Reiseziel und Reiseart. Falls ihr gute/ schlechte Erfahrungen mit einem Veranstalter gemacht habt könnt ihr mir dies auch gern per PN schreiben.

    Wo hat es euch am besten gefallen? Worauf hättet ihr im Nachhinein verzichten können?

    LG, violet

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Ich war in Ecuador. Bin mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Gegend gefahren. Jede Stadt hat einen zentralen Busbahnhof, entweder kauft man dort ein Ticket oder auch problemlos im Bus. Manchmal muß man erst mal ein Ticket kaufen, um überhaupt zu den Busfahrsteigen zu kommen.

    Unglaublich billig, geht nach Zeit, 6 Stunden unterwegs, 6 Dollar. Lächerlicher Preis.

    War am Amazonas-Quellfluss Rio Napo, Ein Traum, habe dort mit einem einheimischen Führer den Urwald durchstreift, der schlug mit der Machete einen Weg frei durch den Dschungel. Zeigte und erklärte mir viel Pflanzen und Heilpflanzen, führte mich noch zu einem Schamanen und man machte mir dort noch ein Essen aus frisch gefangenem Fisch aus dem Fluss.

    Quito, Pazifik, verschiedene Klimazonen, Baños,Mangrovenwälder an der Küste (mit den höchsten Mangroven der Welt) - ein Traum. Ich habe in Thermalbädern gebadet, wo das abgekühlte Wasser eines Vulkans durch verschiedene Becken geleitet wurde, in absteigender Wassertemperatur.

    Übernachtungen in Hostals oder kleinen Pensionen, nie über 15 Dollar, immer sauber, immer ordentlich.

    Geld sollte man am Leib tragen, ich hatte auch eine PacSafe Schultertasche. Die Anschaffung lohnt sich, weil nicht geschlitzt werden kann, und die Reißverschlüsse sind noch einmal extra gesichert. Keinen sichtbaren Schmuck tragen, die sollen in Quito sogar Eheringe vom Finger streifen. Uhren ebenso. Hat man im Hostel an der Rezeption als Warnung ausgesprochen. Ich habe nie einen derartigen Vorfall erlebt.

    Am Amazonas waren Affen, da durfte man keine Brille aufhaben, die wären geklaut worden, ebenso Flaschen mit Trinken, da saßen die Affen mit ner Cola auf dem Baum und in wenigen Jahren dürften die dann ihren Diabetes haben von dem süßen Kram ... Sah aber witzig aus. Seine Kamera oder das Handy mußte man auch schwer im Griff haben.

    Essen ist billig, Ecuador hat sauberes Wasser, wenn auch stark gechlort. Heißes Wasser ist nicht überall Standard.

    Die Post ist sehr umständlich . Da ältere Ecuadorianer meist Analphabeten sind, gibt es selbst in eine Stadt wie Ibarra mit 160.000 Einwohnern nur ein winziges Postamt mit unmöglichen Öffnungszeiten. Ärzte, Anwälte haben mit der Post zu tun, aber normale Leute kriegen keine Post. So findet man auch kaum mal Ansichtskarten, und wenn, dann von Fotografen, die so den Standard von den 60 er Jahren drauf haben.

    Und mit 3,5 Dollar Porto schickt man eh keine Karte, man hat ja WhatsApp.

    Ich war "stationiert" in Ibarra, der weißen Stadt, von wo aus ich immer gestartet bin. Will dort zum Winter wieder hin. Gleichbleibende Temperaturen von 22° lassen da das SChmuddelwetter hier vergessen.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht. Klingt wirklich spannend! Cola trinkende Affen? Sachen gibt's.
    Bis jetzt liegt Ecuador mit 1:0 vorn.

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Hallo Violet,
    dann sind wir ja in vergleichbarer Situation (s."Galapagos oder...") :
    -auch das 1-Mal S-A.
    - wg fehlender Spanischkenntnisse auch auf vororganisierte Reise angewiesen (obwohl schon auf einigen Kontinenten anders unterwegs)
    -das, was ich alles sehen will,ist in den Kombis nicht angeboten.

    Was meinst du mit "Bausteinen"? Bei einem Reiseunternehmen Flug,Transfers die einzelnen Aufenthalte... buchen? Oder verschiedene Anbieter mischen?

    Ich bin gespannt,welche Vorschläge du bekommst-ich werde mich auch danach richten.
    Gruß Daphnia

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Hallo Daphnia, ich muss gleich mal in deinen Strang schauen.

    Wir sind auch eher die Individualreisenden und auch schon auf verschiedenen Kontinenten unterwegs gewesen.
    Wir sind vor ein paar Wochen von unserer ersten Pauschalrundreise nach Südafrika zurückgekommen. An sich gab es nichts zu meckern. Aber wir waren völlig zerschlagen vom vollgepfropften Programm und von der Kilometerfresserei- keine Zeit für eigene Unternehmungen. Nee, das ist nichts für uns.

    Bausteine werden jetzt vermehrt angeboten, so mein Eindruck, auch von bekannten Reiseveranstaltern. Bisher habe ich mich aber auch noch nicht so intensiv damit beschäftigt. Ob man verschiedene Anbieter kombinieren kann? Ich denke schon, ist dann bestimmt mehr Planung.

    So wie ich das verstehe, bucht man einen Baustein und bekommt damit Unterkunft und geführte Tour (oft in einer engl.sprachigen Gruppe). Für die Fahrt, ob mit Flugzeug, Bus oder Zug zum nächsten Baustein ist man selber verantwortlich, allerdings ist der Transfer zum Bahnhof/ Airport wohl inkludiert. Als Beispiel kannst du mal bei erlebe Fernreisen reinschauen. Vorteil ist, dass man das Tempo selbst bestimmen kann, ein Nachteil vielleicht sich immer in irgendwelche fremden Gruppen einzuklinken?

    Ich habe gerade eben eine Seite aufgerufen, wo man sich eine Reise bei einer Agentur vor Ort zusammenstellen lassen kann.
    Bei Interesse gern mehr, vielleicht per PN? Bin natürlich auch an deinen Überlegungen interessiert!
    Gruß violet

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Bausteine: ich war auf Kuba und hatte dort mit erlebe fernreisen - einfach mal googeln- beste Erfahrungen gemacht. Da wurden die Busse von a nach b gebucht, bezahlt, man mußte sich um gar nichts kümmern, vor Ort jeweils beste Betreuung. im Land immer einen Deutsch sprechenden, der Hilfe organisiert hätte. Die machen das auch in Südamerika.

    Bester Service und wer ängstlich ist, das selbst zu gestalten, hat hier wirklich Qualität zu erwarten.
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    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Danke Spadina für. Das gibt mir Mut, mich näher mit diesem Unternehmen zu befassen. Ich hatte in meiner Antwort an Daphnia ja auch schon "erlebe Fernreisen" erwähnt.

  8. Moderation

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Spadina, sprichst du Spanish?

    Ich träume von Chile und Argentinien, aber mein Versuch, Spanisch zu lernen, ist nach zwei VHS-Kursen aus Zeitgründen gescheitert...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Mein Spanisch ist ähm unter aller Kanone. Meinen VHS Kursus mußte ich abbrechen, da ich dauernd unterwegs war. Aber 2 Kurse haben immerhin dazu getaugt, mich vorzustellen, zu sagen, ich lerne Spanisch (kommt immer gut) und vor allen Dingen, ich kann die Dinge dann vorlesen, aus einem Sprachführer aus der entsprechenden Rubrik. Das hilft.

    Auf Kuba konnte ich gerade mal ja, nein, danke. Hatte so ein kleines Buch mit 500 Situationen, wo man dann nur draufzeigen muß. Sehr praktisch und weltweit super, ohne sich mit Händen und Füßen unterhalten zu müssen. Gibt es in jeder Buchhandlung.

    War im April auf Mallorca, da hat es auch wieder gut geklappt. Die Einheimischen sind wirklich viel netter, wenn man ein paar Brocken Spanisch spricht.
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    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: zum ersten Mal nach Südamerika

    Hallo ,dann werde ich mir die genannte seite auch anschauen.danke.
    Gruss daphnia

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