Hallo,
wir haben eine 4-wöchige Selbstfahrertour im Okt. 2015 gemacht. Es war wunderbar!
Ich hatte festere Gelände-Walkingschuhe und Turnschuhe. Beides ging gut.
Lasst Euch nur in Lodges buchen, die keine großen Bustouren annehmen. Die sind kleiner und individueller. Wir hatten fast nur Unterkünfte für je 2 Nächte. So kann man die Lodge wirklich gut kennenlernen, ihr Angebot (Morningdrive, Sundowner) wirklich nutzen u. ist nicht nur auf der Piste.
Die Straßen waren immer gut und entspannt zu fahren, allerdings vorsicht bei den Tagesstrecken. Nicht mit D zu vergleichen.
In den Etosha-NP kann man gut von Westen reinfahren und dann einmal quer durch. Im Westen vor dem Galton-Gate gibt es eine wunderbare Lodge, Hobatere, die sich m. E. lohnt.
Hast Du schon das Namibia-Forum .ch gefunden?
Sicherheitshinweise: allgemeine Vorsicht reicht aus. Wir haben vorher unter uns abgesprochen, dass wir bei unklaren Situationen lieber weiterfahren, als aus falscher Höflichkeit einen Touristenfehler zu machen.
War aber nie kritisch.
Beim Tanken blieb einer mit geschlossenen Fenstern am Steuer sitzen und verriegelte den Wagen von innen.
Beim Geld aus der Wand holen haben wir uns die Situation vorher immer ausführlich in Ruhe angesehen.
Dann hat einer das Geld gezogen und der andere hat weiter die Lage gepeilt.
Unser Wagen hatte eine Kühlbox. Die war sehr hilfreich.
Für das Gepäck dicke Mülltüten gegen Staub und Sicht von hier mitnehmen. So musst Du dort nicht lange danach suchen.
Viel Spaß beim Planen und den Vorbereitungen !
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Thema: Namibia als Selbstfahrer
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28.02.2017, 10:19
AW: Namibia als Selbstfahrer
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28.02.2017, 19:12
AW: Namibia als Selbstfahrer
google mal nach den Palladium Schnürboots... In meinem letzten Urlaub (nicht ganz so schlangenanfällig) hatte ich die zum Wandern dabei... Wir hatten nur ein paar wenige Wanderungen geplant und mit diesen Schuhen konnte ich problemlos 14 km wandern (das Fußbett ist echt ganz gut), das Profil war ausreichend und sie gehen über den Knöchel (in der hohen Variante).... Und die ziehe ich halt auch mal so an...
Habe zwar auch Wanderschuhe, hatte aber keine Lust diese für 1-2 Wanderungen einzupacken.
Ansonsten klingt euer Plan gut! Wie gesagt, das Land ist einfach toll (wenn man Wüste mag) und nehmt euch nicht zu viel vor.... beim zweiten Besuch bin ich ab Swakopmund mit einem kleine Flugzeug über das Sossusvlei geflogen. WAr in 2009 nicht zu teuer und hat sich wirklich gelohnt!Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende
Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt - die Ärzte
Das leben ist zu kurz für schlechtes Essen (gesehen vor einem Berliner Restaurant)
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02.03.2017, 12:53
AW: Namibia als Selbstfahrer
Wir haben schon einige Selbstfahrertouren gemacht und planen es für nächstes Jahr wieder.
Die Leute sind sehr freundlich und nett und wir haben immer einige Päckchen Chips/Keckse und Saft für die Kinderim Auto.
Einen Anbieter für Touren hast du ja schon gefunden, wir waren mit Kashana sehr gut beraten .
Spezielle Wanderschuhe hatten wir auch nicht, einfach unsere bequemen Turnschuhe von zuhause und die Augen auf.
Eine Schlange habe ich zum Glück noch nie gesehen in den fünf Aufenthalten in NAM.
Wir sind in euerem Alter.
Viel Spaß auf euerer Tour!
VG
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29.04.2017, 10:29
AW: Namibia als Selbstfahrer
Hallo donnamobile und alle anderen,
auch wir werden Mitte August mit dem Mietwagen in Namibia sein, haben allerdings nur 2 Wochen Zeit. 2 Tage werden wir bei meinem Sohn in Windhoek verbringen, der dort ein Praktikum macht...aber dann? Wir werden auf jeden Fall entweder den Süden ODER den Norden machen, nicht beides...aber uns fällt die Entscheidung total schwer. Welche Empfehlungen und Tipps habt ihr? Donna, steht eure Reiseroute schon fest? Ansonsten scheinen wir vom "Reisetyp" ähnlich zu sein
beide Ende 50, reiseerfahren, letztes Jahr auch super Tour in Vietnam, aber eben auch nicht mehr auf dem Camping-Trip...zumindest nicht den ganzen Urlaub. Vielen Dank schon mal für eure Antworten.
*arolo*Zwischen schwarz und weiß gibt es immer noch bunt - oder zumindest jede menge grau!
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29.04.2017, 10:50Inaktiver User
AW: Namibia als Selbstfahrer
Das mit den Schuhen muss sein, glaube ich. Ich war zwar noch nie in Namibia, aber schon öfters in Wüstengegenden.
Ich habe mir damals auf Anraten einer Bri-Userin, die in solchen Bereichen oft beruflich unterwegs ist, speziell dafür geeignete Schuhe gekauft. Sie sind von Meindl, keine normalen Wanderschuhe sondern extra hohe und feste Boots, speziell für solche Gegenden. Sie haben mir sowohl in Wüstengegenden als auch im Regenwald schon gute Dienste geleistet.
Die Userin selber empfahl die Wüstenstiefel der US Army, die man in entsprechenden Läden kaufen kann. Ging bei meiner Schuhgröße 36 natürlich nicht.
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29.04.2017, 16:01
AW: Namibia als Selbstfahrer
Also, wir haben uns für den Norden entschieden. Fahren von Windhoek, wo wir 3 Tage sind, direkt in den Norden weiter. Swakopmund lassen wir aus. Wir besuchen den Etosha-Nationalpark in mehreren Stationen, fahren dann weiter zum Okawanga und von dort aus nach Botswana zu den Victoria- Falls. Von dort fliegen wir dann über Windhoek nach Hause. So ist der Plan.

Ich hab Schuhgröße 37. Danke dir für den Tipp. Werde mal bei Meindl schauen und auch in solchen US Army Shops. Klingt besser als so schwere Bergwanderstiefel.bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb
Werde, die du bist

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30.04.2017, 12:54
AW: Namibia als Selbstfahrer
Wir sind 1998 alleine durch Namibia gefahren. Die Lodges, bzw. Hotelzimmer waren vorgebucht. Wichtig ist, dass ihr keine zu großen Tagesetappen einplant!
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30.04.2017, 15:49
AW: Namibia als Selbstfahrer
Wir haben auch alles vorgebucht. Anders geht es fast nicht, da die Entfernungen zu groß und die Anzahl der Lodges doch insgesamt zu wenig sind. Das ist in einer Stadt anders, da gibt es auf kurze Entfernungen genug Übernachtungsmöglichkeiten. Und die Tagesetappen sind hoffentlich gut machbar. Kilometermäßig ok, aber da die Straßen doch oft sehr holprig sind, wird es schon länger dauern als auf Autobahnen
. Langes Ausschlafen ist eher nicht angesagt, aber ich hoffe, es wird trotzdem schön.
bbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbbb bbbb
Werde, die du bist

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30.04.2017, 17:14
AW: Namibia als Selbstfahrer
Es wird auf alle Fälle schön! Man sieht, anders als in Südafrika, die Tiere nicht nur in den Parks, sondern rechts und links der Straße. Ein besonderes Erlebnis hatten wir in der Etosha-Pfanne. Plötzlich stand links der Straße eim große Zebraherde. Wir hielten an und die Zebras querten vor uns die Straße, dabei schaute jedes in unsere Richtung und nickte mit dem Kopf als ob sie grüßen wollten. An einer Wasserstelle, nicht bei dem Camp, beobachteten wir eine Herde Elefantenmütter mit ihren Jungen. Wir kamen aus dem Fotografieren gar nicht mehr heraus. Plötzlich drehte ich mich um und vielleicht 100 m entfernt stand der Wächter, ein riesiger Bulle. Da haben wir den Rückwärtsgang ganz schnell eingelegt und ab durch die Mitte. Faszinierend ist auch, wenn eine Elefantenherde plötzlich lautlos aus dem Nichts auftaucht, in einiger Entfernung an einem vorbeizieht und dann wieder genauso lautlos verschwindet. Zurück bleibt nur eine Staubwolke!
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01.05.2017, 02:58
AW: Namibia als Selbstfahrer
Oh schoen! Sowas wuerde ich auch gerne mal tun.
Ein kleiner Tipp: selbst wenn ihr einen 4x4 habt meidet allen Sand! Im Sand fahren ist nicht einfach, und man muss genau wissen welchen Reifendruck man haben muss und aus welcher Richtung man Duenen/Sandansammlungen mit welcher Schnellheit angehen muss. Ausserdem ist es schwierig die Tiefe von Sand abzuschaetzen wenn man nicht ausreichend Sanderfahrung hat. Ein kleines bisschen Sand auf dem Holperweg kann schnell tief genug sein um sich festzufahren.


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