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    behindertengerechtes Reisen

    Hallo, liebe BriCom,

    Mein Mann ist gehbehindert, aber (noch) nicht immer auf einen Rollstuhl angewiesen. Bei unseren Reiseplanungen ärgere ich mich immer ganz besonders, daß bei Hotelbeschreibungen etc. fast nie auf behindertengerechte Einrichtungen eingegangen wird.
    Für ihn (und alle anderen Betroffenen natürlich) wäre es wichtig zu wissen, welche Sehenswürdigkeiten (relativ) problemlos besichtigt werden können, ganz banal z.B. welche Toiletten leicht zugänglich sind (und nicht im Kellergeschoß) etc.
    Vielleicht gibt es ja Reisende in der BriCom, die bereit sind auf ihren Reisen etwas darauf zu achten (Positives und Negatives) und dieses Wissen mit uns zu teilen. Alle Länder weltweit wären interessant.

    Schon mal vielen Dank an alle!
    Ciao
    Migrou
    Geändert von Migrou (03.04.2008 um 10:57 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: behindertengerechtes Reisen

    Hallo,

    ich weiß, daß die TUI eine (nicht öffentlich ausliegende) Broschüre für Reisebüros hat, in der die Handicap-tauglichkeit von ner Menge ihrer Hotels beschrieben ist - mit Details wie Türbreite, Aufzugstürbreit. Die gab es schon Anfang der 90er Jahre - weiß nur kaum jemand.

    In USA ist es eigentlich Vorschrift, daß alles Behindertenfreundlich ist.

    In Großbritannien muß jedes aus Steuergeldern finanzierte Bauvorhaben behindertengerecht sein.

    Es gibt Infos, welche U-Bahn-Stationen rollstuhlgerecht sind.

    Grüße

    Antje

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    AW: behindertengerechtes Reisen

    Hallo Antje,

    Vielen Dank! Habe soeben eine Anfrage an die TUI abgeschickt. Mal sehen, ob sie die Broschüre nur an Reisebüros abgeben - vielleicht habe ich ja Glück und bekomme eine.

    Ciao
    Migrou

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    AW: behindertengerechtes Reisen

    Hallo Migrou,
    eventuell könntest du dich an spezialisierte Reisebüros für Menschen mit Behinderungen wenden. Die können einem ja evtl. auch mit Tipps dienen.
    Gruß Candle

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    AW: behindertengerechtes Reisen

    Vielen Dank für Eure Antworten!
    Erstmal zur Info: Die TUI-Broschüre wird leider nur an Reisebüros abgegeben.

    Auf den Internetseiten verschiedener Reiseanbieter habe ich auch schon nachgeschaut. Was mich (und wohl auch andere Betroffene) allerdings mehr interessiert, sind persönliche Erfahrungen anderer behinderter Reisender oder ihrer Begleitpersonen. Wie zum Beispiel über Hotels, Sehenswürdigkeiten, Restaurants o.ä. Das Problem mit allgemeinen Infos ist oft, daß sie von Nichtbetroffenen abgegeben werden, die die Probleme nicht richtig erkennen. So waren wir z.B. in Lille in einem Hotel ("Art Déco Romarin") mit Behindertenzimmer und -parkplatz. Das Badezimmer war okay, das Zimmer selbst allerdings viel zu klein (für einen Elektrorollstuhl z.B. nicht befahrbar) und der Parkplatz war permanent durch Nichtbehinderte besetzt.

    Dagegen waren wir auf Mauritius (Hochzeitsreise) in einem nicht als behindertenfreundlich ausgewiesenem Hotel, hier war die Einrichtung allerdings nahezu ideal ("The Residence", Belle Mare).

    Also meine Bitte an alle, laßt uns teilhaben an Euren Erfahrungen! Schaut im Urlaub vielleicht mal etwas auf Behindertenfreundlichkeit.

    Vielen Dank!!
    Migrou

  6. Inaktiver User

    AW: behindertengerechtes Reisen

    Hallo Migrou,

    ja - die Broschüre wird tatsächlich für Reisebüros gemacht - aber immerhin - das Büro Eures Vertrauens kann die bestimmt anfordern - und ein Fotokopierer kann ja helfen...

    Weißt Du von folgender Messe?
    Berlin "Miteinander Leben - Berlin" vom 25.-27. April 2008
    Reha | Pflege | Mobilität
    Ort: Messe Berlin
    Messedamm 22, 14055 Berlin
    Öffnungszeiten: Täglich von 10:00 - 18:00 Uhr

    Außerdem wurde auf der Reisemesse CMT seit 2004 immer einige besonders Handicap-Freundliche Reiseangebote prämiert - vielleicht ist da was für Euch dabei - hier ein paar Beispiele:

    Dünenhof Ferienhotel
    In den Dünen
    27476 Cuxhaven-Berensch
    Tel.: 04723/719-0

    Apparthotel Bad Schandau
    Elbstr.6
    01814 Bad Schandau
    Tel.:035028/80 768

    Ayurveda Lanka (PVT) LTD.
    162/19 Wathuregama, Ahungalla
    Post. code / PLZ LK 80562
    Sri Lanka
    Tel.: 0094-91/2264082

    Das Rehahotel liegt in der Stadt Kankaanpä in West-Finnland. Sowohl das Hotel als auch die Umgebung sind barrierefrei ausgestattet. Des weiteren werden vielfältige und gleichzeitig barrierefreie Freizeit- und Aktivitätsmöglichkeiten angeboten, bei denen die wunderschöne Natur zur Geltung kommt. Der Gast mit Handicap kann z.b. eine Lappenhütte mit Feuerstelle (Kota) besichtigen, einen Naturlehrpfad besuchen oder auf einer Geländebahn das Quadfahren ausprobieren.
    Das Hotel selbst bietet neben zahlreichen Wellnessangeboten auch Seminar- und Konferenzräume und eine Bowling Bahn für den abendlichen Spaß.
    Kuntoutuskeskus Kankaanpää
    FI-38700 Kankaanpää, Finnland
    Tel.: +358-2-573 33
    Fax.:+358-2-573 3200

    Alle Einrichtungen der Ferienanlage sind konsequent barrierefrei gestaltet, denn Menschen mit Behinderungen sollen genauso frei, ungehindert und selbständig ihren Urlaub verbringen können. Neben Ein- und Mehrbettzimmern, die vom Balkon aus eine herrliche Aussicht auf den Bodensee und die Alpen bieten, können Zelte und Wohnwagen angemietet werden. Ein weiteres besonderes Merkmal dieser Anlage in die Einbindung von Menschen mit Behinderung in den Mitarbeiterstab. Cap ist ein Integrationsunternehmen, dessen Auftrag es ist, reguläre Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung neu zu schaffen. Daher ist die Hälfte der Besetzung schwerbehindert, außerdem bietet das Unternehmen Praktika zur beruflichen Qualifizierung in den verschiedensten Bereichen. Der Platz liegt direkt am Seeufer, idyllisch aufgelockert durch Bäume. Gepflegte Rasenflächen sorgen für die richtige Campingstimmung, egal ob im Wohnwagen, Zelt oder Mietcaravan.
    CAP Chancen-Arbeit-Perspektiven
    gemeinnützige Integrations- GmbH
    Lindauer Straße 2
    88046 Friedrichshafen
    Tel: 07541/73421 (Rezeption)
    07541/391582 (Restaurant)
    Fax: 07541/376174

    Ob Tauchsportler, Erlebnisurlauber, Familien oder Seminargruppen - bei diesem Anbieter soll jeder das Meer erfahren können. Das barrierefreie Urlaubsschiff bietet Kleingruppen von 6 bis 10 Personen die Möglichkeit, entlang der Küsten Griechenlands, der Türkei oder Ägyptens zu kreuzen und dabei die Seele baumeln zu lassen. Barrierefreies Schnorcheln und Tauchen wird groß geschrieben. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene - fachkundige Tauchlehrer bringen jeden zu den schönsten Spots. Die gut ausgebildete Crew steht rund um die Uhr zur Verfügung und liest jedem Teilnehmer die Wünsche von den Augen ab.
    Kattegat e.V.
    Postfach 2025
    73082 Salach
    Tel:0700/52883428

    Triptychon Apartments
    Diana Hans
    P.O Box 411
    GR-24500 Kiparissia
    Tel+Fax (GR) 0030-27610 511 46
    Tel+Fax (D) 0511/85 20 20

    Eria Resort
    73014 Maleme, Platanias
    Chania, Kreta
    Griechenland
    Tel: 0030-28 210 62 790
    Fax: 0030-8210 62754

    Sirens Resort
    For people with disabilities
    Loutraki-Korinthos
    Shaloma Area
    Tel: 0030-27 41 091161

    Agriturismo La Groletta
    Via Grolette,1
    37010 Rivoli veronese(Verona)
    Tel: 0039-045 7200204

    Hier rollstuhlgerechte Reisen in Thailand:
    http://members.chello.nl/danblokker/e_home.html

    Ich sende Dir als PN noch ein paar Links. Weißt Du, als Nicht-Behinderter ist es sehr schwer, auf solche Details zu achten - es gibt ja unterschiedliche Behinderungen - selbst Rollstuhl ist ja nicht gleich Rollstuhl. Elektrische brauchen andere Voraussetzungen im Zimmer, als ein einfacher Falt-Sportrollstuhl. Jemand der ein paar Schritte noch gehen kann, findet ein Hotel behindertenfreundlich, das ein anderer für völlig unzugänglich hält.

    Behindertenfreundlich kann auch heißen, daß es zwar Unzulänglichkeiten baulicher Art gibt, das Personal aber bereit ist, einem jede nur erdenkliche Hilfestellung zu geben und manches Problem dann einfach auf Null schrumpft.

    Ich achte vermutlich im Urlaub wenig auf Türbreiten, Stufen zum Pool, die Schwelle im Garten, die Türschwelle, die womöglich das betreten des Balkons unmöglich macht, mir aber gar nicht auffällt. Die Sauna mit Pool, die im Keller ist, aber der Aufzug geht leider nur vom EG aus....

    Daher denke ich, Informationen von Unbehinderten helfen Euch wenig weiter.

    Antje
    Geändert von Inaktiver User (08.04.2008 um 19:34 Uhr)

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    AW: behindertengerechtes Reisen

    hallo migrou,

    ich bin seit 2012 gehbehindert und habe genau das problem, das du beschrieben hast. da dein eintrag schon vor einiger zeit eingestellt wurde wollte ich dich fragen ob du inzwischen hilfreiche internetseiten o. ähnliches gefunden hast?

    freue mich von dir zu lesen!

  8. User Info Menu

    AW: behindertengerechtes Reisen

    Hallo Nic,

    Leider stellt sich mir dieses Problem nicht mehr, da mein Mann zwischenzeitlich verstorben ist. Die letzten Jahre haben wir die meisten unserer Urlaube auf Teneriffa verbracht, im absolut behindertengerechten Hotel Mar y Sol. Hier ist alles für unsere besonderen Bedürfnisse abgestimmt: Zimmer, Bad, Schwimmbecken etc. etc. - ein Traum, es gibt sogar einen Pflegedienst und einen Sanitätsfachhandel!

    Aber natürlich achte ich auch jetzt immer noch auf allen meinen Reisen auf Behindertentauglichkeit. So scheint die Infrastruktur z.B. in Südafrika sehr gut zu sein. Es gibt sogar einen speziellen "behindertengerechten" Reiseführer für das südl. Afrika. Auch für den europäischen Raum existiert so ein Reiseführer, allerdings hauptsächlich auf Deutschland ausgerichtet. Besichtigungen in Frankreich sind relativ einfach zu bewerkstelligen, da alle öffentlichen Gebäude, also auch Museen etc., behindertengerecht ausgestattet sein müssen. Jedes moderne oder modernisierte Hotel in Frankreich muß auch über behindertengerechte Zimmer verfügen. Aber Vorsicht, immer nachfragen wie das aussieht (Badewanne oder Dusche etc.)!

    Viel Glück bei der Suche und vor allem ganz viel Spaß im Urlaub!
    Migrou

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    AW: behindertengerechtes Reisen

    Vielleicht passt das in den Thread.


    Stufenlos - Seite 4 von 10 - Blog zur Barrierefreiheit und Inklusion

    ....seit dem Jahr 2000 sind alle 20.000 Londoner Black Cabs barrierefrei. All diese Fahrzeuge haben Eigenschaften, die Menschen mit Behinderungen die Nutzung erleichtern. Damit ist Londons Taxiflotte wohl die barrierefreieste der Welt. Während man in anderen Städten für ein barrierefreies Fahrzeug auf einen Spezialfahrdienst zurückgreifen muss, der schwer zu bekommen und oft teuer ist, kann ich mir in London jedes Taxi am Straßenrand heranrufen und weiß, ich zahle den gleichen Preis wie alle anderen und das Taxi ist barrierefrei. Gleiches gilt für Apps, mit denen man die Black Cabs bestellen kann. Ich muss nicht einmal angeben, dass ich Rollstuhlfahrerin bin, denn alle Fahrzeuge sind ja für mich zugänglich.

    Aber immerhin, zumindest New York zieht jetzt nach. Die Stadt hat vor Kurzem beschlossen, die Hälfte seiner Taxis bis 2020 barrierefrei zu machen.
    Aber was genau macht Londons Taxis barrierefrei?

    Die Rampe

    Alle 20.000 Londoner Taxis haben eine Rampe. Sie ist entweder zum Ausklappen in den Boden eingelassen oder der Fahrer hat eine Rampe, die er im Kofferraum verstaut hat, die er dann an die Türkante anlegt. Seit ein paar Jahren sind auch Fahrzeuge vom Typ Mercedes Vito als Taxis in London zugelassen. Auch diese Wagen haben eine Rampe, die an der Türschwelle angelegt wird. Je höher der Bordstein, desto weniger steil die Rampe. In den meisten Fällen müssen die Fahrer den Rollstuhl etwas anschieben und so beim Einsteigen behilflich sein, was die meisten aber anstandslos tun. Tun sie das nicht (und haben keinen Grund dafür), riskieren sie eine Strafe oder sogar den Entzug ihrer Taxilizenz.

    Alle manuellen, aber auch die meisten elektrischen Rollstühle passen in ein Londoner Taxi. Das Dach ist höher und der Innenraum sehr groß. Das hat den Vorteil, dass man den Rollstuhl nicht verlassen muss, um Taxi zu fahren. E-Rollstuhlfahrer können in normalen Limousinen gar nicht fahren, weil ihr Rollstuhl nicht in den Kofferraum passt und zudem viel zu schwer ist. Bei den Londoner Taxis ist das kein Problem. Der Fahrer klappt die Rampe aus, man fährt hinein, der Rollstuhl wird mit Gurten festgemacht – und los geht es.
    Der Schwenksitz

    Eine der vielleicht am wenigsten bekannten Funktionen eines Black Cabs ist der sogenannte Swivel Seat – ein Sitz, der sich nach außen schwenken lässt, um gehbehinderten Gästen das Einsteigen zu erleichtern. Zusammen mit einer zusätzlichen Stufe, die der Fahrer vor den Sitz stellt, können auch gehbehinderte Menschen damit ziemlich einfach in das Taxi steigen. Der Fahrer schwenkt den Sitz nach außen, der Fahrgast setzt sich darauf und dann wird der Sitz zurück ins Auto gedreht.
    Wieso hat London barrierefreie Taxis?

    Es war die Entscheidung des ehemaligen Bürgermeisters Ken Livingstone, die Black Cabs barrierefrei zu machen. Angesichts der schlechten Zugänglichkeit der Londoner U-Bahn wollte er, dass die Menschen wenigstens Taxis und Busse nutzen können und hat den Taxis nach einer Übergangsfrist zur Auflage gemacht, barrierefrei zu werden. Genauso wie die New Yorker das jetzt auch machen.

    London hat zudem ein sehr interessantes System, das zumindest einen Teil der Spezialfahrdienste ersetzt. Jeder Londoner, der stark gehbehindert oder blind ist oder aus sonstigen behinderungsbedingten Gründen nur sehr schwer oder gar nicht öffentliche Verkehrsmittel nutzen kann, kann eine Taxicard beantragen, mit der man eine bestimmte Anzahl von Fahrten im Jahr zum Preis einer U-Bahnfahrt machen kann. Die Differenz zum Taxipreis zahlt die jeweilige Londoner Gemeinde, in der man wohnt.
    Und warum gibt es das in deutschen Städten nicht?

    Ja, das verstehe ich auch nicht. Seit Mercedes den Vito auf den Londoner Taximarkt gebracht hat, den es eigens für London in einer barrierefreien Version gibt, kann man also in einem deutschen Taxi barrierefrei durch London fahren, aber nicht durch Berlin. Jede Stadt, die in Deutschland Taxilizenzen zu vergeben hat, könnte nicht nur regeln, dass das Taxi beige sein muss, sondern auch, dass eine bestimmte Anzahl der Taxen barrierefrei sein muss. Bis diese Zahl erreicht ist, werden nur noch Lizenzen an Fahrer mit barrierefreien Fahrzeugen vergeben. Ja, ich weiß, die Taxiunternehmen wären wenig begeistert. Das waren sie auch in London nicht, aber inzwischen haben sie behinderte Passagiere als treue Kundengruppe erkannt und der Taxicard-Vertrag ist angeblich der vom Umfang größte Taxivertrag in ganz London.
    Die späte Buchung verrät die Identität

    Wer als behinderter Mensch nach 21 Uhr unterwegs ist, bekommt auch schon mal gesagt, wie ungewöhnlich das sei. Ich bin ständig nach 21 Uhr unterwegs. Wenn ich mir spät ein Taxi bestelle, um nach Hause zu fahren, ist es mir mehrfach passiert, dass ein Fahrer kam, den ich schon kannte. Das ist in einer Millionenstadt wie London mit 20.000 Taxis wirklich sehr ungewöhnlich. “Ich habe gleich gewusst, dass Sie es sind, als ich die Buchung sah. Ist ja schon spät, da fahren nur noch Sie mit der Taxicard. Ich wollte eigentlich nach Hause fahren, aber ihr Zuhause liegt ja auf meinem Weg“, kriege ich dann manchmal zu hören. Eine Taxicard ist ein System, das in London die Fahrdienste ersetzt und mit dem Rollstuhlfahrer und blinde Menschen preiswert Taxi fahren können. Natürlich wissen die Fahrer eigentlich nicht, wer die Fahrt gebucht hat, bevor sie sie annehmen. Aber sie sehen, dass es eine Taxicard-Buchung ist.

    Es ist spät, da bucht eine Rollstuhlfahrerin im Südosten Londons: Allein über diese Angaben wissen die Fahrer also schon, dass ich das sein muss. Und weil sie mich kennen und wissen, wo ich wohne und das auf ihrem Weg liegt, nehmen sie die Fahrt an. Nun könnte ich mich über meinen Taxi-VIP-Status in London freuen. Tue ich aber nicht, denn es zeigt nur, dass der Weg zur Inklusion noch weit ist.
    Kürzlich habe ich in einem Hotel übernachtet, da war sogar die Fernbedienung für die Klimaanlage mit einem Magneten befestigt an der Nachttischlampe mit Blindenschrift gekennzeichnet.

  10. User Info Menu

    AW: behindertengerechtes Reisen

    Was ist mir spezialisierten Anbietern?

    Es gibt eine (kostenlose) App für behindertengerechte Orte mit genauen Angaben zu Toiletten, Treppen usw:

    http://wheelmap.org/map#/?zoom=14

    Bei Aida Kreuzfahrten sind ziemlich oft Rollstuhlfahrer unterwegs, ansonsten würde ich einfach mal bei Selbsthilfegruppen fragen, ob die gute Tipps haben.
    Positives habe ich über Norwegen gehört und das Stadthaushotel Hamburg wird von Behinderten und Nicht-Behinderten geführt.

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