Wenn man in der Situation plötzlich drinnensteckt, ist das irgendwie "ganz anders". Schwer zu beschreiben.@Claudia
wenn ihr es so gesehen habt war es dann eine gute Beruhigung - allerdings mir als Angsthase wird allein vom Lesen Deines Berichtes schlecht.
Man weiss ja beim Check-In erst mal gar nicht, was los ist, wenn es heisst, dass der Flug Verspätung hat.
Wir sind schon so oft geflogen und haben immer wieder mal mit Verspätungen zu tun gehabt, von daher fanden wir das noch im "normalen Rahmen".
Wenn dann am Gate auf einmal "reges Treiben" herrscht mit den Angehörigen der Fluggesellschaft und Wachleuten, guckt man dann erst mal auf.
Stutzig wurden wir erst so richtig, als wir über die Walkie-Talkies der Wachleute/des Personals die Ansagen (bruchstückhaft, aber deutlich) mitbekommen haben.
Dann ging irgendwie eines ins andere über. Zum intensiven Nachdenken sind wir gar nicht so richtig gekommen. Zum einen mussten wir uns um die Kinder kümmern (panische Eltern wären in dem Fall ungut gewesen), zum anderen hatten wir ein unendliches Vertrauen in die Fluggesellschaft.
Wir haben dann belanglose Gespräche mit anderen Passagieren angefangen usw.
Was ich sehr beeindruckend fand ist, dass wirklich alle Passagiere ebenfalls sehr ruhig blieben. Ich glaube, diese Ruhe und diese Selbstsicherheit, die das Personal in der Situation ausgestrahlt hat, hat sich auf alle anderen direkt übertragen.
Man hat gemerkt, wie geschult man damit umging.
Wenn ich aber meinen Bericht selbst lese, wirkt er völlig anders (sogar auf mich selbst) als das Gefühl, das ich in der Situation selbst hatte.
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05.07.2007, 11:47Inaktiver User
AW: Fly away oder wie bekomme ich Flugangst


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