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  1. Moderation

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Uh, wandern in der Kälte mit nassen Sachen ist fies. Wer war denn der Täter?

    Mittlerweile - ich hab auch gelernt - hab ich entsprechende Kleidung, da ist sogar eine Regenwanderung durch die Highlands romantisch ...
    Keine Ahnung. Die Hütte war 100% voll, als wir kamen, die Leute, die nach uns kamen, kriegten nichts mehr zu essen und mußten auf der Veranda schlafen.

    Ich denke, es hat sich einfach jemand in dem ganzen Zeug in dem schlecht beleuchteten Trockenraum verheddert, als er was rausholen oder reintun wollte, und da unser Zeug schon schlecht hing (weil es keinen Platz und keine Klammern mehr gab, um es gut zu hängen), ist es eben unbemerkt runtergefallen.

    Ständig Sumpflöcher zu durchqueren ist vor allem sehr anstrengend, viel mehr als einfach nur Regen, Wind und Kälte *ohne* Sumpflöcher. Man muß jeden Pfad erkunden, und dann so zügig nehmen, daß man nicht einsackt, oder weit vom ausgetretenen Pfad abweichen, und dann wieder zurückfinden... Wir haben in den 10 Stunden ohne Rast nur 20 km geschafft.


    Aber die meisten meiner Urlaube hatten zwar Katastrophentage, aber waren in ihere Gesamtheit trotzdem gut. Und selbst der in Norwegen hatte viel Schönes, nur nicht genug, um sich wohlzufühlen.

    Am schlimmsten war der Ausflug nach Helgoland. Aber das ... nee. Das paßt nicht in einen unterhaltsamen Strang.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Oh, ich hatte einmal ein Quartier mit einer nagelneuen Matratze (die wurde wirklich gerade angeliefert) in die sich innerhalb einer Woche eine Maus ein Nest hineingeknabbert hatte. Ich bekam keine Nacht ein Auge zu....

    Und die Hausdame scherte das wenig....

    Fern ab in Südamerika in der Pampa war auch ein Ausweichen nicht möglich.....
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Aber die meisten meiner Urlaube hatten zwar Katastrophentage, aber waren in ihere Gesamtheit trotzdem gut. Und selbst der in Norwegen hatte viel Schönes, nur nicht genug, um sich wohlzufühlen.

    Am schlimmsten war der Ausflug nach Helgoland. Aber das ... nee. Das paßt nicht in einen unterhaltsamen Strang.
    Spill the tea, wildwusel ...

  4. Moderation

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Ein Silvesterurlaub viele Jahre ago ....
    Ein Freund hatte immer von dem Ferienhaus im Schwarzwald erzählt, ja ich bin sicher er sagte Ferienhaus, vor meinem geistigen Auge lag dann so was https://external-content.duckduckgo....6pid%3DApi&f=1 .Wir hatten gerade unser Studium hinter uns und planten ein gemeinsames Silvester mit mehreren Freunden und dachten, ach Schwarzwald wäre doch toll und gemeinsam kochen, spielen, Ausflüge machen, super ....

    Nun das Ferienhaus war eine Wohnung in einem Betonbunker, in dem wir die einzigen Besucher waren, deswegen war alles sch...kalt, es war eine 1,5 Zimmer-Wohnung mit einem Schlafzimmer mit Doppelbett und im Wohnzimmer mit offener Küche gab es zwei Schlafsofas, neben dem harten Kern von Freunden war die neue Freundin des einen dabei - mit akutem Waschzwang hat sie dann gefühlt fünf Stunden am Tag das Bad blockiert, und dem neuen (heterosexuellen) Schwarm des schwulen Freundes. Es gab Streit ums Essen, um die Spielregeln der Brettspiele um die Ausflugziele und eigentlich um alles um was man streiten kann, ich hatte einen kleinen Nervenzusammenbruch, weil mir jemand unbedingt (trotz Ansage, dass ich damit ein Problem habe) Feuerwerk vor die Füße werfen musste und es hat ununterbrochen geregnet, was kein Gegend schöner macht - kurz es war der Horrorurlaub meines Lebens.

    Lehren:
    - Ferienunterkunft wird nur gebucht, wenn ich Photos gesehen habe
    - kein Urlaub nur mit Juristen
    - gut überlegen, mit wem ich in Urlaub fahre und ausreichend Platz in der Unterkunft oder Möglichkeit zum "Auslauf"
    - und sollte es nochmal trotzdem Planung schief gehen - nicht aushalten, sondern flüchten
    Lassen Sie mich niemals in den gewöhnlichen Fehler verfallen, zu meinen, dass ich verfolgt werde, wann immer mir widersprochen wird. Ralph Waldo Emerson

    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Zitat Zitat von Bri_1 Beitrag anzeigen
    Als Kind war ich an der Nordsee. Tagsüber immer Ebbe und nur Wind. Mir immer noch schleierhaft, dass da alle hinwollen, mein Mann auch.
    Bisher konnte ich es abwenden
    Ach, Ebbe und Flut finde ich ganz okay, aber der Unfug mit Kurtaxe, die unterirdischen Hunde "strände" und die Örtchen, die fast alle zu langweiligen Touristenfallen mutiert sind ... nee, danke (was ich eigentlich schade finde, denn insgesamt gefällt mir der Norden sehr).
    Geändert von kangastus (14.02.2021 um 12:30 Uhr)

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Übernachtung in einem Hotel in Hamburg, das vorher das berühmte Eroscenter war. Letzteres störte prinzipiell nicht, die fröhlichen Kakerlaken dagegen schon. Der Freund, der es ausgesucht hatte, wurde jahrelang von der Hotelauswahl suspendiert.

    Ein Wochenende auf der Hütte der Firma, in der mein Vater tätig war. Matratzenlager. Kollegen meines Vater. Wandern in den Bergen. Ich habe jede Minute gehasst und meine Abneigung gegen Wandern, Hütten und Berge hat da ihren Ursprung.
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Als Kind war ich an der Nordsee. Tagsüber immer Ebbe und nur Wind. Mir immer noch schleierhaft, dass da alle hinwollen, mein Mann auch.
    Aha. Die Weisheit der "Ausländer" jenseits der Meere....

    Richtig ist:

    Der Zeitabstand zwischen Ebbe und Flut beträgt etwas mehr als sechs Stunden. Zwischen einer Flut und der nächsten liegen zwölf Stunden und 25 Minuten. Zwischen Ebben zwangsläufig auch...

    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Eine Woche London: Übernachtung am Elephant Castle, Hotel war ein ehemaliges Gefängnis. Deshalb war die Reise auch preiswert.

    Russland 1987 Badezimmer so heruntergekommen, dass wir abends den Koffer vor die Badezimmertür gestellt, damit nachts nichts rauskommt. Einer Mitreisenden ist das Waschbecken auf die Füße gefallen. Fazit: Da kann man nichts machen.

    Mit dem Auto nach Griechenland: Nie wieder Jugoslawien. Und die Erfahrung, dass Männer nur poppen im Kopf haben, wenn sie eine Frau sehen. Wie man mit Ruhe und Gelassenheit einem Strafzettel davonkommt.

    Schweiz, Matterhorn: Es wäre besser, wenn man dort wandern, will, vorher zu trainieren. Wenn man dann 1.200 m einen Berg heruntergeht und die letzten 100 m mit der Bahn fährt, weil man nicht mehr kann und kaum noch Kraft hat zu bremsen. Die nächsten Tage waren von heftigstem Muskelkater geprägt. Selbst Treppen herunterzugehenn war eine Qual, hoch ging es.
    Geändert von Klecksfisch (14.02.2021 um 13:06 Uhr)
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd ein Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)


  9. Moderation

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Zitat Zitat von Spadina Beitrag anzeigen
    Der Zeitabstand zwischen Ebbe und Flut beträgt etwas mehr als sechs Stunden. Zwischen einer Flut und der nächsten liegen zwölf Stunden und 25 Minuten. Zwischen Ebben zwangsläufig auch...
    Muß man aber wissen. Und man sollte nie einen Badeurlaub in Tidengebiet zu sehr auf Kante planen.

    Hätte ein Horrorurlaub sein können, war aber total gut:
    Anfang Juni an der Nordsee. Früh um 4 losgefahren, herrlichstes Wetter. Mit der 1-Uhr-Fähre auf die Insel, um 3 am Strand, Strandkorb, Baden, Sonne tanken... um halb 6 ein Gewitter, das sich (und alles andere) gewaschen hat. Die restlichen 9 Tage: 12 Grad, Wind 4, in Böen 5, Regen wie in Schottland (mindestens 8 Mal am Tag). Also hab ich Surfen gelernt. Kalt: Egal, dafür gibt's Neoprenanzüge. Regen: Egal, als Anfänger ist man ohnehin ständig naß. Wind: perfekt!

    Das gleiche Wetter in den Bergen (etwas mehr Regen, etwas weniger Wind) war dagegen nicht so lustig. Frühstücken, Spazierengehen, Klamotten auswringen und in den Trockenraum hängen, heißen Kakao trinken, zweiten Satz Klamotten anziehen, spazierengehen, Klamotten auswringen und in den Trockenraum hängen, heißen Kakao trinken, Kekse essen, lesen, schlafengehen. Aber kein Horror. Nur ein bißchen unbequem und eintönig.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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    AW: Der Horror-Urlaubs-Antistrang

    Kuba.
    Abzocke durch viele Einheimische, die einen nur als Melkkuh sehen, die man auch nach Belieben verarschen kann. Verständlich angesichts der wirtschaftlichen Not dort, aber nervig.
    Wenn man abseits der touristischen Viertel Havannas ist, kann es sogar schwierig sein, auch nur eine Flasche Wasser zu kaufen. Doof, wenn man Medikamente nehmen muss und Leitungswasser natürlich nicht trinkbar ist.
    Übelste Bürokratie und unfreundliche Menschen, die sie durchsetzen, im Laden angeblafft werden wie auf dem Kasernenhof.
    Achja, und kein Internet. Keines, außer, wenn man Glück hat, auf einigen öffentlichen Plätzen, wo man versuchen kann, ins WLAN zu kommen.
    Ich war kurz davor, den Urlaub abzubrechen, dass ich keinen vorzeitigen Rückflug gebucht habe, lag nur daran, dass das Reisebüro uns eine Minute vor ihrem Feierabend die Tür vor der Nase zugeknallt hat.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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