Das stelle ich auch bei mir fest.
In den Vor-Internet-Zeiten habe ich "irgendein" Hotel gebucht, das im Reiseführer positiv beschrieben war. Das war so gut wie immer schön, mit dem Vorteil, dass es noch ein bisschen (oft angenehme) Überraschungen in punkto Zimmerdesign usw. gab.
Jetzt klicke ich mich auch stundenlang durch Zimmerfotos, forste die (ja oft total bescheuerten) negativen Bewertungen nach irgendetwas durch, was für mich relevant sein könnte, prüfe die Wege vom Hotel nach XY. Das frisst alles total viel Zeit und ich frage mich, wie sinnvoll das ist.
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23.02.2020, 11:31
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
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23.02.2020, 12:50
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Ich mache sowas ja total gerne, für mich ist die Planung Entspannung pur. Am besten im Café mit nem riesen Kaffee. Ich lese aber nie soo viele Bewertungen.. und wenn bei den negativen nur Pipifaxkram steht, der mich nie im Leben stören würde, heißt das für mich, das Hotel ist so gut, dass es nichts "anständiges" gab, worüber man meckern konnte.
Ich bin übrigens letztens auf eine neue Buchreihe gestoßen: "Glücksorte in ... (Stadt einsetzen)". Ist kein klassischer Reiseführer, aber sehr liebevoll gestaltet mit Tipps zu Sehenswürdigkeiten, Restaurants, ect. Habe ich mir für meine Heimatstadt gekauft und sogar noch einiges neues entdeckt. Finde die Reihe so schön, dass ich mir jetzt eine richtige Sammlung fürs Bücherregal aufbauen möchte.
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23.02.2020, 12:55
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."Ralf Dahrendorf (1929-2009)
"Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"Dalai Lama (geb. 1935)in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003
"Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"
André Heller (geb. 1947)
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23.02.2020, 13:17
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Aber genau dort war auch ein Aushängeschild. Mitgebrachtes Essen nicht erwünscht.
Sich dann, wie meine Freundin zu ereifern, finde ich schon echt daneben.
Mal ganz unter uns. Ihr war nichts gut genug, sie lebt vom Geld von ihrem Mann, der 8000 € netto im Monat verdient.
Ich habe nur eine kleine Rente, aber ich besitze dagegen die eigene Großzügigkeit, in einem Café, gerade auch weil es Urlaub ist, mir etwas zu leisten, wie ein Stück Torte oder was auch immer. Gnä' Frau pampte dagegen rum. Es ging ihr, offensichtlich wie immer darum, nur Leute zusammen zu sche.ssen, und zu meinen, sie könne ihre eigenen Regeln aufstellen.Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
Ich bin die, die ich bin.
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23.02.2020, 13:18
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Puh, ich mag es eher nicht. Fuer Staedteurlaube ueberlege ich nur ob ich ein Zimmer haben moechte oder ein Dorm reicht. Dann suche ich in der gewuenschten Gegend nach etwas das halbwegs passt; Dorm nicht zu gross und Frauenzimmer z.B. Sommerurlaub ist aber immer sehr nervig: Finde nichts was mir gefaellt und gruebele ewig lang ob ich mehr Geld ausgeben muss oder eine etwas andere Gegend. Bis dahin ist eine Unterkunft die letztendlich doch meine Lieblingsunterkunft war ausgebucht (die Art Unterkunft die ich mag hat nur 1-5 Studios/Apartments) und die Suche faengt wieder von vorne an weil ich gemerkt habe dass ich doch eine Unterkunft mit Pool wollte. Nach noch etwas suchen geben ich den Pool auf, dann das Studio/Appartment und buche doch ein Zimmer. Jedenfalls lief es fuer den kommenden Sommerurlaub so

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23.02.2020, 13:19
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."Ralf Dahrendorf (1929-2009)
"Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"Dalai Lama (geb. 1935)in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003
"Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"
André Heller (geb. 1947)
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23.02.2020, 15:04
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
du brauchst erst ein Schild um zu wissen dass es sich grundsaetzlich nicht gehoert das man sein eigenes essen mit bringt und verzehrt ? Und da ist es doch völlig egal, ob es sich um ein Lokal/Kaffee/Schnellrestaurant oder einen Biergarten handelt.
Überall wo man essen und trinken zum Kauf und evtl. noch eine Sitzgelegenheit angeboten bekommt ist es unüblich. Ein Gastronom lebt doch davon.
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23.02.2020, 15:21
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Ich nehme mir auch gerne Butterbrote mit, in der Regel wenn ich hier zu Hause abfliege. Aber dann gehe ich zum Verzehr tatsächlich zu den allgemein gehaltenen Sitzreihen, wo keine Gastronomie vorhanden ist. Wenn ich Käffschen dazu haben will - ich habe immer einen meinen eigenen To Go Becher dabei, den ich mir befüllen lasse. Den trinke ich dann dazu.
Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
Ich bin die, die ich bin.
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23.02.2020, 15:27
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
"Wir brauchen Bürokratie, um unsere Probleme zu lösen. Aber wenn wir sie erst haben, hindert sie uns, das zu tun, wofür wir sie brauchen."Ralf Dahrendorf (1929-2009)
"Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen!"Dalai Lama (geb. 1935)in der BriCom als Hillie unterwegs seit 2003
"Warum denn immer gleich so sachlich werden, wenn es doch auch persönlich geht!"
André Heller (geb. 1947)
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23.02.2020, 15:38
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Ich wurde vor einigen Jahren von einem schlechtgelaunten Mountie (dunkle Nickelbrille) mit Blaulicht und Sirene in Vancouver auf dem Highway angehalten. Fenster runter, Hände aufs Lenkrad .... Er konnte mit meinem deutschen Führerschein nichts anfangen und verlangte einen internationalen Führerschein, den man in British Columbia in den ersten 6 Monaten nicht benötigte. Das wusste er nicht, als ich es ihm einigermaßen diplomatisch erklärte (belehre nie einen Cop). Ich dürfte nur mit einem internationalen Führerschein fahren, meinte er. Zudem hätte ich ein Kennzeichen aus Alberta und dort gäbe es andere Führerscheinregeln. Das war ein Mietwagen aus Vancouver. Die Fahrzeuge pendeln ja hin und her beim Verleiher. Meinen Führerschein hatte ich Jahre zuvor vom Lappen in eine Kartenversion umgetauscht und der Cop meinte, mein Führerschein wäre abgelaufen. Ich erklärte ihm, dass zum damaligen Zeitpunkt die Führerscheine ewig gültig wären, was er nicht glaubte. Inzwischen hat sich das ja geändert.
Er ging zurück an sein blinkendes Polizeifahrzeug und sprach mit kompetenten Kollegen und kam zurück und gab mir eine schriftliche Warnung, die ausnahmsweise nichts kosten würde. Ich sollte am nächsten Tag einen internationalen Führerschein beantragen. Das war sowieso nicht möglich. Seitdem hole ich mir alle drei Jahre einen internationalen Führerschein. Alle Mounties, die ich davor und danach traf, hatten nie ein Problem mit dem deutschen Führerschein.
Noch nie hat mich ein kanadischer Fahrzeugverleiher nach dem internationalen Führerschein gefragt.
Es wurde auch nie mehr Miete für einen weiteren Fahrer berechnet, außer der Zweitfahrer war unter 25 Jahren.
Alle kanadischen Provinzen haben mit Deutschland eine Vereinbarung zur Anerkennung des deutschen nationalen Führerscheins getroffen. Mit dem deutschen Führerschein kann bei touristischen bzw. Besuchsaufenthalten in Kanada grundsätzlich bis zu einer Dauer von drei Monaten, in der Provinz British Columbia sogar bis zu sechs Monaten, gefahren werden.



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