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  1. Registriert seit
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    *seuftz* ja, bei solchen Leuten muss man sich seeeeehr zusammenreissen Und bei denen kommt dann auch die Tasche beim zweiten Mal nicht durch den Scanner, und zu dem Moment breitet sich Panik aus weil diese Dame ihren Flug verpasst
    Man kann natürlich annehmen, dass alle Leute, die Streß an der Sicherheitskontrolle haben, weniger schlau sind sind und die Vorschriften nicht kapiert haben.

    Es passieren aber auch solchen Sachen wie in Newark, dass der "freundliche" Sicherheitsbeamte fälschlicherweise meint, eine der Kosmetiktuben im vorgeschriebenen transparenten Täschchen überschreite die erlaubte Maximalgröße von 100ml. Also reißt er den Reißverschluss auf, leert alles aus und stellt sodann seinen Irrtum fest. Er schmeißt dann alle Kosmetikgegenstände irgendwie zurück ins Handgepäck der Reisenden. Auf deren höfliche Rückfrage, ob sie ihre Sachen noch schnell wieder notdürftig sortieren dürfe, kommt ein arrogantes Nicken.

    Oder die Reisende hat einige 30ml- und 50ml-Tuben dabei, verteilt auf zwei kleine transparente Beutel. Sie muss sich belehren lassen, dass nur ein großer Beutel erlaubt sei.

    Ich reise auch häufig mit Menschen, die Instrumente mit sich führen. Noch nie, wirlich noch nie habe ich erlebt, dass es da keinen Extra-Check gab.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ich brauch auch die Schere, leider :-/
    Gute Idee sonst!

    Hm, ich frage mich, ob Glas oder Keramik nicht *mehr* nach Ninja aussieht...
    dann kauf dir fuer den urlaub einen kleinen nagelknipser der ist naemlich im hangepaeck erlaubt
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  3. Avatar von starsandstripes
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Carolly, freut mich, dass du so gute Erfahrungen mit uniformierten Amerikanern hattest. Ich erinnere mich an ein Szenario mit der Polizei..

    Wir auf der Interstate auf dem Weg nach Florida. Speedlimit 70mph. Kommt auf einmal ein Polizist aus der Ecke (die stehen ja immer so schön versteckt und halten nach dem nächsten potentiellen Knöllchen Ausschau) und tuckert mit 30mph über die Autobahn. Keiner, wirklich KEINER hat ihn überholt, so verrückt ist das und so ne scheiß Angst haben die Amis vor dem nächsten Strafzettel. So sind wir gute 20 min gefahren bis der Polizist abfuhr.

    Meine Freundin reiste übrigens auch mit 10-Jahres Visum regelmäßig in die USA. Sie wurde immer in ein extra Räumchen verfrachtet und sie hat immer alles dabei - Kopie ihres Arbeitsvertrages in Deutschland, Papiere die belegen, dass sie an der Uni eingeschrieben ist. Alles, was ein Beweis sein könnte, dass sie wieder ausreisen wird.

    Mittlerweile ist sie mit einem Amerikaner verheiratet - die größte Angst amerikanischer Behörden, noch vor Terroranschlägen.

  4. Avatar von Hilie
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Ein halbes Jahr nach 9/11 waren wir auch wieder in der USA und mit dem Wohnmobil in der absoluten Pampa unterwegs. Wir kamen an eine Kreuzung mit Stoppschild und da weit und breit kein Auto zu sehen war, fuhr mein Mann langsam über die Kreuzung und schon war der Sheriff da. "Stop means stop", so begann er seine Strafpredigt. Dann wollte er natürlich den Führerschein sehen und monierte, dass wir keinen internationalen Führerschein hatten. Ich meinte dann, dass man für die USA noch nie einen internationalen Führerschein gebraucht habe. Er: "Seit 9/11 hat sich alles geändert." Darauf ich: "Ja, aber nicht die Freundlichkeit der amerikanischen Menschen." Das ging ihm runter wie Öl und wir konnten ohne Protoköllchen weiterfahren."
    Noch eine gute Geschichte: 1992 gab unser Motorhome in den Everglades seinen Geist auf. Wir konnten gerade noch rechts ranfahren und überlegten schon, wie es jetzt weitergehen sollte, denn Handy hatten wir damals noch nicht. Da kam auch schon die Polizei. Als sie von unserer Panne hörte, organisierten sie alles: Abschleppwagen und Telefonat mit der Vermietstation in Miami. Dann durften wir in ihrem klimagekühlten Auto warten. Sie stellten sicher, dass auch der richtige Abschleppwagen kam. Denn diese Gegend, so erfuhren wir, war Hochburg des Drogenhandels. Als wir dann an der Vermietstation ankamen, stand schon ein Ersatz-Wohnmobil für uns bereit. Auch das hatte die Polizei organisiert.
    Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  5. Avatar von Iceman0905
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Zitat Zitat von Hilie Beitrag anzeigen
    Ich meinte dann, dass man für die USA noch nie einen internationalen Führerschein gebraucht habe. Er: "Seit 9/11 hat sich alles geändert." Darauf ich: "Ja, aber nicht die Freundlichkeit der amerikanischen Menschen." Das ging ihm runter wie Öl und wir konnten ohne Protoköllchen weiterfahren."
    Oh, das war aber sehr mutig! Ich hätte mich das nicht getraut. Ich befürchte, er hätte das auch in den falschen Hals kriegen können, als Zynismus interpretieren, und dann hätte es evtl. richtig Ärger gegeben.

  6. Avatar von Hilie
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    So habe ih das nicht empfunden. Ich meinte es ehrlich und wahrscheinlich kam es auch bei ihm so an.
    Man bleibt jung, solange man noch lernen, neue Gewohnheiten annehmen und Widerspruch ertragen kann.
    Marie von Ebner-Eschenbach

  7. Avatar von starsandstripes
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Ich hatte beim Lesen auch kurz Beklemmungen und dachte, ihr meintet es ironisch.


  8. Registriert seit
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Zitat Zitat von Tatra Beitrag anzeigen
    Ich bin in letzter Zeit häufiger geflogen und hatte ein paarmal Pech mit der Warteschlange vor der Kontrolle. Ich kann das Sicherheitspersonal gut verstehen (...)
    Ich muss sagen, dass ich das Sicherheitspersonal an Flughäfen zunehmend weniger verstehe, da ich einige etwas seltsame Erlebnisse hatte. Sicher ist die Arbeit mehr und dafür die Arbeitsbedingungen schlechter geworden. Das wirkt sich natürlich negativ auf deren Arbeitsqualität aus.

    Zuletzt ist es mir passiert , dass ich gerade meine persönlichen Gegenstände (Gürtel, Uhr, Pass usw,) in eine der Plastikwannen gelegt hatte und diese weiterschieben wollte, da legte der Sicherheitsbeamte eine kleine Tasche aus dem Besitz der mir unbekannten Frau hinter mir in der Schlange dazu. Erst auf meinen Protest hin nahm er sie wieder heraus.

  9. Avatar von Sugarnova
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Zitat Zitat von Kealakekua Beitrag anzeigen
    Ist immer Glückssache, manchmal geht es gut, aber mit zwei kleinen Kosmetiktaschen habe ich auch schon mal eine standpaukenmäßige Belehrung bekommen - es sei nur eine erlaubt.

    Diese herablassende Behandlung am Flughafen ist für mich mit ein Grund, möglichst selten zu fliegen.
    Ja stimmt, man kann Pech haben.

    Ich habe wirklich und ehrlich ein kleines Getränk, das mit 300 ml halt drüber war, mal vergessen. Mein Fehler, war mir auch unsagbar peinlich. Da wurde noch ein flockiger Witz drüber gerissen.

    Man kann seinen Job gut machen, und man kann seinen Job halt ... irgendwie machen.
    Geändert von Sugarnova (22.02.2020 um 16:04 Uhr)

  10. Avatar von Sugarnova
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    AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...

    Zitat Zitat von Kealakekua Beitrag anzeigen
    Ich muss sagen, dass ich das Sicherheitspersonal an Flughäfen zunehmend weniger verstehe, da ich einige etwas seltsame Erlebnisse hatte. Sicher ist die Arbeit mehr und dafür die Arbeitsbedingungen schlechter geworden. Das wirkt sich natürlich negativ auf deren Arbeitsqualität aus.
    Sind das nicht sowieso externe Firmen? (Was ich immer noch nicht verstehe, auch da gibts doch einen Sicherheitsaspekt.)

    Ich bleibe halt immer höflich und hab für alles bis zu einem Grad Verständnis. An einem Flughafen wurde man angebrüllt ... an manchen anderen Mega-Schlangen, obwohl nur 2 oder 3 Reihen überhaupt offen ist ... da hörts dann bei mir dann auf.

    Die Unhöflichkeit könnte in manchen Ländern auch an der Ausbildung liegen.
    Geändert von Sugarnova (22.02.2020 um 16:03 Uhr)

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