Komisch, alles was du beschreibst, hatte ich bei meiner letzten Flugreise:
Nervige Schlange und Gedrängel beim Einsteigen, jemand muss im schmalen Gang stehend noch ewig in seinem Koffer wühlen, wodurch ein gigantischer Rückstau entsteht, Mitreisende haben mittags bereits eine Fahne, Babys schreien, die Sitznachbarin rammt mir im Minutentakt ihren Ellenbogen in die Brust, aus nicht erklärten Gründen steht der Flieger nach dem Boarding über zwei Stunden auf dem Flughafen herum, zusammengehörende Reisende sitzen aus unerfindlichen Gründen in verschiedenen Reihen und unterhalten sich über die Distanz, 2:00 morgens werden Snacks und Getränke serviert und Durchsagen gemacht...
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17.02.2020, 10:09
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
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17.02.2020, 10:11
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Ich schätze die Sparpreise der Bahn sehr, da ich mir die Freiheit nehme überwiegend azyklisch zu fahren zahle ich häufig nur um die 25,- Euro für Fahrten überall in Deutschland (und mehr als 400 km), der Preis dafür ist, ich muss mich festlegen und wenn es nicht klappt, kann ich nicht stornieren, was aber dann auch nicht so weh tut.
Gerade gestern habe ich für eine Fahrt Berlin - Frankfurt 29,- Euro und die Rückfahrt 22,- Euro jeweils einschließlich Reservierung gezahlt. Der Normalpreis (mit entsprechender Flexibilität) läge bei 122,- Euro. Nach meiner Rechnung also rd. 200,- Euro, die ich ins sonstige Reiseprogramm stecken kann und vier Stunden Fahrt (plus 30 Minuten Anreise zum Bahnhof von der Haustüre) - das wäre per Flieger sicher länger und Auto fahren wäre deutlich teurer und für mich persönlich, weil ich gerne abends nach der Arbeit bzw nach vielen Museen am Abreisetag reise auch zu stressig. Da schätze ich mein Schläfchen in der Bahn.
Und je nach Verbindung sind Sparpreise (auch erster Klasse) oft noch wenige Tage vorher möglich, oder auch am gleichen Tag (das natürlich seltener).
Ergo wer sich festlegen kann und mag und frühzeitig bucht, kann sehr günstig reisen.
Je kurzfristiger und flexibler, desto teurer.
Ärgerlich nur, wenn zB die S-Bahn wegen Personenschaden Verspätung hat und man deswegen seinen Zug nicht bekommt - dann hat man Pech gehabt und muss neu buchen. Aber das passiert selbst in Berlin nicht so oft. Aber ein Flieger wäre dann auch weg ....Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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17.02.2020, 10:11
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17.02.2020, 10:22
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Geht mir mit dem Fliegen genauso, gerade diese dazugehörenden Zeiten wie Sicherheitskontrollen und die Warterei bis zum Abflug empfinde ich auch als total verschwendet. Die Zeit in der Bahn ist dagegen Reisezeit - ich liebe das Aus-dem Fenster-Schauen. In vielen Ländern ist es für mich wichtiges Bestandteil des Reiseerlebnisses - ich denke da nur an die Bahnstrecke Glasgow-Fort William, eine der schönsten Fahrten überhaupt.
Ich bin deswegen schon weit über das "ernsthaft überlegen" hinaus und bin bereits mehrmals Berlin-Paris, Berlin-Belgien, Berlin-Niederlande und sogar Berlin-Senegallia (Adria) mit der Bahn gefahren. Teilweise war es günstiger als Fliegen, teilweise drei-viermal so teuer, unter anderem, weil ich unterwegs auch übernachtet habe. Aber so ein "Roadtrip" mit mehreren Stationen macht total viel Spaß, finde ich.
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17.02.2020, 10:35
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Das ist eine Lektion, die ich gelernt habe: Eine Regenhaube hat auch bei richtigen Wanderrucksäcken eher symbolischen Wert. Sie hilft lediglich gegen kurze Schauer oder bei viertelstündigem Aufenthalt im Regen. Ich habe noch nie, auch bei keiner meiner Reisebegleitungen, erlebt, dass bei einer langen Wanderung bei mehrstündigem englischen Regen abends noch irgendwas trocken ist im Rucksack. Durch die Träger kriecht die Feuchtigkeit dann überallhin. Man sollte also alles, wovon man möchte, dass es im Ernstfall trocken bleibt, noch einmal extra wasserdicht verpacken, vor allem, was sich oben und zum Rücken hin befindet.
Wenn man nur eine halbe Stunde bei Niesel durch die Stadt laufen will, ist das natürlich nicht nötig.
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17.02.2020, 10:38Inaktiver User
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Das kann ich so nicht bestätigen.
Meine Freundin musste beruflich viel fliegen und ihre FA hat der feststehenden Termine wegen immer früh gebucht. Da saß dann so mancher mit einem € 25.- neben ihr, während ihr Ticket weit über hundert ausgemacht hatte!
Es ist schon so, wie Spardina hier schreibt, je flexibler und kurzfristiger man sich entscheiden kann, um so eher erwischt man ein Schnäppchen! Leider kann das halt nicht jeder und besonders teuer ist alles in Schulferienzeiten.
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17.02.2020, 10:52
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Ich schrieb von der Bahn.
Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
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17.02.2020, 10:53
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
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17.02.2020, 11:22
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
Von Berlin nach Paris bin ich bisher nur über Tag bzw. früher mit dem klassischen Sechser-Liegewagen gefahren.
Was ich allerdings kenne und was ähnlich wie der russische Nachtzug sein dürfte: Ich bin mal in der Ukraine, von Kiew nach Charkow, mit dem Nachtzug gefahren - super. Dort liegen Teppiche, alle ziehen Pantoffel an, es gibt Tee aus dem Samowar, und es ist supergemütlich und gepflegt (nur die Waschräume leider etwas weniger). Die Mitreisenden sind total nett und bieten einem Essen an.
Und ich bin mal mit einem richigen Schlafwagen (also richtiges Zweier-Abteil mit eigenem Waschbecken) im Winter von Polen nach Deutschland gefahren. Wundervoll und total romantisch.
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17.02.2020, 12:25
AW: Reise-"Lektionen", die ihr gelernt habt ...
meine Lessons Learned der letzten Reisen (insbesondere Trekking):
- man gewöhnt sich an fast alles (einfache Toiletten, Unterkünfte in nepalesischen Tea Houses, Camping bei Minustemperaturen)
- überall findet man Spannendes. Ich war tatsächlich noch nie irgendwo im Urlaub, wo es mir nicht gefallen hat
- kein Doppelzimmer/Mehrbettzimmer, wenn die Gefahr eines schnarchenden Mitreisenden besteht. Ohrstöpsel reichen bei mir leider nicht, um das Geschnarche zu dimmen... Somit fällt leider auch der Großteil der Hüttentouren in den Alpen für mich flach. Aber ich hatte zuletzt 2 Wochen lang eine schnarchende Mitreisende, mit der ich Zelt und Zimmer teilte - das war die Hölle!
- abgesehen vom Schnarchen- ein Woche hält man es fast mit jedem aus...
Geändert von cocohasi (17.02.2020 um 12:25 Uhr) Grund: Tippfehler
Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende
Es ist nicht Deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist.
Es wär nur Deine Schuld, wenn sie so bleibt - die Ärzte
Das leben ist zu kurz für schlechtes Essen (gesehen vor einem Berliner Restaurant)





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