Google Street View kann manchmal auch etwas täuschen, darauf wirkt sogar Hawaii teilweise sehr öde.
Ich würde jederzeit wieder nach Hokkaido reisen. Auch die Japaner der Insel Honshu nutzen es gerne als Sommerfrische, unter anderem da das Klima im Sommer trockener und nicht so schwül ist wie südlicher. Die Atmosphäre gegenüber der Hautptinsel ist tatsächlich anders, auch wenn alles typisch japanisch schön ist. Es ist ungefähr so, wie von Bayern an die Nordsee zu reisen.
Otaru ist eine entzückende Hafenstadt mit kleinen Kanälen, an denen historische Lagerhäuser liegen, schönen Parks und toller landschaftlicher Lage. Die Millionenstadt Sapporo ist auch sehr sympathisch. Selbstverständlich kann man super essen - die Ramen-Suppen wurden u.a. dort erfunden.
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Thema: Öde Orte
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20.01.2020, 11:41
AW: Öde Orte
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20.01.2020, 11:56
AW: Öde Orte
Ich meinte, die Ecke, die ich mir auf Hokkaido in Streetview angeguckt habe, war öde. Nicht die ganze Insel. Dass Hokkaido schön sein soll, hab ich schon oft gehört. Aber ich suche ja gezielt nach abgelegenen Käffern, weil mich das Abgelegene reizt.
Wir werden weitermachen!
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20.01.2020, 12:17
AW: Öde Orte
Habe ich eigentlich Bad Kleinen noch nicht erwähnt, den ödesten aller öden Orte? Wenn man auf der Karte schaut, kann man sich nicht vorstellen, dass es so öde und hässlich ist, weil es direkt am schönen Schweriner See liegt, und auch das "Bad" im Namen lässt anderes erwarten. Ich musste eine Zeitlang da öfter den Zug wechseln, weil zu DDR-Zeiten aus unerfindlichen Gründen dort und nicht im nahegelegenen Schwerin ein Bahnknotenpunkt entstanden ist.
Schon der Bahnhof, der diesen Namen eigentlich nicht verdient, ist das trostloseste, was man je gesehen hat. Zumindest gibt es mittlerweile dort einen Kiosk mit spärlichen Öffnungszeiten. Verpasste man dort einen Anschlusszug, musste man auch mal ein bis zwei Stunden, gerne im eisigen Wind (es gibt keinen wettergeschützten Warteraum), warten. Im "Ort" findet man auch keinen Fluchtpunkt, nicht mal einen Supermarkt oder Imbiss.
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20.01.2020, 13:02
AW: Öde Orte
Na, aber der Bahnhof ist doch berühmt
. Aber vielleicht wollen sie es ja gerade aus dem Grund dort unspektakulär assehen lassen.
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Moderatorin in den Reiseforen und bei der Eifersucht, bei den Selbständigen, Arbeiten im Ausland und im Kunstforum.
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20.01.2020, 13:18Inaktiver User
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20.01.2020, 14:50
AW: Öde Orte
War heute an einem wahrhaft öden Ort in Wien: Praterstern
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20.01.2020, 14:51
AW: Öde Orte
Jetzt noch mal zu diesem Kaffee-Dings....
Das ist also so eine Art Buffet? Also die Sachen stehen gleichzeitig am Tisch? Oder nacheinander?
Und ist das was Sonntägliches? oder wie?
Isst man das Daheim oder auf Besuch?
(ich habe übrigens noch nie Waffeln gegessen
)
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20.01.2020, 15:18
AW: Öde Orte
Interessante Theorie, die Trostlosigkeit soll eine raffinierte Designidee sein? Also, ich kannte den Bahnhof auch vor dem Schußwechsel der GSG9-Leute mit Grams aus der 3. RAF-Generation, da fand ich den auch schon schrecklich, und dachte, wie passend, dass so etwas genau dort passierte. Allerdings hätte eine Renovierung geholfen, dass man bei jedem Umsteigen nicht immer an dieses Geschehen denken muss, weil es so zu diesem Ort passt. Das letzte Mal, als ich dort war, sah es noch über 20 Jahren später immer noch genauso wie in den Dokus über den Vorfall aus.
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20.01.2020, 16:25
AW: Öde Orte
Dieses "Kaffee-Dings" nennt man "Bergische Kaffeetafel" und habe ich im Bergischen Land in Schloß Burg gegessen. Es ist eine sehr gemütliche Angelegenheit.
Es steht alles auf dem Tisch und zwar: Korinthenweißbrot, Milchreisbrei, Bienenhonig, Schwarzbrot, Quark, Butter, Waffeln, Zucker und Zimt, Burger Brezel und Apfelkraut. Der Kaffee wird aus einer "Dröppelmina" ausgeschenkt. Da viele Leute Herzhaftes möchten, wird auch manchmal Schinken und Hausmacher Wurst dazu serviert.Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte.
Gustav Heinemann
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20.01.2020, 17:26Inaktiver User
AW: Öde Orte
Und wenn man viiieeel Zeit hat!
Stimmt, Milchreis ist noch dabei.
Bei dasbergische . de ist das schön aufgezählt und auch andere Fakten über die Gegend.



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