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  1. Avatar von Carolly
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung:

    Alles was mit Reisen zu tun hat ist ein volles Risiko

    Da bucht man eine Pauschalreise mit bestimmten Hotel.

    2 Tage bevor es los geht, bekommt man die kurze Info das der Flug nun abends statt in der Früh los geht.

    Bei Ankunft wird man in ein anderes Hotel gebracht, da das gebuchte "überbucht" ist oder noch gar nicht geöffnet hat.

    Machen kann man nix und wird völlig im Stich gelassen.........

    Die Gesetze sollten insgesamt total geändert werden
    Ok, gegen einen Abendflug kann man nichts tun da die Reisetage eben nicht als Urlaubstage zaehlen. Aber wenn man in ein anderes Hotel gebracht wird kann man drauf bestehen sofort zurueckgeflogen zu werden, den Urlaubspreis zurueck zu bekommen, und eine Entschaedigung wegen entgangenem Urlaub zu bekommen. Ein anderes Hotel muss man nicht hinnehmen. Und wenn man sowas androht dann geht auf einmal eine ganze Menge.

  2. Avatar von ereS
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Zitat Zitat von Kleinfeld Beitrag anzeigen
    Ja. Einmal, war 2009. Und da mußte ich schmerzlich lernen, das ein Sicherungsschein nicht das Papier wert ist, auf das er gedruckt wurde.
    Bei uns hatte der Reiseveranstalter kein bzw. zu wenig Geld an die Versicherung gezahlt, da hieß dann eben, es ist kein Geld da.
    Anzeigen bei Polizei und Staatsanwaltschaft verliefen komplett ins Leere. Letztere hatte noch nicht einmal geantwortet.
    Wir haben dann mit anderen Geschädigten und einem Anwalt einer Sammelklage bedient.
    Das ging bis zum EGH. Nach 2 Jahren wurde die Hanse Merkur dann doch noch verdonnert, den Reisepreis vollständig zu erstatten.
    rot unterlegt von mir
    es gibt in deutschland keine sammelklagen
    es kann hoechstens sein, das dieser anwalt euch alle als einzelmandanten vertreten hat
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  3. Avatar von ereS
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    wir hatten 1994 mal eine pauschalreise die extrem guenstig war nach portugal gebucht
    am letzten tag ( samstags )gab es schon probleme, weil uns niemand wegen des in der kommenden nacht
    ( sonntag ) stattfindenden transfers informiert hat
    eine reiseleitung war auch nicht mehr erreichbar
    wir haben uns dann sicherheitshalber ein taxi genommen um rechtzeitig am flughafen zu sein
    der flug war offenbar noch bezahlt, aber montags morgens kam mein schwiegervater um die ecke mit einem zeitungsartikel das der veranstalter ueber den wir diese reise gebucht haben, insolvent ist

    also sind wir gerade so noch mit einem blauen auge davon gekommen, und hatten außer den taxikosten keine probleme...
    es haette sicher anders ausgesehen, wenn wir noch 1 woche urlaub gehabt haetten
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...

  4. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Es waren mehrere hundert Geschädigte mit einem Anwalt. Wie der das dann abgerechnet hat, weiß ich natürlich nicht.
    Mein liebstes Wintergemüse ist die Marzipankartoffel.

  5. Avatar von Hillie
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Wir hatten über einen Spezialreiseanbieter eine Pauschalreise nach Ecuador und Galapagosinseln gebucht. Ein halbes Jahr vor Beginn meldete der Veranstalter Privatinsolvenz an und versprach, dass die Versicherung, die den Reisesicherungsschein ausgestellt hatte, die Durchführung sichern würde. Dieser wollte aber plötzlich 1000 Euro mehr. Inzwischen hatten wir aber den Namen der Partnergesellschaft in Quito herausgefunden, die Ansprechpartner vor Ort gewesen wäre. Diese boten uns nun an, dass sie die Reise, so wie wir sie gebucht hatten, durchführen würden. Einziger Nachteil: der gesamte Reisebetrag musste ohne deutsche Reisesicherung nach Ecuador überwiesen werden. Wir wagten es und wurden nicht enttäuscht.
    Einfach mal eine Krone aufsetzen und den anderen Leuten zeigen, wer man ist!


  6. Registriert seit
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Zur Ueberbuchung kann ich auch beisteuern. In den 90 zigern in der Türkei. Wir wurden einfach in ein anderes Hotel gesetzt. Keine Chance auf das gebuchte Hotel. Trotz Buchung ueber Reisebuero. Wir sind auf eigene Kosten in das sehr schoene Hotel gefahren, haben nachgefragt. Die wussten von nix. Das war wohl von Anfang an geplant, dass wir nicht dort hinkommen trotz Hotelgutschein. Beschwerden brachten nichts. Nach Rückkehr haben wir einen Anwalt beauftragt zumal das bessere Hotel uns verwehrt wurde. Sie zahlten auch etwas zurueck, allerdings hatten wir durch die Anwaltskosten nicht wirklich viel davon. Es war ein Vergleich dann, das war wohl der Fehler.

  7. Avatar von Opelius
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Zitat Zitat von luftistraus Beitrag anzeigen
    Meine Erfahrung:

    Alles was mit Reisen zu tun hat ist ein volles Risiko

    Da bucht man eine Pauschalreise mit bestimmten Hotel.

    2 Tage bevor es los geht, bekommt man die kurze Info das der Flug nun abends statt in der Früh los geht.

    Bei Ankunft wird man in ein anderes Hotel gebracht, da das gebuchte "überbucht" ist oder noch gar nicht geöffnet hat.
    Kann ich so auch bestätigen.

    Bei einem Reise nach London hatten wir vor ca. 10 Jahren die Möglichkeit von Paderborn nach Stansted nördlich von London zu fliegen. Allerdings müssten wir den Transfer von Stansted nach London City beim Busfahrer bezahlen, so weit ich mich erinnere so etwa 5 oder 8 Pfund.

    Der Paderborner Flughafen ist der allernächste von uns aus, damals Parken noch völlig kostenfrei. Wir haben Ende März gebucht, Anfang Mai teilte uns das Reisebüro mit, der Abflughafen sei nicht mehr Paderborn, sondern Münster-Osnabrück, der Abflug nicht am Vormittag sondern am Abend.

    Einen Monat später 14 Tage vor Reisebeginn bekamen wir die Meldung die Verbindung Münster-Osnabrück nach Stansted sei eingestellt, wir könnten nur mit einer regulären Maschine ab Düsseldorf nach Gatwick fliegen, Abflug 6 Uhr morgens, und würde etwa mehr kosten, das sollten wir wegen der Kürze der Zeit am Check-In bezahlen. Ich war an dem Morgen glücklich, dass es nicht das Doppelte war.

    Parken selbst im Außenbereich des Flughafen war sehr teuer. Eine Nachtverbindung mit dem Zug gab es noch nicht.

    Das Londoner Hotel war natürlich überbucht, wir kamen beim YMCA unter. Das Reisebüro erstattete uns den Hotelpreis, da wir uns das Nichteinchecken hatten schriftlich bestätigen lassen.

    Nur in diesem Jahr hatten wir wirklich Glück. Wir waren mit Thomas Cook auf Kreta. Vor 14 Tagen hatten wir den Rückflug. Nichts ging schief, es war richtig toll.
    Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
    Geändert von Opelius (24.09.2019 um 15:26 Uhr)

  8. Avatar von Hillie
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Natürlich ist Reisen immer ein Risiko, selbst wenn man mit dem eigenen Pkw von A nach B fährt. Aber so pauschal möchte ich das nicht dastehen lassen. Es kommt auch immer auf die Qualität des Reiseveranstalters und der Fluggesellschaft an. Überbuchungen hatten wir bei Lufthansa öfter, sind dann aber immer auf Business (einmal sogar auf First Class) upgegradet worden. Wir hatten auch schon oft Wohnmobile im Ausland und wenn es Probleme gab, wurde das bis auf einmal immer großzügig erledigt.
    Einfach mal eine Krone aufsetzen und den anderen Leuten zeigen, wer man ist!

  9. Avatar von ereS
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Natürlich ist Reisen immer ein Risiko, selbst wenn man mit dem eigenen Pkw von A nach B fährt. Aber so pauschal möchte ich das nicht dastehen lassen. Es kommt auch immer auf die Qualität des Reiseveranstalters und der Fluggesellschaft an. Überbuchungen hatten wir bei Lufthansa öfter, sind dann aber immer auf Business (einmal sogar auf First Class) upgegradet worden. Wir hatten auch schon oft Wohnmobile im Ausland und wenn es Probleme gab, wurde das bis auf einmal immer großzügig erledigt.
    und was hat das alles mit "erfahrungen nach insolvenzen" von reiseveranstaltern zu tun ?
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  10. Avatar von TrishaTT
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    AW: Erfahrungen nach Insolvenz von Reiseunternehmen

    Wir waren während der Insolvenz von AirBerlin auf Mallorca und sollten mit Niki zurückfliegen. Niki war eine Tochter von AirBerlin. Ein bisschen mulmig war uns schon zumute, wollten wir doch nicht "stranden" Aber wir hatten Glück, der Flug fand statt*, und zwar ulkigerweise in einer AirBerlin-Maschine. Mir taten die Flugbegleiter Leid, denn sie haben wohl kurze Zeit später ihre Jobs verloren.

    *Wir hatten uns vor dem Rückflug im Internet informiert, dass Niki von der Insolvenz (zumindest zu der Zeit noch) nicht betroffen war. Kurze Zeit später war Niki dann auch insolvent.

    Ich finde es schlimm, dass Thomas Cook nun auch Pleite gegangen ist. Da hängen so viele Jobs dran, nicht nur die von TC, sondern womöglich auch von den Hotels (in Gebieten, die auf Tourismus angewiesen sind) und natürlich auch von den Tochtergesellschaften. Ich frage mich jedes Mal, wie das passieren konnte, die Leute fliegen doch nicht weniger in den Urlaub?
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

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