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    AW: Der Thread übers Zelten

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    @Zinne #157: Huh, wo bekommst man denn einen leichten Dauenschlafsack für deutlich unter 100€? Und wieviel wiegt die Rolle Gaffatape für die beim Billigzelt erforderlichen Unterwegsreparaturen?
    Ebay. Meinen Rab habe ich für 150 Euro als Supersonderangebot neu bei irgendeinem Online-Outdoordiscounter gekauft.

    Und natürlich nimmt frau keine pralle neue Rolle Gaffa mit, sondern die vom Großvater geerbte Restrolle.
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

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    AW: Der Thread übers Zelten

    Danke euch. Ich dachte schon sowas. Ich werde es erstmal sein lassen und in Ruhe weitersuchen. Ein Festivalzelt suche ich nicht, eher eines welches man irgendwo in der Pampa abends schnell aufbaut, schlaeft und am morgen wieder ebenso schnell einpackt. Also wegwehen duerfte da eher keine Rolle spielen, vor allem nicht da ich ja spontan entscheiden kann ein Wochenende wegzugehen/-radeln oder nicht. Aber Sitzhoehe sollte es schon haben.

  3. Inaktiver User

    AW: Der Thread übers Zelten

    Geschichten vom Campen...

    Als Jugendliche bin ich, ähnlich wie Fels, mit Gruppen verreist.
    Wie schliefen zu 6, 8 oder 10 in einer Jurte, welche wir an 3 Stämmen aufhingen. Innen war Heu oder Stroh zum Isolieren. Im Herbst hatten wir ein Feuer im Zelt und einer schon Sache.
    Gekocht haben wir über Feuer im Kessel. Immerhin waren wir meist zwischen 30 und 50 Personen. Waschen, Zähneputzen am Bach, Toilette bedeutete Späten mitnehmen.

    Wir fanden es herrlich. Es war so anders als mit den Eltern in Ferienwohnungen und Hotels. Es war toll.

    ***
    Während des Studiums reisten mein Mann (damals noch mein Freund) und ich mit Interrail, Greyhound oder Mietwagen durch Nordeuropa und die USA.
    Unsere Ausrüstung bestand aus einem Kuppelzelt und dem Trangiakocher. Er trug 17, ich 13 kg... so ging es durch die Welt.

    Auf dem Weg nach Alaska am zelteten wir auf der Fähre. War toll! Dort auch im ersten Schnee. Bisons liefen am Zelt vorbei (wir hatten den Trampelpfad nicht bedacht), das Zelt versank einmal in den Fluten, als ein Fluss oberhalb des Platzes anschwoll. Wir "borgten" uns von den Airlines die Kopfkissen und tauschten diese bei jedem Flug um....
    Als es dann alt war.... nach 10 Jahren haben wir es schweren Herzens weggeschmissen.

    ***
    Mit den Kindern zelteten wir die ersten Jahre mit einem Familienzelt, später kamen die Kinderzelte hinzu. Zeltplätze sind super für Kinder. Andere Kinder, das Ausprobieren der Ablösung und das Feststellen, dass Abwaschen auch kommunikativ sein kann.
    ***
    Dann kauften wir uns einen Zeltanhänger... mit guter Matratze! Für die Eltern! Wir tingelten mit den Kindern durch Schottland, Polen , Skandinavien und Frankreich. War gut... Für alle...

    ***
    Jetzt reisen wir zu zweit... Wir genießen es. Im Gegensatz zum Wohnwagen können wir auch Tiefgaragen und jeden Parkplatz nutzen. Abkuppeln, Hänger in die eine Parkbucht reinschieben und Auto in die andere... Wir hatten noch nie ein Problem.

    Unsere Kinder reisen jetzt, wie wir früher und nutzen Isomatten und Trangiakocher von früher.

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    AW: Der Thread übers Zelten

    Charlotte, wunderschöne Zeltbiografie.



    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Ein Festivalzelt suche ich nicht, eher eines welches man irgendwo in der Pampa abends schnell aufbaut, schlaeft und am morgen wieder ebenso schnell einpackt. Also wegwehen duerfte da eher keine Rolle spielen, vor allem nicht da ich ja spontan entscheiden kann ein Wochenende wegzugehen/-radeln oder nicht. Aber Sitzhoehe sollte es schon haben.
    Carolly, "Festivalzelt" bedeutet nur, dass es ein billiges Zelt und mit Fiberglasgestänge statt mit Alustangen ist.

    Für deine Anforderungen ist so eine "Festivalzelt" genannte Einwand-Kuppel perfekt:
    - einfach und schnell auf-/abbaubar (zwei Zeltstangen werden über Kreuz durch außen aufgenähte Stangentunnel gezogen, fertig. Aber mit Heringen abspannen nicht vergessen. ;-)
    - Leichtgewicht (oft unter 1,5 Kilo)
    - geringes Packmaß (60 cm x 14 cm)
    - extrem preiswert (ab 15 Euro)
    - regendicht, sobald du es eingesprüht hast (Einsprühen ist ein Muss)

    Das Problem mit dem Kondenswasser bei Einwandzelten lässt sich sehr einfach lösen. Man zieht ein elastisches Band (Hosengummi oder so) durch die Öse des Eingangsreißverschlusses. Dann einen Zeltnagel zwei Handbreit vor dem Eingang in die Erde stecken.

    Den Zelthering, wie übrigens alle anderen Zeltnägel auch, im 45-Grad-Winkel vom Zelt weg ragend im Boden versenken.

    Über Nacht den Zelteingang mit dem Elastikband an den Hering hängen. Der Zelteingang wird dadurch zu einer zusätzlichen, unten offenen Belüftungsklappe vom Zelt weggespreizt. Das erzeugt im Zusammenspiel mit der typischen Dachbelüftung dieser kleinen Festivalkuppelzelte ausreichend Durchzug.

    Fazit: Guck dir mal solche Zelte an. Suchwörter: Igluzelt, Monodome, Kuppelzelt, Einwandzelt.

    Doch zeige uns vor dem Kauf lieber ein Produktfoto. Denn es gibt bei gleichem Preis kleine, entscheidende Unterschiede, die No-Gos sind:
    Nicht abgedeckter Reißverschluss.
    Zu dünnes Gestänge.
    Eingangslösungen, bei denen die oben erklärte Zusatzbelüftung nicht machbar ist.
    Ungeeignetes Zeltbodenmaterial.
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

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    AW: Der Thread übers Zelten

    P.S.: Sitzhöhe haben die Kuppeln mit ihren rund 1,05 Metern am höchsten Punkt. Außer du bist eine Sitzriesin.
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

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    AW: Der Thread übers Zelten

    Zitat Zitat von Carolly Beitrag anzeigen
    Ein Festivalzelt suche ich nicht, eher eines welches man irgendwo in der Pampa abends schnell aufbaut, schlaeft und am morgen wieder ebenso schnell einpackt. Also wegwehen duerfte da eher keine Rolle spielen, vor allem nicht da ich ja spontan entscheiden kann ein Wochenende wegzugehen/-radeln oder nicht. Aber Sitzhoehe sollte es schon haben.
    Du lebst derzeit in den Niederlanden, richtig? Dort und in den direkt angrenzenden Ländern wird Wind (und Regenschauer) praktisch immer eine Rolle spielen. Es geht beim Abspannen auch nicht so sehr um "wegwehen". Sondern eher darum, dass ein schlecht gespanntes Zelt Kuhlen bildet, in denen sich Regen und Tau sammelt (und dann auch irgendwann durchsickert). Außerdem sind im Wind schlackernde Zeltwände laut, sie batschen einem ständig an den Körper oder ins Gesicht. Dabei schläft es sich nicht gut ...

    Die Zelte, die ich in #159 nannte haben übrigens alle Sitzhöhe. Am schnellsten im Auf- und Abbau und am komfortablesten in Sachen Kopffreiheit ist von denen sicher das MSR Hubba.

    "Irgendwo in der Pampa" aufbauen klingt nach Wildzelten. Das ist in den Niederlanden, soweit ich weiß, leider nicht erlaubt (outdoornet.de / wildcampen/benelux-laender). [editiert]. So dicht besiedelt wie die Niederlande sind wäre ich auch skeptisch, ob man da unentdeckt bleiben kann. Könnte jedenfalls dauern, bis man einen nicht einsehbaren, nicht abgezäunten und nicht zu feuchten Platz findet. Als ich 2013 mit dem Rad in den Niederlanden/Belgien unterwegs war fand ich es schon immer extrem aufwändig, unterwegs mal einen Ort zum Pinkeln zu finden: Entweder waren überall Leute / Häuser, kein Sichtschutz. Oder Zäune. Oder man hätte sich mitten in einen knöcheltief versumpft-nassen Wiesen-/Buschstreifen reinbegeben müssen.

    Für Wildzelten braucht man, gerade wenn man ein Leichtzelt nutzt, übrigens eine robuste dichte Zeltunterlage und eine Matte, die Bodenunebenheiten gut abfängt. Falls du dich doch mit Campingplätzen anfreunden kannst: Es gibt auch sehr nette, kleine Plätze. Die derzeit beste Unterwegs-App zu CP-Suche ist meines Wissens ‘Archie’ [editiert].
    Geändert von frangipani (13.07.2019 um 17:39 Uhr) Grund: Shops in beiden Links, daher editiert

  7. gesperrt

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    AW: Der Thread übers Zelten

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Auf dem Weg nach Alaska am zelteten wir auf der Fähre. War toll! Dort auch im ersten Schnee. Bisons liefen am Zelt vorbei
    Auf der Fähre?

  8. Moderation

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    AW: Der Thread übers Zelten

    Wildzelten: Wir haben als Teenies auf Bauernhöfen oder beim Förster gefragt, ob es irgendwo eine abgemähte Wiese oder eine Ecke am Waldrand gab, wo haben, wo wir für eine Nacht zelten konnten. Wir hatten aber einen gewissen kulturellen Vorteil, weil wir (also Organisation) bekannt und erkennbar und (als Gruppe) niedlich waren.

    Außerdem hat man in DE gute Chancen, gar nicht erwischt zu werden. Um so mehr mit einer Dackelhütte... In NL könnte ich mir das schwieriger vorstellen.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Der Thread übers Zelten

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Auf der Fähre?
    Die Bisons waren nicht auf der Fähre. Da schrieb ich zu kurz, aber das Zelt haben wir dort aufgebaut: "Tent City".

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    AW: Der Thread übers Zelten

    Zitat Zitat von britwi Beitrag anzeigen
    Am schnellsten im Auf- und Abbau und am komfortablesten in Sachen Kopffreiheit ist von denen sicher das MSR Hubba.
    Habs mir angeguckt. Das ist ein wirklich solides, gutes Zelt.

    Kann das Innenzelt eingehängt bleiben, sodass es sich beim Außenzeltaufbau automatisch mit aufbaut? Bei manchen Zelten geht das. Das ist sehr praktisch.
    Jede Situation hat das Recht auf ihre eigene Antwort.
    (Christoph Peters, "Das Jahr der Katze")

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