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    Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Hallo, dieser Strang ist ein Outtake, die Idee übernehme ich mal von bisher erstellten Strängen, aus dem Thema unpopuläre Meinungen, wo sich anscheinend viele User für verschiedensten Arten wie man reist und wie man dies handhabt interessiert haben. Kennen muss man den Strang dafür nicht, jedoch nahm es dort etwas überhand und die Moderation bat alle Themen zum Reisen in einem eigenen Strang zu diskutieren.

    Genau festgelegt bin ich noch nicht, um was es hier also alles gehen soll.
    Wie reist ihr? Also mit welchem Verkehrsmittel und wieso?
    Wie sieht es mit Gepäck aus? Nur ne kleine Tasche oder 10 Koffer?
    Was muss mit und was kann zu Hause bleiben?
    Welche Annehmlichkeiten wünscht ihr euch und was regt euch auf?
    Usw. Um mal paar Punkte zu nennen.
    Auch die Themen aus dem anderen Strang können hier natürlich weiter diskutiert werden.

  2. Avatar von bunte-Kuh
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Am liebsten reise ich mit vier Rädern unterm Hintern und nicht zu weit weg.

    Die Zeiten, in denen ich kreuz und quer um den Globus fliegen musste, sind vorbei. Und nach der letzten Erfahrung neulich hat auch der Mann, den ich liebe, endlich eingesehen, daß Kreuzfahrten doch nur suboptimal sind.

    Im September reisen wir also wieder in die liebliche Steiermark.

  3. Avatar von Spadina
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Angebote wahrnehmen, Flug unter 30 € sollte möglich sein.

    Ich übernachte in Hostals/Hostels. Manchmal mit 12 Leuten auf dem Zimmer, gemischt. Noch nie ein Problem damit gehabt. Also billigst.

    Frühstück: da gehe ich zum nächsten Supermarkt/Markt, was auch immer. In Hostals kann man auch oft selbst kochen, mit Menschen zusammen aus aller Herren Länder. Macht riesigen Spaß.

    Gegen den Lärm habe ich von Bose Neutralisierer in den Ohren, somit kann schnarchen, wer will in so einem Hostelzimmer.

    Immer mit dabei: ein Reisenackenstützkissen. Alles andere bringt mich um.

    Im Juni fliege ich für 5 Tage nach Italien. Da der Flug bereits um 6 Uhr abgeht, übernachte ich am Airport, das gönne ich mir in solchem Fall dann mal.

    Gepäck: je nach Bestimmung der Airline habe ich da eine Auswahl an Rucksäcken oder Rolltrolleys. Jetzt fliege ich mit RyanAir und darf 10 kg mitnehmen.

    Immer im Handgepäck: eine Packung Einmalhandtücher und Waschlappen. Nützlich in allen Lebenslagen. Bestes Beispiel: Duschen. Danach dient mir so ein Handtuch als Fußunterlage.

    Ich habe immer ein festes Sortiment kleiner Reisetuben im Plastikbeutel.

    Mein Tolino muß immer mit, eine Powerbank, eine kleine Rolle Tüten, die eigentlich für Hundekacki sind, immer nützlich, um Müll zu sammeln oder für fremde Strände, wo ich immer eine Handvoll Sand mitnehme für meine Sammlung.

    Nachdem meine Papiere in England mal hopps gegangen sind, habe ich immer Fotokopien dabei - und zwar in jeder Tasche.
    Mein Himmel bleibt magisch, wie meine Träume, meine Bilder, mein Leben....
    Ich bin die, die ich bin.


  4. Registriert seit
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Wir reisen völlig unterschiedlich: Von der Ferienwohnung auf der Nordseeinsel, oder Rundreisen, vom Kultur-Städtetrip, bis zur Hundeschlitten-Tour in Lappland.

    Was wir meiden wie die Pest sind große Kreuzfahrer , wobei ich 2 x Hurtigruten in den letzten 20 Jahren „beichten“ muß. Das würde ich aber auch jederzeit, und immer wieder, machen.

    Langstreckenflüge meiden wir auch – wobei das Umweltgewissen hier nur zum Teil schlägt: Mehr als 2 Wochen Urlaub am Stück sind nicht d’rin, da sind mir die Langtreckenflüge einfach zu anstrengend. WOBEI: Wenn es irgendwo auf der anderen Seite der Welt etwas gäbe was ich UNBEDINGT noch sehen muß.....es lebe die Inkonsequenz ;-))

    Ich kann auch Flixbus und Hostel mit Dusche auf dem Gang: ABER bei bestimmten Reiseländern geht nix unter 5-Sterne. Draussen mag es total siffig sein, damit kann ich mich arrangieren, aber da wo ich schlafe will ich mich einfach nicht ekeln müssen.

    Cluburlaub (1x Robinson) probiert: Nie wieder!

    Beim Gepäck war ich immer stolz darauf, dass ich so wenig wie möglich mit habe, muß aber feststellen: Es wird mehr. Man wird bequemer und will auf bestimmte Annehmlichkeiten dann doch nicht verzichten. Zu einem Reader kann ich mich immer noch nicht durchringen. Papier ist mir immer noch lieber. Unterwegs werden Bücher getauscht, oder nachgekauft. Und für ganz schlimme Fälle habe ich immer ein paar neue Hörbücher auf dem Handy.

    Auf Rundreisen – mit ständigem Hotelwechsel - ist die Sache mit dem Klamotten waschen (lassen) nicht immer möglich. Und inzwischen muss ich Medikamente (mit Kühlmöglichkeit) mitschleppen..... Aber ich habe immer noch viel weniger Gepäck als mein Mann :-)). Mein Trick: Möglichst viel in schwarz! Wird nicht so schnell schmuddelig, alles läßt sich super kombinieren, und auch mal für „besser“ aufpeppen.

    Was ganz toll wäre: Noch mal meinen Interrail-Trip, den ich mit 18 gemacht habe, mit den jetzigen finanziellen Mitteln *ggggg*.

    Im Handgepäck immer dabei: Ohrstöpsel, Sagrotan-Tücher, Stirnlampe.
    Geändert von Soto (27.05.2019 um 17:10 Uhr)

  5. Avatar von bunte-Kuh
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Auf die Vorzüge von Kopfhörern in Verbindung mit iPhone bin ich erst sehr spät gestoßen, aber seitdem gehören sie ins Reisegepäck wie Zahnpasta und Haarbürste.

    Und wie "Nili", das kleine, weiße Plüsch-Nilpferd, das seit dem letzten Jahrtausend mit mir um die ganze Welt reist... warum auch immer.

  6. Moderation Avatar von Anemone
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Wenns um das Reisen an sich geht und nicht um die bevorzugte Herberge: Ich fahre unheimlich gerne mit dem Auto los. Pause, wann ich mag, und oftmals genieße ich den Weg zum Ziel. Ferne Ziele reizen mich nicht so.
    Zweimal hab ich eine Busreise gemacht, und da der Veranstalter ein ziemliches Niveau hatte, wars von den Leuten her angenehm und von der Reiseleitung fantastisch. Manchmal will ich lieber rausgucken als fahren. Aber dauernd nicht. Mein Auto ist mir wichtig.
    Zug hab ich vor ein paar Jahren zum letzten Mal genutzt und fand es unpraktisch. OK, ich hab den Koffer als altes Weib mit Schmackes in die Ablage bekommen, aber einmal hatte ich auch keine Probleme, einen vermutlich starken Mann gegenüber zu bitten, was sehr simpel ging und freundlich. Mich störten die lauten Telefonate vor allem.
    Fliegen geht manchmal gut, wenn das Ziel doch weiter ist, bei uns warens letztens halt die vielen Kilometer nach Tromsö, soweit mit dem Auto möchte ich dann doch nicht.
    Obwohl mir immer noch im Kopf rumgeistert, mich mal ganz allein mit Auto auf den Weg in den Norden zu machen, und das würde ich mir sicherlich zutrauen.
    Und führe mich nicht in Versuchung -
    ich finde den Weg allein (Mae West)


    Wir glauben Erfahrungen zu machen,
    aber die Erfahrungen machen uns. (Eugène Ionesco)
    ------------------------------------

    Moderation 60+, Kochen für Feinschmecker, BRIGITTE-Diät,
    Essen - Genuss oder Frust? Rücken

  7. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    ich bin was meine Reisen angeht nicht festgelegt bzw. mache die Art zu Reisen von Ziel und Zweck abhängig.

    Im Skiurlaub darf es gerne mal das Luxushotel sein - weil ich da doch viel Zeit indoor verbringe und gerne wellnesse.
    Im Sommerurlaub darf es auch eine privitive Unterkunft sein, weil ich da mehr Zeit draußen und unterwegs verbringe, wobei auch eine große etwas luxeriöse Ferienwohnung oder ein Haus sein können oder demnächst vielleicht mal ein Wohnmobil.
    Für Städtereisen bei längeren Aufenthalten eine kleine Ferienwohnung, weil es mir das Gefühl gibt, mich dort wie ein Einheimischer zu bewegen und weil ich aus dem verlockenden Angebot selbst einkaufen und kochen kann oder wieder eine eher primitive Unterkunft, weil ich dort eh nur schlafe.

    Als Verkehrsmittel alles vom Fahrrad, Auto, Bahn und Flugzeug.
    Nur Busse meide ich seid ich die olfaktorische Erfahrung eines Flixbusses über Nacht gemacht habe.
    Wenn Bahn, dann gerne mit Gepäckservice und im Auto neige ich eher dazu meinen halben Hausstand mitzunehme im Flieger oder der Bahn kann ich mich aber auch gut auf kleines Handgepäck beschränken und bei Radtouren staune ich, mit wie wenig ich auskommen kann, wenn ich es täglich bewegen muss. ;-))
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  8. Avatar von Kleinfeld
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Wir reisen meist mit dem Auto, ich würde gerne öfters fliegen, habe aber ziemlich Flugangst.
    Bus komt nie mehr in Frage, seit ich mit meiner Enkeltochter eine Busreise zu einem Musical gemacht habe.
    Alle Stunde Pause, fast ausschließlich alte Leute, die noch nie was von Pünktlichkeit gehört hatten.
    Aber der Bus kann ja warten.

    Ansonsten brauche ich nicht viel Luxus im Urlaub, ich lege nur Wert auf Sauberkeit.
    Klar wäre ich gerne die, die vor dem Frühstück Yoga macht oder joggt.
    Ich bin aber die, die halb bewußtlos Kaffee macht und atmet.

  9. Avatar von chincat
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Wir fahren mit dem Cabrio und großem Hund im (Reise-)Gepäck und sonstigem Kram, den man so braucht, an die Ostsee. Die Ladekapazität eines Cabrios ist begrenzt, es werden nur leichte knautschbare Taschen verwendet. Früher ging es meistens in den Süden, bis z.T. nach Dubrovnik, manchmal auch zum Segeln.
    Da ich die Hitze einfach nicht mehr vertrage und der Möpp auf jeden Fall mit soll, fahren wir nun in kühlere Gefilde. Und immer in eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus, mit eingezäuntem Grundstück.
    Ich mag überhaupt keine Hotels, soviel Sterne könnte das nicht haben, dass ich mich da länger als 1-2 Tage aufhalten wollte. Hotels u.ä. gibt es bei uns nur auf der Durchreise, das ist aber jetzt nicht mehr nötig.
    Achja, übernächstes Wochenende geht’s los.

  10. Avatar von Hillie
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    AW: Outtake: Reisegepflogenheiten (Unpopuläre Meinungen)

    Wir reisen ganz unterschiedlich.
    Einmal alleine mit Wohnwagen in Europa.
    Länder, die nur mit dem Flieger erreichbar sind und die wir uns alleine zutrauen: Flieger und dann vor Ort ein Wohnmobil (USA, Kanada, Australien, Neuseeland, Südafrika).
    Länder, in die wir nicht alleine reisen können oder wollen: mit einem guten Reiseveranstalter, mit guten Hotels, kleinen Gruppen und fähigen Reiseleitern (China, Syrien, Jordanien, Äthiopien, Oman, ...).
    Länder, zu denen man nur mit dem Schiff kommt: Expeditionsschiffe mit kleiner Personenzahl (in die Antarktis, Grönland, Spitzbergen).
    Gepäck haben wir immer jeder einen Koffer (maximal 23 kg) dabei, einen kleinen Trolley als Handgepäck (Inhalt: Toilettentaschen, je 2x Unterwäsche, Badeschlappen als Hausschuhe im Hotel, Laptop, Ladekabel), Herr Hillie seine Fototasche mit seinen Papieren und ich meine Umhängtasche mit meinen Papieren und den Reiseunterlagen. Im Koffer ist dann auch immer der Tagesrucksack.
    Das hat sich bewährt und inzwischen haben wir auch spezielle Reisekleidung, die schnell mal im Hotel oder auf dem Campingplatz durchgewaschen ist.
    Niemand ist mit einem Etikett um den Hals auf die Welt gekommen, auf dem steht "Mensch erster Qualität" oder "Mensch zweiter Qualität". Die Etiketten haben wir Menschen erfunden.
    Anita Lasker-Wallfisch (geb. 1925), eine der letzten bekannten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz



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