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Thema: Hausboot?

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    AW: Hausboot?

    Liebe Stefanie,

    danke für deine positiven Zeilen. Sie machen mir auf jeden Fall Mut einen Hausbooturlaub mit Kindern zu wagen. Komisch, dass ich nicht schon viel früher auf die Idee gekommen bin, denn Schiffe und Wasser mag ich sehr gerne.

    Ob gleich in diesem Sommer oder nächstes Jahr, da wären die Kinder dann im Vorschulalter, wird sich zeigen.

    Toll, dass eure Kinder bis heute Hausbooturlaube machen. Dann haben die Reisen seit der Kindheit ja absolut positiven Eindruck hinterlassen.

    Was ich noch nicht so ganz einschätzen kann sind die Gesamtkosten für so einen Urlaub. Ich habe gesehen, dass Boote, je nach Anbieter und Ort so etwa 1000 Euro/Woche kosten. Hinzu kommen Sprit, Hafengebühren etc. Kannst du hier einen groben Richtwert nennen?


  2. Inaktiver User

    AW: Hausboot?

    Freunde haben das zweimal gemacht und waren zweimal hochbegeistert (u.a. Canal du Midi).

    Man muß sich klar sein - keine günstige Urlaubsform. Ein Bootsführerschein ist keine Pflicht, hilft aber, wenn man schon ein wenig Bootserfahrung hat. Es lernt sich aber auch.

    Wichtig: Nie das Boot "voll belegen" - wenn man das Boot (auch um Kosten zu sparen) bis zur Grenze der möglichen Nutzer füllt, kann man sich sehr schnell unfaßbar auf die Nerven gehen. Vor allem, wenn das Wetter nicht ausschließlich gut ist, sondern auch Zeit unter Deck verbracht werden muß.

    Niemals die "umwandelbare Sitzgarnitur" im Wohnraum für einen Schläfer nutzen (wenn es sowas gibt). Der kann nicht ins Bett, wenn die anderen vielleicht noch Karten spielen usw. Der muß als erstes raus, wenn es Frühstück geben soll..... Der wird jedes Mal gestört, wenn jemand durchs Boot geht (nur schnell ein Wasser aus der Küche holen...). Das ist kein vollwertiger Schlafplatz.

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    AW: Hausboot?

    Ich kann Antje3s Worten nur beipflichten. Lieber das Boot eine Nummer zu groß als zu klein, sonst geht man sich bei Schlechtwetter auf die Nerven. Letztlich ist ein Hausboot nichts anderes als ein Camper, nur eben auf dem Wasser.

    Die Schiffspreise bekommt man online heraus, die Treibstoffkosten werden unterschiedlich gehandhabt. Überwiegend wird nach Bedarf abgerechnet, wobei eine Tankfüllung meist für 14 Tage reicht. Auf den Vermieterseiten wird mit 190 Euro pro Woche kalkuliert, ob das hinkommt oder schöngerechnet ist kann ich nicht sagen. Ich kann mich jedoch erinnern, dass schnelleres Fahren deutlich zu Buche schlägt ähnlich wie beim PKW.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

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    AW: Hausboot?

    Danke für eure Infos. Zwecks zu voll belegen: Zwei Erwachsene und zwei Kinder sind sicher ausreichend. Zusätzlich noch Freunde mitnehmen, würden wir nicht. Wir sind sowieso nicht die Gruppenreisefans. Früher war ich am liebsten ganz alleine unterwegs, dann mit Partner, und jetzt eben zu viert. Aber das reicht auch. 😊

  5. Inaktiver User

    AW: Hausboot?

    Meinst Du Poller oder Polder?
    Bei beiden erschließt sich mir nicht unmittelbar, inwiefern sie eine Gefahr für Kinder sein sollten.

  6. Inaktiver User

    AW: Hausboot?

    Ich habe diesen Sommer eine Hausbootfahrt in Schottland gemacht. Obwohl wunderschönes Wetter war haben mir die 5 Tage mehr als gereicht. Am letzten Tag haben wir nur mehr das Boot abgegeben. Im Grunde sitzt man den ganzen Tag mit der Schwimmweste bekleidet am Boot herum, es gibt ja weder auf Deck noch unter Deck viel Bewegungsaum. Ich habe das Schauen durchaus genossen. Für kleine Kinder aber, die an den Schleusen noch nicht helfen können und auch nicht dürfen, stell ich mir das entsetzlich fad und für die Eltern stressig vor. An den Schleusen werden stets zwei gebraucht. Wie aber willst du mithelfen, mit zwei Kleinkindern um dich herum? In Schottland mussten wir bis auf den Skipper oft auch alle aussteigen und das Schiff ziehen! Da muss man dann zum Helfen noch ständig die Kleinen beaufsichtigen!
    Auch das Fahren will durchaus gelernt sein! Geradeaus bin ich Ungeübte gut zurecht gekommen, aber abends in den sehr engen Anlegestellen "einparken" , das sollte man schon ausreichend können. Auch ist es in den Schleusen oft sehr eng, da hat der Skipper ordentlich zu tun, dass die Boote nicht aneinander knallen, denn Schäden sind natürlich zu bezahlen.
    In all den Tagen habe ich selten Kinder auf den Booten gesehen und wenn, waren sie mindestens um die 10 Jahre alt und mussten ordentlich mithelfen!

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    AW: Hausboot?

    Der Beitrag von stefanie63 - Hut ab
    Wir waren bisher zweimal zu Zweit unterwegs (Frankreich Canal du midi u. Soaonne) und es waren die besten Urlaube.
    Aber mit Kindern? Ich fand das ganze nicht ungefährlich und bin jetzt nicht der Hosenscheisser-Typ.
    Zudem wollen Kinder raus, sich bewegen, auch mal für sich sein...wenn die älter sind und mithelfen können ( ich würde mir meine Strecken sehr wohl nach der Anzahl der Schleusen aussuchen) dann mag das noch funktionieren. Ansonsten?
    Hilft wohl nur ausprobieren...

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    AW: Hausboot?

    Danke für eure kritischen Einschätzungen.

    Tja, da hilft wohl wirklich nur ausprobieren. Und dann wissen wir, ob diese Urlaubsform etwas für uns und unsere Kinder ist.

    Ihr habt geschrieben, dass man den ganzen Tag nur auf dem Boot sitzt. Ist das so? Ich dachte man schippert ein bisschen rum und hält dann irgendwo, geht von Bord, unternimmt etwas und fährt dann eventuell nochmal weiter zum nächsten Ort/Hafen.

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    AW: Hausboot?

    Zitat Zitat von Sonnenblume2019 Beitrag anzeigen
    Ihr habt geschrieben, dass man den ganzen Tag nur auf dem Boot sitzt. Ist das so? Ich dachte man schippert ein bisschen rum und hält dann irgendwo, geht von Bord, unternimmt etwas und fährt dann eventuell nochmal weiter zum nächsten Ort/Hafen.
    Das kannst du halten wie du willst, die Tourplanung liegt schließlich ganz in deinem Ermessen und ist abhängig vom Revier und dessen Möglichkeiten.

    Aber Hausboote sind keine Schnellboote, wenn du in einer Woche etwas mehr sehen willst als nur die nächsten Liegeplätze, gibt es Strecken und Abschnitte, die man einfach hinter sich bringen muss um ein bestimmtes Etappenziel zu erreichen. Speziell mit nur einer Woche Mietdauer und einem weiter entfernten finalen Ziel, muss man schon mal mit längeren Fahrzeiten rechnen. Immerhin muss man den Heimweg auch einkalkulieren.
    "Es ist oft produktiver, einen Tag lang über sein Geld nachzudenken, als einen Monat für Geld zu arbeiten.”
    (John D. Rockefeller)

  10. Moderation

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    AW: Hausboot?

    Ich denke auch du unterschätzt die Strecken oder überschätzt die Geschwindigkeit.
    Ein Hausboot tuckert eher als dass es fährt, sprich im Durchschnitt 10 km pro Stunde - ohne Schleusen- oder andere Wartezeiten.

    Und ich halte deine Kinder auch für zu jung.
    Können Sie schwimmen? Wie ist ihr Verhältnis zu Booten und Wasser?

    Ich würde mich dem Thema eher erst nähern, wenn es Schulkinder sind, die entsprechend lesen können und eben auch mit anfassen. Wenn du ständig nur auf die Kinder aufpassen oder sie unter Deck "sperren" musst, dann macht das auf beiden Seiten wenig Spaß.


    Habt ihr Wasser (also See oder Fluss) bei euch in der Nähe?
    Vielleicht macht ihr erst mal einen Tagesausflug auf einem Boot?
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    .... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/


    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

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