... uuund sooo schlecht finde ich dann Zimmerservice wirklich nicht, ist für mich der ultimative Luxus, wenn ich noch einen Film sehen will.
Klar, die Hotels sind teurer, aber oftmals gibt es manchmal gute Angebote.
Alternativ: Gerade ländliche Gegenden haben wunderbare Badeseen, wo man mit dem Radl gut hinkommt. Und da ist es wirklich egal, ob du alleine oder mit der Familie da bist.
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08.10.2018, 18:37Inaktiver User
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
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08.10.2018, 18:54Inaktiver User
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
Ich bin in den letzten Jahren ab und an alleine verreist, da mein Mann immense Flugangst hat.
Ich habe nicht das Gefühl, jemals komisch angeschaut worden zu sein.
Ich bin bis ca. 19:00 Uhr am Strand (Ferienreise) oder im Wellnessbereich (Kurztrip), mache mich dann gemütlich fertig und höre nebenher ein Hörbuch, dann suche ich mir ein nettes Restaurant oder einen Tisch in der hauseigenen Restauration und genieße mein Abendessen.
Meist habe ich das Smartphone dabei und lese.
Ich brauche weder Anschluss noch möchte ich ihn, daher entspanne ich problemlos ohne Gesellschaft mit einem Buch/Hörbuch und Rätselheft - gerne auch bei vorhandener Sitzgelegenheit im Zimmer bzw. auf dem Balkon.
Als Frühaufsteher liege ich aber auch um 22:00 Uhr spätestens im Bett.
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08.10.2018, 20:04
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
ich verstehe das Problem jetzt auch nicht...
Manchmal könnte man glauben, ihr lebt in Saudi-Arabien
Ich mach auf Reisen auch nicht groß anderes als daheim:
je nach Lust und Laune
- lesen
- fernsehen (mach ich super gerne im Ausland. Ich kann gut englisch und französisch und das ist immer was, was ich echt mag)
- spazieren gehen
- Kino
- Theater
- Ballett
- Massage
- essen gehen oder in der Wohnung essen, vorher schön einkaufen (Anm. ich lebe auf Reisen eigentlich immer in FeWos, wenn Hotel, dann esse ich aber in einem anderen Restaurant)
- nix machen - ich sitz' gern da und schau
Echt, ich checke es nicht. Okay, essen im Restaurant - ist reine Gewohnheitssache! Was zum lesen mitnehmen z. B. Reiseführer.
Jemand hat geschrieben, dass man zu zweit ja lange beim Abendessen hockt und dann an der Bar versumpft.
Das ist was, was ich auch beim Paarlauf total hasse. Dieses gehocke und gesaufe - ich weiß Frauen sagen "lecker Cocktail schlürfen"
Ich schlafe auch um 22.00 - ich bin Morgenmensch. Ich stehe sehr gerne früh auf. Liebe ich. Ich hasse das, wenn es morgens ewig "nicht losgeht". Einmal war ich in einem Hotel, da gab es erst ab 8 Frühstück. Horror. Ich wäre beinahe verhungert.
und dann immer die Katzentisch-Stories, echt jetzt, wieso bitte lasst ihr euch das denn gefallen. Ich sitz' doch nicht an einem Tisch, den ich nicht mag. Wieso geht ihr nicht woanders hin?
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08.10.2018, 21:24
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08.10.2018, 21:32
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
Das mit dem Katzentisch ist mir auch noch in keinem Restaurant passiert.
Ich achte allerdings ein bisschen darauf, dass ich nicht unbedingt alleine einen besonders großen Tisch nehme, sondern eben einen 2er-Tisch.Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.
.... und das demnächst auf www.befriendsonline.net/
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08.10.2018, 21:46Inaktiver User
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
Ich war viele Jahre im Außendienst, zeitweise fast Deutschlandweit. Daher auch viele Hotelübernachtungen, ich war meistens wochenweise weg von meinem Wohnort. Zu über 90% immer alleine.
Anfangs erschien es mir schwierig, alleine in ein Cafe zu gehen und da zu sitzen. Ich fühlte mich unwohl. Das gab sich aber recht schnell, da ich morgens schon im Hotelrestaurant zum Frühstück eine gute Übung hatte, als allein reisende junge Frau einen Tisch auszusuchen, sich am Buffet zu bedienen, unter meistens auch noch hauptsächlich männlichen Reisenden oder Familien.
Das war für mich wirklich mit der Zeit eine Frage der Gewohnheit. Ich habe mir immer für die Abende im Hotelzimmer etwas zu lesen mitgenommen, Bücher, Tageszeitungen, oder habe in die Flimmerkiste geguckt, oftmals habe ich abends noch eine Runde durch die Stadt gedreht und mich zunehmend getraut, abends alleine essen zu gehen und die vermeintlichen (!) Blicke auszuhalten.
Ich bin zwar nun nicht mehr allein reisend, aber bis heute gehe ich auch mal ganz gerne unbegleitet in ein Cafe, um mal für mich zu sein und in Ruhe zu gucken oder auch beguckt zu werden. Meistens denken sich die Leute ohnehin nichts, die sind oftmals viel zu sehr mit sich und ihren Gedanken beschäftigt. Ich bin auch gerne mal für mich, mit meinen Vorlieben und meinem Zeitempfinden.
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08.10.2018, 21:46
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
Noch eine öfters mal Solo-Radreisende hier, gerade von einer dreiwöchigen Tour zurück: Tagsüber esse ich meist nur belegte Brötchen, ne fixe Pommes o.ä., und kehre auch gerne zu einer Kaffee & Kuchen-Pause ein. Abends ist entsprechend meine Hauptmahlzeit. Also Restaurant. Aber sowas von. Mit Riesen-Kohldampf. Meiner Erfahrung nach gibt es da kein Problem. Ich klemme mir meist meine Karte & den Reiseführer unter den Arm. Nicht nur zum dran Festhalten, sondern weil ich bei der Gelegenheit tatsächlich den nächsten Tag ein wenig vorbereite. Damit ist die Wartezeit zwischen Bestellung und Essensanlieferung schonmal gut gefüllt. Sobald das Essen dann vor mir steht bin ich ohnedies voll und ganz mit genußvollstem Futtern beschäftigt
Als Dampferin sitze ich oft auch nach dem Essen nochmal länger mit einem Getränk draußen (oder bei den Rauchern an der Bar, soweit vorhanden). Wenn sich bei der Gelegenheit noch ein netter Schnack mit anderen Gästen oder Angestellten ergibt: Gerne. Wenn nicht bin ich halt mit Karte, Führer, Wettervorhersage, Route im Navi vorplanen, Quartiersuche für die nächsten Tage, Nachrichten oder Mails auf dem Handy beschäftigt.
Manchmal werde ich tatsächlich auch gezielt von anderen Gästen beobachtet / angesprochen. Man ist ja dann doch an den wegen der Abendkühle mitgenommenen Radhandschuhen auf'm Tisch, am Bikeline-Führer oder ähnlichem als Radreisende erkennbar. Übrigens je älter ich werde, scheint mir, desto öfter. Allerdings keineswegs irgendwie unangenehm oder bemitleidend. Ganz im Gegenteil: Es gibt offenbar ziemlich viele Menschen, die es im positiven Sinn ausgesprochen faszinierend finden, dass da 'ne mittelalte Frau alleine mit dem Rad unterwegs ist. Und dann auch noch so richtig mit Gepäck am Rad! Und dann auch noch einfach nur mit einem normalen Rad, keinem E-Bike! Und dann auch noch sooooooo eine lange Strecke! Und ob ich denn auch mal ne Panne hatte, und was ich denn dann mache (öhm: Bordwerkzeug vorkramen, reparieren
... ;) !
Ich muß mir da teilweise echt schon das Grinsen verkneifen, denn meine Touren sind wirklich sehr moderat mit vieeel Zeit für Seele-baumeln-lassen, Kultur und Besichtigungen, da ist als Tagesetappen alles zwischen popeligsten 30 und (eher selten) 70 km drin. Gibt genug andere, die reißen sowas in wenigen Stunden runter. Ich gehe es da wirklich sehr entspannt an. Für Nicht- oder Nur-mal-im-Sommer-zur-Eisdiele-Radler bzw. für immer-nur-in-Gruppe-Monate-vorher-gebucht-und-organisiert-geführte-Reisende sind das aber scheinbar kaum vorstellbare Strecken und Leistungen
Irgendwie treffe ich auch fast nur nette Menschen. Manchmal fast zuviele, da willste nur mal kurz Päuschen auf einer Bank machen oder ne Windmühle ankucken oder eigentlich früh in's Bett, und schon ist wieder ne Stunde verschnackt. Ist aber halt auch immer wieder klasse: Da bekommt man halt eben mal eine Privatführung vom Ü70jährigen Mühlenvereinsmenschen inklusive der Ecken der Windmühle, wo die normalen Touristen nicht hinkommen. Oder Infos über unterzugehen drohende, weil nicht mehr marktgängige Apfelsorten. Oder über aktuelle Diskussionen im ostfriesischen Tourismus-Marketing. Oder eine in-depth-Diskussion mit einem Angestellten eines großen KFZ-Herstellers über Dieselkrise, Verkehrspolitik sowie die Vor- und Nachteile von E-Bikes gegenüber herkömmlichen Rädern. Das sind Gespräche über Themen und mit Menschen, denen ich in meinem normalen Alltag eher selten begegne. Gerade das ist aber auch ein Aspekt, den ich am Alleinereisen sehr schätze: Ich bin offener gegenüber anderen Menschen. Und andere Menschen sind mir gegenüber offener. Wenn man mit Partner oder Freunden unterwegs ist, dann kocht man viel mehr im eigenen / gemeinsamen / mitgebrachten Saft.
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08.10.2018, 21:49
AW: Wie gestaltet ihr als Alleinreisende die Abende?
Das abends alleine Essengehen finde ich auch total übel, das Einzige, was mich wirklich am Alleinreisen sehr nervt! Es geht mir ja dabei nicht beim Essengehen darum, hauptsächlich "Nahrung aufzunehmen", sondern um das Essengehen insgesamt inkl. entsprechendem Ambiente. Man tauscht sich aus, natürlich auch über das Essen, wie toll es ist etc., unterhält sich aber über den Tag und sonstige Dinge, freut sich eben zusammen, mit einem Glas Wein etc. und genießt einfach das Essen in Gemeinschaft.
Ich war kürzlich im Robinson Club und war froh, dass ich abends dieses alleine Essengehen dort nicht hatte, einfach was ganz anderes. Ich kann und will das auch oft - sogar sehr gerne - alleine den Tag verbringen. Aber das Essen alleine finde ich ätzend. Abends im Robinson hatten wir natürlich nach dem gemeinsamen Essen auch noch die Möglichkeit zudem, zusammen den Abend zu verbringen an der Bar etc. Es war wirklich sehr schön, diese Möglichkeit gehabt zu haben, auch wenn man die nicht tagtäglich in Anspruch nehmen muss und will.
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08.10.2018, 21:58Inaktiver User
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08.10.2018, 22:32


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