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  1. Inaktiver User

    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Was meinst Du mit "Buchstaben-Laut-Kombinationen" ? Das was ich über Ivrit schrieb ?

    Wie gesagt: Worte, die man kennt, kann man lesen, ggf. auch welche, wo nur ein Vokal vorkommt (und fehlt), den man noch erraten kann. Die man nicht kennt, nicht.

    Insofern muß man das genauso auswendig lernen, wie japanische Schriftzeichen.

    Es gibt zwar in manchen Lehrbüchern so Punkte und Häkchen, die auf den richtigen Vokal hindeuten. Aber eben nur da, und in Kinderbüchern.

    In der normalen Schriftsprache nicht. Deshalb fängt man auch besser gar nicht erst damit an, dass verwirrt nur.

    Im Arabischen gibt es wohl diese Vokalzeichen, deshalb soll das wohl einfacher sein.

    Aber klar, die Buchstaben sind erst mal einfach, die lernt man in ein paar Tagen. Deshalb werben manche Sprachschulen in Tel Aviv auch mit "Ivrit lernen in 5 Tagen".
    Geändert von Inaktiver User (24.02.2016 um 17:23 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Klar, jede Sprache hat ihre besonderen Tücken, Schwierigkeiten und Besonderheiten.
    Eine schöne Herausforderung sind auch Sprachen, bei denen die Betonung ein Bedeutungsträger ist. Auch da braucht man länger, bis man einen Text so vorlesen kann, dass er auch für andere verständlich wird.

    Für den Urlaub reichen mir aber mündliche Kenntnisse auf dem A1 (-2)-Level für einfachste Situationen und die Fähigkeit, Wörter im Wörterbuch nachzuschlagen. Für letzteres braucht man die (Schreib-)Schrift und Grundkenntnisse der Grammatik. Wenn mich ein Land und eine Kultur stärker und längerfristiger interessiert, dann mache ich auch mal weiter mit der Sprache.

  3. Inaktiver User

    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Nja, ich erwarte eigentlich nicht unbedingt, dass ich immer mit Englisch weiterkomme.

    SOLLTE in Hotels so sein, isset aber nicht - und man muss auch verstehen, dass gerade im Hotels oft ganz mies bezahlt wird.

    Wenn mir mit Händen und Füßen geholfen wird, ist das auch ok.

    Andererseits finde ich es auch wiederum interessant, wie wenig hierzlande eine Zusatzquali auf Muttersprachniveau Wert ist -
    eine ehemalige Studienkollegin musste mit fließendem Mandarin und Englisch echt kämpfen, einen Job zu bekommen - und sie hat sich wirklich bei passenden Unternehmen beworben.

  4. Inaktiver User

    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Naja ... einerseits überschätzen sehr viele Deutsche ihre Englischkenntnisse, andererseits gibt es aber doch ziemlich viele, die Englisch tatsächlich fließend können. Und selbst Mandarin ist nicht mehr so exotisch wie noch vor 15 Jahren. Da muss es halt an anderen Stellen auch sehr gut passen.

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    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Ich finde es klasse, wenn man andere Sprachen sprechen kann und sich vor und während des Urlaubs wenigstens ein paar wichtige Sätze/Worte zu eigen macht.
    Meine Tücke ist nur: ich bin irgendwie völlig unbegabt was fremde Sprachen angeht; selbst wenn ich sie freiwillig gerne lernen möchte, tu ich mich sehr schwer damit. Bei manchen Sprachen scheitere ich schon beim Verstehen, weil ich bestimmte Laut-Nuancen schlichtweg nicht auseinander halten kann und dann vieles für mich einfach ähnlich/gleich klingt, obwohl es ganz unterschiedliche Bedeutung hat. Bei anderen Sprachen scheitere ich daran, dass sich mir die Zunge irgendwie verknotet und ich auch mit viel üben die gewollten Laute einfach nicht so heraus bekomme, wie sie klingen sollten. Meistens gibt es dann eine Kombination von beiderlei Tücken, so dass ich früher oder später ziemlich frustriert bin, weil das mit der fremden Sprache nicht so wirklich klappen will.
    Kein Problem bereitet es mir hingegen fremde Schriften schreiben zu lernen - schön malen, komplizierte Strichmuster zeichnen, das kann ich und wenn ich es übe, dann kann ich das sogar sehr gut.

    Zu Schulzeiten habe ich mich vergeblich durch viele Jahre Französisch gequält; geblieben sind ein paar wenige Brocken, die mich vermutlich eher nicht durch den Urlaub tragen würden. Mit wilden Gesten kann ich mich da sicher besser verständlich machen.
    Mit meinem Schulenglisch komme ich immerhin so weit, dass ich mich verständlich machen kann. Der passive Wortschatz beim Lesen ist mit den Jahren gewachsen, weil ich auch öfter mal Fachliteratur in der fremden Sprache lesen möchte. Aber von fließend sprechen/verstehen kann keine Rede sein.
    Vertrauter fand ich immer das Schwedische, da muss ich mir die Zunge nicht so verknoten und ich bekomme die Laute beim Sprechen doch recht passend heraus. Leider ist das Schwedisch lernen nach dem 2. Semester stecken geblieben, weil es aus verschiedenen Gründen dann nicht mehr passte weiter zu lernen. Freunde sprechen viel Norwegisch, er kann das fließend, sie lernt es gerade... ich schnappe da immer mal ein paar Vokabeln auf; sie fallen mir ähnlich leicht wie beim Schwedisch lernen.
    Dummerweise urlaubte ich die vergangenen Jahre aber nie in Skandinavien, ich reise gerade mit Vorliebe in die Schweiz. Die Schweizer können ein sehr eigenwilliges Deutsch sprechen und manches Gekrächze macht mehr als einen Knoten in die Zunge. Bisher verstehen wir uns immer irgendwie. Urig wird es dann in den Gegenden wo Rätoromanisch gesprochen wird, ich verstehe die nicht, die verstehen mich nicht, aber wir sind uns freundlich wohlgesonnen.
    Italienisch klingt zumindest schön in meinen Ohren und während meiner kurzen Urlaube dort, wurden immerhin ein paar Worte gelernt zu sprechen und auch zu verstehen. Da finde ich allerdings das Temperament der Menschen schwierig - die quasseln immer so hektisch und sooo schnell; dann wird es für mich wieder noch schwerer etwas zu verstehen.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und dann hab ich für ein paar Monate Indien ein paar Brocken Hindi gelernt. Nach zwei, drei Wochen konnte ich dann auch so Standards radebrechen (Familienstand, Herkunft, Weg zum Hotel/Museum/Tempel, Essen bestellen, Waschpulver und Zugticket kaufen). Lesen bzw. am Schriftbild erkennen kann ich ein paar Sachen (Bahnhof, Geldautomat, Tempel). Meinen Namen, Anschrift, Beruf kann ich schreiben bzw. malen.
    Meine Indienreise war ein sprachliches und schriftliches Abenteuer. Ich war froh, die meiste Zeit meinen sehr sprachgewandten Reisebegleiter an der Seite zu haben. Wir sind 6 Wochen durch den Süden gereist und ich habe irgendwann aufgehört zu zählen, wieviele unterschiedliche Sprachen und Schriften ich hörte/sah. Wenn ich mir gerade gemerkt hatte, was Damentoilette heißt und mit welchen Schriftzeichen es geschrieben wird, fand ich mich ein paar Orte weiter prompt vor völlig unbekannten "Hyroglyphen" wieder, weil Sprachraum und manchmal auch das Schriftsystem gewechselt hatte. Also besser aufmerksam beobachten, wer hinter welchem Eingang verschwindet!

    Solche banalen Wort wie guten Tag, Auf Wiedersehen, Danke/Bitte kann ich durchaus in unterschiedlichen Sprachen, aber zum Reisegrundwortschatz würde ich dann eher zählen, dass ich nicht nur fragen kann: wo geht es lang oder was etwas kostet, sondern dass ich dann auch die mögliche Antwort verstehe.
    LG WhiteTara

  6. gesperrt

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    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Zitat Zitat von Hillie Beitrag anzeigen
    Ich habe gute Erfahrungen mit den "Kauderwelsch-Büchern" von Reise Know How gemacht, die ich mir immer für die jeweilige Landessprache kaufe. Mir macht es Spaß, neue Sprachen zumindest im Ansatz zu lernen und dann auch im fremden Land zu üben. Prinzipiell verstehe ich allerdings mehr, als ich dann spreche. Sicher kommt man mittlerweilen gut mit Englisch durch die Welt, aber eine neue Sprache ist für mich immer eine neue Herausforderung.
    geht mir genauso

  7. Inaktiver User

    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Naja ... einerseits überschätzen sehr viele Deutsche ihre Englischkenntnisse, andererseits gibt es aber doch ziemlich viele, die Englisch tatsächlich fließend können. Und selbst Mandarin ist nicht mehr so exotisch wie noch vor 15 Jahren. Da muss es halt an anderen Stellen auch sehr gut passen.
    Eben - wo braucht man Mandarin denn tatsächlich ? Selbst mit chinesischen Geschäftspartnern wird doch i.d.R. auf Englisch verhandelt.

    Eine Freundin von mir kann, neben Deutsch, 5 Sprachen gut/fliessend. Das hat ihr auch nie groß genutzt, trotz Marketingbereich.

  8. gesperrt

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    AW: Sprachgrundlagen lernen als Reisevorbereitung

    Wenn jemand nur verschiedene Sprachen sprechen kann, kann er doch sonst nichts. Wofür sollte er also nützlich sein, außer fürs Übersetzen?

    Ich mag es auch, bei einer Reise die Landessprache zu kennen. Je mehr desto besser. Eigentlich finde ich sogar, dass Italienisch oft leichter zu verstehen ist als Spanisch in Spanien. Die Spanier sprechen weniger deutlich als die Italiener. In der Karibik ist das Spanische für mich besser verständlich. Dort nuscheln sie nicht so sehr. Obwohl mein Italienisch schlechter als mein Spanisch ist, verstehe ich die gesprochene Sprache normalerweise fast gleich gut. Beim Sprechen sieht das ganz anders aus.

    Ich finde, das alles wird aber sehr kompliziert, wenn eine andere Schrift verwendet wird. Griechisch ist da wohl noch der leichteste Fall, trotzdem kam ich mir dort ein wenig hilflos vor, da ich Wörter erst umständlich entziffern musste. Außerdem konnte ich wirklich nur ein paar Wörter zur Begrüßung, die ich aus dem Sprachführer gelernt habe.

    Japanisch habe ich mal ziemlich erfolglos versucht zu lernen. So besonders sprachbegabt bin ich nicht. Aber mit europäischen Sprachen geht es einigermaßen. Englisch geht recht flüssig, Französisch, Spanisch und Niederländisch mittelmäßig, Italienisch hakelt sehr. Damit ist die Auswahl an Reiseländern nicht so schlecht. Deshalb denke ich, weitere müssen nicht dazu kommen. Besser wäre es, das Vorhandene zu vertiefen und dem Japanischen vielleicht doch noch mal eine Chance zu genen. Bei uns sind viele Japaner unterwegs, die kaum Deutsch sprechen.

    Beim Lernen meiner Fremdsprachen habe ich festgestellt, dass vieles sehr ähnlich ist und dass man viele Vokabeln versteht, weil sie in einer anderen Sprach ähnlich sind. Auch die Grammatikstrukturen sind oft ähnlich. Das hilft mir sehr, vor allem Italienisch zu verstehen. Bei Japanisch stehe ich dann aber auf dem Schlauch.^^ Das ist so ganz andera.

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