Den Eindruck hatte ich irgendwo hier im Forum auch schon mal, in diesem und in einem anderen Strang.
Völlig richtig, dass damit keinem geholfen ist, aber was will man machen, wenn man das nicht verdrängen kann? Bis jetzt konnte mir da noch keiner helfen.![]()
LG Juni
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13.08.2015, 10:15
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
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28.08.2015, 15:04
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Ich fahre im Urlaub ohnehin nicht gerne weg, mache es mir lieber daheim gemütlich und mache mal den ein oder anderen Tagesausflug.
Aber wenn ich wegfahren würde, ich kann euch so gut verstehen. Tierelend generell macht mich nervlich fix und fertig, darf, wenn ich um Unterschriften für Petitionen gebeten werde, keine traurigen Bilder anschauen, wenn ich vom Rest des Tages noch etwas haben möchte.
Die armen Hunde und Katzen... Spende auch im Rahmen meiner finanziellen Möglichkeiten immer wieder mal das, wie es mir möglich ist. Aber dennoch könnte ich den Urlaub nicht genießen beim Anblick dieser armen Geschöpfe.
Ich kann es einfach nicht begreifen, wie langsam es in den Köpfen der Menschen ankommt, wie wichtig Geburtenkontrolle ist und wieviel Leid dadurch verhindert werden kann. Das haben ja manche bei uns noch nicht einmal kapiert.
Erholung hätte ich da keine, ich käme damit nie und nimmer klar.
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18.01.2016, 17:42Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Nichts für ungut, aber in vielen griechischen Gebieten werden die Tiere im Herbst halt schlichtweg alle vergiftet. Die, die dann noch übrig sind, gehören halt mehr oder weniger irgendwo hin.
Und das schlimmste Katzenelend EVER habe ich auf der griechischen Insel Symi gesehen, auch zum Ende der Saison. Im November, da waren die schon erschreckend abgemagert.
Von daher ist das Vergiften vermutlich auch humaner, als wenn die im Winter alle verhungern.Geändert von Inaktiver User (19.01.2016 um 11:46 Uhr)
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18.01.2016, 17:49Inaktiver User
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18.01.2016, 18:00Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Meine auch, jetzt ist sie schon 16, die Süsse!
Ausgesprochene Angsthunde (oder -katzen) kenn ich wenig, aber eben jede Menge Auslands/Tierschutztiere die total sozialverträglich sind. Ich find das immer so schad wenn Tierschutztiere so pauschal das Label verhaltensgestört kriegen.
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19.01.2016, 08:53Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Richtig. Gerade für Katzen gilt eher das Gegenteil: Sie sind besonders sozialverträglich, weil sie auch im Süden in großen Clans leben. Das gibt bei der Vergesellschaftung kein Gezicke. Ich habe sie ein paar Tage separat gehalten, zum Eingewöhnen, und dann die anderen zu ihr gelassen. Der Kater und sie haben innerhalb von 5 min miteinander gespielt, und sie waren binnen Kürze ein kuschelndes Liebespaar. Sie faucht NIE.
Ich habe sie von der spanischen Tierschutzorganisation ALBA aus Madrid, falls jemand Interesse hat (einfach googeln, Website auf Deutsch). Die bringen die Tiere auch nach D. und vermitteln sie über deutsche Helfer. Ich habe noch nie vorher eine derart top tierärztlich durchgecheckte und versorgte Katze gehabt.
Und noch ein Urlaubstipp für Dich: Coralejo auf Fuerteventura. Ich habe da praktisch keine einzige unkastrierte Katze gesehen, und die sind alle in gutem Zustand. Macht auch ein deutscher Tierschutzverein.
Streunende Hunde gibt's da nicht.
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19.01.2016, 09:46Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Danke - ich richte da tatsächlich meinen Urlaub danach aus. Entweder würde ich leiden wie irr oder wieder irgendwas mitnehmen müssen.

Außerdem find ich, dass man das bewußt unterstützen sollte, wenn da irgendwelche Kommunen gut mit dem Tierschutz zusammenarbeiten im Tourismus.
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19.01.2016, 11:41Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Einer der Katzenschützer hat da sein Haus direkt bei den großen Riu-Hotels in den Dünen, hinter der Bushaltestelle. Leider haben die auf "All inclusive" umgestellt, seitdem bleiben die meisten Touristen, die da wohnen, da drin, und er kriegt weniger Spenden.
Ich habe ihm bei unserem letzten Urlaub das Geld für die Kastration seines neuesten Schützlings gegeben, 50 €.
Coralejo ist auch sehr schön, gerade, wenn man gerne spazieren geht, wie Du. Die Dünenlandschaft ist sehr kontemplativ.
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03.03.2016, 08:17
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Der Thread ist zwar schon älter, aber - leider - immer aktuell. Da ich selbst hundegeschädigt bin, ich habe derzeit 2 Windhunde, habe ich ebenfalls Bedenken nach Spanien zu fliegen. Ich kenne mich und weiss, dass ich mit einem Galgo heimkehren würde. Da dies aber räumlich und zeitlich nicht möglich ist, werde ich nach Bayern oder Österreich reisen, auch mit der Gefahr einen verregneten Urlaub zu haben. Ich habe einen Faible für Windhunde und reise aus diesem Grund auch nicht nach Irland.
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03.03.2016, 11:08Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Hallo Mary, ich bin auch ein Windhundfan, an Galgos hab ich mich aber noch nicht rangetraut...
Ich hab u.a. einen kleinen Podengo andaluz - aus dem Urlaub mitgebracht.
Wobei ich an die Algarve wieder fahren will, weil ich da Tierschützer kenne, wo ich Findlinge abliefern könnte. Ich hab da öfters Urlaub gemacht und in dem Ort wo wir waren und Umgebung wenig Streuner gesehen. Da gibt es sehr aktive Orgas, die ich immer noch unterstütze. Einer meiner anderen Hunde ist auch von da, und ich habe drei andere mitgenommen und hier vermittelt.




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