Auf Teneriffa gibt es die Arche Noah Teneriffa, dort wird viel getan um gegen das Tierleid anzukämpfen.
Es ist ein seriöser Verein, der dann auch Tiere (Hunde und Katzen) nach Deutschland bringt und vermittelt.
Natürlich fehlt auch dort das Geld und der Verein ist auf Spenden angewiesen.
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09.08.2015, 13:30
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Piccolino
05.2003-04.07.14 für immer in meinem Herzen
Gina
1997-2015
ANDRA TUTTO BENE
Bellevue di Monaco
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09.08.2015, 16:49Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Ich kann dich gut verstehen. Ich fahre nicht häufig in den Süden, aber wenn, dann würde ich mir gezielt Orte aussuchen, die sich mit Hilfe von Kastrationsprogrammen gezielt um die Streuner kümmern und diese nicht einfach umbringen. Einige Orte in der Türkei sollen sich schon in dieser Hinsicht geändert haben (konkret kann ich dir keine nennen, weil Türkei für mich aufgrund der Hitze nicht in Frage käme, aber beim googlen findet man sicher etwas heraus). In Südfrankreich kümmert sich teilweise die Brigitte-Bardot-Stiftung vor allem um wildlebende Katzen. Streunende Tiere gibt es dort nicht so sehr, wobei die Tierheimtiere in Frankreich meist auch nach einer gewissen Frist eingeschläfert werden

Was ich mir auch für einen potentiellen Urlaub gemerkt habe ist dies hier [TASSO e.V.]
Ansonsten, wenn es Mallorca oder Mittelmeer/Spanien sein sollte, dann auf jeden Fall mit Organisation vor Ort Kontakt aufnehmen zwecks mitbringen von Medikamenten bzw. Flugpate (beim spanischen Festland könnte ich dich auch direkt als Flugpaten vermitteln
).
LG FrischlingGeändert von izzie (09.08.2015 um 23:44 Uhr) Grund: Bitte selber googeln
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10.08.2015, 17:01
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Wenn man Namen nennen darf:
für Mallorca ließe sich z.B. baldea googeln, das ist der Tierschutzorgadachverband.
Oder so Stichworte wie Katzenhilfe Mallorca etc.
Sollte man in die Situation kommen, daß einem ein Hund zuläuft, hätte man auch gleich Telefonnummern zur Hand, wo man das Tier unterbringen kann und wo es zugleich in Sicherheit ist - aber da ist ja dann schon auch persönlicher Einsatz erforderlich.
lg lenitaJe suis Charlie.
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10.08.2015, 17:39Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Seit wann ist Tasso e.V. ein Shop/Werbung?!
Es geht um das Tasso Kastrationsprojekt auf der kapverdischen Insel Sal. Hier ein Youtube-Video dazu (ich hoffe, dass youtube-Videos ok sind, zumindestens sehe ich sie hier öfter) https://www.youtube.com/watch?v=Kwca...ature=youtu.be Den Artikel findet man dann durch Googlen.
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10.08.2015, 20:50Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Danke an alle für die praktischen Tipps!

Ich selbst bin ja immer so gut es geht noch unterstützend im Tierschutz tätig. Mein Exmann hat eine Zeitlang in Südeuropa gelebt, und durch die Urlaube da hab ich bis heute Kontakt zu örtlichen Tierschützern, die ich gerne unterstütze.
Dort werd ich auch sicher mal wieder hinreisen, das Thema ist nur: ich kenn mich.
Es wird mir dann sehr schwerfallen keinen Hund mitzubringen(zur Not auch eine Katze)... aber wenigstens hab ich dort eine Anlaufstation falls ich einen aufgable, den könnt ich dann dort gut unterbringen. Flugpate und sowas ist ja selbstverständlich, ich hab selbst schon Hunde von dort mitgebracht. Zwei sind meine, und drei hab ich vermittelt. Nicht weil ich denke, man muss zwingend Hunde importieren, aber es ist für die örtlichen Tierschützer sehr frustrierend, wenn nette, junge, gesunde Hunde im Land so gut wie keine Vermittlungsschancen haben.
Ich muss auch sagen, mein einer Hund ist naturbrav, sowas hatte ich noch nie. Ohne Erziehung war sie einfach vom ersten Tag an total unkompliziert, auch der dritte ist - für einen Windhund - sehr gut zu führen und auch ableinbar. Nicht alle Tierschutzhunde sind traumatisiert oder nicht mehr auf den Menschen zu prägen! Find ich immer wieder wichtig zu erzählen!!
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10.08.2015, 20:52Inaktiver User
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10.08.2015, 21:10
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
wir waren in Kroatien / Istrien, da habe ich keine streunende Hunde gesehen, aber Katzen.
Die drei Katzen, die um unser Apartement geschlichen sind habe ich die drei Wochen gefüttert und ich denke, die werden alle von den Touristen dort gefüttert, denn sie machten durchaus den Anschein, dass sie das schon gewohnt sind, sehr zutraulich waren die,
Souvenir
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12.08.2015, 14:27
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Ich kann dich sehr gut verstehen, ich fahre deshalb auch nicht groß ins Ausland, sondern mache Urlaub in Dtl. Klar gibt es hier auch Probleme und ignorante Leute, aber hier kann ich mehr dagegen tun.
Die Argumentation mit dem Spenden und den Organisationen vor Ort helfen, kann ich nur zum Teil nachvollziehen: Natürlich kann und sollte man das machen, aber damit ist das Problem ja nicht gelöst, dass man vor Ort viele Tiere antreffen wird, die Hilfe brauchen und denen man nicht allen ausreichend helfen kann. Zumal im Urlaub in einem fremden Land. Wenn ich von mir ausgehe: wenn ich auf Schritt und Tritt notleidende oder zumindest vernachlässigte Tiere sehen würde, könnte ich mich auch dann nicht erholen, wenn ich was gespendet habe. Es geht ja drum, ob ich diese Situation aushalten kann.
Ich muss aber auch ganz ehrlich sagen, ich bin da noch etwas durchgeknallter: ich möchte auch nichts mit Menschen zu tun haben, die Tiere schlecht behandeln. Ich möchte von denen nicht mein Essen gekocht oder mein Hotelzimmer geputzt haben und nicht, dass die irgendwas an mir verdienen. Ja, ich weiß, das ist in manchen Ländern traditionell anders mit den Tieren. Gut, "traditionell" hatten die auch keinen Storm und kein Handy usw. Wenn ich im hier und jetzt leben will, dann behandle ich auch Tiere vernünftig. Alles andere - ohne mich.
Genauso möchte ich nichts mit Menschen zu tun haben, die Frauen schlecht behandeln usw. Ich würde also unabhängig von der Situation der Tiere sicher nicht nach Indien fahren.
Wer Tiere schlecht behandelt, wie geht der mit Hilfsbedürftigen, Flüchtlingen, mit Alten, Hilflosen und Behinderten um? Da fehlt mir das Vertauen.
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12.08.2015, 14:38Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Juni15 - du bist ich!

Genau so geht es mir. Ich würde genau deshalb auch keinen netten Badeurlaub in Mexiko machen wollen oder nach Indien fahren. Ich finde es auch nicht pittoresk halbverhungerte Kinder am Straßenrand schlafen zu sehen etc pp.
Das ist genau der Punkt: klar spende ich und unterstütze - aber den Anblick kranker und sterbender Tiere verkraft ich deshalb nicht besser.
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12.08.2015, 14:53
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Ich auch nicht.
Ich bin mir aber auch bewußt, daß es auch in Europa offenes und auch verdecktes Tier- und Menschenelend gibt.
Klar, in Mittel- und Nordeuropa ist es meist nicht so offenkundig erkennbar (vollautomatische Schweinefleischproduktionsanlagen, die man nie von innen sieht, Rentner mit "Grundsicherung" sitzen alleine in einer Mietskaserne aus den 50ern).
Man kann Zeit und Geld geben, im Rahmen dessen, was einem möglich ist.
Und ansonsten Gegenden meiden, wo einem das Elend allerorten ins Auge springt.
Wenn man aber gar nicht (zeitweise) verdrängen kann, kommt man selbst auch aus dem Gleichgewicht, womit keinem geholfen ist.
lg lenitaJe suis Charlie.


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