Ja, da hast du recht,es wird "aufgeräumt". Furchtbar. Dem Urlauber soll es ja gut gehen, er hat viel bezahlt, nichts darf seine Freude trüben. Vielleicht würden mehr Menschen aufschreien, wenn sie sich das elend täglich ansehen müssten. Die wenigsten dürften doch wohl so gestrickt sein, dass es sie kalt lassen würde.
Und ja, ein Tier aus dem Tierschutz ist viel sensibler zu behandeln als hiesige aus den Tierheimen. Auch da müsste besser aufgeklärt werden.
Wir hatten schon von Kind an Hunde, aber meine beiden jetzt waren noch mal eine ganz andere Herausforderung. Sie haben mich noch einiges gelehrt, ich liebe sie. Aber ob ich mich dieser Herausforderung noch mal stellen würde . . . ich weiß es nicht.
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08.08.2015, 12:45
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Geändert von Boris (08.08.2015 um 12:46 Uhr) Grund: Mein tablet schreibt was es will
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08.08.2015, 13:04
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Dann fahre in den Sueden und spende Geld an eine Schutzorganisation nicht um Futter zu kaufen sondern um Tiere zu kastrieren. Da haben die Tiere viel mehr von. Wenn du Tiere fuetterst hingegen tust du den Tieren nichts gutes: sie haegen dichter zusammen astelle ihr Revier zu haben und verbreiten Krankheiten viel schneller. Und es kommt zu vermehrten Kaempfen und Verletzungen. Klar, auch wenn du die Tiere nicht fuetterst wird es zu Schwangerschaften kommen, aber dann hast du nicht ein Muttertier und einen Wurf der es eventuell nicht ueberlebt sondern bald viel mehr Tiere die gerade so ueberleben weil sie gefuettert werden, und die sich dann auch relativ schnell weitervermehren.
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08.08.2015, 13:19
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Hilfskonstruktion, hast du denn ein bestimmtes Ziel ins auge gefasst?
Ich war früher auch an der Atlantikküste, kurz vor Spanien. Da habe ich auch keine streuner gesehen, auf der fährt dahin schon, tot am Straßenrand.
Was mir dieses Jahr auf Kreta aufgefallen ist, da hatten doch schon so einige herrchen ihre Hunde an der Leine zum gassigehen, waren mit ihren Tieren im Meer baden. Da hab ich mich gewundert. Also scheint ja doch schon was passiert zu sein. :-)
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08.08.2015, 13:49
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Italien nördlich von Rom, Südfrankreich, Kroatien mit dem Auto.
Andalusien, Florida, Südkalifornien, ABC-Inseln, Seychellen, Malediven, Australien, Neuseeland, Südafrika, Namibia etc. mit dem Flieger.
Das langt evtl. an möglichen Schönwetter-Zielen mit keinen oder eher wenigen Streunern. Und ist bloß eine kleine Auswahl.
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08.08.2015, 15:05Inaktiver User
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08.08.2015, 15:35
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Ich mache oft Urlaub in der Schweiz. Dort habe ich noch keinen freilaufenden Hund gesehen. Bei der Kreuzfahrt auf die Kanaren auch nicht, genausowenig in Norditalien.
Bleib einfach in zivilisierten Gegenden und du wirst damit kaum ein Problem haben.
Ehrlich gesagt, ich habe noch nie irgendwo einen angefahrenen Hund gesehen, bin aber auch nie weit gereist. Die Kreuzfahrt war das Weiteste bisher.
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08.08.2015, 15:59Inaktiver User
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
genau das meinte ich.
hunde (und auch katzen) waren in griechenland vor 25 jahren freiwild. was frei rumgelaufen ist, wurde erschossen, was kläffte, getreten....
ich bin keine besondere tierschützerin, aber auch mir haben die tiere dort leid getan.
seit den 90ern hat dort ein umdenken stattgefunden, die leute haben haustiere, nicht nur "bewacher" in der landwirtschaft.
die junge generation griechen ist "westlich" aufgewachsen, mit fernsehen und internet. -das hat auch auf das verhalten mit tieren einfluss.
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08.08.2015, 16:07
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
@hilfskonstruktion ich verstehe Dich so gut,auch ich kann den Urlaub im Süden nicht genießen, wenn ich Hunde und Katzen sehe, die halb verhungert und krank sind.
Ich kann das Tierleid nicht verdrängen und deshalb fahre ich auch nicht mehr in diese Länder.
Meine Katzen waren alles Streuner und aus dem Süden.
Man kann ein paar Tiere retten, aber alle anderen werden weiterhin genau so hungern und leiden.
Die Tiere in den südlichen Ländern werden nicht alt, sie sterben oft ganz jämmerlich an Krankheiten.
Ich liebe das Meer und die Sonne und Wärme, aber dort Urlaub machen kann ich nicht mehr.
Man könnte Urlaub in Österreich oder Südtirol machen, da ist es ähnlich wie bei uns, trotzdem gibt auch dort und in Deutschland viel Tierleid, aber in diesen Gegenden ist es einfacher dagegen was zu unternehmen, weil man die Sprache spricht.Piccolino
05.2003-04.07.14 für immer in meinem Herzen
Gina
1997-2015
ANDRA TUTTO BENE
Bellevue di Monaco
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08.08.2015, 16:18
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
Ich fliege im November eine Woche nach Fuerteventura. Da folge ich jetzt schon den Tierschutzvereinen vor Ort und werde zwei Wochen vorher Kontakt aufnehmen und fragen, ob ich etwas mitbringen kann an Medikamenten/ Nahrungsergänzung usw und spenden werde ich vor Ort auch etwas. Außerdem werde ich Hilfe als Flugpatin anbieten. Ich würde unheimlich gern einen Galgo oder Podi aufnehmen, aber wegen meiner Arbeit geht es leider nicht.
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08.08.2015, 23:55
AW: Reisen in den Süden - wie geht ihr mit dem Streunerelend um?
In den europäischen Mittelmeerländern habe ich recht unterschiedliche Zustände erlebt.
Auf Mallorca gibt es z.B. keine Streunerhunde, was aber auch daran liegt, daß ausgesetzte Hunde ziemlich ruckzuck eingefangen werden. Wenn sie Glück haben, werden sie von dort weitervermittelt, bei Überfüllung werden die "Altfälle" aber getötet.
Es gibt aber ziemlich viele Tierschutzorgas, die Hunde auch aus der zentralen Auffangstelle rausholen und ihrerseits versuchen, sie weiterzuvermitteln.
Diese Orgas kümmern sich auch um Streunerkatzen (die gibt es reichlich) und initiieren immer wieder Kastrationsprogramme, mit bislang mittelmäßigem Erfolg.
Hier könnte man z.B. spenden, wenn man solche Programme unterstützen möchte, es dürfte sich relativ leicht recherchieren lassen, wer da besonders aktiv ist.
In Griechenland war ich mit ausgesetzten Hunden und Katzen stärker konfrontiert, da ist wohl auch so, daß Haustiere von Haltern selten kastriert werden, aber trotzdem viel alleine spazieren gehen und sich entsprechend vermehren.
In der älteren Generation werden Hund und Katzen wohl auch ausschließlich als Nutztiere gesehen, evtl. noch als Spielzeug für Kinder, vor allem solange sie klein sind.
Mir sind bei meinen Reisen auch relativ deutliche Unterschiede zwischen Festland und Inseln aufgefallen.
Für die Inseln scheint es doch aktive Vereine zu geben, die sich auch um Vermittlung und Kastration bemühen, evtl. gibt es auch die oben beschriebenen "Säuberungsprogramme", man sieht jedenfalls seltener elende Streuner.
Auf dem Festland fand ich die Situation deutlich schlimmer.
Wenn Du ein bestimmtes Ziel im Auge hast, könntest Du Dich vorher kundig machen, wer vor Ort aktiv ist und mit welchem Ruf und ggf. spenden. Viel mehr geht wohl nicht.
lg lenitaJe suis Charlie.


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