ich kann auch nichts Negatives über Malle sagen (das Tramuntanagebiet, um genau zu sein): bizarre Landschaften, tolle Flora, schöne Dörfer...
Die Buchten türkisblau wie in der Karibik.
Und - ja - keine Anmache, nervige Verkäufer, Muss zum Bedecken (obwohl ich nicht im BH wandern gehe).
Am Pool abhängen- no thanx!
Zum Tauchen gibts bestimmt auch bessere und einfachere Gebiete.
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17.03.2014, 16:43Inaktiver User
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
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17.03.2014, 17:06
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Hallo, was ist denn mit Dir los?
Es geht doch um Reisen ans Rote Meer oder nicht? Dafür gibts gerade keine Reisewarnung. Nur für die Sinai Halbinsel und Kairo. Wird sich das AA wohl auch was bei gedacht haben.
Und doch, ich finde Kultur durchaus interessant und habe auch schon eine Nilkreuzfahrt gemacht. Sowie Kairo besichtigt. Fand ich supertoll. Würde ich aber im Moment nicht machen. Das wäre mir zuviel Abenteuer der Sorte, die ich nicht brauche.
Und nö, einen Urlaub auf Malle kann man damit meiner Meinung nach nicht vergleichen. Es ist was Anderes, ob ich bei gesichertem schönen Wetter, hohen Temperaturen und Wüste um mich rum am Strand liegen mag oder die Natur auf Malle genieße. Letzteres hab ich auch schon gemacht. Der Strand und das Meer kann für mich mit Ägypten niemals mithalten.
Ich bleibe dabei, nach Hurghada, El Gouna und Marsa Alam kann man genauso beruhigt (oder auch nicht) fahren wie sonst auch. Das sind nunmal ALLES Touri-Dörfer/Städte.
Den Rest würde ich meiden, weil zu gefährlich bzw. mit zuviel Nervenkitzel verbunden.
Ich denke, um solche Einschätzungen gings in dem Thread auch. Die aktuellen Reisewarnungen des AA kann sich jeder selbst im Internet raussuchen.
Dafür muss man hier nicht nach Meinungen fragen.
Würde mich ja schon interessieren, wie sich die TE entschieden hat.„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort
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17.03.2014, 17:18
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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17.03.2014, 17:39Inaktiver User
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
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Geändert von Inaktiver User (20.03.2014 um 17:56 Uhr)
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17.03.2014, 17:47
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Wenn das Auswärtige Amt nur Panik verbreitet, kann man das getrost ignorieren. Wenn dann aber wieder einmal Touristen gekidnappt werden, muss das Lösegeld selbstverständlich in jeder Höhe von der Bundesrepublik bezahlt werden. Wie es Rainer Bracht in der Sahara passierte: 177 Tage in Gefangenschaft. Die Botschaft zahlte 1 Million € Lösegeld, er bekam eine Rechnung über 16.000 € vom AA und regte sich tierisch auf. "Ich werde meinen Lebensstil nicht ändern", sagt Bracht. Auch die Gefahr schätzt der Gerüstbauer zumindest in Ländern, für die keine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes vorliegt, minimal ein. Gefährlicher sei es da schon an deutschen Massenstränden: "Ich war dreimal im Sommer auf Norderney, da sind dauernd Menschen ertrunken."
Die Menschen stolpern nicht über Berge, sondern über Maulwurfshügel
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17.03.2014, 18:14Inaktiver User
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
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18.03.2014, 09:24
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Ich war AUCH 2006 dort. Hatte das erwähnt, weil es eben in dem Jahr (kurz vor unserem Urlaub) Anschläge gab.
Lorelei, wann warst Du das letzte Mal dort? Und wo genau?
Freunde von uns fahren regelmäßig zum tauchen in die erwähnten Orte (also mehrmals im Jahr).
Da ist (laut deren Aussage) alles wie immer.
Eine befreundete Familie mit 2 kleinen Kindern hat gerade im Reisebüro gebucht. Dort wurde auch nur von der Sinai-Halbinsel abgeraten. Der Rest gilt als sicher. So sicher, wie Ägypten eben sein kann.
Eine Reisewarnung in bestimmte Gebiete sieht so aus, dass von Reisen in entsprechende Regionen abgeraten wird. Auf die erhöhte Vorsicht (zu der geraten wird) würde ich nichts geben. Das ist ein Hinweis, keine Reisewarnung. Ich denke, das könnte dort IMMER drinnen stehen. Ägypten ist nicht Malle, nicht Bayrischer Wald, nicht Gran Canaria. Das sollte jedem klar sein, der so einen Urlaub bucht. Nicht umsonst ist es nicht möglich, sich mal eben ein Auto zu mieten und gemütlich übers Land zu tuckern. Das weiß man vorher. Wenn mans nicht mag, sollte man nicht hinfahren.
Nichts desto trotz finde ich, dass man dort einen Tauch-, Schnorchel- oder Badeurlaub erleben kann, den ich so noch nirgendwo sonst hatte. Wenn jemand eine Alternative in erreichbarer Nähe weiß - immer her damit.„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort
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18.03.2014, 09:47
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Dazu mal kurz was von mir:
Kurz bevor eine Bombe hochgeht, ein Bus gesprengt wird usw., ist immer "alles wie immer" ...
Ansonsten würde ich die hier verlinkten Warnungen des auswärtigen Amtes, die im Grunde für das ganze Land gelten, sehr ernst nehmen.
Ich persönlich würde die Gefahr für Touristen in Ägypten sogar höher einschätzen, gerade WENN sie sich ausschließlich dort aufhalten, wo (fast) nur Touristen sind.
Beispielsweise ist aus meiner Sicht ein reisendes Ehepaar, welches in irgendeinem kleinen Hotel in Alexandria wohnt, für islamistische Terroristen, die einen Anschlag planen, nicht weiter interessant.
VanDyckGeändert von VanDyck (18.03.2014 um 09:54 Uhr)
Es gibt so viele schöne Momente im Leben; ich sollte mich entspannen,
dann durchfluten sie mich wie Regen ...
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Nothing in life is as important as you think it is, while you are thinking about it.
Daniel Kahneman
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18.03.2014, 10:09Inaktiver User
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Ich war - genau wie Du - 2x da.
Einmal Kairo / Nilkreuzfahrt inkl. Ausflug zu Abu Simbel, einmal Hurghada.
Ansonsten verfolge ich die Nachrichten und was das AA so von sich gibt - letzteres finde ich zumindest eine validere Quelle, als die Auskunft eines Reisebüro-Menschen, der eine Reise verkaufen will oder was irgendwelche Touris von sich geben, die einen Club-/Tauchurlaub machen. Aber das steht ja jedem frei.
Und wie VanDyk schon sagte: Was heißt, es ist "alles wie immer" ? Wenn man die Sprache nicht kann und sich nicht länger im Land, und zwar in der Bevölkerung, nicht in Ferienanlagen, aufhält, kann man das gar nicht beurteilen. Die Touris, die vor Jahren in Kairo in einem Bus verbrannt wurden, wären in den wohl auch kaum eingestiegen, wenn nicht "alles normal gewirkt hätte".
Gerade in Retourtenstädten und Anlagen wie Hurghada und Co. kriegt man doch NULL von dem Land und der dort herrschenden Stimmung mit. Ich finde es schon recht vermessen, dann zu denken, man wüßte es besser als das AA - das nun über ganz andere Quellen verfügt.
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18.03.2014, 10:16
AW: Ägypten Rotes Meer - ja nein?
Das glaube ich Dir absolut - mit dem Bus. Aber das kann einem halt wie gesagt immer und überall passieren. Die Gefahr ist in Ägypten größer als auf Malle - jetzt, vor 10 Jahren und in 10 Jahren auch. Dessen bin ich mir sicher.
Auch mit dem kleinen Hotel in Alexandria gebe ich Dir recht - da kann man dann eher Zufallsopfer werden.
Im Moment gehts aber nicht hauptsächlich um Touristen, die abgemetzelt werden sollen. Sondern um Politik. Daher würde ich die Orte des "echten" Ägyptens, also da wo das tatsächliche Leben stattfinden, meiden. Dazu gehört Kairo (schade) und Alexandria. Man verlässt halt auch mal irgendwann das Hotel und dann kann man unglücklicherweise in Proteste geraten, mit denen man eigentlich gar nichts zu tun hat.
Ich weiß halt nicht ob alle, die hier mitschreiben, wirklich eine Vorstellung davon haben, wieviel Wüste da zwischen den Orten liegt. Da ist NICHTS, was für irgendwen interessant wäre. Da gibts nur ein paar Hotels mit Gästen und zum Teil einheimischen Angestellten. Da sind keine Krawalle zu befürchten.
Die Gefahr von Anschlägen terroristischen Anschlägen besteht in Ägypten immer. Da muss man wissen, wie man mit der möglichen Gefahr umgeht. Die Spanne geht von nicht hinfahren über Hotelanlage nicht verlassen zu keine Einschränkung. Das ist eine Sache der persönlichen Risikobereitschaft.„Es ist schwer, das Glück in uns zu finden, und es ist ganz unmöglich, es anderswo zu finden.“
Nicolas Chamfort


Zitieren

, aber derart dezidierte und ernsthafte Reisewarnungen gibt es nur für einige nord-afrikanische / arabische Länder. Rein "zufälligerweise" die, wo in den letzten 10 Jahren Touristen ermordet - (bei Anschlägen) oder entführt wurden.
