na wenn du die möbel usw. eh schon hast,versuch es doch einfach mal ein jahr lang.
dann merkst du ja ob es sich lohnt.investieren brauchst du ja nicht wirklich viel da schon das meiste vorhanden ist.
in england gibt es diese übernachtungsform schon lange und ich könnte mir gut vorstellen das es prima klapt.wenn wie du schreibst sonst meist ferienwohnungen bei euch vermietet werden ,hast du vielleicht eine sogenante marktlücke wiederentdeckt!
ich könnte mir das gut vorstellen.
:entspannen:
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12.05.2006, 10:03
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
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15.05.2006, 18:52Inaktiver User
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Ich danke euch nochmals allen für eure Gedanken und Tipps!

Zum Beispiel ist mir überhaupt nicht richtig klargewesen, dass ich dann wirklich rund um die Uhr präsent sein muss, jedenfalls fast. Nix mehr mit spontanen Ausflügen, wie mein Mann und ich gerade einen für Anfang Juni planen. Die Kinder bleiben bei unserem Aupair-Jungen, aber ob der die Verantwortung für Urlaubsgäste übernehmen kann und sollte, das ist doch fraglich. Ich müsste Tag und Nacht ansprechbar sein. Ob ich das will, das muss ich mir erst noch überlegen.
Wie ich schon sagte, ich hatte da so eine Idee, sehr unausgereift, wie man sieht...
Dafür, dass mir das jetzt klar ist, danke ich euch.
Liebe Grüße,
Negresse
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15.05.2006, 19:50Inaktiver User
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Geht euer Haus nochmals durch und überlegt, ob ihr nicht einen Teil total als Ferienwohnung abtrennen könnt. Auf Wunsch könntest du ja Frühstück anbieten - sofern du zu dieser Zeit da bist.
Wenn wir nicht da sein sollten, übernimmt eine Freundin die Betreuung der Gäste. Sie ist telefonisch von den Gästen zu erreichen, schaut einmal in der Woche nach, ob alles bestens ist, kassiert, zahlt das Geld aufs Konto und organisiert (oder übernimmt selber) das Putzen. Putzen für die Wohnung habe ich mit € 50,- pro Wechsel angesetzt.
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26.05.2006, 11:49
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Nun gibt es B&B in England sehr erfolgreich. Das hat Gründe, die nicht unbedingt auf Deutschland übertragbar sind: Hotels sind oberteuer. Wohnen in England ist sowieso teuer und "merkwürdig", siehe mieten fast nur möbliert, etc. Wir haben für B&B 16 bis 30 Pfund bezahlt. Holla.
Dann denke ich, dass B&B ideal für Rundreisen ist. Jeden Tag woanders, eben Tasche abstellen, los geht es. Nächsten Morgen lecker Frühstück und weiter geht es. Wer länger irgendwo bleibt bekommt doch in einem Zimmer den Koller. Ich weiß, viele Montagearbeiter leben so aber wir reden ja hier über Urlaub.
LG
M.
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30.05.2006, 19:18Inaktiver User
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Hallo,
ich habe eben einen hochinteressanten Artikel in einer Zeitschrift aus Neuseeland gelesen, die das Thema ausführlich behandelt.
Fazit war: Entweder man macht es richtig oder man gibt innerhalb kürzester Zeit auf.
(North & South, schreib doch einfach mal die Redaktion an: northsouth@acpmagazines.co.nz, es war die Mai-Ausgabe).
Es gibt sehr gute - englischsprachige Bücher darüber, wie man ein B & B führt.
Ihr solltet Euch klarmachen: Das kann in der Hauptsaison bedeuten: 60 Stunden Arbeit die Woche (man muß schließlich Klos putzen, Bettwäsche wechseln, um 5 aufstehen für die Frühstücksvorbereitungen). Du kannst die Gäste nicht aussuchen - manche lernst Du leider erst nach Abreise richtig kennen....
Ich persönlich würde "shared bath" nie nehmen - sprich - das Bad mit anderen teilen. Bei Eurer räumlichen Situation teilst Du wirklich das Haus mit den Gästen - in Neuseeland ist es eher üblich, daß beispielsweise die Gästezimmer in einem Seiteflügel sind und oft über eine Terrasse eigene Eingänge haben oder es ein extra Gästewohnzimmer gibt. Für ein bißchen Privatleben der Gastgeber...
Willst Du wirklich fremde Leute soviel an eurem Familienleben teilhaben lassen? Kein Sitzen im Jogginganzug mit Deinem mann auf dem Sofa, kein Ausschlafen am Sonntag, kein im Nachthemd durch den Gang aufs Klo....
Es ist auf jeden Fall viel zu bedenken!
Viele Grüße
Antje
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31.05.2006, 10:23Inaktiver User
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
60 Stunden Arbeit ist übertrieben, da sie ja nicht so viele Gästezimmer hat. Im Hotelgewerbe rechnet man für die tägliche Reinigung für 1 Zimmer inkl. Bad zwischen 15 und 30 min. Wöchentlich kommen dann noch hinzu: Fenster putzen, Bettwäsche + Handtücher waschen + bügeln, gründlicheres Putzen. Was vor allen Dingen lästig ist, ist das Frühstück richten. Bis der letzte Gast aus dem Hause ist, ist man ans Haus gebunden und muß herpassen. Die Gäste erwarten eigentlich auch bereits im Privatzimmerbereich ein kleines Frühstücksbuffet und Kaffee/Tee/Kakao nach Bedarf. Folglich ist der gesamte Vormittag eigentlich mit Zimmerputzen und Frühstück weg. Ein Warten ist ebenfalls am Ankunftstag.
Wie bereits erwähnt, wenn "vermieten" dann Ferienwohnung. Da ist einmal in der Woche Putz- und Waschtag sowie Warten und zur Not kann man den Schlüssel an einem abgesprochenen Ort hinterlegen. Bis zur Abreise ist dann nichts mehr zu tun (außer Gäste besorgen! Wichtigste Arbeit!!).
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31.05.2006, 18:44
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Wo ist das Problem? Dann vermietest du während dieser Zeit eben nicht.I Nix mehr mit spontanen Ausflügen, wie mein Mann und ich gerade einen für Anfang Juni planen.
Ansonsten kriegen die lG (lieben Gäste) einen Hausschlüssel (besser fände ich ein schloss mit zahlencode, der immer wieder geändert werden kann, keine große investition und auch für die eigene fam praktisch) und du bist morgens und/oder abends als Ansprechpartner da und vor allem beim Bezahlen
; mehr ist auch nicht nötig.
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31.05.2006, 20:31Inaktiver User
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
@ Ila
So einfach ist das nicht. Die Buchungen kommen teilweise Wochen vorher rein, also muß man auch da sein. Außerdem ist bei Privatzimmer mit Frühstück, das Frühstück zu machen. Da kann man den Leuten nicht einfach den Schlüssel schicken und sagen, "Leute in einer Woche bin ich dann auch zu Hause und dann erbringe ich meine von euch gebuchten Leistungen" (wie Zimmer + Bad aufräumen, Frühstück servieren). Wenn man auf spontane Gäste hofft und die rufen an oder kommen vorbei und es ist niemand zu Hause, wird das herumerzählt und gesagt: "da brauchste nicht anzurufen, ist eh' niemand zu Hause".
Daher würde ich nie zur Privatzimmervermietung raten. Wenn vermieten, dann nur Ferienwohnungen. Und irgendwie läßt sich jedes Hause so umbauen, daß eine Einliegerwohnung entstehen kann. Ist auch gut für später, wenn die Kinder mit Familie kommen, haben sie ihre eigene abgeschlossene Wohnung. (Und die Mutter hat nicht die Arbeit mit dauerndem Kochen, Hinterherräumen und ärgern über Unordnung im Wohnbereich der Eltern).
Ich lese aber immer wieder in diversen Foren über Leute, die aussteigen und irgendwo ein B&B-Haus führen möchten. Da sind so viele romantische Vorstellungen mit verbunden - nur hat von denen fast niemand eine Ahnung, was daran hängt.
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06.06.2006, 14:44Inaktiver User
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Hallo,
ich finde Gästezimmer nicht schlecht und es könnte eine Marktlücke sein. Ich erläutere das mal aus meiner Sicht.
Ich, Single, suche z.B. eine Unterkunft für Mitte/Ende August an der Ostsee. Was soll ich als Single mit einer Ferienwohnung oder gar einem Haus? Als Alleinreisende, die durchaus auch auf den Preis schauen muss, reicht mir ein Zimmer vollends aus. Für eine Wohnung oder ein Haus zahle ich als Single genauso viel, als wenn ich diese mit 2 oder mehr Personen belegen würde. In den Hotels kommt ein deftiger Einzelzimmerzuschlag dazu. Das Gästezimmer könnte also durchaus eine Alternative darstellen.
Mein einziger Anpruch an den Komfort ist allerdings ein eigenes WC mit Dusche. Das möchte ich auch im Gästezimmer nicht vermissen.
LG
Loveday
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06.06.2006, 14:52
Re: Urlaub im Gästezimmer noch *modern*?
Loveday: seh ich genauso
Fifty: WEnn der Vermieter (konkret Roady) aber schon vorher weiß, dass sie während eines bestimmten zeitraumes nicht da ist/da sein möchte, ist es doch kein problem, dafür keine Buchungen anzunehmen; ist doch das Gleiche, als ob das Zimmer dann schon vermietet wäre.
EInfacher als in Roadys Fall lässt sich doch gar keine Erfahrung sammeln! Im schlimmsten Fall merkt sie, dass ihr das nicht behagt bzw. dass es sich nicht lohnt, und zwar bevor sie irgendwelche investitionen wie umbau/einbau tätigt. diesen schritt kann sie dann immer noch tun, wenn sie merkt+meint, da sei noch mehr drin.


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