Das Gefuehl habe ich jedes Mal wenn ich in die Niederlande komme. Abfall und Hundekoettel ueberall, und vor allem vor aufgefuellten! Beutelhaltern fuer Hundekot. Naturschutzgebiet in dem der Plastikmuell froehlich vor dir herweht, eine Stadt wo gerne viele Touristen hinkommen mit Dreck ueberall. Beim letzten Mal bin ich ausnamsweise mal mit dem Zug Richtung Sueden, wo die Schwiegies wohnen gefahren. Sogar die neuen Zuege sahen Bah aus, und selbst im Stilleabteil sassen 1-2 Kids die auf dem Handy laut Musik abspielten (in den anderen waren es eher 2-3) und niemand sagte was. Naechstes Mal miete ich mir wieder ein Auto am Flughafen; das ist trotz des Verkehrs doch weniger stressig. Ich habe das Gefuehl dass die Bewohner ihr Land selber nicht mehr lebenswert finden und aufgegeben haben. Sag das mal einem Niederlaender!Aber das ist wirklich mein Eindruck.
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01.02.2013, 08:41
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
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01.02.2013, 11:51Inaktiver User
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
Ich würde auch nie wieder nach NL fahren. So landschaftlich schön ich das Land empfand, wir waren in Friesland, und so sehr ich Amsterdam mochte, aber ich habe noch nie so unfreundliche, vor allem gegenüber Deutschen, Leute kennengelernt. Ich habe mich selten so unwohl und unwillkommen gefühlt wie in NL.
Meine Freundin war auch vor Jahren dort und empfand alles sehr schmutzig, das kann ich jetzt nicht sagen, aber sie will auch nicht wieder hinfahren.
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02.02.2013, 22:48
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
Seltsam, dass sich die Niederlande so verändert haben soll.
Ich war bei jedem Aufenthalt richtig angetan. In Amsterdam und auf dem Lande in der Nähe von Groningen und
Emmen.
Ich wurde mehr als herzlich überall empfangen bzw. behandelt, auch meine Kinder.
Damals konnte man auf der Autobahn genau sehen, wo die Niederlande aufhört und Deutschland anfing. Ich hatte NL sehr sauber in Erinnerung und war begeistert seinerzeit von dem Service in den Läden, vor allem im Norden bei Groningen. Groningen selber mochte ich nicht aber die putzigen Orte / Häuser / Gärten / Hausboote / Läden / Tiere etc. drum herum und vor allem die Niederländer und ihren sympathischen Akzent, wenn sie deutsch sprechen oder englisch.
Letztes Jahr war ich viermal in Amsterdam, aber nur weil ich mit KLM mehrmals geflogen bin. Auch da war ich zufrieden, obwohl sie nie deutsch an Bord sprachen. Nicht mal einige Takte deutsch wie z.B. bei Air Canada. Wenigstens auf dem Flughafen Schiphol fühlte ich mir sehr wohl (viel besser als in Heathrow). Bei den Langstreckenflügen von und nach Amsterdam
saßen zwei ältere Damen neben mir (ca. 75 bis 80, kanadisch-niederländisch), die sowas
von unterhaltsam und nett rüberkamen und nie nervten. So eine Schwiegermutter hätte
ich mir auch gewünscht.Geändert von Feinsinn (02.02.2013 um 22:53 Uhr)
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03.02.2013, 21:02Inaktiver User
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
Amsterdam habe ich auch als sehr schön in Erinnerung, vor allem die Museen.
Ich weiß nicht, ob man manchmal als Tourist bestimmte Standards "zuviel" erwartet, keine Ahnung.
Ich stand auch mal auf einem verlassenen Berg in Südafrika, und hatte eine Plastiktüte vor der Kameralinse. "Zerstört" das Bild, ich weiß schon, was ihr meint, aber ... es ist halt so. Und nein, sie war unterhalb auf einem Ast, herunterklettern wäre lebensgefährlich gewesen.
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04.02.2013, 12:22Inaktiver User
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
Ob einem jemand oder etwas sympathisch erscheint, ist wohl Geschmacksache. Da kann man nicht viel dazu sagen.
Aber dass man sich Paris "schenken" kann - trotz seiner Fülle an Attraktionen - das finde ich schon ein bisschen seltsam gedacht. Vielleicht hattest du den falschen Reiseführer dabei?
Paris ist sicher nicht meine Lieblingsstadt. Dennoch war ich inzwischen in Summe 4 Wochen in Paris, habe lange Stadtspaziergänge gemacht - nicht nur in den Touristenmeilen. Auch wenn die Haussmann-Architektur zumindest mich in ihrer Gleichförmigkeit inzwischen nervt, so ist das dennoch immer noch eine Stadt, die "man" m.E. gesehen haben muss.
Es gibt großartige Museen für jeden Geschmack. Zuletzt war ich im Musée du quai Branly mit seiner auserlesenen Sammlung in spektakulärem Ambiente ...
Der Friedhof Père Lachaise ist für Romantiker wunderschön, besonders im Herbst.
Die Gegend von Belleville/Rue Oberkampf/Rue Menilmontant ist ganz anders als die übliche Rennstrecke der Paris-Touristen. Wieder anders: Canal St Martin und der Parc de la Villette.
Paris hat viele Facetten, auch wenn die recht homogene Haussmann-Architektur des Stadtzentrums das nicht auf den ersten Blick erkennen lässt. Es lohnt sich ein Buch mit Stadtspaziergängen zu besorgen und auch mal etwas weniger bekannte Gegenden zu erkunden. Dort findet sich so manches Juwel.
Was Englischkenntnisse betrifft: alle Touristenämter haben Englisch und Spanisch sprechendes Personal; alle "besseren" Hotels und viele Backpacker-Unterkünfte haben (einigermaßen) Englisch sprechendes Personal. Die Leute auf der Straße sprechen allerdings selten Englisch. Sie haben es zwar in der Schule gelernt, scheuen sich aber es anzuwenden. Dennoch kann man davon ausgehen, dass mehr Pariser Englisch sprechen als New Yorker Französisch
und immerhin sind beides "Weltsprachen".
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04.02.2013, 12:30Inaktiver User
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
Meinst du? Warum glaubst du das, und welche Nationalitäten hast du denn dabei im Hinterkopf?
Genf ist französisch, sehr international und schweizerisch - in dieser Reihenfolge. Zumindest ist das mein Eindruck.Dasselbe ist mir auch in Genf passiert. Da geschahen aber noch mehr absolute no go's
Was gab's denn an absoluten "no-go's" - von den Preisen mal abgesehen? *neugierig frag*
.Geändert von Inaktiver User (04.02.2013 um 12:34 Uhr)
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07.02.2013, 17:42
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
Never ever! Was man sich schenken kann - eigentlich mag ich den Strangtitel in seiner Absolutheit nicht.
Vielleicht reichen meine schlechten Erfahrungen hierfür auch nicht aus, um richtige Antiempfehlungen auszusprechen.
Nennen möchte ich dennoch Orte, die es mir schwer gemacht haben, wieder zurückzukehren.
1.Bahrain, Manama: Ein kurzer Aufenthalt hat gereicht, um mir zu zeigen, wie blöd ich offensichtlich in den Augen der Taxifahrer bin. Am Ende hat keiner das Geschäft gemacht und ich bin über Stock und Stein und Baustellen zum Nationalmuseum gewandert.
2.Bilbao: Man hat mich mit eindeutigen Blicken spüren lassen, dass ich Ausländerin bin. Selbst Bemühungen Spanisch zu sprechen wurden nicht belohnt. Das Problem in der Touriinformation angesprochen erhielt ich zur Antwort, dass die Basken sich sehr schwer mit Besuchern tun und sie sich endlich anstrengen müssten.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass Stolz und Rassismus sich hier die Klinke in die Hand geben.
3.Japan: Ich hege eine große Sympathie für das Land und spreche mehr oder weniger, eher weniger die Sprache.
Dennoch macht das Reisen in diesem Land bedingt Freude, weil die Einheimischen nur wenig aufgeschlossen sind.
Mehr Weltoffenheit würde diesem Land außerordentlich gut tun; ebenso wenn sie ihre Mentalität, allen überlegen zu sein, ablegen würden (was übrigens auch ein großer Streitpunkt mit meinen japanischen Freunden hier in Deutschland ist.)
Gruß
Saloei
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08.02.2013, 11:20Inaktiver User
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
In die andere Schale der Waage möchte ich einwerfen: Bitte nein, Japan sollte nicht "weltoffener" werden.
Heutzutage heißt "Weltoffenheit" selten mehr als amerikanisiert, beliebig und kommerziell zu sein. "Weltoffenheit" führt dazu, dass von Kathmandu bis Hawaii Banana Pancake und Cerealien zum Frühstück angeboten werden und nur noch still zusammengezuckt wird, wenn ein breitbeinig daherlatschender Tourist mit Straßenschuhen in Tempeln und Häusern herumtrampelt. "Weltoffenheit" ist Ausverkauf der eigenen Identität.
Genau das ist das vielleicht Schönste und Beste an Japan: dass es bis heute weitgehend seine Identität bewahrt hat. Wer das nicht möchte, wem Japan zu japanisch ist, der hat unzählige Möglichkeiten anderer Länder zu besuchen bzw. heimzusuchen.
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08.02.2013, 11:47Inaktiver User
AW: Never ever! Was man sich echt schenken kann.
ich finde Japan ein (fast) ideales Reiseland im Gegensatz zu China (wo alles Alte z.B plattgemacht wird).
Ich weiss zwar, daß Leute, die länger im Ausland gelebt haben, Probleme mit der Wiederansiedlung hatten (kleine Wohnungen...).
Außerdem habe ich festgestellt, daß Japanisch hilfreich ist beim Anbahnen von Kontakten (hätte ich aber nicht gebraucht, aber eher hinderlich, wenn es Probleme gab.
Einfach deshalb weil Japaner einen Riesen Unterschied machen ob jemand innen oder außen ist. Und dafür andere Regeln, Verhalten gelten.
Einen Ausländer behandelt man meistens staunend und überhöflich. Soviel Hilfsbereitschaft wie dort hab ich selten erlebt.
Was vielleicht für speziell Deutsche zu denken geben sollte: Japaner sind immer noch ziemlich nationalistisch, während Deutsche eher das Gegenteil sind (wer ist hier schon stolz auf Göthe?). Bei uns ist Fremdschämen in.
Beides finde ich nicht ok.
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08.02.2013, 11:50



Aber das ist wirklich mein Eindruck.
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