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    verhalten im schlafwagen

    ihr lieben,

    nächste woche verreise ich mit meiner tochter im schlafzug - 4er schlafwagenabteil, mitreisende sind uns unbekannt. die "verschlafene" fahrt wird etwa 9h dauern.

    frage:
    wie benimmt man sich da? schlafanzug an? wie läuft das mit dem zur-nacht-fertig-machen/ umziehen?was sollten wir beachten bzgl. gepäck/waschzeug/ ...

    wir müsen danach noch 2h ic fahren, sind gegen mittag am ankunftsort- das will ich nicht unbedingt in zerschlafenen klamotten.

    danke für schlafwagenetikettehinweise
    kadewe

  2. Inaktiver User

    AW: verhalten im schlafwagen

    Normalerweise gehen die anderen zwei Gäste mal kurz raus, damit man sich umziehen kann. Oder eben Toilette, wenn die groß genug ist (und nicht eklig, klar).

    Umziehen geht normalerweise auch so.

    Alternativ - ihr belegt einfach die oberen beiden Betten, dann sieht man auch nüscht von unten. Sollte.

    In Russland hab ich mich auch schon unter der Decke umgezogen, und Top schon angehabt. Geht auch allet.

    Zahnbürste, Waschlappen, evtl. noch eine Trinkwasserflasche für Wasser, kleine Tube Zahnpasta, Kamm, Creme, Deo reicht bei mir erstmal.

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    AW: verhalten im schlafwagen

    Hallo kadewe,

    an Gepäck habe ich nur das dabei, was ich auch während meines Urlaubsaufenthalts brauche - Zahnbürste und Co. packst du ja sowieso ein.

    Ich ziehe zum Schlafen auf jeden Fall meine Tageskleidung aus. Mir macht es nichts aus, mich umzuziehen, wenn da noch jemand ist. Die unfreiwilligen Zuschauer sitzen eh nicht da und glotzen doof, sondern schauen dann diskret in ihr Buch oder wohin auch immer. Ansonsten kann man sich auch umziehen, wenn die anderen gerade zum WC sind oder man bittet eben freundlich, ob sie mal kurz vor die Tür gehen würden. Da ihr zu zweit seid, könnte auch einer die Decke hochhalten, so dass man etwas geschützt ist.

    Was ich immer extra einpacke: mein großes Balituch, was ich mir um den Körper schlingen könnte, wenn ich die Bettwäsche zu komisch finde und diese z.B. lieber nicht auf den nackten Armen haben möchte. Aber das Tuch ist eh bei jeder Reise dabei,, weil ich es für vieles nutze.

    Ansonsten heißt es einfach freundliche Rücksichtnahme im Abteil: Der eine könnte bis nachts um 3 quatschen, währen der andere lieber um 22h das Licht aus hat und schlafen mag. Einfach ins Gespräch kommen mit den anderen und auch offen sagen, wenn irgendwer zu laut plaudert und man es gerne etwas leiser hätte.

    Die Zugtoiletten und Waschräume können ganz unterschiedlich ausfallen. Ich hatte schon alles von schrecklich ekelig bis superklasse. Vielleicht vorsichtshalber die eigene Wasserflasche mitnehmen zum Zähneputzen.

    Gut ist auch, wenn man von den Mitreisenden weiß, wann sie aussteigen....dann wundert man sich wenigstens nicht, wenn es in aller Herrgottsfrüh schon rumpelt, weil einer aus dem Bett muss, weil er bald am Ziel ist.

    Gute Reise und erzählt doch hinterher bitte, wie es euch ergangen ist.
    LG WhiteTara

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    vielen dank für eure tipps - es war...naja...wechselhaft.

    m hinzug hatte unsere "bahntante" es irgendwie geschafft, uns ein zweierabteil zu buchen mit eigenem waschplatz - auf den ersten blick supertoll, aaaaber: wasser ging nicht (gsd hatte ich dank euch wasserflaschen mit), seifenspender ging nicht...und etwas "mini" ist so ein abteilchen ja schon. ansonsten aber sauber, auch im toiletten-/duschbereich. sogar frühstück - kaffee :-)) - wenn auch bahngerecht - gab es dabei.

    auf der rückfahrt gabs dann wegen kurzfristig notwendiger umbuchung "sleeperette" - nieeeeeeeeeeeeeee wieder.

    letztendlich hat kind aber bei beiden schlafvarianten nur etwa 4h geschlummert - hinzu war es zu aufregend, rückzu - naja...

    danke für eure ratschläge
    kadewe

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    AW: verhalten im schlafwagen

    Hallo kadewe,

    ich hoffe doch, dass die Zeit zwischen den Zugfahrten nicht so wechselhaft war und ihr euren Ausflug genossen habt ?

    Das kann schon passieren, dass man vor Aufregung dann im Zug nicht schlafen kann. Es gibt ja auch eine ständige Geräuschkulisse und nicht jeder kann gut schlafen, wenn sich der Schlafplatz ständig bewegt.
    Ich erinner mich noch mit grausen an eine Nachtzugfahrt, wo der Lokführer das sanfte Bremsen nicht beherrschte, weshalb der Zug ziemlich häufig abrupt anfuhr und vor allem abrupt abbremste....von dem Geschaukel hatte ich ein Gefühl, wie ich mir Seekrank vorstelle, nur dass ich auf dem Schiff noch nie Probleme hatte. Und 2x dachte ich, ich rolle gleich aus dem Bett, weil so abgebremst wurde. Viel Schlaf gab es in der Nacht auch nicht.
    Aber ich hatte im Citynightline auch schon feine Nächte, wo ich nach der Fahrkartenkontrolle einschlummerte und erst kurz vor Zielbahnhof vom Zugpersonal geweckt wurde.
    Ich bin mittlerweile ganz gut geübt im Zug zu schlafen, auch tagsüber, somit ist mit dem Zug reisen für mich immer eine feine Sache.

    Ihr seid nun zumindest eine abenteuerliche Erfahrung reicher
    LG WhiteTara

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