In was für Hotels schlaft Ihr denn ?
Das mal die Ecken rund gewischt sind o.ä. - ok, auch schon erlebt.
Oder vor 2 Jahren in einem französischen Hotel: Da hab ich tatsächlich noch Franc unter dem Telefon gefunden, die dort wohl mal von jemand als Trinkgeld hinterlassen -, aber nie gefunden wurden.
Aber das es RICHTIG dreckig war, hab' ich noch nie erlebt. Auch nicht in der 3. Welt.
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06.07.2010, 10:33Inaktiver User
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
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06.07.2010, 11:21
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Das frage ich mich allerdings auch gerade. Bei einem so eingeschränkten Etat - denn nur der könnte solche Extreme begründen - würde ich eher auf ein Ferienhaus ausweichen. Oder ein privates Bed & Breakfast. Ich würde nicht im Dreck schlafen wollen.
Bei den erwähnten Messehotels handelt es sich doch eher um die üblichen Businesshotels, die alle einen Standard haben. Horrorstories wie hier habe ich dort noch nicht erlebt.
In südlichen Ländern sollte man immer einen Stern mehr buchen. Kann man hier mit einem Drei-Sterne-Hotel einigermaßen leben, erfordert der gleiche "Komfort" in den meisten anderen Ländern eher vier Sterne.
Was aber definitiv nicht heißen sollte, dass das Haus so dreckig ist, dass man mit Sagrotan, Plastiktüten und was weiß ich antanzen muss. Mal ehrlich, dort schlaft Ihr dann und frühstückt?
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06.07.2010, 11:51Inaktiver User
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Mir gefällt die Implikation Deines Beitrags nicht.
So etwas ist schneller passiert, als man glaubt. Ich steige normalerweise nur in sehr guten Hotels ab, aber auch ich war schon mit schmutzigen Zimmern konfrontiert.
Z.B. in NYC, als ich sehr kurzfristig ein Hotel brauchte, leider war gerade Springbreak. Ich bekam nur ein Zimmer in einem dieser Touri-Bunker, und sauber war wirklich was anderes. Ich hatte also die Wahl: Dieses Zimmer, oder nahezu vierstellig pro Nacht zahlen. Immerhin war die Bettwäsche okay, für den Rest half dann Plan B: Im Land of the free auch zu nachtschlafener Stunde noch schnell in den Supermarkt gehechtet und einen Chlorreiniger und ein Desinfektionsspray sowie eine Rolle Küchenkrepp gekauft.
Z.B. als Reisende mit Hund. Offenbar glaubt man gelegentlich, Menschen, die mit Hunden reisen, hätten keine besonderen Ansprüche an Hygiene, Ausstattung und Ambiete. Es gibt Neuigkeiten: Doch, ganau das haben sie
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Das bekam dann auch die Rezeption des Hotels an der Ostsee (bei HRS mit 4 Sternen geführt) zu spüren, die die Wahl hatte: Mir trotz angeblich ausgebuchten Hotels ein anderes Zimmer zur Verfügung zu stellen, oder meine Abreise, die einiges an Unannehmlichkeiten beschert hätte, in Kauf zu nehmen.
Wie durch Zauberhand war "plötzlich" ein Zimmer frei
.
Die Ferienhäuser der Anlage waren im übrigen in einem noch schlimmeren Zustand. Dass man sich wagt, die überhaupt an Familien zu vermieten, ist eine Frechheit.
Manchmal hat man eben leider nicht die Wahl, und muss trotz widriger Umstände zumindest eine Nacht überstehen.
Barfuss laufe ich im übrigen in KEINEM Hotel der Welt.
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06.07.2010, 11:59
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Kurzfristig und dann in einer Stadt wie NY - okay, kann passieren. Bei einer Hotelbuchung für den Urlaub meiner Meinung nach wirklich nur in absoluten Ausnahmefällen. Im Internet würde eine solche Absteige mit entsprechend schlechter Wertung zu finden sein.
Ich gehe allerdings auch davon aus, dass die meisten das Internet auch zur Information nutzen.
Also gehe ich - ohne jegliche persönliche Wertung - von einem eingeschränkten Etat aus (was in meinen Augen kein Verbrechen ist, nur über eingeschränkte Mittel zu verfügen), der die Suche auf eher niedrigpreisige Häuser beschränkt.
Vermutlich sind wir uns einig, dass dort eher dermaßen dreckige Buden wie hier beschrieben zu finden sind.
Kein eingeschränkter Etat, sondern normaler und dann so viele schlechte Erfahrungen: dann würde ich mein Buchungsverhalten überdenken. Mehr Bewertungen lesen (diese auch mit der notwendigen Urteilsfähigkeit), ein wenig anders suchen und in Foren nach persönlichen Erfahrungen fragen. Hier z. B. Das kann einem sicher manche Überraschung ersparen.Geändert von Tabetha (06.07.2010 um 12:06 Uhr)
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06.07.2010, 12:02
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Hast Du Deine Erfahrung mit dem Hotel an der Ostsee bei HRS eingestellt?
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06.07.2010, 12:09Inaktiver User
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Ja, klar, Tabetha, da stimme ich Dir zu. Ich denke jedoch, dass man in jeder Preiskategorie - auch in der einfachsten! - erwarten darf, dass die Räumlichkeiten zumindest sauber sind.
Einen Tipp habe ich noch: Man stelle sich mit dem Reinigungspersonal gut. Die Leute verdienen überall auf der Welt meist sehr wenig, und freuen sich meist über kleine Aufmerksamkeiten, ein liebes Wort, und ein Dankeschön.
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06.07.2010, 12:10Inaktiver User
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06.07.2010, 12:15
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06.07.2010, 12:18
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Ich finde das wichtig. Es ist eine gute Möglichkeit, Erfahrungen auszutauschen und gleichzeitig diejenigen unter Druck zu setzen, die den Urlaubern das Geld aus der Tasche ziehen, aber keine Leistung erbringen. Ich bewerte immer - auch gerne Restaurants, da ich in fremden Städten oft selbst gute Erfahrungen mit den Tipps gemacht habe. Geht zwar auch manchmal daneben, aber es ist wesentlich sinnvoller als blind loszuziehen ...
Nur mein Lieblingsrestaurant in der Nähe meines Wohnortes bewerte ich nicht. Da würden ja alle essen gehen wollen, wo kämen wir da hin ;- )Geändert von Tabetha (06.07.2010 um 12:32 Uhr)
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06.07.2010, 13:17Inaktiver User
AW: Nicht so sauberes Hotelzimmer - und sich trotzdem wohlfühlen
Kurz zur Erklärung: Es ging ja um den Notfall "dreckiges Zimmer". Und daher habe ich meine DIESBEZÜGLICHEN Erfahrungen* mitgeteilt - was nicht heißt, dass ich immer in solchen Bruchbuden absteige. Die TE hat nach Tipps gefragt, und die soll sie bekommen.
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- Zum einen habe ich aus meiner Studentenzeit Erfahrungen mit Zwei-Sterne-Hotels Last minute auf Kreta. Nicht zu empfehlen!
Habe in 10 Tagen gut was abgenommen (getanzt, abartig schlechtes Essen... naja). Man war jung, unerfahren und chronisch geldknapp.
- In NY (zeitig gebucht) sind wir im "Pennsylvania" abgestiegen. Das letzte Dreckloch, für den Preis ganz schlimm (war im Jahr 2000, da hatte ich noch kein Internet bzw. war das damals noch nicht so üblich wie heute). Speckige Überdecken, Föhn ging nicht, Bett war ultra-unbequem (wir haben dann auf der Matratze auf dem Fußboden übernachtet). Gegessen haben wir dort nicht, dafür gibt es in NY bessere Möglichkeiten.
- Ich war bisher dreimal in London und hatte bisher IMMER Zimmer, in welchen irgendetwas nicht funktionierte (nur tröpfelnde Dusche, Loch in der Zimmerwand, grausiges Frühstück, Aussicht auf den Hinterhof). Gleiches in Prag, Paris, Florenz und Andalusien.
- Zum diesjährigen Hamburg-Marathon haben wir direkt in einem Hotel auf der Reeperbahn gebucht (geschätzte 50m bis zum Startpunkt). Das Hotel war knackenvoll, das Frühstück gut, dafür hätte sich im Badezimmer nur ein Kleinwüchsiger ohne Verletzungen bewegen können. Es gab keinen Schrank, die Ablage über dem Waschbecken war nicht zu benutzen, da locker. Und das für 120,- € pro Nacht.
Es ist halt die Frage, ob ich Dreiviertel meines Etats für ein ultra-cooles Hotel ausgeben will, in dem ich entsprechend viel Zeit verbringe (z.B. im All-inclusive-Urlaub), oder ob ich eine Städtereise oder Strandurlaub mache, wo ich normalerweise den Großteil des Tages unterwegs bin und nur zum Duschen und Übernachten "nach Hause" komme. Ganz ehrlich: Besuche ich z.B. Florenz, bin ich ab spätestens 9h nicht mehr gesehen und schmeiße mein Geld lieber für leckeres Essen (=> o.g. Picknick), Museen, Klamotten, tolle Cafés o.ä. aus dem Fenster. Wenn ich dann gegen 22h ins Bett falle, will ich nur noch schlafen und nicht noch in den Wellnessbereich o.ä. Essen tue ich auch meist außerhalb, eben die landestypischen Sachen und nicht diesen Hotelfraß (mag ich in Deutschland auch oft nicht).
Ich geb´s zu: Ich brauche im (Städte-)Urlaub kein Fünf-Sterne-Hotel, zumal das in manchen Metropolen für mehr als eine Woche kaum bezahlbar ist, wenn man nicht völlig am Stadtrand landen will (London, Paris, NY). Dabei läuft man halt Gefahr, daß entweder das Essen nicht so toll oder die Dusche mal etwas verschimmelt ist. Das nimmt man mit Humor und kann hinterher zuhause was erzählen. So what?
PS: Wie gesagt - der Vorschlag mit der Plastiktüte war für den NOTFALLGeändert von Inaktiver User (06.07.2010 um 13:26 Uhr)




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