Ich habe dieses Jahr zum allerersten Mal überlegt, einen unserer nächsten Urlaub genau dort zu verbringen, wo wir im September eine kongeniale Zeit verbracht haben; und zwar in exakt derselben Ferienwohnung in der Toskana. Und gleichzeitig habe ich Sorge, dass meine Erwartungen enttäuscht werden könnten, weil diese Reiseerlebnisse wohl einmalig waren.

Gerade bei dieser Reise habe ich aber mal Orte wiedergesehen, die ich vor neun Jahren erstmalig besucht habe. Es ist schon interessant abzugleichen, wie sich Eindrücke verändern.

Und dennoch: grundsätzlich bin ich viel zu neugierig, um immer wieder zum selben Urlaubsort zu reisen. Für 2012 sind ein bis zwei neue Reiseziele geplant. Und auch ich/wir finanzieren unsere Reisen, indem wir auf Anderes verzichten.

Die Theorie, mit Urlaub eine Art Gegenpol zum Alltag zu bilden, kann ich begrenzt nachvollziehen. Wenn die Differenz zu groß wird, finde ich eine Reise auch mal zu anstrengend.