Na, supi.
Seglerisch finde ich Katamarane vollkommen blöd .... Einmal wegen so "lustigen" Geschichten, dann auch wegen der fehlenden Krängung.
Da merkt man ja garnicht, daß man segelt.
Nur von der Lebensqualität her ist so'n Teil natürlich super, nicht so beengt.
Wir hatten dieses Jahr, gegen unsere Gewohnheit, einen Wellnesstörn im Sommer gebucht: Katamaran in der Ägäis, Skipper und Frau Physiotherapeuten, die die Crew jeden 2. Tag massieren (!!), zusätzlich jeden Tag Pilates.
Also, Happy Sailing im Quadrat.
Wollten wir uns mal gönnen. Leider hat der Veranstalter das mit dem Kat verbaselt, also haben wir wieder abgesagt.
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Thema: Der Seglerinnen-Tröt
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03.09.2009, 09:43Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
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03.09.2009, 11:10Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Ich finde diesen schwimmenden Wohnhäuser auch total blöd. Allerdings kenne ich sie nur von diversen Messebesuchen, also, da stehen sie dann ja hoch und trocken in der Messehalle. Früher, als ich noch jung und sportlich war
, habe ich gelegentlich einen Hoby 14 gesegelt. Da trifft wirklich der alte Spruch zu: Wassersport ist ein nasser Sport. Auf einem so kleinen Kat ist richtig action. Die großen (40ft), die in Kiel um den iShares-Cup segelten, waren allerdings auch richtig sportlich. Sie segelten auf der Innenförde bei äußerst böigem und starken Wind und mußten dann auch noch achtgeben auf die Fördeschiffahrt und die Fähren und rechtzeitig die Wende kriegen, um nicht auf eine Kaimauer zu prasseln. Ein dichtes Feld von 12 Booten auf diesem engen Gewässer - das war schon spektakulär anzusehen.
Wir werden uns nächste Woche mal wieder rauswagen. Oder vielleicht schon Sonntag - mal sehen, wie wir das in unserer Eignergemeinschaft geregelt kriegen. Zwei Wochen wollen wir noch unterwegs bleiben. Ich lege vorsichtshalber schon mal die
Thermounterwäsche bereit. So etwas wirst Du, Lorelei, in Thailand ganz sicher nicht benötigen. Wann geht es denn los? Vor oder nach der Wahl? Wir haben heute sicherheitshalber Briefwahlunterlagen betellt.
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03.09.2009, 16:18Inaktiver User
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05.09.2009, 14:56Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Starkwind in der westlichen Ostsee - Törnstart verschoben bis Mitte der nächsten Woche, in der Hoffnung, daß der Sommer ein Einsehen hat und für ein paar Tage zurückkehrt.
Schönes Wochenende.
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06.09.2009, 17:51
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Gerade habe ich an diesen Thread gedacht, bin noch eine
Antwort schuldig.
Bin meist von Mercer Island / Seattle aus oder Seattle (Washington) gesegelt. Lake Washington, Lake Union usw.
Habe kein Segelboot. Hier noch ein bisschen mehr über
meine Eindrücke:
13 und allein auf see?
Sail Away Ladies
Dailymotion - The Dusty Buskers - Sail Away Ladies - a Music video
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08.09.2009, 10:08Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Hallo, miteinander,
"13 und allein auf See" ist so lange kein Problem, finde ich, wie es sich um einen See handelt. Eine Atlantiküberquerung würde ich einem dreizehnjährigen Kind, egal ob weiblich oder männlich, nicht erlauben. Ich habe die Geschichte um dieses Mädchen nicht im Detail verfolgt, frage mich aber, über welche seglerischen Qualifikationen (von den erzieherischen einmal abgesehen) die Eltern verfügen. Haben sie überhaupt eine Vorstellung davon, was auf das Kind zukommen könnte? Ein Mastbruch z.B. Und dann? Ein Kind, selbst wenn es noch so gut trainiert ist, ist körperlich einfach nicht in der Lage, solch heikle Situationen zu bewältigen.
Aber - was rege ich mich auf - ich habe als 14jährige unseren damaligen Hausarzt so lange bequatscht und simuliert, bis er mich ins Krankenhaus überwies mit einer "akuten Blinddarmentzündung", der mir dann auch prompt entfernt wurde. Ich wollte das unbedingt erledigt haben, denn ich plante auch baldmöglichst eine Atlantiküberquerung, hatte aber - wieso auch immer - eine höllische Angst davor, unterwegs eine Blinddarmentzündung zu bekommen. Der Blinddarm ist also weg - die Atlantiküberquerung immer noch nicht geschafft. So gehts auch manchmal mit Kinderträumen.
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08.09.2009, 14:36Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Die Eltern sind wohl schon auch passionierte Segler, das Kind ist seinerzeit bei einem Törn vor Australien an Bord zur Welt gekommen.
However, so eine Atlantiküberquerung im Segelboot ist immer eine gefährliche Sache - nicht nur wegen möglicher Blinddarmdurchbrüche
- und deshalb m.E. nur von einem Volljährigen durchzuführen, der alt genug sein sollte, zu wissen, was er macht.
Ich finde es auch nicht ok, wenn Eltern sowas zusammen mit ihren Kindern machen.
Und zum Mastbruch - da hast Du völlig recht !
Ein Freund von uns ist ein Berufskipper, Mitte 50, ein wirklich erfahrener Seebär.
Dem ist vor den Kanaren plötzlich auch der Mast gebrochen, hat den Steuermann knapp nicht erschlagen, das alles sogar noch bei gutem Wetter, also kein Sturm.
Aber auch unser Freund hat sich da schon ganz schon gefordert gefühlt - so eine Situation hat man ja glücklicherweise höchstens 1x im Leben.
Mit Funk ist nix, weil die Antenne futsch ist,
Der an den Wanten hängende Mast droht ein Loch ins Boot zu schlagen.
Durchschneiden der ganzen Kabel durch den Zug kaum möglich, außerdem hohe Verletzungsgefahr.
etc pp
Zum Glück waren sie noch soweit in Landnähe, daß sie die Küstenwache über Handy erreichen konnten.
Und das war ein riesiger Kahn.Geändert von Inaktiver User (08.09.2009 um 14:43 Uhr)
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09.09.2009, 10:33Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Hi Lorelei, Mastbruch ist wirklich übel - ist uns auch schon mal passiert. In der Ostsee, in der Gegend vor Samsö. Hast Du schon mal versucht, mit einem Wantenschneider bei Starkwind eine Want zu durchtrennen, damit der Mast gelöst wird und das Boot nicht beschädigt? Ich bin wahrlich nicht schwächlich - aber a) ist so'n Ding ziemlich schwer, b) arg unhandlich und c) muß mit beiden Händen gehandhabt werden. Also ist nix mit dem guten alten Spruch "eine Hand für's Schiff und eine für den Menschen". Allein die Erinnerung an die damalige Situation treibt mir leichte Schauer über den Rücken. Und dabei waren wir zu Viert !
Aber seither haben wir statt des bekannten Wantenschneiders eine Art Bolzenschußgerät an Bord, mit dem man die Want quasi durchschießen kann. Es ist relativ leicht und mit einer Hand zu handhaben. Das Ding fahren wir jetzt schon seit 5 Jahren mit uns spazieren und haben es erfreulicherweise bisher noch nicht benutzen müssen. Toi toi toi.
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09.09.2009, 11:13Inaktiver User
AW: Der Seglerinnen-Tröt
Das war bei unserem Kumpel garnicht möglich, stand viel zu sehr unter Zug.
Das ist ein großer Kahn mit einer Masthöhe von über 22 m !
(Der schafft es in knapp mehr als 2 Wochen über den Atlantik !)
Die Küstenwache blieb nahebei, falls was passiert wäre und dann sind sie mit am Boot hängendem Mast nach Puerto Mogan zurück geschippert.
Das gab dann ein großes Hallo im Hafen !
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09.09.2009, 11:53
AW: Der Seglerinnen-Tröt

Dann wird es aber Zeit für die Atlantiküberquerung oder
ist das schon Salz von gestern?
Wir haben alle noch den Blinddarm, setze es mal auf die Agenda!
Die Abenteuer beginnen im Kopf (dann über den Blinddarm).

Gab es da nicht eine krebskranke Ärztin am Nordpol, die sich
selber operierte auf einer Station im ewigen Eis!
Ich seh schon, vom Segeln habe ich immer noch keine Ahnung,
es fühlte sich aber gut an, auf hoher See kann ich es für mich
(alleine) nicht vorstellen. Da muss man eine Portion Salzwasser
im Blut haben.
http://www.fotos-hochladen.net/nases...77elj7t1bz.jpg
Manchmal kann es an Land auch gefährlich zugehen.
Mast- und Schot-BruchGeändert von Feinsinn (09.09.2009 um 12:17 Uhr)



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