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    Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Hallo!

    Wir haben eine fast 14-jährige Tochter. Diese Jahr wollen wir, wie letztes Jahr, wieder nach Langeoog fahren. Da sie nicht so richtig Lust hat mit uns zu fahren, aber auch nicht mit einer Jugendgruppe fahren möchte, haben wir ihr angeboten doch eine Freundin mitzunehmen. Diese gestaltet sich aber jetzt etwas schwierig. Ich habe, bevor wir eine Wohnung gebucht habe, mit der Mutter gesprochen, ob ihre Tochter wohl Lust hat (14 Tage oder auch weniger) mit uns zu kommen und ob sie es auch erlauben würden. Nach Rücksprche mit ihrem Mann hat sie zugestimmt und gesagt, dass ihre Tochter sicher nicht früher nach Hause möchte, sondern 14 Tage mit uns Urlaub machen würde. Nun haben wir uns vor einer Woche mit der Mutter getroffen (Vater musste sich um den Sohn kümmern) um noch die Einzelheiten zu klären. Wie z. B.: dürfen die Teenies abends alleine an den Strand, alleine Billard spielen in einer Kneipe, Fahrradhelm ja oder nein usw. Dann kamen wir natürlich auch auf das leidige Thema Geld. Wieviel Geld braucht sie pro Tag? Wir haben uns dann auf € 10 geeinigt und die Mutter sagte dann noch, wenn die Tochter dann doch noch mehr benötigen würde, bekämen wir das natürlich nach dem Urlaub zurück. Die Kosten der Wohnung habe ich durch 4 Personen geteilt. Dazu kommen dann natürlich noch Fährkosten, Fahrradüberführung und Kurtaxe. Wir haben nochmal gesagt, dass die Tochter nicht die kompletten 14 Tage bleiben müssten wenn sie nicht wollte. Daraufhin sagte uns die Mutter nochmal, dass ihre Tochter damit kein Problem hat und sich die ganze Zeit bleiben würde. Daraufhin haben wir die ganzen Reiseunterlagen angefordert und auch bezahlt.

    Nun kam gestern ein Anruf von der Mutter. Sie hätten sich das nochmal überlegt und alles in allem wäre der Urlaub für ihre Tochter mit € 600 zu teuer. Habe jetzt nochmal nachgerechnet und komme auf € 460,00. Im August käme ja schliesslich auch noch die Klassenfahrt nach England und selber würden sie ja auch noch in Urlaub fahren. Sie könnten sich das so also nicht leisten und wenn wir Wert darauf legten, dass ihre Tochter mit uns fahren würde sollten wir doch bitte mit dem Preis der Wohnung runtergehen, sie könnten ja schließlich keine Dukaten sch...Ich war im ersten Moment etwas baff, da sie bei ihrem Besuch in keinster Weise zu erkennen gab, dass sie sich das nochmal überlegen müssten. Als ich sie dann fragte, was sie sich so für die Wohnung vorgestellt hätten, sagte sie € 10 wären das höchste der Gefühle, wir hätten ja eh eine Wohnung für 4 Personen nehmen müssen, da es Wohnungen für 3 Personen ja wenig gibt. Jetzt ist auch auf einmal die Rede davon, dass die Tochter vielleicht nur eine Woch bleibt, falls ihr die Decke auf den Kopf fällt. In den vorherigen Gesprächen hörte sich das ja alles ganz anders an. Daraufhin sagte ich ihr, dass ihr Tochter natürlich wenn sie möchte jederzeit nach Hause kann und wir sie auf keinen Fall zwingen würden zu bleiben, wie ich das ja auch von vornherein angeboten habe.
    Nun will sie uns das Geld überweisen. Als ich dann noch sagte, dass die Reiseunterlagen auch gerade angekommen seien, sagte sie dann ganz verwundert: Die habt ihr auch schon bestellt? Wie ich finde brauchte ich keine Zweifel an dem Mitkommen ihrer Tochter zu haben.
    Mit der Wohnung kann ich ihr teilweise Recht geben. Eine Wohnung für 3 Personen ist schlecht zu finden, aber es gibt sie und wenn wir gewusst hätten, dass wir nur zu dritt fahren, hätten wir auf jeden Fall danach gesucht. Was mich so entsetzt ist, dass jetzt alles anders ist: Tochter will vielleicht früher nah Hause, wenn ihr noch Geld braucht sagt Bescheid.

    Nun kommen mir auch plötzlich Zweifel das Mädel überhaupt mitzunehmen. Was ist wenn: Wir einen Autounfall haben, den Kindern etwas passiert, wenn sie alleine losziehen usw. Wir haben für unsere Tochter entschieden, dass sie auf Langeoog keine Fahrradhelm aufsetzen muss (ich weiss, ist nicht ganz o.K., aber haben wir nun mal so entschieden). Die Mutter der Freundin meinte, wenn der Helm noch in den Koffer passt soll sie ihn mitnehmen. Es wird dann sicherlich schwierig dem Mädel zu erklären, dass sie den Helm aufsetzen soll und unsere Tochter nicht.

    Habt ihr eine Idee, wie wir uns für den Fall eines Unfalls o. ä. absichern können. Ich weiss nämlich nicht mehr, wie ich mich auf die Aussagen der Mutter verlassen kann.

    Vielen Dank und schöne Pfingsten
    reli

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    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Meine Schwester hatte frueher auch schon mal eine Freundin mit in den Familienurlaub genommen. Ich war lieber auf Freizeiten gegangen

    Jedenfalls hatten meine Eltern nie Geld fuer die Unterkunft, Anfahrkosten mit dem Auto, und gemeinsames gekochtes Abendessen berechnet. Wie es mit mal eben so Pommes am Strand oder ein Eis aussah weiss ich nicht, kann mir aber vorstellen dass davon auch nichts angerechnet wurde da meine Eltern nicht ueber jeden Euro extra meckern auch wenn sie nicht reich sind.

    Ich wuerde mir bei einem aehnlichen Urlaub, in einer Ferienwohnung auch keine Gedanken drueber machen. Die Wohnung ist eh komplett bezahlt ob da jetzt eine Person mehr oder weniger drin wohnt, und so viel duerfte bei selber Kochen auch nicht extra anfallen. Wie stellst du dir das auch vor? 2 Kartoffeln extra pro Tag macht 40cent *aufschreib*? Eine Bahnkarte oder groessere Faehrenueberfahrt wuerde ich dann aber nicht bezahlen.

  3. Inaktiver User

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Ich habe früher auch Freundin oder Cousine meiner Töchter mit in den Urlaub genommen, dazu habe ich sie eingeladen und wenn ich jemanden einlade, dann nehm ich auch kein Geld für die Unterkunft.

    es ging auch immer um Ferienhäuser, die ich ja eh voll bezahlen musste, egal ob nun eine Person mehr oder weniger.

    Auch die Lebensmittel habe ich bezahlt, wo drei satt werden, reicht es auch für vier personen.

    dafür musste der "Gast" mit meiner Tochter dann den Tischdienst übernehmen, mal das Essene zubereiten, Bade zimmer sauber machen natürlich nur im angemessenen Rahmen

    aber das schönste daran war, meiner Tochter war nicht langweilig, ich konnte auch mal allein unterwegs, da die beiden sich hatten.

    Das Mädel musste eine Einverständniserklärung der Eltern haben, Krankenschein und Taschengeld und natürlich habe ich mir von den Eltern auch berichten lassen, ob ich besonderheiten beachten musste.

    Ich bin der Meinung, wenn ich jemanden einlade, dann muss er sich auch nicht an den Unkosten beteiligen.
    Möchte ich eine Kostenbeteiligung, kläre ich das vor der Buchung, dann hat die Person die mitzahlt auch ein Mitbestimmungsrecht wo es hingehen soll.


  4. Inaktiver User

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Hallo reli,

    ich schließe mich auch meiner Vorschreiberin an. Ich hätte wahrscheinlich auch nicht die Wohnung umgelegt. Ich schätze mal, das hat die Leute auch überrascht.
    Wahrscheinlich würde ich die Unterkunft auf meine Kappe nehmen und Fähre und Eintritte ( wenn die Kinder alleine unterwegs) sind, das Mädchen bezahlen lassen.
    Am besten suchst du noch mal das Gespräch mit der Mutter und vielleicht könnt ihr euch in der Mitte treffen.
    Allerdings finde ich es keinen guten Anfang, wenn das Mädchen oder die Eltern schon über einen vorzeitigen Abbruch nachdenken, bevor es überhaupt angefangen hat.
    Aber vielleicht könnt ihr das Steuer ja noch rumreissen.

    Liebe Grüße
    F

  5. Inaktiver User

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe früher auch Freundin oder Cousine meiner Töchter mit in den Urlaub genommen, dazu habe ich sie eingeladen und wenn ich jemanden einlade, dann nehm ich auch kein Geld für die Unterkunft.

    es ging auch immer um Ferienhäuser, die ich ja eh voll bezahlen musste, egal ob nun eine Person mehr oder weniger.

    Auch die Lebensmittel habe ich bezahlt, wo drei satt werden, reicht es auch für vier personen.

    dafür musste der "Gast" mit meiner Tochter dann den Tischdienst übernehmen, mal das Essene zubereiten, Bade zimmer sauber machen natürlich nur im angemessenen Rahmen

    aber das schönste daran war, meiner Tochter war nicht langweilig, ich konnte auch mal allein unterwegs, da die beiden sich hatten.

    Das Mädel musste eine Einverständniserklärung der Eltern haben, Krankenschein und Taschengeld und natürlich habe ich mir von den Eltern auch berichten lassen, ob ich besonderheiten beachten musste.

    Ich bin der Meinung, wenn ich jemanden einlade, dann muss er sich auch nicht an den Unkosten beteiligen.
    Möchte ich eine Kostenbeteiligung, kläre ich das vor der Buchung, dann hat die Person die mitzahlt auch ein Mitbestimmungsrecht wo es hingehen soll.

    Ganz genauso lief das bei mir zuhause auch

    Meine Freundin ist einige Male mit mir und meinen Eltern in den Urlaub gefahren. Kosten für die Anfahrt, Ferienhaus und Mahlzeiten wurden nie "berechnet", denn die Spritkosten wären eh die gleichen gewesen, das Haus war eh gebucht und wie Engel schon schrieb, die Mahlzeiten waren auch keine wirklich riesigen Mehrkosten.
    Kleine Tradition war es dann eben, dass meine Freundin bzw. deren Eltern die ganze Familie einmal während der Reise schön zum Essen einlud.

  6. Inaktiver User

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Und das mit dem Fahrradhelm solltet Ihr Euch wirklich nochmal gut überlegen
    Im Fall der Fälle kann der lebensrettend sein, auch auf einer autofreien Insel

  7. Inaktiver User

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Und das mit dem Fahrradhelm solltet Ihr Euch wirklich nochmal gut überlegen
    Im Fall der Fälle kann der lebensrettend sein, auch auf einer autofreien Insel
    unbedingt!

  8. User Info Menu

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    hallo reli,

    ich muss mich ebenfalls meinen Vorschreiberinnen anschließen: wir haben früher ebenfalls einen Freund meines Sohnes öfter mit in den Urlaub genommen, eine Kostenbeteiligung an unserem Ferienhaus habe ich nie verlangt, die Vorteile lagen ja durchaus auch auf unserer Seite: mein Sohn hatte einen Spielgefährten und damit viel mehr Spaß als alleine und wir hatten eben auch mal unsere ruhigen "fünf Minuten" und damit eine in meinen Augen größere Erholung
    das Mädchen fährt in Eurem Falle ja auch mit, um Euch bzw. Eurer Tochter damit ein wenig einen Gefallen zu tun
    Grüße
    majong

  9. User Info Menu

    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Hallo,

    meine Vorschreiberinnen haben eigentlich schon alles notiert.

    Kosten wurden nur geteilt, wenn wir Jugendlichen/jungen Erwachsenen mit wenig Geld selbst losgedüst sind.

    Ferienhaus für 3 heißt für mich in der Regel 2 Schlafräume, das ist bei 4 Personen nicht unbedingt anders.

    Anders kann man rechnen (wenn man denn rechnet), so die Person erwachsen ist.

    Und wenn Kostenbeteiligung vorgesehen ist, dann tauscht man sich doch vorher zumindest über die 'Eckdaten' aus, bespricht den Rahmen.

    Da benötigen alle einen Durchblick.

    Liebe Grüße,

    Matratze
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

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    AW: Freundin der tochter mit in den Urlaub nehmen

    Zitat Zitat von reli
    Nun kam gestern ein Anruf von der Mutter. Sie hätten sich das nochmal überlegt und alles in allem wäre der Urlaub für ihre Tochter mit € 600 zu teuer. Habe jetzt nochmal nachgerechnet und komme auf € 460,00.
    Die Mutter hat anscheinend - zu Recht - noch die 10 Euro Taschengeld pro Tag dazugerechnet. Dann passen die 600 Euro.

    Und ehrlich - ich würde das auch nicht bezahlen wollen, es wäre mir zu teuer. Für dieses (oder sogar viel weniger) Geld gibt es die tollsten Fahrten für Jugendliche in Ferienlager in Italien etc.

    Dem Mädchen die Wohnungskosten zu berechnen, nachdem der Vorschlag von Dir kam, finde ich fast schon etwas unverschämt.

    Zitat Zitat von reli
    Ich habe, bevor wir eine Wohnung gebucht habe, mit der Mutter gesprochen, ob ihre Tochter wohl Lust hat (14 Tage oder auch weniger) mit uns zu kommen und ob sie es auch erlauben würden.
    Scheinbar hast Du selbst aufgebracht, dass die Tochter auch für weniger Tage mitkommen kann. Und im nachhinein beschwerst Du Dich? Hast Du die Mutter denn gleich bei der Einladung auch über die Kosten aufgeklärt?

    Mir fällt da ein Bekannter ein, der mich einlud, mit ihm seinen Bruder in der Schweiz zu besuchen. Er rechnete dabei exakt die Benzinkosten und: die Abnutzung seines Fahrzeugs aus, die ich mitzutragen gehabt hätte. Er wollte auf meine Kosten seinen eigenen Reisepreis reduzieren.

    Was zahlt Ihr denn insgesamt für die 14 Tage?
    Wenn man einen Fehler gemacht hat, kommt manchmal etwas ganz Wunderbares dabei heraus.

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