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  1. User Info Menu

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Mein Mann wollte 3/4 arbeiten, damit wir keine Tagesmutter brauchen und ich weiter selbständig arbeiten kann.
    Seine Chefs haben ihn quasi ausgelacht. Natürlich könnte er dann sagen: Gut, dann mach ich eben ein Jahr Elternzeit.
    Danach wär allerdings ziemlich sicher sein Job weg.
    Ich verstehe das überhaupt nicht. Auch die Chefs haben doch Kinder ...?

    Mein Mann hat mal in seiner Firma vorgefühlt, dort wäre das kein Problem. Einige seiner Kollegen arbeiten auch wirklich in Teilzeit, es ist also nicht nur Gerede, sondern wird auch gemacht.

    Natürlich wäre es ein Unterschied, ob er ein Jahr fehlt oder ein Jahr lang seine Arbeitszeit reduziert. Ersteres würde man ihm wohl nur ungern gestatten. Und da er seinen Job liebt, würde er das auch gar nicht aushalten ;-)

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Dann kenn ich ein Paar, die ihr Haus so finanziert haben, dass sie ihr Einkommen zwingend brauchen (frag mich, welche Bank macht sowas). Das ist doch total kurzfristig gedacht, ...
    Nun, wir sind auch so ein Paar, das die Wohnung in der Weise finanziert hat, dass mein Einkommen dringend gebraucht wird.
    Kurzfristig gedacht finde ich das allerdings nicht, denn schliesslich brauchen wir für unsere 3 Kinder eine 4-Zimmer Wohnung. Auf dem Mietmarkt gibt es in München nicht besonders viele Wohnungen und billig sind 4-Zi-Mietwohnungen auch nicht.

    Mein drittes Kind habe ich letztes Jahr bekommen, von daher stellte sich uns die Elterngeld-Frage nicht. Aber selbst wenn es dieses Geld schon gegeben hätte, hätte ich es gar nicht in Anspruch nehmen können, weil alleine die Kosten für die Wohnung 1700 Eur/mtl betragen. Der Höchstsatz des Elterngeldes von 1800 Eur hätte gerade mal 40% meines Einkommens gedeckt und wäre somit nicht ausreichend gewesen, um den Lebensunterhalt zu finanzieren, obwohl wir absolut kein Luxusleben führen.

    Allerdings finde ich die Teilzeitvariante des Elterngeldes sehr interessant. Ich denke schon, dass es einigen Eltern, die es sich nicht leisten können komplett auf ein Einkommen zu verzichten, die Finanzierung der Familie mit Teilzeitjob erleichtern wird.

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    ...jetzt haben sie ein Kind, nach 6 Wochen ist sie wieder arbeiten und das Kind ist mal hier mal dort.
    Da nutzt auch das eine Jahr Elterngeld nix, zumal das in hochqualifizierten Jobs auch ungern gesehen wird, wenn Frau ein Jahr aussetzt.
    Deshalb müsste meiner Meinung nach, für Eltern, die das Elterngeld nicht Anspruch nehmen können, das Krippenangebot deutlich ausgebaut werden.

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Auch wenn ich jetzt auf der Kapitalistenschiene fahre : Elterngeld ist für mich eine Lohnersatzleistung. Und wenn ich bisher mehr verdient habe fällt auch diese höher aus. Beim Krankengeld oder dem Mutterschaftsgeld regt sich da doch auch keiner auf. Im übrigen könnte man auch die Frage stellen, ob das Elterngeld nicht auch von diese "Besserverdienermüttern" finanziert wird.
    Ich habe mein 1. Kind vor fast 10 Jahren zwischen 1. und 2. Staatsexamen bekommen, mein 2. Kind letzten Sommer (und das obwohl wir schon im Zeugungszeitpunkt wußten, daß das Elterngeld kommt). Habe also nicht davon profitiert. Ich selbst würde es ganz abschaffen und dafür die Krippenplätze fördern. Aber trotzdem bin ich der Meinung, daß es wenn es schon gezahlt wird, dann auch einkommensabhänigig, wie bei einer Lohnersatzleistung üblich.

  4. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User

    Ist doch eigentlich nett, dass man etwas bekommt, obwohl man vorher nichts dafür getan hat?!
    danke für die Erklärung sicher ist das nett.

    Komisch, dass sich keiner sich Gedanken macht, dass die angeblich so bevorzugten Akademikerinnen vorher auch deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben zahlen mussten...
    Aber das ist ein anderen Thema. Elterngeld in Höhe des Einkommens hat ohnehin eine Kappungsgrenze. Als Ex-Gutverdienende kommt man also nie und nimmer an sein ehemaliges Einkommen.
    Und ist sehe das ähnlich: wer vorher mehr einzahlt, kann in der Elternzeit mehr bekommen. Wo ist das Problem?

  5. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Nur, die andere Seite ist ja auch, wer vorher gut verdient hat, hat normalerweise auch Rücklagen und ist nicht unbedingt auf Unterstützung angewiesen im Gegensatz zu der Mutter, die vorher schlecht verdient hat.

  6. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur, die andere Seite ist ja auch, wer vorher gut verdient hat, hat normalerweise auch Rücklagen und ist nicht unbedingt auf Unterstützung angewiesen im Gegensatz zu der Mutter, die vorher schlecht verdient hat.
    Eine Frau, die nun 900 oder 1200 Euro Elterngeld bekommt, wird in vielen Fällen keine Rücklagen gebildet haben, die für einen langen Zeitraum ausreichen. In den Gehaltsgruppen brauchen die meisten ihr Einkommen auf und der Rest geht in eine Lebensversicherung und den jährlichen Urlaub.

  7. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    aber auf jeden Fall nicht mehr als 300,-.

  8. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    aber auf jeden Fall nicht mehr als 300,-.
    Worauf bitte war das die Antwort?

    Es ist manchmal sehr schwer, Deinen Kürzestantworten bzw. -beiträgen zu folgen. Ich versuche es und versuche auch darauf zu antworten, glaube aber, dass es machmal nicht gelingt, weil oft kaum verständlich ist, was Du mit wenigen Worten sagen möchtest.

    Gruss

    vita

  9. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Ich meine damit, dass Frauen, die vorher gut verdient haben, nicht mehr als 300,- Unterstützung benötigen. Die Gründe habe ich oben aufgeführt.
    Natürlich kann man auch darüber geteilter Meinung sein.

  10. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meine damit, dass Frauen, die vorher gut verdient haben, nicht mehr als 300,- Unterstützung benötigen. Die Gründe habe ich oben aufgeführt.
    Natürlich kann man auch darüber geteilter Meinung sein.
    Wieso benötigen sie die nicht? Sie benötigen Kleidung, fahren Auto, essen und was weiss ich nicht alles. Wenn sie also ähnlich wie beim ALG I oder Krankengeld eine Leistung beziehen können, die sich am Gehalt der letzten 12 Monate orientiert, bewahren sie sich dadurch die Möglichkeit, dieses Leben weiter zu finanzieren. Ich halte das für einen sehr wichtigen Punkt, da viele Frauen eine solche Abhängigkeit vom Partner, und nichts anderes würde das bedeuten, für sich ablehnen.

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