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  1. VIP

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    also im grunde würde dann auch jedem arbeitslosen 300€ reichen?
    Immer nur zu meckern auf das blöde Scheißsystem, das ist schön bequem, du bist nicht Teil der Lösung, du bist selber das Problem und feige außerdem, sei nicht so unsportlich, es geht nicht ohne dich, so funktioniert das nicht, es geht nicht ohne dich
    Die Ärzte

  2. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von xanidae
    also im grunde würde dann auch jedem arbeitslosen 300€ reichen?
    Das wäre der logische Schluß und das ganze Theater um Bedarfsgemeinschaften wäre vom Tisch.

    Kann ja kaum sein, dass Frauen in dieser Situation anders gesehen werden, als der Rest der Nation.

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Wieso benötigen sie die nicht? Sie benötigen Kleidung, fahren Auto, essen und was weiss ich nicht alles. Wenn sie also ähnlich wie beim ALG I oder Krankengeld eine Leistung beziehen können, die sich am Gehalt der letzten 12 Monate orientiert, bewahren sie sich dadurch die Möglichkeit, dieses Leben weiter zu finanzieren. Ich halte das für einen sehr wichtigen Punkt, da viele Frauen eine solche Abhängigkeit vom Partner, und nichts anderes würde das bedeuten, für sich ablehnen.
    Genau so ist es
    Ich wüsste nicht wie ich mit 300 Euro meine Miete, mein Leben und das eines Kindes finanzieren sollte.



  4. Inaktiver User

    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Ich wüsste nicht wie ich mit 300 Euro meine Miete, mein Leben und das eines Kindes finanzieren sollte.
    Ach nee, aber andere sollen das wissen. Denn die haben ja eh schon wenig, dann kann es ruhig noch weniger sein.

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Ich meine damit, dass Frauen, die vorher gut verdient haben, nicht mehr als 300,- Unterstützung benötigen. Die Gründe habe ich oben aufgeführt.
    Natürlich kann man auch darüber geteilter Meinung sein.


    Ich zähle auch zu den sogenannten "Besserverdienern" und wenn ich nur 300€ erhalten würde, müsste ich sofort wieder arbeiten gehen!

    Man sollte evtl. auch mal darüber nachdenken, dass die Ausgaben unter Umständen viel höher sind!
    Ich z.B. bin selbstständig, habe recht gut verdient und bekomme im Sommer den Höchstsatz an Elterngeld und finde das nicht ungerecht.
    Ich bin IT Beraterin, und kann wenn ich mein Kind betreuen möchte meinen Job nicht von zu Hause ausüben, denn ich bin immer beim Kunden vor Ort in Projekten, bundesweit!!
    Ich muss meine Krankenversicherung selber bezahlen, ebenso wie eine private Altersvorsorge, da gehen im Monat alleine 850€ für drauf! Diese Kosten habe ich auch während ich mein Kind betreue und keinen Cent verdiene! Das werde ich von dem Elterngeld mitfinanzieren müssen!
    Dann muss ich auch noch leben, wohnen, essen wie jede von Euch auch!
    Wenn ich nach dem Jahr nicht sofort ein Projekt finde, laufen die Kosten weiter...und dann muss ich an die "Reserven"

    Ich finde das Elterngeld fair, es ermöglicht auch mir eine Zeit lang mein Baby zu betreuen.
    Ich habe eine Menge Steuern zu bezahlen und finde es in Ordnung wenn ich dafür nun auch eine Lohnersatzleistung erhalte-
    Mit der alten Regelung hätte ich nämlich gar nix bekommen-

    Mein Partner studiert übrigens noch und wir führen bestimmt kein Luxusleben!

    Liebe Grüße

    Liina

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Liebe dastin/ liebes Tin(?)
    Ich habe das hässliche Wort "Neid" hier hereingebracht, den hat Dir doch niemand unterstellt.
    Ich finde es aber nicht furchtbar, dieses Wort auszusprechen.
    Ich lese seit ca. 6 Monaten in diesem Forum mit und finde gerade in den Frauen/Beruf/Kinder-Themen sehr viel Neid.
    Wenn wir da ein bisschen genauer hingucken und unterscheiden zwischen "das will ich auch" und "sie sollen es nicht haben"(Missgunst)....finde ich das überhaupt nicht verwerflich in Situationen, wo wahrscheinlich keine sicher sein kann, den einzig richtigen Weg für sich gefunden zu haben! T.
    Hallo
    Also ich bin nicht neidisch, mag sein andere sind es.
    Für mich ist das Elterngeld nicht grundsätzlich unfair, aber ich verstehe, dass es jemand unfair findet, der vorher 2 jahre zu Hause bleiben konnte, und die ganze Zeit 300 € bekam und nun nur noch 1 Jahr bekommt.
    Es bekommen nun mehr Eltern Geld, und ja, irgendwie ist es gerecht, wenn der, der mehr einzahlt, auch mehr bekommt, sollen sie bekommen. Aber der Satz, der früher galt wurde halbiert und zum Sockel gemacht , das finde ich nicht fair. Bzw hat man den Eltern zugestanden, ihr Kind 2 Jahre lang selbst betreuen zu können. Das Erziehungsgeld ist vl auch nicht fairer, aber das Elterngeld geht zu Lasten der Niedrigverdiener. Und das hat dann eben nichts mit Neid zu tun, dass irgendwer sonst 1800€ bekommt, sondern einfach damit, das man selbst weniger bekommt, als man bekommen hätte. Schließlich argumentieren die, die davon profitieren doch genauso, sie finden es gut, weil sie mehr bekommen, oder eben überhaupt etwas.
    Die Frage ist doch, wieso benötigt ein Kind aus einer "Wenigverdienerfamilie" jetzt nurnoch halb so viel Geld, wie letztes Jahr?
    lG
    das Tin (Zwischenpräsentation vorbei, auf zur Endpräsentation)
    Ich geh jetzt in mich, und wenn ich wieder rauskomm bin ich außer mir,
    und bei dir
    noch heute Abend und, dann den Rest unsres Lebens
    mediomelo - Dota die Kleingeldprinzessin und die Stadtpiraten

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Inaktiver User
    Nur, die andere Seite ist ja auch, wer vorher gut verdient hat, hat normalerweise auch Rücklagen und ist nicht unbedingt auf Unterstützung angewiesen im Gegensatz zu der Mutter, die vorher schlecht verdient hat.
    Welche Meinung vertrittst Du denn dann beim Krankengeld? Die, die viel verdient und viel eingezahlt haben, sollen weniger oder allenfalls gleichviel bekommen, wie diejenigen, die sehr wenig eingezahlt haben? Wenn das so ist, würde ich jedem empfehlen Teilzeit zu arbeiten und krank zu werden.

    Ich bin wirklich ein Befürworter eines sozialen Netzes (und finanziere dies auch gerne mit meinen Steuern) und finde Hartz IV und die miserablen Stundenlöhne eine Frechheit. Aber daß man als sog. "Besserverdiener" (damit meine ich kein 6-stelliges Jahresgehalt) nicht mal eine adäquate Lohnersatzleistung bekommen soll finde ich schon etwas ungerecht.

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    doppelt

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Also ich möchte nun nach längerem Mitlesen auch mal etwas dazu sagen. Ich gehöre zu der Sparte die das Elterngeld gerechter finden als das Erziehungsgeld und zwar aus folgendem Grund. Wenn man vorher gearbeitet hat und entsprechend Geld verdient hat, fällt es schon ins Gewicht wenn man ein Kind bekommt und dann überhaupt keine Leistungen erhält. Wir hätten auch zu der Gruppe gehört die beim Erziehungsgeld über den besagten 32000 € gelegen hätten und dann leer ausgegangen wären. Wie soll man da bitte seine Ausgaben weiter bestreiten ? Wir sind z.Bsp auf 2 Autos angewiesen, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel zu den entsprechenden Arbeitsstätten gibt, wir bezahlen eine Wohnung (Miete) und natürlich Versicherungen usw. Die ja notwendig und sinnvoll sind. Und ich habe bereits eine Tochter die zur Schule geht und wo wir damals 600 DM Erziehungsgeld bekommen haben, wenn vorher beide Elternteile gut verdient haben dann ist das schon schwierig das auszugleichen aber es ging. Und trotzdem bin ich nach knapp 1 1/2 Jahren wieder arbeiten gegangen. Zwar 30 Stunden Woche aber es war trotzdem notwendig weil es über 3 Jahre nicht gegangen wäre. Und diese Diskussion um Akademiker usw. versteh ich nicht. Was mich rasend macht -ohne jemanden persönlich angreifen zu wollen- mit welchem Recht erhalten Frauen die ALG II beziehen ihren Sockelbetrag (der wirklich nicht viel ist) und nebenbei noch mal den Sockelbetrag vom Elterngeld von 300 € anrechnungsfrei dazu ? Wenn ein Arbeitnehmer(in) zu Hause bleibt bekommt er doch auch nicht doppelt Geld ??

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    AW: Elterngeld ungerecht?!

    Zitat Zitat von Sammy26
    Also ich möchte nun nach längerem Mitlesen auch mal etwas dazu sagen. Ich gehöre zu der Sparte die das Elterngeld gerechter finden als das Erziehungsgeld und zwar aus folgendem Grund. Wenn man vorher gearbeitet hat und entsprechend Geld verdient hat, fällt es schon ins Gewicht wenn man ein Kind bekommt und dann überhaupt keine Leistungen erhält. Wir hätten auch zu der Gruppe gehört die beim Erziehungsgeld über den besagten 32000 € gelegen hätten und dann leer ausgegangen wären. Wie soll man da bitte seine Ausgaben weiter bestreiten ? Wir sind z.Bsp auf 2 Autos angewiesen, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel zu den entsprechenden Arbeitsstätten gibt, wir bezahlen eine Wohnung (Miete) und natürlich Versicherungen usw. Die ja notwendig und sinnvoll sind. Und ich habe bereits eine Tochter die zur Schule geht und wo wir damals 600 DM Erziehungsgeld bekommen haben, wenn vorher beide Elternteile gut verdient haben dann ist das schon schwierig das auszugleichen aber es ging. Und trotzdem bin ich nach knapp 1 1/2 Jahren wieder arbeiten gegangen. Zwar 30 Stunden Woche aber es war trotzdem notwendig weil es über 3 Jahre nicht gegangen wäre. Und diese Diskussion um Akademiker usw. versteh ich nicht. Was mich rasend macht -ohne jemanden persönlich angreifen zu wollen- mit welchem Recht erhalten Frauen die ALG II beziehen ihren Sockelbetrag (der wirklich nicht viel ist) und nebenbei noch mal den Sockelbetrag vom Elterngeld von 300 € anrechnungsfrei dazu ? Wenn ein Arbeitnehmer(in) zu Hause bleibt bekommt er doch auch nicht doppelt Geld ??

    Das Elterngeld wird bei Sozialhilfe nicht angerechnet, obwohl für das Kind Sozialleistungen erbracht werden. Ist ja auch ok, aber dann ist es meines Erachtens auch in Ordnung, wenn eine Lohnersatzleistung erbracht wird.

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