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  1. User Info Menu

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Er muss nicht kontrolliert werden, dem entzieht er sich ohnehin. Auch ist er volljährig. Es muss ihm nicht das Haus verwehrt werden, aber für regelmässige Mahlzeiten wird er selbst sorgen lernen müssen.





    Ich sage ja, das war im Endeffekt übergriffigt. Denn dieser Vapo war sein Eigentum und er ist ein volljähriger Mann. Ihr seid im Endeffekt gerade nur noch 'Vermieter'.

    Gleichzeitig kann ich dich ABSOLUT verstehen mit deiner Reaktion. Auch du benötigst ja ein Ventil für deine Wut.

    Deshalb muss der junge Mann das elterliche Nest, in dem er nur noch herumtrampelt, verlassen.
    Wer in meinem Haus lebt, lebt nach meinen Regeln, da sind keine Drogen und Zubehör erlaubt!
    Los lassen ist einer der besten Geschenke die man sich geben kann.

    Mckenzie

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Lyanna Beitrag anzeigen
    Ich könnte mir vorstellen, dass Herlinde sich erst mal sortieren muss.
    So wie ich es lese, hat sie bisher noch keinerlei Hilfe und damit auch keine Unterstützung für sich und das, was sie nicht will, bekommen.
    Kann es sein, dass du das erstemal darüber "sprichst", Herlinde?
    Ich muss mich erst einmal selber sortieren. Da ich in meinem Mann dafür keinen Gesprächspartner habe, suche ich hier das Gespräch. Ich habe bereits eine Drogenberatung ausfindig gemacht und auch meinem Sohn den Link rübergeschickt. Als Antwort bekam ich, dass er dort hingeht, wenn ich ihm das Geld für den Vaporisator gebe. Dass er ein Problem hat, ist mir klar. Besonders als ich auch noch die Benzos gefunden habe. Dass da was passieren muss, ist mir auch klar. Er kann ja einfach ausziehen. Aber ob ihm das hilft? Ich bin auch nicht so der Verfechter von "Reise bis ganz nach unten". Ich will ihn dazu bewegen, alleine oder auch gerne zu zweit mit mir zu einer Beratung zu gehen. Ich wäre schon für ein Erstgespräch dankbar. Und ich hatte darauf gesetzt, dass, wenn ich ihm Drogen hier im Haus verbiete und alles wegwerfe, was dazu gehört, das Thema für ihn schwieriger macht. Die letzten Monate habe ich das auch durchgezogen. Aber natürlich habe ich sein Zimmer nicht durchsucht, sondern nur Sichtbares weggeworfen. Damit hatte er auch gar keine Probleme ... tja

  3. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Das Geld für die bereits weggeworfenen Drogen will er aber nicht haben, oder?

    Sag ihm, er bekommt das Geld, wenn er drogenfrei ist.







    Ich glaube, ich würde ihn vor die Tür setzen, dem geht es noch zu gut.

  4. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Bitte geh du zur Drogenberatung.
    Ich lese dich so, dass du jemandem zum Austausch auch für dich brauchst.

    Wenn er da nicht hingeht, ist das seins. Wenn sein Vater da nicht hingeht, dito.

    Aber, bitte geh du, liebe Herlinde, dort hin.

    Für dich und deinen jüngeren Sohn.

  5. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen

    Jetzt bombardiert mein Sohn mich mit Texten, dass ich ihm das ersetzen soll, Beschimpfungen, Drohungen, dass er alles hier kaputtschlägt. Gestern Nacht hatte er bereits als Racheakt meinen Fernseher runtergeworfen. Der ist hin. Mein teurer PC hat es glücklicherweise überlebt. Mein Mann findet leider auch, dass ich das durch meine unangemessene Aktion selber verschuldet habe. Ich weiß echt nicht mehr weiter ....
    Bezahlt er den Fernseher, den er kaputtgemacht hat? Davon können die Kosten des Vapo abgezogen werden.

    Ihr als Familie habt ein großes Problem: Drogen, Gewalt, Drohungen, Eheprobleme, ...

    Ihr alle braucht mMn Abstand voneinander, Beratung und Hilfe.

  6. User Info Menu

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Meine Familie plagt sich seit 30 Jahren mit meiner Borderlineschwester rum. Alles da sein, zuhören, helfen, Geld geben, unterstützen hat im Endeffekt nix gebracht als uns selber kaputt. Ich denke im Endeffekt wäre ihre beste Chance gewesen ihr in jungen Jahren Grenzen zu zeigen. Statt sie immer und immer wieder aufzufangen, wenn sie den immer gleichen Mist gebaut hat. Vielleicht hätte das auch nichts geholfen. Vielleicht hätte sie sich dann aber konsequenter um Hilfe bemüht.

    So aber zieht und zieht es sich und langsam wollen wir im Grunde alle nur, dass es endlich endet. Wir können einfach nicht mehr. In mir ist eine Mischung aus Wut, Hass, großer Traurigkeit und Mitleid, innerer Zerrissenheit darüber, dass ihr alles Helfen nichts nützt und es ihr einfach nur schlechter geht, sie aber gleichzeitig sich zwar bemüht, gefühlt aber weniger Energie dareinsetzt, als wir anderen es tun. Ein großer Verlust meiner Schwester. Die ich über alles liebe. Auch über mich selbst. Aber genau da sollte im Grunde meine Grenze sein.

    Die Ehe meiner Eltern ist darunter kaputt gegangen, dass sie nicht geschafft haben eine Linie zu fahren.



    Was ich damit sagen will: wem nicht geholfen werden will, dem nützt auch alles Helfen nichts. Kochen und ein Bett überm Kopf unterstützen nur die Krankheit, nicht aber die Genesung. Und ein Paar was sich darüber nicht verständigen kann, hat wahrscheinlich keine Chance ohne Familien- oder Paartherapie.

    Ich würde auf eine solche bestehen als Voraussetzung dafür, deine Ehe weiterzuführen und deinen Sohn weiter zu unterstützen. Der Sohn muss ausziehen. Und wenn er das nicht tut, solltest du gehen.

  7. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    …Und da ich meinen Mann ja durchaus auch für einen intelligenten Menschen und liebenden Vater halte, wundere ich mich seit Jahren über seine sehr entspannte Haltung zu den Themen. Das hat oft für Konflikte gesorgt. Und unser Großer profitiert davon, dass es keine Linie gibt.
    Auch intelligente Menschen können gut verdrängen, manche jedenfalls. Nach meiner Erfahrung können das Männer noch besser als Frauen. Mit dem Problem, das nicht existiert oder das eigentlich harmlos ist, muss man sich nicht auseinandersetzen und man muss noch nicht mal vor sich selbst zugeben, dass man sich da eigentlich hilflos fühlt. Also ich könnte mir gut vorstellen, dass das einfach die Bewältigungsstrategie deines Mannes ist.

  8. User Info Menu

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das Geld für die bereits weggeworfenen Drogen will er aber nicht haben, oder?

    Sag ihm, er bekommt das Geld, wenn er drogenfrei ist.







    Ich glaube, ich würde ihn vor die Tür setzen, dem geht es noch zu gut.
    Ja, das ist eine gute Idee. Er bekommt das Geld, wenn er zur Drogenberatung geht und drogenfrei ist. Und nein, wegen der weggeworfenen Drogen hat er nicht gemeckert.

  9. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    Ja, das ist eine gute Idee. Er bekommt das Geld, wenn er zur Drogenberatung geht und drogenfrei ist.
    Das wird nur funktionieren, wenn ER es will. Nicht weil jemand anders sagt, "nur so und dann".
    Entzug ist in erster Instanz erst Kopfsache.

  10. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    Ja, das ist eine gute Idee. Er bekommt das Geld, wenn er zur Drogenberatung geht und drogenfrei ist. Und nein, wegen der weggeworfenen Drogen hat er nicht gemeckert.

    Wann bekommst du das Geld für den Fernseher, den er zerstört hat?

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