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  1. User Info Menu

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Wenn das schon seit 7 Jahren so geht, kommt er da nicht so einfach wieder raus, da braucht er ganz, ganz dringend eine Therapie. Das Problem wird die fehlende Einsicht sein. Aber das ist Teil der Sucht. Also wirklich ganz schnell eine Drogenberatungsstelle aufsuchen.

  2. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Zimmerbrunnen Beitrag anzeigen
    Also wirklich ganz schnell eine Drogenberatungsstelle aufsuchen.
    Funktioniert aber nur, wenn der Süchtige seine Sucht einsieht.

  3. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Mein Sohn hat auch von 15-17 sehr viel Drogen konsumiert, Schulden gemacht, Führerschein verloren und und und.
    Wir waren, als nicht mehr gefruchtet hat, in der Drogenberatungsstelle.
    Dort wurde uns gesagt: Sofort jegliche Unterstützung einstellen und rauswerfen.

    Jede Mutter wird verstehen, wie ich gelitten habe. Aber wir haben es durchgezogen.
    Er musste seine Sachen packen und gehen. Keinerlei Kontakt mehr. So traurig wie es war, es ging mir dann sogar Stück für Stück etwas besser. Vorher war es jeden Tag eine Zerreißprobe.
    Nach einem Jahr stand er hungernd und frierend vor unserer Tür und bat Um !Rücknahme".
    Der Drogenberater sagte sein, er muss erst unter der Brücke landen. Aber wir haben ihm eine neue Chance gegeben.
    Er hat dann eine Lehre gemacht und studiert. Und ist heute Chef von 200 Leuten.

    Die Drogenjungs waren damals zu viert. 1 anderes Elternpaar hat es auch so gemacht, wie wir, der Junge hat es auch geschafft.
    Die anderen Eltern und Großeltern haben weiter unterstützt, Miete gezahlt, Kühlschrank gefüllt.
    Die beiden haben es nicht geschafft.

  4. User Info Menu

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Zimmerbrunnen Beitrag anzeigen
    Das Problem wird die fehlende Einsicht sein. Aber das ist Teil der Sucht. Also wirklich ganz schnell eine Drogenberatungsstelle aufsuchen.
    Für die Eltern aber wäre es wirklich von Vorteil, ganz bestimmt ...sicher für den Vater!
    Es ist immer JETZT

  5. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    Eine Wohnung gäbe es auch für meinen Sohn, aber bisher wollte er nie ausziehen, was ich in den harten Corona-Zeiten auch verstehen konnte.
    Liebe Herlinde, 'in den harten Corona-Zeiten', was soll das heißen. Euer Sohn dröhnt sich doch mit oder ohne Lockdown zu.

    Der junge Mann muss wohl überhaupt einmal 'harte' Zeiten erleben lernen. Nämlich Eigenverantwortung zu übernehmen.

    Deshalb ein eigene Wohnung für ihn und die Adresse der Suchtberatung in die Hand drücken. Das birgt zwar das Risiko, dass er seine Ausbildung zuerst einmal versandelt, aber mittelfristig ist es die einzige Methode für ihn, das Leben meistern zu lernen und für dich, nicht kaputtzugehen.

  6. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Zimmerbrunnen Beitrag anzeigen
    Wenn das schon seit 7 Jahren so geht, kommt er da nicht so einfach wieder raus, da braucht er ganz, ganz dringend eine Therapie. Das Problem wird die fehlende Einsicht sein. Aber das ist Teil der Sucht. Also wirklich ganz schnell eine Drogenberatungsstelle aufsuchen.
    So wie sein Verhalten beschrieben wird braucht er eine stationäre Therapie.

    Aber:
    Funktioniert aber nur, wenn der Süchtige seine Sucht einsieht.
    Ja, wenn er keine Therapie machen will können die Eltern auch nichts in der Richtung machen.

    So wie Overknee es aus eigener Erfahrung schreibt wird es wohl sein. Er muss ganz unten aufschlagen.
    Solange er weich gebettet ist wird das wohl nix.

  7. User Info Menu

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    Eine Wohnung gäbe es auch für meinen Sohn, aber bisher wollte er nie ausziehen, was ich in den harten Corona-Zeiten auch verstehen konnte.
    Du meine Güte … da hat er auch noch eine Wohnung! Und eine Lehrstelle! Und liebende Eltern! Dem geht's echt super … was ja an sich nicht schlecht ist: jedem Kind / jungen Erwachsenen soll es gut gehen.

    Ihm wird aber alles in den Hintern gepustet und er hat sich dran gewöhnt. So wird das nix mit dem Abnabeln, Erwachsenwerden, Dieweltkennenlernen, Sichalleinedurchschlagenlernen.

    Raus aus dem Hotel, rein in seine eigene kleine Buchte!

    “Er wollte in diesen harten Coronazeiten nicht ausziehen” … … ich lach mich scheckig, was ist denn so hart, dass man nicht umziehen kann? Das klingt echt total verzärtelt.
    see you on be friends online!

  8. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    ich kann mir gut vorstellen, dass die einsicht (seinerseits) sehr schnell kommt wenn du strafanzeige stellst, die polizei vorbeikommt, ihn zumindest für eine befragung mal mitnimmt.

    hole dir hilfe und rechtssicherheit in einer suchtberatungsstelle.

    gibts bestimmt auch online.



    mit gut zureden- ist da nichts mehr.

  9. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Nocturna Beitrag anzeigen
    ... dann vielleicht doch ein kontrollierter Auszug?

    Er zieht aus, kommt aber für eine Hauptmahlzeit vorbei. So ist er nicht ganz allein und ihr könnt nebenbei beobachten, ob er nicht weiter im Drogensumpf abtaucht.
    Er muss nicht kontrolliert werden, dem entzieht er sich ohnehin. Auch ist er volljährig. Es muss ihm nicht das Haus verwehrt werden, aber für regelmässige Mahlzeiten wird er selbst sorgen lernen müssen.



    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    Und was meint Ihr? War das too much, ihm seinen Vaporisator zu zerstören?
    Ich sage ja, das war im Endeffekt übergriffigt. Denn dieser Vapo war sein Eigentum und er ist ein volljähriger Mann. Ihr seid im Endeffekt gerade nur noch 'Vermieter'.

    Gleichzeitig kann ich dich ABSOLUT verstehen mit deiner Reaktion. Auch du benötigst ja ein Ventil für deine Wut.

    Deshalb muss der junge Mann das elterliche Nest, in dem er nur noch herumtrampelt, verlassen.

  10. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Wie finanziert Sohn denn seine Drogen?

    Bei Euch läuft da ein ziemlich klassischer Fall von Co-Abhängigkeit. Du hältst Dich für konsequent, bist es aber nicht. Dein Sohn konsumiert Drogen bei Dir zu Hause, das ist Fakt. Rede es Dir nicht schön.

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