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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    mein Sohn nimmt nach eigener Aussage nur noch Medikamente in Prüfungssituationen wie aktuell gerade die Zwischenprüfungen in der Berufsschule.
    Ich kann mich an mein Elternhaus kaum noch erinnern. Ich gehörte noch zu der Generation der Babyboomer, die alle so früh wie möglich ausziehen wollten. Ich habe seit meinem Auszug fast immer in liebevollen Beziehungen gelebt.
    Klingt für mich merkwürdig . Für dich nicht?

    Was hat er für Medikamente genommen gegen ADHS? Wie lange hat er die genommen?

    Was weist du über die Medikamente?

    Ich Frage so genau weil Medikamente gegen ADHS keine Drops sind. Die Rezepte sind BTM Rezepte.

    Und dann bekommt jemand der solche Medikamente nahm oder nimmt Probleme mit Drogen. Er bekam aber schon Drögen von Ärzten verabreicht ( die Regelmedikation von ADHS ist heftig erkennbar am BTM Rezept) Da würde ich mal genau hinschauen. Das kann ja auch die einzige Lösung sein die er gelernt hat.

    Du schriebst du fandest die Tips von dem Drogenberater etwas hart. Er riet dir wenn du Drogen findest die Polizei zu rufen. Findest du das zu hart? Das ist der offizielle Weg, da ist das Recht auf deiner Seite.

    Wenn du die Drogen einfach entsorgst , dann entsorgst du fremdes Eigentum , da ist das Recht nicht auf deiner Seite.

    Ach ja, die Frage nach deinem Elternhaus , du bist früh ausgezogen. Ja, aber Eltern hast du ja auch nach dem Auszug noch genauso wie davor. Wie war, ist da dein Verhältnis zu deinen eigenen Eltern?
    Geändert von Zauberstein (15.10.2021 um 14:47 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    naja, als Ihr kürzlich in Urlaub fahren wollte und er stoned war, war das ganz sicher kein "Prüfungssituation"-
    davon abgesehen,

    ein Süchtiger, mit Verlaub gesagt, egal ob es Alk oder (andere) Drogen sind,

    hat prinzipiell eine andere "Wahrnehmung" und seine Ausssagen sind "mit Vorsicht " zu genießen- gelinde gesagt...

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Benzodiazepine werden nicht bei ADHS verschrieben und sind trotz Suchtpotential auch keine BTMS. Vielleicht sollte man auch einfach mal die Verantwortung bezügl. Drogenkonsum bei demjenigen lassen, der sie ständig trifft, dem schon länger volljährigen Sohn. Die Bearbeitung der evtl. Ursachen in der Kindheit kann man dann in einer Therapie angehen. Vor der steht aber dummerweise die Krankheitseinsicht und die ist offensichtlich noch sehr weit entfernt. Kein Wunder wenn so lange schöngeredet wurde.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Tatra Beitrag anzeigen
    Benzodiazepine werden nicht bei ADHS verschrieben und sind trotz Suchtpotential auch keine BTMS.
    Weil ich über ADHS und BTM 'Rezepte geschrieben habe möchte ich hier nochmal was klarstellen.

    Es gibt offenbar eine Diagnose ADHS , es gibt einem behandelnden Psychiater und es gibt und gab Medikamente gegen ADHS, diese Medikamente Ritalin etc sind im der Regel BTM Rezepte. Deshalb meine Frage was da war an ADHS Medikation? Bevor er volljährig war müssen die Eltern diese Rezepte ja auch abholen.

    Der Sohn nimmt auch noch Benzodiazepine wo auch immer er die herhat. Das ist eine zweite Schiene neben der medikamentösem Behandlung des ADHS. Gehe auch nicht davon aus das er die auf Rezept bekommt von seinem Psychiater.

    Als er zugedröhnt mit in Urlaub gefahren ist da hat er Drögen genommen. Was er sagt das er,nur in Prüfungssituationen nimmt sind die ADHS Medikamente das,sind zwei,Paar Schuhe.

    Als,Mutter,würde ich das,schon verstehen wollen auch im Zusammenhang mir das mal anschauen, wann war was?
    ADHS und Suchtpotenzial .das kann man denke ich nicht isoliert betrachten.

    Die,Verantwortung jetzt hat ganz klar der Sohn. Etwas oder jemandem ansatzweise verstehen zu wollen nimmt ihm ja nicht die Verantwortung.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zur ADHS Behandlung kommen Amphetamine zum Einsatz, warum das so ist, führt hier zu weit. Gerne mal selber therapiert wird mit Marihuana. Benzodiazepine gehören weder zur einen noch zur anderen Gruppe, sind aber beliebt bei Leuten, die alles leicht erreichbare nehmen und irgendwann anfangen ihren Zustand generell medikamentös zu steuern. Jemand der zugedröhnt zum Urlaub aufschlägt und dessen Hände zittern wenn nichts mehr verfügbar ist, hat schon eine massive vollumfängliche Abhängigkeit.
    Und Marihuana ist tatsächlich oft der Anfang einer Drogenkarriere, bzw. es die erste Stufe auf der Eskalationsleiter des Probierens und auch bei massiver Langzeitnutzung gerade bei jugendlichen nicht generell harmlos. Der Punkt bei dem man aber hätte schauen und gegensteuern können warum der Sohn da so exzessiv gebraucht, schon vor Jahren verpasst. Da kommen viele harte Jahre und vor allem sollte dabei der Schutz des jüngeren Sohnes nicht vergessen werden. Der lebt in einem konstanten Drama und bekommt automatisch weniger Aufmerksamkeit da der Familienfokus auf dem Bruder fixiert ist.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Ein Benzodiazepin-Entzug erfolgt wegen der massiven Entzugssymptomatik im übrigen schrittweise und stationär.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Zauberstein Beitrag anzeigen
    Klingt für mich merkwürdig . Für dich nicht?

    Was hat er für Medikamente genommen gegen ADHS? Wie lange hat er die genommen?
    Elvanse

    Zitat Zitat von Zauberstein Beitrag anzeigen
    Was weist du über die Medikamente

    Er nahm die Medikamente schon vor seiner Volljährigkeit. Daher wurden wir Eltern sehr gut von der Psychiaterin informiert.


    Zitat Zitat von Zauberstein Beitrag anzeigen
    Ich Frage so genau weil Medikamente gegen ADHS keine Drops sind. Die Rezepte sind BTM Rezepte.

    Und dann bekommt jemand der solche Medikamente nahm oder nimmt Probleme mit Drogen. Er bekam aber schon Drögen von Ärzten verabreicht ( die Regelmedikation von ADHS ist heftig erkennbar am BTM Rezept) Da würde ich mal genau hinschauen. Das kann ja auch die einzige Lösung sein die er gelernt hat.

    Du schriebst du fandest die Tips von dem Drogenberater etwas hart. Er riet dir wenn du Drogen findest die Polizei zu rufen. Findest du das zu hart? Das ist der offizielle Weg, da ist das Recht auf deiner Seite.
    Das ist so ein massiver Einschnitt, dass ich das nicht machen möchte. Ich möchte auch irgendwann mal wieder ein gutes Verhältnis zu meinem Sohn haben. Ich glaube, dass damit dass Tischtuch zerschnitten ist.

    Zitat Zitat von Zauberstein Beitrag anzeigen
    Wenn du die Drogen einfach entsorgst , dann entsorgst du fremdes Eigentum , da ist das Recht nicht auf deiner Seite.
    Ja, sehe ich mittlerweile auch klarer so.

    Zitat Zitat von Zauberstein Beitrag anzeigen
    Ach ja, die Frage nach deinem Elternhaus , du bist früh ausgezogen. Ja, aber Eltern hast du ja auch nach dem Auszug noch genauso wie davor. Wie war, ist da dein Verhältnis zu deinen eigenen Eltern?
    Zu meinem Papi habe ich nach wie vor ein sehr gutes Verhältnis. Er war und ist immer für seine Kinder da und ist auch immer noch eine Autorität im positiven Sinne, dass wir seine Meinung sehr schätzen. Mein Mutter ist an Alzheimer erkrankt und im Heim.
    Geändert von skirbifax (18.10.2021 um 21:46 Uhr) Grund: Zitate gekennzeichnet und korrekt zugeordnet - bitte nicht in Zitate antworten

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Meine Familie plagt sich seit 30 Jahren mit meiner Borderlineschwester rum. Alles da sein, zuhören, helfen, Geld geben, unterstützen hat im Endeffekt nix gebracht als uns selber kaputt. Ich denke im Endeffekt wäre ihre beste Chance gewesen ihr in jungen Jahren Grenzen zu zeigen. Statt sie immer und immer wieder aufzufangen, wenn sie den immer gleichen Mist gebaut hat. Vielleicht hätte das auch nichts geholfen. Vielleicht hätte sie sich dann aber konsequenter um Hilfe bemüht.

    So aber zieht und zieht es sich und langsam wollen wir im Grunde alle nur, dass es endlich endet. Wir können einfach nicht mehr. In mir ist eine Mischung aus Wut, Hass, großer Traurigkeit und Mitleid, innerer Zerrissenheit darüber, dass ihr alles Helfen nichts nützt und es ihr einfach nur schlechter geht, sie aber gleichzeitig sich zwar bemüht, gefühlt aber weniger Energie dareinsetzt, als wir anderen es tun. Ein großer Verlust meiner Schwester. Die ich über alles liebe. Auch über mich selbst. Aber genau da sollte im Grunde meine Grenze sein.

    Die Ehe meiner Eltern ist darunter kaputt gegangen, dass sie nicht geschafft haben eine Linie zu fahren.



    Was ich damit sagen will: wem nicht geholfen werden will, dem nützt auch alles Helfen nichts. Kochen und ein Bett überm Kopf unterstützen nur die Krankheit, nicht aber die Genesung. Und ein Paar was sich darüber nicht verständigen kann, hat wahrscheinlich keine Chance ohne Familien- oder Paartherapie.

    Ich würde auf eine solche bestehen als Voraussetzung dafür, deine Ehe weiterzuführen und deinen Sohn weiter zu unterstützen. Der Sohn muss ausziehen. Und wenn er das nicht tut, solltest du gehen.

    Meiner Ansicht nach sind die meisten Menschen intelligent genug um zu verstehen, welchen Lösungsweg sie gehen müssen. Die Gespräche über ihre 'Probleme' sind eine Art von Prokrastination.

    Vor Jahrzehnten ist mir das klar geworden, als eine junge Frau mir erzählte, dass sie "dauernd kotzen" muss. Ich habe mir das einmal angehört und dann gemerkt, dass sie ständig damit hausieren geht, um Aufmerksamkeit zu bekommen.
    Ich bin nicht bereit, mein Leben für sowas herzugeben.
    Für mich kommt das nicht mehr in Frage. Ich höre mir gerne EINMAL die Situation an und verstehe auch das Leid, das dahinter steckt. Aber ändern kann es im Grunde nur der oder die Betroffene.

    Dein Beitrag könnte der TE dabei helfen, sich von dem Drogen-Sohn etwas zu distanzieren und ihm selbst zu überlassen, wie er weiter mit seinem Leben umgehen will.
    Er wird sich fragen, was hab ich denn vom Leben wenn die Drogen weg sind ?
    Diese Frage kann ihm niemand befriedigend beantworten.
    Also geht er seinen Weg.
    Und so lange er niemanden damit beschädigt ist es seine Sache.

    Die TE ist meines Erachtens schlau genug um das alles zu wissen und eine Beratung wird ihr auch keine Neuigkeiten bringen. Die Alternative ist, dass sie sich von ihrem Sohn zurückhält und sich auf ihr eigenes Leben konzentriert. Da hängt der Hase im Pfeffer. Sie möchte gar nicht hingucken was mit ihrem eigenen Leben passiert. Ist da alles in Ordnung ? Ist es ein erfülltes Leben ? Ist ihre Beziehung zu ihrem Mann in Ordnung ?
    Diese Frage braucht sie nicht zu beantworten wenn sie sich auf ihren Sohn konzentriert.

    Und der jüngere Sohn wird auch das Gefühl haben, dass sich alles um seinen älteren Bruder dreht.
    Glücklich wird er damit nicht - vermutlich.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Herlinde da du in meinen Text hinein kommentiert hast kann ich jetzt leider nicht zitieren.

    Deshalb muss es so gehen.

    Du hast Bedenken das das Tischtuch zerschnitten ist wenn du die Polizei bei den Drogen einschaltest. Ok.

    Also hast du die Drogen und auch Hilfsmittel deines Sohnes selber weggeworfen. Daraufhin hat dein Sohn deinem Besitz, rausgeworfen und dich bei der Polizei angezeigt wegen seines vernichteten Besitzes.

    So ist doch das Tischtuch dann auch zerschnitten oder? Nur das du jetzt in der schlechteren Position bist , die Polizei ist involviert nur von deinem Sohn aus.

    Für Kinder und auch junge Erwachsene ist es wichtig das es klare Regeln und Grenzen gibt die in beide Richtungen gelten, sowohl vom "Kind " als auch vom Elternteil.

    Auch wenn es hart sein kann so gibt es dennoch Orientierung, die wichtig ist.

    Hat dein Sohn nur Medikamente bekommen gegen ADHS, keine Therapie?

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Ich hab mir grad den ersten Beitrag nochmal durchgelesen.

    Die Situation ist echt verfahren.

    Irgendwo ist er schon über den Zustand hinaus wo man empfehlen könnte, dass er mit seinen 22 Jahren ein Zimmer mietet und dort sein Leben selbst gestaltet.

    Aber zuhause wollte ich diesen über 18-jährigen jungen Mann auch nicht haben und dem Geschehen ständig zuschauen, wie er mehr oder weniger zugedröhnt ist.


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