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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von gecko57 Beitrag anzeigen
    Das wäre allein seine Entscheidung bzw. die Entscheidung seiner Psychiaterin. Die Mutter hat da gar nichts mitzureden.
    Hab ich was Anderes geschrieben?
    Der "Junge" ist volljährig. Trotzdem kann ich doch eine Meinung dazu haben.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Hab ich was Anderes geschrieben?
    Der "Junge" ist volljährig. Trotzdem kann ich doch eine Meinung dazu haben.
    Ich dachte, das ist ein Ratschlag für die TE. Habe ich vielleicht falsch verstanden.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Daliah- Beitrag anzeigen
    Liebe Herlinde,


    Ich bewundere euch aber - es ist bestimmt nicht leicht ein Kind mit solchen Problemen noch zu lieben, und dass ihr das tut lese ich bei dir noch heraus.


    Also alles Gute, tatkräftige Hilfe - und Gottes Segen wünscht Dahlia
    Liebe Dahlia,

    ja, ich liebe mein Kind unendlich. Er ist mein Kind, ich habe ihn auf diese Welt und diese Reise geschickt. ich bin für ihn verantwortlich in guten und schlechten Zeiten. Ich werde ihm soviel geben, wie er jetzt als junger Erwachsener zulässt. Zu geben heißt für mich auch, nicht aufzugeben und auch unbequem zu sein. Danke für Deine Segenswünsche.

    Grüße
    Herlinde

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Hallo Zauberstein,

    mein Sohn nimmt nach eigener Aussage nur noch Medikamente in Prüfungssituationen wie aktuell gerade die Zwischenprüfungen in der Berufsschule.
    Ich kann mich an mein Elternhaus kaum noch erinnern. Ich gehörte noch zu der Generation der Babyboomer, die alle so früh wie möglich ausziehen wollten. Ich habe seit meinem Auszug fast immer in liebevollen Beziehungen gelebt.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    Er ist mein Kind, ich habe ihn auf diese Welt und diese Reise geschickt. ich bin für ihn verantwortlich in guten und schlechten Zeiten.I
    Liebe Herlinde,

    ich fürchte, in diesem Punkt irrst du. Dein Sohn ist erwachsen. Du bist nicht mehr für ihn verantwortlich. Und irgendwie irritiert mich hier ein ganz klein wenig, dass du eine Formulierung benutzt, die dem Eheversprechen entnommen ist.

    Sag mal: Kann es eventuell sein, dass du deinen Sohn genauso problembeladen und hilflos brauchst, wie er ist, damit du ihn weiter bemuttern kannst? - Ich weiß, das klingt böse, und ich werde mir viel Kritik dafür einhandeln. Aber irgendwas an eurem Verhältnis klingt für mich durch und durch ungesund.

    Nachtrag: Wie hättest du dich selbst als 22-Jährige gefühlt, wenn deine Mutter sich immer noch als für dein Leben verantwortlich betrachtet hätte? Und wie hättest du reagiert? Ich kann nur sagen, dass meine Reaktion als "Kind" ziemlich heftig ausgefallen wäre.
    Geändert von gecko57 (15.10.2021 um 09:57 Uhr)

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    ich habe jetzt übermorgen einen Termin in der Drogenberatung.
    Wie ist denn das Gespräch gestern verlaufen?
    Hat es Dir geholfen?

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von gecko57 Beitrag anzeigen
    Liebe Herlinde,

    ich fürchte, in diesem Punkt irrst du. Dein Sohn ist erwachsen. Du bist nicht mehr für ihn verantwortlich. Und irgendwie irritiert mich hier ein ganz klein wenig, dass du eine Formulierung benutzt, die dem Eheversprechen entnommen ist.

    Ja, das habe ich bewusst verwendet. Ich finde tatsächlich, dass ich meinen Kindern gegenüber verpflichtet bin, immer zu ihnen zu stehen und ihnen zu helfen .... wenn sie es denn wollen, danach fragen oder wie aktuell, meine Hilfe einfach brauchen.

    Sag mal: Kann es eventuell sein, dass du deinen Sohn genauso problembeladen und hilflos brauchst, wie er ist, damit du ihn weiter bemuttern kannst? - Ich weiß, das klingt böse, und ich werde mir viel Kritik dafür einhandeln. Aber irgendwas an eurem Verhältnis klingt für mich durch und durch ungesund.


    Oh nein ... mein Sohn war vor Corona für ein FSJ im Ausland, und ich habe diese Zeit des Loslassens als sehr angenehm erlebt. Ich hätte mich gefreut, wenn das nahtlos in ein Studium und ein eigenständiges Leben in eigenen Räumen übergegangen wäre. Gerne hätte ich ihn hier so oft ER will hier als Gast gehabt.

    Nachtrag: Wie hättest du dich selbst als 22-Jährige gefühlt, wenn deine Mutter sich immer noch als für dein Leben verantwortlich betrachtet hätte? Und wie hättest du reagiert? Ich kann nur sagen, dass meine Reaktion als "Kind" ziemlich heftig ausgefallen wäre.

    Es kommt auf den Grad der Einmischung an. Ich mische mich überhaupt nicht in das "normale" Leben meines Sohnes, seine Entscheidungen, seine Alltagsgestaltung. Aber da, wo der Drogenkonsum in mein Leben schwappt, hat er die Grenzen übertreten, nicht ich.
    Danke für deine Gedanken
    Geändert von Herlinde (15.10.2021 um 10:22 Uhr)

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von gecko57 Beitrag anzeigen
    Liebe Herlinde,

    ich fürchte, in diesem Punkt irrst du. Dein Sohn ist erwachsen. Du bist nicht mehr für ihn verantwortlich. Und irgendwie irritiert mich hier ein ganz klein wenig, dass du eine Formulierung benutzt, die dem Eheversprechen entnommen ist.

    Sag mal: Kann es eventuell sein, dass du deinen Sohn genauso problembeladen und hilflos brauchst, wie er ist, damit du ihn weiter bemuttern kannst? - Ich weiß, das klingt böse, und ich werde mir viel Kritik dafür einhandeln. Aber irgendwas an eurem Verhältnis klingt für mich durch und durch ungesund.
    Das ist zwar wirklich eine 'steile' These, doch richtig, dass sie in Diskussion gebracht wird.


    Ich dachte ähnlich ... bedeutet Liebe für ein Kind nicht auch, irgendwann als Mutter einen weiteren großen Geburtsschmerz zu erleben, nämlich den, das Kind in das eigene Leben gehen zu lassen und Kontrolle darüber aufzugeben. Risiken zu sehen und gleichzeitig Vertrauen zu entwickeln.

    Diese Abnabelung ist sicherlich individuell verschieden, abhängig davon wie 'gesund' die Bindung vorher war. Manchmal haben wir eine zu große Bindung zu unseren Kindern, oder eine falsch justierte.

    Doch besonders dann, müssen wir Eltern sehr bewußt einen Schritt zurücktreten, vielleicht sogar zwei oder drei. Denn sonst lernt das Kind, dieser nun erwachsen gewordene Mensch, das eigene Atmen nicht. Ich denke, diese Metapher ist verständlich.

    Sich diesem Schmerz zu stellen, ist eine große Aufgabe und der Gewinn, der dahinter steht ist weder sicher noch wirklich sichtbar. Der Gewinn aber lautet - das eigene Kind als autark im Leben stehenden Menschen zu erleben und - im besten Falle - eine von gesunder und echter Liebe geprägte Beziehung zu diesem Menschen zu genießen.

    Ich spreche diesbezüglich aus eigener Erfahrung.






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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Wie ist denn das Gespräch gestern verlaufen?
    Hat es Dir geholfen?
    halb halb ... der Herr war zum einen sehr radikal und wollte, dass ich gefundene Drogen zur Polizei bringe, damit die hier eine Durchsuchung machen. Zum anderen hat er aber auch durchaus einen "geregelten" Umgang mit Marihuana thematisiert. Allerdings sieht er hauptsächlich die Benzos als Gefahr. Er hat mir geraten, klar die Grenzen zu ziehen "hier keine Drogen" und ihn dann ggfalls rauszuwerfen. Aber er sprach auch von Fristen, etwa bis Dezember. Und er hat nochmal klar gemacht, wie sehr wir uns alle nach unserem Sohn richten. Jeder von uns .... mir hat er eine Elterngruppe für Betroffene empfohlen.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    halb halb ... der Herr war zum einen sehr radikal und wollte, dass ich gefundene Drogen zur Polizei bringe, damit die hier eine Durchsuchung machen. Zum anderen hat er aber auch durchaus einen "geregelten" Umgang mit Marihuana thematisiert. Allerdings sieht er hauptsächlich die Benzos als Gefahr. Er hat mir geraten, klar die Grenzen zu ziehen "hier keine Drogen" und ihn dann ggfalls rauszuwerfen. Aber er sprach auch von Fristen, etwa bis Dezember. Und er hat nochmal klar gemacht, wie sehr wir uns alle nach unserem Sohn richten. Jeder von uns .... mir hat er eine Elterngruppe für Betroffene empfohlen.
    Und setzt du was davon um ?
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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