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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Guten Morgen Herlinde,

    was meinst du zu den vielen Beiträgen hier? Was ist inzwischen passiert?

    Gruß Wildeblume

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von 555nase Beitrag anzeigen
    Blödsinn - irgendwann kann man nicht mehr auf seine Kinder "aufpassen". Das ist ja das Problem!
    Und nicht immer greifen diese oberschlauen Kalendersprüche von wegen "Reden" usw.

    Das hört sich hier sehr schlimm an.
    Und spätestens bei dem Begriff "Eskalation" stellen sich mir die Nackenhaare auf.
    Leider habe ich das hier im entfernten Bekanntenkreis miterlebt, zu was für Tragödien es kommen kann, wenn junge Männer im Drogenrausch (bzw. halt, wenn sie die Drogen nicht bekommen) anrichten können. Das geht weit über das hinaus, was man sich so allgemeinhin vorstellt.

    Ich an deiner Stelle würde mir den jüngeren Sohn nehmen und mir eine eigene Wohnung suchen. Soll dein Mann doch machen, wenn er meint, alles im Griff zu haben.

    Und sollte dein Sohn irgendwie gewalttätig werden - in irgendeiner Form - dir oder seinem Bruder gegenüber oder sich selbst oder wie auch immer, dann darfst du auch nicht davor zurückschrecken, die Polizei zu holen. Mit Reden, Verständnis usw. ist da nämlich nicht mehr zu helfen und im schlimmsten Fall bedeutet es Gefahr und Leib und Leben.
    Irgendwann eben nicht mehr.

    Vorher schon.
    Ich glaube, das weiß auch Jeder. Und damit zu leben ist eben nicht einfach. Wenn überhaupt möglich.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Genau.
    Mutter ist schuld, hat einfach nicht genug aufgepasst.
    Sehr hilfreich.
    Wie sieht denn DEIN konstruktiver Lösungsansatz für die Situation der TE aus?
    Man macht sich mit "Aufpassen" sehr unbeliebt.
    Meinen Lösungsansatz habe ich schon beschrieben.

    Keiner kann hier einfach so ne Lösung anbieten.
    Dass die Alarmglocken einfach zu spät läuteten ist doch wohl klar.

    Man kann sich übrigens auch engagieren, auf die Dealer aufmerksam machen, die so oft ziemlich ungeniert da ihre Geschäfte machen.

    Und oft sogar ziemlich nahe an den Schulhöfen.
    Mode kann man kaufen.
    Stil muss man haben.

    Edna Woolmanchase
    Chefredakteurin, Vogue, 1914 - 1952

  4. Moderation

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Es geht hier um einen konkreten Fall und um mögliche Hilfestellungen - Vergangenheitsbewältigung oder mögliche Ursachen von Drogenkonsum und -gefahren könnt ihr in einem eigenen Strang diskutieren. Hier ist es OT. Danke
    Der Körper ist der Übersetzer der Seele ins Sichtbare.
    Christian Morgenstern
    In einer Stunde ruhigen Sitzens verbrennt man 73 Kilokalorien.
    - Ich habe meinen Sport gefunden.


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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Hallo in die Runde,
    wir waren eine gute Woche im Urlaub .. mit Sohn. Allerdings ist es auch im Urlaub noch mal eskaliert. Drogen, Gras und Benzos, mit im Gepäck, obwohl wir vereinbart hatten, dass er nichts mit in den Urlaub nimmt. Er stieg total breit ins Auto, lallte, stolperte, vergaß alles. Furchtbar. Am ersten Urlaubsabend dann hatte ich alles aus seinen Sachen rausgefischt und trotzdem was übersehen, was ich dann morgens in Teilen auf der Fensterbank und davor fand. Er gelobt wieder Besserung, gab "alles" bei mir ab. Ich habe ihm aber gesagt, dass wir und er in eine Drogenberatung gehen. Wenn nicht, kann er sofort ausziehen. Und dass Drogen bei uns nicht mehr stattfinden, sonst Auszug. Da er wegen ADHS bereits schon seit Jahren bei einer Psychiaterin ist/war, habe ich erst mal die Dame angerufen, um zu sehen, ob und wie sie uns und meinem Sohn helfen kann. Sie ist allerdings bis 15. in Urlaub. Wir glauben mittlerweile, dass die Benzos das größere Problem sind. Nach den Tagen ohne im Urlaub zittern seine Hände furchtbar. Ich mache mir wirklich große Sorgen. Danke für Eure ganzen Gedanken. Gestern kam übrigens die Post von der Polizei, da mich mein Sohn wegen des Vaporisators angezeigt hat. Da es um eine Straftat geht, muss ich mich zur Tat und den Umständen äußern, Ich bin wirklich bis ins Herz getroffen. Grüße Herlinde

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Herlinde, das tut mir wirklich leid für dich

    wir waren eine gute Woche im Urlaub .. mit Sohn. Allerdings ist es auch im Urlaub noch mal eskaliert. Drogen, Gras und Benzos, mit im Gepäck, obwohl wir vereinbart hatten, dass er nichts mit in den Urlaub nimmt. Er stieg total breit ins Auto, lallte, stolperte, vergaß alles. Furchtbar. Am ersten Urlaubsabend dann hatte ich alles aus seinen Sachen rausgefischt und trotzdem was übersehen, was ich dann morgens in Teilen auf der Fensterbank und davor fand.
    Daran siehst du doch das alles liebevolle reden nichts hilft. Bei dem Sprössling kannst du nur konsequent sein. Alles andere verpufft.

    Da er wegen ADHS bereits schon seit Jahren bei einer Psychiaterin ist/war, habe ich erst mal die Dame angerufen, um zu sehen, ob und wie sie uns und meinem Sohn helfen kann. Sie ist allerdings bis 15. in Urlaub.
    Das ist gut gemeint von dir. Aber wenn er da nicht hingeht bringt es auch nichts. Ob sie euch beraten kann weiss ich nicht.
    Über ihn darf sie euch nichts sagen. Ob sie sich mit der Drogenproblematik auskennt ? Eine Drogenberatungsstelle wäre sicherlich besser. Die ist auch für Angehörige.

    Gestern kam übrigens die Post von der Polizei, da mich mein Sohn wegen des Vaporisators angezeigt hat. Da es um eine Straftat geht, muss ich mich zur Tat und den Umständen äußern,
    Ja, da wird es jetzt spannend. Geh hin ! Ich wäre an deiner Stelle offen und ehrlich. Ich würde denen alles schildern was so bei euch abgeht, und das du das so nicht mehr duldest. Dass du das deshalb gemacht hast. Vielleicht haben die eine Adresse von einer Drogenberatungsstelle.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Ihr macht weiter wie bisher, fahrt sogar zusammen in den Urlaub? Wie skurril.
    Die Suchtspirale dreht sich weiter, Abhängigkeit und Coabhängigkeit, schade.

    Ich hoffe für euch, dass die Anzeige euch endlich aufrüttelt und ihr aus dem Sumpf aus Drogen, familiärer Gewalt und Übergriffigkeiten herausfindet.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Herlinde Beitrag anzeigen
    estern kam übrigens die Post von der Polizei, da mich mein Sohn wegen des Vaporisators angezeigt hat. Da es um eine Straftat geht, muss ich mich zur Tat und den Umständen äußern, Ich bin wirklich bis ins Herz getroffen. Grüße Herlinde
    Das wäre ich aber auch.

    Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung,
    aber nicht das Recht auf seine eigenen Fakten.

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Zitat Zitat von Pantanal Beitrag anzeigen
    Ihr macht weiter wie bisher, fahrt sogar zusammen in den Urlaub? Wie skurril.
    Die Suchtspirale dreht sich weiter, Abhängigkeit und Coabhängigkeit, schade.

    Ich hoffe für euch, dass die Anzeige euch endlich aufrüttelt und ihr aus dem Sumpf aus Drogen, familiärer Gewalt und Übergriffigkeiten herausfindet.
    Ich versteh es, offen gestanden, auch nicht.
    Lizzy 27.11.2019 Mama 08.11.2020

    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können

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    AW: 22jähriger Sohn nimmt Drogen. Lage eskaliert. Wie soll ich mich verhalten?

    Du solltest jetzt erst einmal zur Drogenberatung, Herlinde. Ja, du. Wegen Co-Abhängigkeit. Du solltest dich beraten lassen, was du am besten tun bzw. nicht tun solltest. Du! Für dich.

    Deinen Sohn hinschleppen, kannst du nicht. Du kannst ihm zwar sagen, dass er ausziehen muss, wenn er nicht hingeht, aber ich fürchte, das wirst du nicht durchziehen. Zum wievielten Mal hat er dir jetzt schon versprochen, nicht mehr zu konsumieren, zumindest nichts mehr daheim zu haben, und was davon hat er gehalten? Also wird er dir sagen, er geht zur Beratungsstelle, damit du Ruhe gibst, und wird doch nicht hingehen. Denn er weiss aus Erfahrung, dass nichts passiert und ihr ihm weiterhin ein bequemes Leben daheim mit Rundum-Service bietet, inklusive Urlaubsfinanzierung (oder hat er seinen Anteil etwa selber bezahlt?)
    Deshalb verschwende keine Energie darauf, ihn dorthin zu überreden, zwingen, schleppen ... sondern geh du selber hin. Du, alleine. Lass du dich beraten. Jetzt, nicht morgen oder nächste Woche.

    Und wenn du bei der Polizei aussagst, dann denk über eine Gegenanzeige nach wegen: Sachbeschädigung (TV) und Drohung gegen dich.

    Den Weg über die Psychiaterin halte ich persönlich für wenig zielführend. Die Frau darf euch bzw. dir wegen Arztgeheimnis gar nichts sagen, was sie mit ihrem Patienten, also eurem Sohn, bespricht. Und Psychiater sind - zu Recht - äusserst zurückhaltend darin, Input von Angehörigen ihrer Patienten aufzugreifen und dem Patienten gegenüber zur Sprache zu bringen. Eben weil es halt immer wieder Angehörige gibt, die meinen, sie könnten via behandelnden Arzt/Psychiater Einfluss in ihrem Sinne auf den Patienten ausüben.
    Was meinst du, was passiert, wenn sie eurem Sohn gegenüber die Sucht anspricht? Der fragt doch sofort "von wem haben Sie das - von meiner Mutter?", wird dann stinksauer - in diesem Fall sogar zu Recht, weil das Arzt-Patienten-Vertrauensverhältnis verletzt wurde - und nicht mehr hingehen. Nicht zielführend, oder?
    Geändert von Horus (12.10.2021 um 11:31 Uhr)

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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